STRATFOR, eine CIA-Vogelschau

Der Gründer von STRATFOR, George Friedman hat vor kurzem vorhergesagt, dass sich die Welt für einen großen Krieg im 21. […]

Der Gründer von STRATFOR, George Friedman hat vor kurzem vorhergesagt, dass sich die Welt für einen großen Krieg im 21. Jahrhundert gefasst machen solle, der wahrscheinlich in Osteuropa, dem Mittleren Osten oder in Asien ausbrechen werde. Aber Experten haben diese Aussagen nicht ganz so ernst genommen und vermuten versteckte Motive hinter den Voraussagen der “Schatten-CIA“.

friedman“Ich weiß nicht, was er sich denkt. Er ist dauernd auf dem Holzweg. Ich weiß nicht, warum irgendjemand auf STRATFOR hört,” sagt der geopolitische Analyst und Journalist  Dawson in einem Exklusiv-Interview zu Sputnik. Die Analysten von STRATFOR “haben Libyen nicht kommen sehen und Syrien auch nicht. Sie dachten, dass es einen Krieg mit dem Iran geben werde.”

Der Experte tut die Voraussagen von STRATFOR als eine Form des “Säbelrasselns” und der “Angstmacherei” ab. Die Gruppe würde seiner Meinung nach versuchen, China und Nordkorea zu verschrecken und einen Rüstungswettlauf provozieren, indem sie behaupte, Japan würde als eine maritime Macht erstarken.

“Das ist nur ein Weg, um einen Kalten Krieg in diesem Teil der Welt zu starten, so dass beide Seiten ihre Marinekräfte ausbauen,” erklärte Dawson. Die Vorhersagen sollen die Militärausgaben rechtfertigen, “darum dreht sich alles”. Es gäbe “absolut keine Chance” für einen Krieg zwischen China und Japan , weil ihre Volkswirtschaften zu vernetzt seien.

Friedman behauptete auch, dass Polen und Russland aneinander geraten würden, weil das erste Land eine aufstrebende Macht sei und das andere Land im Abstieg begriffen sei. “Darüber musste ich nur lachen. Das wird nicht passieren,” merkte Dawson an.

“Polen macht überhaupt nichts. Russland wird nicht zusammenbrechen. Und es wird definitiv keinen Krieg mit Japan geben. Das ist absolut lächerlich. Niemand sollte auf diese Leute hören”. Die STRATFOR-Analysten “sind immer wieder auf dem Holzweg gewesen”.

Der Analyst Alexej Martinow behauptet, dass der STRATFOR-Gründer die gegenwärtigen Trends absichtlich übertreibt. Diese Idee scheint durch die Tatsache bestätigt zu werden, dass die Denkfabrik in finanziellen Schwierigkeiten ist.

STRATFOR ist eine Privatfirma, die versucht, ihre Prognosen an große internationale Konzerne, an die Geschäftswelt und sogar an kleinere Staaten zu verkaufen, die bereit sind, für derartige Analysen zu bezahlen. Sie verhalten sich so, als ob sie ein Teil der US-Geheimdienste wären. Natürlich sind sie das nicht”, sagte Martinow zu Sputnik. ..

Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/03/11/george-friedman-and-stratfor-how-to-survive-with-a-bad-track-record/

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