Indien konfisziert Gold und Schmuck – nach Bargeldentwertung

Indien  konfsiziert Gold und sogar Schmuck bei Razzien auf verstecktes Vermögen Meldung von Zerohedge Die globale Finanzrepression nimmt Fahrt auf […]

Indien  konfsiziert Gold und sogar Schmuck bei Razzien auf verstecktes Vermögen

Meldung von Zerohedge

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Narendra Damodardas Modi ist ein indischer Politiker der Bharatiya Janata Party (BJP) und amtierender Premierminister Indiens. Quelle: Wikipedia

Die globale Finanzrepression nimmt Fahrt auf und wird von Indien angeführt. Nachdem man große Geldscheine für ungültig erklärt hat und damit 85 % des Bargeldes aus dem Verkehr zog, zielt Indien nun auf Gold ab. Es handelt sich dabei nicht nur um Goldbarren oder Münzen. Die Regierung drang auch in Häuser ein, um Schmuck zu konfiszieren.

Hier ein Artikel von Mihir Sharmamit der Überschrift  Message to Modi: Do No More Harm

 Das Chaos im Gefolge der “Geldabschaffung” hat sich nicht nennenswert gemildert. Es scheint, dass die Zerstörung der Wirtschaft vor allem im bargeldbasierten ländlichen Zentralindien das Wachstum zumindest in den nächsten Quartalen scharf beeinträchtigen wird …..
Ursprünglich wurde die Entwertungsmaßnahme als chirurgischer Eingriff gegen das Schwarzgeld verkauft – die illegalen Haufen von Bargeld, die viele reiche Inder außerhalb des Zugriffs der Finanzämter angehäuft hatten. Aber nun ist klar, dass diese Politik alles andere war, als ein chirurgischer Eingriff.
Es ist noch viel schlimmer: Unbequeme Fragen tauchen auf über die komplizierten Regeln und Ausnahmen, welche den Schwarzgeldbesitzern im Zuge der Geldentwertung ermöglichten, das meiste ihres Geldes zu waschen. Kürzlich hat sich Modi entschieden, den Fokus bei der Geldeinziehung statt auf das Schwarzgeld auf die Förderung der bargeldlosen Wirtschaft zu legen.

Dennoch bleibt die Idee eines Krieges gegen die Vermögen ungeklärter Herkunft ein populäres Argument für die Geldentwertungspolitik; das heißt, Modi muss sich etwas anderes einfallen lassen, um die Geschichte am Laufen zu halten. Deswegen hat die Regierung nun Finanzbeamte aufgefordert, Hausdurchsuchungen bei den Bürgern durchzuführen, die verdächtigt werden, Vermögenswerte in anderer Form zu verstecken, wie in Gold beispielsweise.

Es gab aber schon genügend Befürchtungen, dass solche Hausdurchsuchungen wieder zur Regels würden, so dass sich die Regierung genötigt sah, diese Ängste zu dämpfen. Das half aber nicht viel. Die Regierung stellt unter anderem die Regeln klar, in welchen Fällen die Finanzbeamten Gold konfiszieren könnten:

Nichts würde konfisziert bis zu einem Besitz von 500 Gramm pro verheirateter Frau, 250 Gramm pro unverheirateter Frau und 100 Gramm pro Mann. Weiter wurde klargestellt, dass es keine Begrenzung gäbe für Schmuck unter der Voraussetzung, dass es sich um ererbtes Gut handele. Außerdem liege es im Ermessen des Beamten, sogar eine noch höhere Menge von Goldschmuck nicht zu konfiszieren.

Das heißt unglücklicherweise, dass die indischen Finanzbeamten gerade in Lotto gewonnen haben. Während einer Hausdurchsuchung können sie vor Ort entscheiden, die Goldbestände einer Familie zu konfiszieren oder eben nicht. Man möge sich ins Gedächtnis rufen, dass Indien eine enorme Menge Gold besitzt – 20.000 Tonnen – vieles davon ist Erbgut. … Anstatt bei der Steuerverwaltung aufzuräumen, hat die Regierung den Finanzbeamten noch mehr Macht gegeben, als sie schon seit Jahrzehnten haben. Die Reichen werden zahlen, um den Schikanen zu entgehen; der Rest wird leiden.

Quelle

 

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