Frankreich schickt wieder Truppen nach Syrien

Am 29. März 2018 hat Präsident Emmanuel Macron – laut dem “Botschafter” von “Rojava”, Khaled Issa, in Paris – einer […]
Am 29. März 2018 hat Präsident Emmanuel Macron – laut dem “Botschafter” von “Rojava”, Khaled Issa, in Paris – einer Delegation der demokratischen Kräfte Syriens angekündigt, dass Frankreich Truppen nach Manbij (Syrien) schicken werde.

Die demokratischen Kräfte Syriens (FDS) sind eine Tarnorganisation der PYD, der Partei der pro-atlantischen Kurden von Syrien. Die Delegation wurde formell aus ebenso vielen Arabern und Kurden zusammengesetzt, obwohl auf dem Feld die FDS-Leute fast ausschließlich Mitglieder der PYD unter amerikanischer Führung sind. Laut dem Elysee hat Präsident Macron daran erinnert, dass Frankreich die türkische PKK als terroristische Organisation betrachtet, obwohl in Wirklichkeit die PYD ein Ableger der PKK ist.

Identisch ist auch die Ideologie von “Rojava“, ein Anarchismus, eine Verkleidung, die sowohl die Umkehr der marxistisch-leninistischen PKK zu einem Instrument der NATO verdecken, und “Rojava” den Menschen im Westen sympathisch machen soll.

Die französischen Spezialkräfte, die in Ost-Ghuta anwesend waren, sind auf Befehl von der Nummer 2 der Vereinten Nationen, dem Kriegstreiber Jeffrey Feltman, in diplomatischen Autos der Vereinten Nationen in den Libanon ausgeschleust worden. Sie werden in den Norden von Syrien noch zahlreicher zurückkommen. Wenn ihre Anwesenheit in den Vororten von Damaskus auch ein offenes Geheimnis war, ist ihre Ankunft in Manbisch informell, insoweit sie von der PYD angekündigt wurde, aber durch den Elysée-Palast unbestätigt bleibt.

Die französische Militärpräsenz ist nach internationalem Recht illegal. Sie ist dauerhaft seit Beginn des Krieges im Jahr 2011, mit Ausnahme der drei Monate bis zum Ende des Sarkozy-Mandats d.h. der Zeitspanne zwischen der Befreiung von Baba Amr (Homs) bis zur Konferenz der Freunde von Syrien in Paris.

Das Frankreich von Emmanuel Macron scheint seine Unterstützung der Dschihadisten von al-Kaida aufzugeben, um sich auf die Schaffung eines «Kurdistans” auf arabischem Territorium, nämlich «Rojava», zu konzentrieren.

Auf den Konferenzen von Versailles (1918) und Sèvres (1920) unterstützten die Vereinigten Staaten die Schaffung eines unabhängigen Staates für die nomadischen Völker (“Kurden”) des Euphrat-Tals, die in Anatolien sesshaft wurden, nachdem sie dort armenische Christen abgeschlachtet hatten, (Völkermord von Sultan Abdulhamid II, dann der Jungtürken). Seit mindestens 1921 hat Frankreich den Anspruch auf einen Staat für die Kurden wieder aufgegriffen, aber nicht mehr auf dem Gebiet der Türkei.

Das Weiße Haus bekehrt sich zur Demokratie

Auf dieser von Robin Wright in der New York Times im Jahr 2013 herausgegebenen Karte unterscheidet man das Sunnistan, das ISIS im Juni 2014 schaffen und wo es das Kalifat verkünden sollte, und das Kurdistan, das Frankreich und Israel jetzt erstellen möchten. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Karte nichts für die Christen vorsieht, die nach Europa deportiert oder ausgerottet werden sollen.

Die Büros von “Rojava” in Paris werden freundlicherweise von Bruno Ledoux geliehen, einem sehr wohlhabenden, mit Israel verbundenen Pressemagnaten (Libération, L’Express, i24news…).

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: http://www.voltairenet.org/article200410.html

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