DNC-Hack: Das VIPS-Dossier auf deutsch

Auch wenn die Mainstream-Medien es weiterhin ausblenden, verbreitet sich das VIPS-Dossier über immer mehr Blogs und Webseiten weiter. In dem […]

Auch wenn die Mainstream-Medien es weiterhin ausblenden, verbreitet sich das VIPS-Dossier über immer mehr Blogs und Webseiten weiter. In dem Dossier wurde nachgewiesen, daß nicht die Russen die Computer der Demokratischen Partei gehackt, sondern ein Insider Dateien direkt von den Rechnern auf ein Speichermedium gezogen hat. Nachdem bisher nur Teile eines Interviews mit dem ehemaligen CIA-Analysten Ray McGovern zur Verfügung standen, haben unsere Kollegen von LPAC jetzt das ganze Interview veröffentlicht.

Interview mit Ray McGovern

Das englische Original des Dossiers finden Sie hier.
VIPS steht für Veteran Intelligence Professionals for Sanity.

Das VIPS-Dossier auf deutsch, übersetzt von BüSo:

NSA-Beamte und Computer-Experten sagen: Forensische Beweise belegen, dass die E-mails des DNC GELEAKT wurden, nicht gehackt

WashingtonsBlog, 24.07.2017

MEMORANDUM AN: Den US-Präsidenten

VON: Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

BETREFF: War das „russische Hacking“ das Werk von Insidern?

Einleitende Zusammenfassung

Forensische Studien des „russischen Hackings“ in die Computer des Democratic National Committee (DNC) vom letzten Jahr ergeben, dass am 5. Juli 2016 Daten von einer Person mit physischem Zugang zu Computern des DNC geleakt wurden (und nicht gehackt), und dann wurden an ihnen gebastelt um Russland anzuschwärzen.

Nach der Überprüfung der Metadaten des „Guccifer 2.0“-Eindringens in den Server des DNC am 5. Juli 2016 kamen unabhängige Cyber-Ermittler zu dem Schluss, dass ein Insider die DNC-Daten auf ein externes Speichergerät kopiert hat und dass „Anzeichen“ für eine Verwicklung Russlands eingefügt wurden.

Hauptpunkt unter den Ergebnissen der unabhängigen forensischen Untersuchung ist das Ergebnis, dass die DNC-Daten mit einer Geschwindigkeit auf ein Speichermedium kopiert wurden, die weit über einer Internet-Rate für einen entfernten Hack liegt. Von gleicher Bedeutung ist, dass die Forensik zeigt, dass das Kopieren und Manipulieren an der Ostküste der USA passierte. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Massenmedien die Ergebnisse dieser unabhängigen Studien ignoriert. Siehe:

http://disobedientmedia.com/2017/07/new-research-shows-guccifer-2-0-file…
und
https://theforensicator.wordpress.com/guccifer-2-ngp-van-metadata-analysis/

Der unabhängige Analyst Skip Folden, ein pensionierter IBM Programm-Manager für US-Informationstechnologie, der die jüngsten forensischen Ergebnisse untersucht hat, ist Co-Autor dieses Memorandums. Er hat einen ausführlicheren technischen Bericht mit dem Titel „Cyber-Forensic Investigation of ‘Russian Hack’ and Missing Intelligence Community Disclaimers“ geschrieben und an die Büros des Special Counsel und den Justizminister gesandt. Das VIPS-Mitglied William Binney, ein früherer Technischer Direktor bei der National Security Agency, und andere hochrangige NSA-„Ehemalige“ im VIPS haben die Professionalität der unabhängigen forensischen Ergebnisse bestätigt.

Die jüngsten forensischen Studien füllen eine kritische Lücke. Warum sich das FBI geweigert hat, irgendeine unabhängige Forensik über das „Guccifer 2.0“-Material durchzuführen, das bleibt ein Rätsel – so wie das Fehlen eines jeden Anzeichens, dass die „handverlesenen Analysten“ des FBI, der CIA und der NSA, die die „Einschätzung der Geheimdienstgemeinde“ vom 6. Januar 2017 verfasst haben, der Forensik irgendeine Aufmerksamkeit geschenkt haben.

