Der kanadische Genozid — Kinderknochen in Kanadas ältestem Indianerinternat gefunden

Kinderknochen in Kanadas ältestem Internat für Indianer gefunden ****************************** Zur Vorgeschichte: Die systematische Ausrottung indigener Völker in Nord- und Südamerika, […]

Kinderknochen in Kanadas ältestem Internat für Indianer gefunden

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Zur Vorgeschichte:

Die systematische Ausrottung indigener Völker in Nord- und Südamerika, die unter Kolumbus ihren Anfang nahm, hat bis in die moderne Zeit auch in Kanada stattgefunden. Welche Kräfte  stecken dahinter?

The Intelhub schreibt am 24. Februar 2011:

“Internationales Tribunal untersucht Massengräber in ganz Kanada
- Premierminister Harper vorgeladen, um Anschuldigungen zu beantworten”

In dem Artikel wird berichtet, dass die Chefs des aus 5 Nationen zusammengesetzten Tribunals für Verbrechen von Staat und Kirche (International Tribunal into Crimes of Church and State – ITCCS)  heute den Beginn einer sofortigen Untersuchung von angeblichen Massengräbern von Kindern in den ehemaligen Indianerinternaten Kanadas anordneten.

Morgen werden Teams zur Bestandsaufnahme und weiteres Untersuchungspersonal in Kanada eintreffen, um die Vorgänge zusammen mit den lokalen Stammesältesten aufzuklären.

Bezeichnenderweise hatte sich Premierminister Steven Harper geweigert, auf zwei Briefe der ITCCS-Leitung zu antworten, welche die kanadische Regierung aufforderte, die Gräber zu untersuchen und Verfahren gegen die Kirchen einzuleiten, die für den Tod der Kinder an den Internaten verantwortlich sind.

Überlebende aus den Schulen und die Stammesältesten aus drei Regionen Kanadas hatten die ITCCS aufgefordert, tätig zu werden und werden zusammen mit der ITCCS Beweise vorlegen, dass in den Schulen Massenmord verübt wurde. Diese Beweise sollen zur Eröffungssitzung des Falles bei der ITCCS in London am 12. September 2011 vorgelegt werden….

Sowohl Papst Ratzinger als auch Queen Elizabeth Windsor erhielten eine öffentliche Aufforderung, vor dem Tribunal der ITCCS im September zu erscheinen und auf die Vorwürfe wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wegen Genozides und wegen Kinderhandels  Rede und Antwort zu stehen….

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Die Stiftung “Schützen Sie Ihre Kinder” in Zusammenarbeit mit der Organisation zur Aufdeckung von Vatikanverbrechen ist nach Brantford in  Ontario (Kanada), gereist, um eine monumentale Entdeckung zu dokumentieren:

Archäologische Ausgrabungen an der angelikanischen Kirche des Internats für Indinaner brachten Kinderknochen und andrere Beweise von Massenmord zu Tage. Die Ausgrabung wird von Stammesältesten der Mohawk und Kevin Annett vom Internationalen Tribunal für Verbrechen von Kirche und Staat organisiert (http://www.itccs.org). Sehen Sie sich die Videodokumentation an (in Englisch):


Und hier ein interessanter Artikel der Webseite http://www.itccs.org/, den Sie unbedingt lesen sollten, denn auch wir in Deutschland stehen unter der Knute Londons und  brauchen einen völligen Neuanfang:

Das Ende des Rassenmords und die Wiedererfindung Kanadas: zur Republik von Kanata

Die Zeit ist gekommen, um unsere Mitschuld im Massenmord zu beenden.

Unsere Aufdeckung des kanadischen Rassenmords hat gleichzeitig die Gesellschaftsordnung angeklagt, die ihn  verursachte. Die euro-kanadische christliche Gesellschaft steht als Ganzes verurteilt neben jenen Personen, welche die indianischen Internate leiteten, Kinder sterilisierten und ermordeten , Pocken verbreiteten und Massengräber gruben.

Trotz all ihrer Anstrengungen, diese Tatsache des Genozids zu ignorieren und die ganze Sache mit “Pseudoentschuldigungen”  seitens der kanadischen Regierung und ihrer Partner in der katholischen, anglikanischen und der Vereinigten Kirche  abzutun, stehen die Drahtzieher jetzt derselben Art der historischen Abrechnung gegenüber, wie Nazi-Deutschland nach seiner Niederlage 1945: Ein Erwachen gegenüber ihrer eigenen kriminellen Natur.

Am 20. April 2007 erfuhren Kanada und jene Kirchen einen grundsätzlichen moralischen Misserfolg im Parlament, als ein Kabinettsminister zum ersten Male in der kanadischen Geschichte öffentlich zugab, dass Abertausende von Kindern in christlichen Indianerinternaten  gestorben waren.

Das Ausmaß dieser Niederlage muss erst noch von den meisten Kanadiern und  sogar von der Stammbevölkerung begriffen werden. Aber die Auswirkungen der Niederlage  strahlen dennoch auf alle Ebenen der Gesellschaft aus und untergraben die Basis von Kanadas Existenz. Die Frage ist jetzt, welche Schlüsse  man aus der Angelegenheit zieht, um Kanada vollkommen neu  wiederzuerfinden, und zwar zu dem Zweck, eine entkolonisierte, säkulare und fundamental-demokratische Föderation souveräner Nationen aufzubauen: Die Republic von Kanata.

