Die Kurden des Irak wenden sich gegen die Barzani

Bild oben: Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier versprach den Kurden während eines Treffens in Erbil mit Massoud Barzani, Präsident der Kurdistan-Region […]

Bild oben: Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier versprach den Kurden während eines Treffens in Erbil mit Massoud Barzani, Präsident der Kurdistan-Region des Irak, deutsche militärische Unterstützung.

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Die Maskerade der manipulierten Wahlen zum Referendums über die Unabhängigkeit von Irakisch-Kurdistan am 25. September 2017 wendet sich nun gegen seine Initiatoren, die Barzani- und Talabani-Familien.

Während der Referendumskampagne hat die kurdische Regionalregierung des Irak behauptet, dass 80 Länder der Welt – darunter die USA und Frankreich – die Schaffung des neuen Staates unterstützten. Dieses Argument war für viele Wähler entscheidend.

Der General der iranischen Revolutionswachen, Qasem Suleimani, hat im letzten Moment die Barzani gewarnt. Die Ankunft der 200 000 Israelis und die Installation von Raketen in Irakisch-Kurdistan könnten nur einen neuen Krieg entfesseln. Aber die Barzani wollten nicht hören.

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Die nationalen irakischen Truppen haben dann die Initiative ergriffen und am 16. Oktober die Region Kirkuk und ihre Ölfelder von der kurdischen Besatzung befreit. Mehr als 100 000 Kurden, die dort die einheimische Bevölkerung vertrieben hatten und sich in Abstimmung mit Daesch dort angesiedelt hatten, sind innerhalb von zwei Tagen von dort geflohen. Die internationale Gemeinschaft hat keine Reaktion gezeigt.

Die irakische nationale Regierung gab den Arabern, Christen und Muslimen die Gebiete zurück, die ihnen gestohlen worden waren. Sie vermied auch einen Eingriff und eine türkisch-iranische Besetzung des Landes.

Die westlichen Medien, die die Diktatur der Barzani fortlaufend unterstützt haben, verschwiegen
- politische Morde ihrer Gegner,
- die Unmöglichkeit, Wahlen abzuhalten, aber wohl die Möglichkeit ein Referendum abzuhalten.
- ihre Absprache mit Israel.
- ihre Vereinbarung mit Daesch.
- ihre Verantwortung am Völkermord der Yeziden Kurden.
- die Annexion von 80 % ihres Territoriums in wenigen Jahren.
- die darauf folgenden ethnischen Säuberungen. Sie haben auch über die aktuellen Entwicklungen geschwiegen.

Die irakischen Kurden haben ein wenig spät erkannt, dass die Barzani und Talabani ihnen blauen Dunst vorgemacht haben. Kein Land – mit Ausnahme von Israel – kann die Schaffung eines neuen Staates mittels Annexion und ethnischer Säuberung zulassen.

Massoud Barzani, Präsident von Irakisch-Kurdistan ohne Recht oder Titel, wird sein Mandat nicht mehr künstlich verlängern können. Die Talabani haben sich ohne Zeit zu verlieren, vorsichtig von der illegitimen Macht von Erbil distanziert.

Bagdad hat gegen den Vize-Präsidenten von Irakisch-Kurdistan ohne Recht noch Titel, Kosrat Rasul, einen Haftbefehl für seine Rolle und seine Worte zur Befreiung von Kirkuk erlassen.

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle

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