Dieser Artikel erschien am 24. November auf der Webseite einartysken
Thomas C. Mountain
22. November 2012
Der preisgekrönte, unabhängige Produzent Afshin Rattansi hat einen bahnbrechenden Dokumentarfilm auf PressTV veröffentlicht.
Der erste authentische Dokumentarfilm über Eritrea seit seiner Unabhängigkeit vor 21 Jahren und in Eritrea wurde während der Karneval-Woche gefilmt, die mit dem Unabhängigkeitstag endet. Afshin und sein Team scheint überall gewesen zu sein. Überall spontan und nicht angekündigt. Von Klassenzimmern in Gymnasien bis zum Kinderhort in Eritreas größter Textilfabrik. Vom ersten islamischen Gebetshaus, das an der afrikanischen Küste gebaut wurde, bis zum Panzer-Friedhof, wo Eritrea viele der tausende åthiopischer Panzer gesammelt hat, die von seinen Soldaten in dem 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg zerstört wurden.
Und besonders auf den Straßen mit Hunderttausenden hauptsächlich junger Leute jeden Abend, auf denen es keine Raubüberfälle, Schlägereien, Trunkenheit oder Störungen der öffentlichen Ordnung gibt. Die Begeisterung der eritreischen Jugend scheint ansteckend gewesen zu sein und sogar das Team von Afshin ergriffen zu haben, wodurch ihr üblicher Skeptizismus wegschmolz, als alle selbst erlebten, welch nationaler Stolz alle ergriffen hatte. Eine wochenlang Party auf den Straßen von hunderttausenden Menschen und nicht eine Waffe in Sicht, spricht für sich selbst.
Da ich selbst diese Erfahrung jetzt schon sechsmal in Eritrea erlebt habe, seit ich 2006 nach Eritrea kam, bin ich vielleicht etwas gleichgültig geworden gegenüber so einem ungewöhnlichen Ereignis, aber Afshin und seine Gruppe, die das mit uns erleben wollten, entfachten meinen Enthusiasmus erneut und ich tanzte jede Nacht vor einer Kette von Musikbühnen, die entlang der Befreiungs-Allee im Herzen der Hauptstadt Asmara aufgebaut waren.
Eritrea: Eine Nation in Isolation erfasst den Geist dessen, was wohl Afrikas einzige wahre Erfolgsstory genannt werden kann mit der am schnellsten wachsenden Wirtschaft und niedrigsten AIDS-Rate auf dem Kontinent. Und während es gleichzeitig ständige bewaffnete Überfälle von der vom Westen finanzierten äthiopischen Armee abwehren muss.
Endlich einmal hat ein Journalist die wahre Realität direkt vor Ort von diesem kleinen Land in der Mitte des Horns von Afrika dokumentiert, das jetzt eine der strategisch kritischsten Regionen in der Welt geworden ist. Ich bedaure nur, dass in kurzen 25 Minuten, die Zeitspanne für Dokumentarfilme bei PressTV, Afshin zu viel zu schnell abdecken musste. Ein Land zu isolieren, ist das, was der Westen zu tun versucht, aber wie Afshins Beitrag zu den historischen Fakten zeigt, wird es nicht funktionieren.
Thomas C. Mountains Texte sind in Afrika am weitesten verbreitet. Er lebt und berichtet als unabhängiger Journalist aus Eritrea seit 2006. Er kann unter thomascmountain at yahoo dot com erreicht werden.
http://einarschlereth.blogspot.de/2012/11/isolierung-einer-nation-afshin.html#more
Dunkle Schönheit Eritrea
Hochgeladen am 16.01.2011
Eritrea ist heute Afrikas jüngster Staat. Vor dem Zweiten Weltkrieg war es eine italienische Kolonie, danach geriet es unter äthiopische Herrschaft. Erst 1993 wurde das ostafrikanische Land nach einem 30-jährigen Krieg mit seinem heutigen Nachbarn unabhängig. Seither ist es still geworden um Eritrea. Dabei waren es gerade sein Zauber und sein Reichtum, die das Land so vielen Kriegen und Konflikten ausgesetzt haben. ARTE entführt in eine völlig fremde Welt, deren wilde Schönheit vom Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben ist.



+++ Nun macht die Globalisten-Mafia offenbar gegen Exil-Eritreaner mobil:
* Krieg gegen Eritrea in Stockholms Straßen?
http://einarschlereth.blogspot.de/2013/03/krieg-gegen-eritrea-in-stockholms-straen.html
+++ Hintergrund: (hier ist das Video noch!)
* ERITREA: MODELL GEGEN DIE AUSPLÜNDERUNGSSTRATEGIE DER GLOBALISTEN:
* VIDEO: Isolierung einer Nation: Afshin Rattansi’s bahnbrechender Dokumentarfilm über Eritrea
http://einarschlereth.blogspot.de/2012/11/isolierung-einer-nation-afshin.html
Mich hat der Film sehr berührt; verrückte Welt – denn diese Menschen dort leben kultivierter und zivilisierter als wir in Europa uns das überhaupt vorstellen können. Wir halten Dosenpfand und Pfandplastikflaschen für den Gipfel des Umweltbewusstseins – während uns dieses “Entwicklungsland” mal ganz locker vormacht, was Umweltschutz eigentlich wirklich bedeutet – nämlich Bescheidenheit.
Insofern hat Infoliner schon ganz recht; besser wäre, gar nicht über dieses Land hier zu berichten – bevor wieder irgendwelche geisteskranken Drecksimperialisten sich dafür interessieren und es womöglich in den Fokus der Rohstoff-u.Bankstermaffia rückt. Welche Schande, das man es in Europa nicht schafft, die den Planeten aussaugenden Kriminellen endlich zum Teufel zu jagen und sich ein Vorbild an solch einer Nation zu nehmen.
Das ist ein wichtiges Beispiel wie sich Völker entwickeln wenn nicht die Westliche Allianz seine Finger im Spiel hat .
Der Rest von Afrika leidet unter der Ausbeuterei der westlichen Staaten .
Hoffentich können noch viele Staaten in Africa diesen Weg beschreiten .
Fast möchte man sagen: Sei doch still, sonst wird das nur auch zerstört. Aber wir leben eben in einer neuen Zeit und ich freue mich einfach über Menschen, die verstehen und leben, was für sie richtig ist. Überall. Das hat eben mehr Kraft als Strategien und Macht der Möchtegerns.