Lassen wir die Vergangenheit hinter uns und bauen an der  Zukunft

Kanada ist  es nie erlaubt worden, eine souveräne und demokratische Nation zu werden. Es hatte zuerst für die Briten und dann für das amerikanische Imperium eine  historischen Rolle als Ressourcenquelle und als besetzter Markt zu spielen. Diese Abhängigkeit verlangte, dass Kanada eine kirchenbeherrschte Kolonial-, und Halbfeudalgesellschaft blieb: Eine Bedingung, die den anhaltenden Rassenmord an einheimischen Völkern und die Vernichtung ihrer Länder verursacht hat und jetzt das Leben von uns allen bedroht.

Die zwei versuchten demokratischen Revolutionen in unserer Geschichte – der erfolglose Aufruhr von 1837 im Oberen und unteren Kanada, und dem Metis-Aufstand von 1885 in der Senke des Roten Flusses - hatten als ihr allgemeines Ziel das Ende der imperialen Oligarchie und die Schaffung einer demokratischen Republik zum Ziel, in der die Eingeborenen und die Europäer mit gleichen Rechten koexistieren konnten. Die Niederschlagung beider Rebellionen stellte sicher, dass die Oligarchie und die Rassentrennung weiterhin die politische Norm in Kanada blieben.

Und es  war dieselbe Vision der Freiheit, die diese Revolten antrieb und die  zuerst von den “östlichen sechs Nationen”  den ankommenden Europäern durch das “Großes Gesetz des Friedens” angeboten wurde: Beide Kulturen sollten sich das Land teilen und sich nicht bemühen, einander zu beherrschen oder zu bekriegen. Dieses Angebot wurde  nicht von allen Europäern, sondern von den religiösen und kommerziellen Eliten zurückgewiesen, welche die Außenpolitik sowohl des französischen als auch britischen Reichs insbesondere während der europäischen Religionskriege des 17. Jahrhunderts beherrschten.

Immer wieder sabotierten die katholischen und protestantischen Kirchen friedliche Beziehungen zwischen Weißen und Eingeborenen, aber auch zwischen den Eingeborenennationen, wie den Huronen und den Irokesen, denn es war ihr Plan, alle nicht-christlichen Völker auszurotten und deren Land zu übernehmen. In den Worten des Jesuitenmissionars Jeans Brebeuf:  “Es kann keinen Frieden oder Gleichheit zwischen den Wilden und Christen geben. Das ist durch unseren Glauben und den Pelz-Handel vorgegeben.”

Kanada, so wie wir es kennen, ist enstanden auf der Philisophie der christlichen Überlegenheit.

Es gibt immer noch keine Gleichheit zwischen Eingeborenen und Nichteingeborenen in Kanada wegen eines Rassentrennungsgesetzes, das “Indianer” zu einem separaten und untergeordneten Status verbannt und die meisten von ihnen in einem Zustand der dauerhaften Krankheit, ohne Anrecht auf Grundbesitz und  in Armut auf ihren eigenen Ländern hält. Solch eine dauerhafte “innere Kolonialpolitik” ist durch die in- und ausländischen Konzerninteressen erforderlich, die Kanada als ihre Kraftstoffpumpe und Wasserstelle ansehen.

Es ist ganz einfach: Damit ein neokoloniales Regime, in dem “the Crown” nach dem Gesetz alles Land besitzt, weiterhin plündern kann, muss es auch weiterhin die Eingeborenen legal und methodisch ausrotten. Eine konstante Todesrate, die um das zwanzigfache über dem nationalen Durchschnitt liegt, ist ein totsicherer Beweis für die Existenz dieses Regimes.

Diese Völkermordwirklichkeit, welche gegenwärtig in Kanada vorherrscht, wird sich nie ändern, weil die Unterhaltsgelder für die Eingeborenen, oder generell für die Armen, für andere eine willkommenes Ausbeutungsobjekt darstellen.

Die Industrie um die “Indianischen Angelegenheiten”  von jährlich neun Milliarden Dollar erfordert ein krankes, abhängiges Eingeborenenvolk  und eine kollaborierende Eingeborenenelite, welche  diese Krankheit verwaltet. Denn  die daraus resultierende totalitäre Kontrolle von Eingeborenen auf jeder Ebene ist genau das, was die ressorcenhungrigen Konzerne brauchen, um an die letzten Reste von Öl, Bauholz, Mineralen und Wasser zu kommen, die noch auf dem Land der Eingeborenen zu finden sind.

An solch einem strukturell-kriminellen Regime kann nicht herumgepfuscht und nichts reformiert werden, da es auf der Unterdrückung des grössten Teiles der Bevölkerung beruht – ob nun Eingeborene oder nicht-Eingeborene. Die Existenz von Kanadiern als “Untertanen der Krone” unter der letztendlichen Autorität einer Person – eines Generalgouverneurs, der einem ausländischen Monarchen gegenüber verantwortlich ist – läuft auf einen Zustand der gesetzlichen Sklaverei hinaus und hat nichts mit  Demokratie und Souveränität zu tun.

“Die einzige Art, ein Kolonialsystem zu reformieren, ist seine Demontage, ” sagte der große irische Nationalist, Bernadette Devlin. Und der Schlüssel zur Demontage der kanadischen Oligarchie liegt darin, eine verantwortungsbewußte Regierung zu gründen, die Verbindungen mit der englischen Monarchie zu trennen und eine föderative und säkulare Republik von souveränen einheimischen Nationen zu bilden, welche über das volle öffentlichen Eigentumsrecht über die Wirtschaft, das Land und aller seiner Mittel verfügt……

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