ANMERKUNG: Es gab eine so große Vermengung der Vorwürfe über das Hacking, dass wir ganz klar machen wollen, was der Schwerpunkt dieses Memorandums ist. Wir konzentrieren uns spezifisch auf den angeblichen Guccifer 2.0 „Hack“ auf den DNC-Server. In einem früheren VIPS-Memorandum haben wir das Fehlen eines jeden Beweises für eine Verbindung des angeblichen Guccifer 2.0 Hacks mit WikiLeaks hingewiesen. Und wir haben speziell Präsident Obama gebeten, irgendwelche Beweise offenzulegen, dass WikiLeaks DNC-Daten von den Russen erhalten habe. Siehe:

https://consortiumnews.com/2017/01/17/a-demand-for-russian-hacking-proof/
und
https://consortiumnews.com/2016/12/12/us-intel-vets-dispute-russia-hacki…

Bei seiner letzten Pressekonferenz (18.Januar) hat er diesen Punkt angesprochen und die „Schlussfolgerungen der Geheimdienstgemeinde“ als „nicht eindeutig“ beschrieben, obwohl die Einschätzung der Geheimdienstgemeinde vom 6. Januar die „feste Überzeugung“ ausgedrückt hat, dass russischen Geheimdienste „Material, das sie vom DNC berorgt haben … an WikiLeaks weitergegeben haben.“

Obamas Eingeständnis hat uns nicht überrascht. Wir uns war schon lange klar, dass der Grund, warum der US-Regierung schlüssige Beweise über einen Transfer eines „russischen Hacks“ an WikiLeaks fehlen, der ist, dass es keinen solchen Transfer gegeben hat. Hauptsächlich basierend auf der zusammengenommen einzigartigen technischen Expertise unserer Ex-NSA-Kollegen sagen wir seit fast einem Jahr, dass die DNC-Daten WikiLeaks über eine Kopie/Leak von einem DNC-Insider erreicht haben (aber nahezu sicher nicht die gleiche Person, die DNC-Daten am 5. Juli 2016 kopiert hat).

Nach den verfügbaren Informationen kommen wir zu dem Schluss, dass derselbe inside-DNC, Kopie/Leak-Vorgang bei zwei verschiedenen Gelegenheiten von zwei verschiedenen Personen für zwei ganz verschiedene Zwecke benutzt wurde:

Ein Insider-Leak an WikiLeaks, bevor Julian Assange am 12. Juni 2016 ankündigte, er hätte DNC-Dokumente und wolle diese veröffentlichen (was er am 22. Juli tat) – der mutmaßliche Zweck war es, die starke Parteilichkeit des DNC für die Clinton-Kandidatur zu enthüllen; und

Ein separates Leak am 5. Juli 2016, um präventiv alles zu beflecken was WikiLeaks womöglich später veröffentlicht, indem es „zeigt“, dass es von einem „russischen Hack“ kommt.

* * *

Mr. President:

Dies ist unser erstes VIPS-Memorandum an Sie, aber wir haben schon in der Vergangenheit US-Präsidenten wissen lassen, wenn wir denken, dass unsere früheren Geheimdienstkollegen mit etwas Wichtigem falsch liegen und warum. Zum Beispiel warnte unser erstes Memorandum, ein Kommentar an Präsident George W. Bush wegen Colin Powells UN-Rede am 5. März 2003, davor, dass die „unbeabsichtigten Folgen wahrscheinlich katastrophal sein würden“, sollten die USA den Irak angreifen und den Krieg mit Geheimdiensterkenntnissen „rechtfertigen“, die wir pensionierten Geheimdienstoffiziere leicht als gefälscht erkennen konnten und die von einer Kriegsagenda angetrieben wurden.

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