Reparationen an Polen: “Deutsche könnten Status ihrer historischen Gebiete überdenken”

Die größenwahnsinnigen polnischen Politiker wollen Reparationen in der bescheidenen Höge von 840 Milliarden Euro.  Man gönnt sich ja sonst nichts. […]

Die größenwahnsinnigen polnischen Politiker wollen Reparationen in der bescheidenen Höge von 840 Milliarden Euro.  Man gönnt sich ja sonst nichts. Dabei vergessen unsere Nachbarn, dass das Staatsgebiet Polens zur Hälfte auf deutschem Boden liegt. Nach dem ersten Weltkrieg hat die Banken- und Freimaurermafia (allen voran die Warburgs), dem deutschen Volk völkerrechtswidrig wesentliche Gebiete im Osten entrissen.

In der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 votierten 59,6 % der Wähler für den Verbleib bei Preußen beziehungsweise Deutschland und 40,4 % für eine Abtretung an Polen. Daraufhin entschied die Pariser Botschafterkonferenz, Oberschlesien längs der sogenannten Sforza-Linie zu teilen und Ostoberschlesien dem wiedergegründeten Polen anzugliedern. Link

Westpreußen wurde geteilt. Im Rahmen der Volkszählung von 1910 hatten zwar 65 % der Bewohner Westpreußens Deutsch, nur 28 % Polnisch und 7 % Kaschubisch als Muttersprache angegeben. Trotzdem hatten von den an Polen gekommenen Kreisen nur Stadt- und Landkreis Graudenz sowie die Stadt Thorn 1910 eine deutsche Mehrheit gehabt.

Danzig wurde als Freie Stadt Danzig unter Aufsicht des Völkerbundes ein deutsches Gemeinwesen im polnischen Wirtschaftsraum, um so dem polnischen Wunsch nach einem leistungsfähigen Seehafen und der deutschen Bevölkerungsmehrheit gleichermaßen Rechnung zu tragen.

In der Provinz Posen, der historischen polnischen Landschaft Großpolen, wurde keine Volksabstimmung durchgeführt…..  Link

Insgesamt mussten nach dem Versailler Diktat etwa 55.000 qkm Reichsgebiet an Polen abgetreten werden.

Matthias Küch - Eigenes Werk, Based upon dtv-Atlas zur Weltgeschichte, Illustrierte Deutsche Geschichte, Leisering Historischer Weltatlas, Blank_map_of_Europe_1914.svg

Matthias Küch – Eigenes Werk, Based upon dtv-Atlas zur Weltgeschichte, Illustrierte Deutsche Geschichte, Leisering Historischer Weltatlas, Blank_map_of_Europe_1914.svg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Deutsche Reich total zerfleddert. Ostbrandenburg, Schlesien, Pommern und Ostpreussen (teils an Russland) kamen unter “polnische Verwaltung”. Millionen von Deutschen wurden umgebracht, der Rest “umgesiedelt”, d. h. ihres Eigentums beraubt, terrorisiert, vergewaltigt und anschließend verjagt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden folgende preußische Territorien abgetrennt:

  • die Provinz Ostpreußen: 36.966 km²
  • die Provinz Oberschlesien und die Provinz Niederschlesien ohne deren westlich der Neiße liegenden (heute zu Sachsen gehörenden) Teil um Görlitz: 34.529 km²
  • die Provinz Pommern östlich der Oder (das historische Hinterpommern) sowie Stettin und die Odermündung: 31.301 km²
  • den Regierungsbezirk Frankfurt der Provinz Brandenburg ohne seinen westlich von Oder und Neiße gelegenen Teil: 11.329 km²
  • sowie den Teil des Landes Sachsen östlich der Neiße um die Stadt Reichenau i. Sachsen: 142 km²

Die preußische Grenzmark Posen-Westpreußen (die 1919 bei Deutschland verbliebenen Restgebiete der Provinz Posen und Westpreußens) mit einem Gebiet von 7.695 km² wurde 1938 unter ihren drei Nachbarprovinzen aufgeteilt und ist in den obigen Zahlen mit eingerechnet. Der Gesamtumfang der Ostgebiete beträgt 114.267 km² (die Differenz zu 114.269 km² ist rundungsbedingt), was etwa einem Viertel Deutschlands in den Grenzen von 1937 entsprochen hat. Link

Insgesamt macht das 170.000 qkm an Fläche aus, die Polen faktisch annektiert hat. Das bedeutet, dass sich der polnische Staat zu mehr als der Hälfte auf ehemals deutschen Boden etabliert hat.

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Die nach dem Zweiten Weltkrieg von der UdSSR erzwungene Abtretung der Gebiete bis zur Curzon-Linie – Quelle: Curzon linia.svg: Willtron

Dafür sollen wir auch noch zahlen.

Zum Artikel:

Die Mehrheit der polnischen Bürger will, dass Polen auch weiterhin Reparationsforderungen an Deutschland stellt, sagte die polnische Politikerin und ehemalige Abgeordnete des Europarats, Johanna Senyszyn, gegenüber Sputnik Polska.

Senyszyn warnt jedoch: Das einzige, was die Polen damit erreichen können, ist, dass Deutschland womöglich das Thema des Status seiner historischen Gebiete wieder aufgreifen könnte.Schon am nächsten Tag nach der Bundestagswahl erschien auf dem Internetportal Interia.pl ein Artikel mit der Überschrift „Jaroslaw Kaczyński: Deutschland wird Reparationen an Polen nicht ablehnen“. Der Vorsitzende der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) wiederholte dies auch in einem Interview mit der Wochenzeitung „Sieci Prawdy“.

„Es gibt keine Rechtsgrundlage, laut der Deutschland unsere Forderung ablehnen kann“, so Kaczyński.  „Hier muss man konsequent handeln und den ganzen Prozess in Etappen aufteilen.“

„Kaczyński versucht, sich der polnischen Gesellschaft als gutmütiger Onkel zu präsentieren, der im Handumdrehen Milliarden Zloty aus Deutschland bringen wird“, sagte Senyszyn zu Sputnik.  Das alles sei jedoch schlicht „leeres Gerede“.

Die Polen seien für den Einfluss der PiS anfällig und erinnerten sich nicht an ihre Geschichte, so Senyszyn. Ihre Landleute hätten vergessen, wie sie Schlesien, Pommern, Ermland und Masuren bekommen hätten. „Heute hat Polen die bestmöglichen Grenzen“, betonte sie.

 Dass die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die polnischen Forderungen jemals erfüllen wird, schließt die Politikerin aus: „Dafür gibt es keine Chance. Deutschland wird auch künftig von Merkel regiert, deren Ministerkabinett seine Haltung zu diesem Thema schon zu verstehen gegeben hat und diese Forderungen als unbegründet ansieht. Das Thema ist vom Tisch.“Einen ernsten Konflikt zwischen Deutschland und Polen hält sie aber für unwahrscheinlich: „Ich glaube nicht, dass das zu einem heftigen Konflikt führen wird, wenn man Polens Forderungen nicht ernst nehmen wird. Deutschland wird sie einfach ignorieren.“

Im August hatte Warschau erneut Reparationsforderungen an Deutschland erhoben. Es soll um insgesamt 840 Milliarden Euro gehen.

Quelle

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