Der Stein der Weisen – Alchemie und Transmutation – Teil 2 – POLITAIA.ORG

Fortsetzung von: Der Stein der Weisen – Alchemie und Transmutation – Teil 1 (in roterbrauner Schrift wieder eine Übersetzung aus […]

Fortsetzung von:

Der Stein der Weisen – Alchemie und Transmutation – Teil 1

(in roterbrauner Schrift wieder eine Übersetzung aus dem Artikel “The Philospher’s Stone” von http://montalk.net/gnosis/174/the-philosopher-s-stone)

Die Alchemie der Transmutation

Die Alchemie benützt die Codenamen Salz, Quecksilber und Schwefel, um die verschiedenen Komponenten einer Substanz zu umschreiben. Salz bezeichnet die physikalische Komponente, also den Sitz,  die Basis oder das Gefäß des nicht-physikalischen Aspekts. Quecksilber oder Mercurium bezeichnet die ätherische Komponente; sie repräsentiert die dynamische, vitale und lebensspendende Energie, die in der Substanz enthalten ist. Schwefel bezeichnet die archetypische Identität oder reine Schwingungsessenz, in Analogie zum menschlichen Wesen ist damit der Geist gemeint, der die Idee beinhaltet, die dieser Substanz unterlegt ist.
In der Alchemie wird deshalb eine Substanz wie Gold als aus drei Komponeneten bestehend angesehen: Das Salz des Goldes, das Mercurium des Goldes und der Schwefel des Goldes. Dasselbe gilt natürlich für andere Materialien, sie alle haben ihre Salz-, ihre Mercurium- und ihre Schwefelkomponente.
Die Aufgabe der Transmutation besteht nun darin, die archetypische Signatur (Schwefelkomponente) einer Substanz A auf eine andere Substanz B zu übertragen, um aus dieser Substanz  B die Substanz A zu erhalten. Indem man die archetypische Signatur eines Elementes ändert, kann es nicht dasselbe Element bleiben.
Im Falle der Transmutation von Blei in Gold, muss das Mercurium aus starken Quellen gesammelt und konzentriert werden, danach muss dieses Mercurium mit dem Schwefel des Goldes durchtränkt werden und diese Kombination in die Form eines geeigneten Salzes gebracht werden. Diese resultierende Substanz kann nun benutzt werden, um seine archetypische Essenz, seine “Goldheit” auf ein anderes Element zu übertragen, welches dafür geeignet ist. Das ist der “Stein der Weisen”, in einer bestimmten Form auch “Roter Stein” genannt, weil er mit Gold erzeugt wird und eine rote Farbe annimmt.

Die Herstellung des Steins der Weisen

Anweisungen zur Herstellung des Steins können in den Schriften Fulcanellis und Nicholas D. Collettes gefunden werden; beide sind moderne Alchemisten, die sich große Verdienste erworben haben, indem sie die obskuren Texte der alten alchemischen Literatur in eine verständliche Form brachten. Zusätzlich hat Robert Bartlett zwei gute Bücher über die Labortechnik und die alchemische Terminologie geschrieben. Die folgende Erläuterung ist der Versuch des Autors, seine eigene Interpretation auf Grundlage dieser Literatur zu geben. Dabei ist es nicht die Aufgabe, ein detailliertes Rezept vorzustellen, sondern die Hautelemente des  Prozesses darzulegen, weil diese eine bestimmte Relevanz zu der These des Autors über den Demiurg besitzen.

Die natürliche ätherische Energie ist von seinem Ursprung her biologischer oder kosmischer Natur; beide Quellen wiederum werden gespeist von einer höheren Dimension. Die Zentren von Sternen, also auch das Zentrum unserer Sonne, sind Öffnungen, durch die physikalische und nicht-physikalische Energie in unser Universum eintreten kann (siehe zu diesem Thema: schwarzschild_proton). Diese Energien beinhalten elektromagnetische Strahlung, Neutrinos, Gravitonen und ätherische Energie. Der Mond moduliert und reflektiert, was er von der Sonne erhält. Sonne und Mond stellen demnach unsere nächsten kosmischen Quellen von ätherischer Energie dar, welche zusammen mit dem Sonnen- und Mondlicht in den atmosphärischen Wasserdampf eindringt bevor sie als Regen oder Morgentau kondensiert.

Alchemisten benutzen gewinnen diese Energie direkt oder indirekt.  Sie verwenden entweder eine Substanz, die von sich aus schon hoch geladen ist oder wenden eine Substanz an, die in der Lage ist, diese Energie aufzufangen. Eine Methode ist,  die Substanz dem Sonnen- und Mondlicht auszusetzen. Die beste Substanz dafür ist Salz und in einem geringerem Maße Wasser.

Wasser und Salze sind Attraktoren für ätherische Energie..

Salze haben paranormale Eigenschaften. Sie sind   exzellente  “Schwämme” für Lebenskraft und ätherische Energie. Dabei ist Tafelsalz (NaCl) nur eines dieser Salze. Per Definition sind Salze das chemische Produkt einer Säure, welche mit einer Base reagiert. Andere in der Alchemie verwendete Salze sind Eisendisulfide, Ammoniumchlorid, Kaliumbitartrat etc.

Quellen für Salze, die bereits mit ätherischer Energie geladen sind, beinhalten Regenwasser, Morgentau, Urin, frischer Lehm, Meersalz und Pyrit. Ist ein Salz ungeladen, kann es feuchter Nachtluft ausgesetzt  oder in einer Schüssel im Erdboden eingegraben werden, so dass die ätherische Energie über den geladenen Tau absorbiert werden kann. Somit haben wir das Rohmaterial für die Herstellung des Steins.
Die geladene Salzlösung wird dann in ein Behältnis abgefüllt und bei Temperaturen von 39° bis 49 ° Celsius etwa einen Monat lange gelagert bis der Inhalt
verfault. Der Fäulnisprozess beginnt, wenn  die  Mikroorganismen in der  Feuchtigkeit anfangen, das Material zu zersetzen. Dieser Schritt schließt Mikroorganismen mit ein, die bei der ätherischen Aufladung und Transmutation des Rohmaterials unterstützend wirken (mir ist nicht klar, von was sich die Mikroorganismen ernähren sollen, es muss also noch etwas beigemengt werden, was die Mirkoorganismen fressen können, z. B. Zucher; Anm. d. Übersetzers).

Louis Kevran schrieb über die biologische Transmutation von Elementen. Pflanzen und Tiere transmutieren ein Element in ein anderes oder kombinieren zwei oder mehrere Elemente, um ein drittes zu erzeugen. Damit werden grundlegende biologische Funktionen unterstützt. Kervran stellte die Theorie auf, dass Enzyme und bakteriologische Aktivitäten für diese sub-chemischen Prozesse verantwortlich seien und dass die Absorption und Emission von Neutrinos und Gravitonen eine Rolle spielen. Biologische Aktivität ist also wichtig für die Alchemie und stellt zusätzliche Energie für den Transmutationsprozess bereit.

Der Fäulnisprozess dient letztendlich der weiteren Ladung des Behälterinhalts mit ätherischer Energie durch die darin stattfindenden biologischen Umsetzungsprozesse und begünstigt  die Bildung von Nebenprodukten für die weiteren Schritte im Gesamtprozess. Der Fäulnisprozess ist nicht notwendig, wenn man von Hause aus Salze benützt, die von sich aus  Produkte eines baketeriellen Zersetzungsprozesses sind und deshalb eine hohe Ladung an ätherischer Energie beinhalten, wie Pyrit*.

* aus Wikipedia: Pyrit ist bei weitem das meistverbreitete Sulfidmineral; er ist Bestandteil der meisten Sulfidlagerstätten und Beimineral der meisten mafischen Gesteine. Auch in Hydrothermaladern, wo es durch Kristallisierung eisensulfidhaltiger Lösungen entstehen kann, findet es sich. Die Weichteile von Tieren werden in stagnierenden sauerstofffreien schlammigen Milieus oft durch Pyrit ersetzt, so dass Pyrit auch in Sedimentgesteinen auftritt. Schwefelreduzierende Bakterien sind hier für die Ablagerung kleinster Kristalle verantwortlich, die sich dann bei Verdichtung der Ablagerungen zu Gestein wandeln. Bei stärkerer Komprimierung kann Pyrit zu größeren Kristallen wachsen und sogar Muschelschalen oder Knochen ersetzen. Auf diese Weise können Fossilien komplett umgewandelt werden.

Pyrit Bildquelle: Wikipedia

Anders als echtes Gold ist Pyrit aber nicht formbar und wesentlich härter als das Edelmetall. Allerdings kann Pyrit an einigen Fundstätten tatsächlich winzige Mengen Gold enthalten, die es zu einem wirtschaftlich abbaubaren Golderz machen können. ……………Unter Sauerstoffeinfluss an der Erdoberfläche verwittert Pyrit über mehrere Zwischenstufen zu Eisenoxidhydrat (Limonit oder Brauneisenerz) FeO.OH.

Nach dem Fäulnisprozess können mehrere Verarbeitungswege beschritten werden. Grundsätzlich aber wird die Lösung destilliert und das Destillat in die festen Bestandteile zurückgeschüttet. Was sich im  Destillat als unlöslich erweist, wird herausgefiltert und der Prozess wiederholt sich. Schließlich sind alle unlöslichen Bestanteile aus der Lösung entfernt und als Resultat hat man eine übersättigte reine Salzlösung, die ihrerseits mit ätherischer Energie überladen ist. Diese Lösung ist der “Alkahest” oder das “Gemeine Quecksilber”.

Der Stein der Weisen – Alchemie und Transmutation – Teil 3 –



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