Was will die Baltische Flotte in der Antarktis?

Schiffe der Baltischen Flotte Russlands werden in diesem Jahr mehrere Langstrecken-Seereisen unternehmen, darunter eine Reise in die Antarktik, sagte der […]

Schiffe der Baltischen Flotte Russlands werden in diesem Jahr mehrere Langstrecken-Seereisen unternehmen, darunter eine Reise in die Antarktik, sagte der Sprecher der Flotte,  Roman Martov, der TASS – Nachrichtenagentur.

Martov erinnerte daran, dass das ozeanische  Forschungsschiff  Admiral Wladimirski bereits vom November 2015 bis April 2016 in der Antarktis unterwegs war. Und  “…. die Reisen sind noch in der Planungsphase.”

link

Ostpreußen

Die Baltische Flotte bzw. Baltische Rotbannerflotte ist eine von vier Hochsee-Flotten der russischen Marine. Sie ist in der Ostsee stationiert. Ihr Hauptstützpunkt ist Pillau bei Königsberg, das Hauptquartier befindet sich in Königsberg.

Erst vor kurzem gab es einen wichtigen Vorfall in der Baltischen Flotte:

14.07.2016 – Putin feuert alle Kommandeure der baltischen Flotte ….

Die britische Tageszeitung Sun berichtet, dass Putin kürzlich per Erlass 50 Offiziere und einen Vizeadmiral der Baltischen Flotte entlassen habe … Insgesamt 50 Offiziere wurden von ihren Posten entfernt, darunter der Flottenchef Vizeadmiral Vektor Kravchuk und sein Stabschef Vizeadmiral Sergej Popow. Seit Stalins Säuberungen wurden nicht mehr so viele Offiziere auf einmal ihrer Posten enthoben. ………..

Der Analyst für Internationale Angelegenheiten Peter Coates sagt, einige Leute seien der Meinung, dass die “Störung” der USS Donald Cook durch russische Su-24-Kampfflugzeuge am 14.04.2014 als Bestandteil einer weiträumigeren russischen Aktion gegen die westlichen Schiffe im Baltikum gedacht gewesen sei. Die Baltische Flotte, so Coates, weigerte sich jedoch, solch gefährlichen Befehlen Folge zu leisten – daher Putins Reaktion gegen die eigenen Marineoffiziere. link
Natürlich fällt auf, dass das mit Elektronik vollgestopfte “ozeanische Forschungsschiff” Admiral Wladimirski zufällig gerade in der Antarktik weilte, als Patriarch Kyrill dort auftauchte, um ein paar Pinguine zu segnen und einen Gottesdienst in einer orthodoxen Kapelle abzuhalten.

Ort von „spezieller spiritueller Bedeutung“

Die Antarktis sei ein Ort von „spezieller spiritueller und humanitärer Bedeutung für die ganze Welt“, sagte Kyrill. Sie sei der einzige Ort der Welt „ohne Staatsgrenzen, ohne Waffen, ohne feindliches Wetteifern, jedoch gekennzeichnet durch Zusammenarbeit und das Gefühl, eine Familie zu sein“. Deshalb sei die göttliche Trinität, der die Kirche in der Antarktis geweiht ist, „das logische Sinnbild dieser Kooperation“. „Wenn wir auf die Trinität schauen, können wir die Trennungen dieser Welt überwinden“, sagte Kyrill. link

Und raten Sie mal, wo die Admiral Wladimirski war, bevor sie ihre Fahrt in die Antarktik fortsetzte? Sie war in Saudi-Arabien auf Geschäftsbesuch!

MOSCOW (Sputnik) — Oceanographic research ship Admiral Vladimirsky of the Russian Baltic Fleet has completed a business visit to Saudi Arabia as part of an expedition to the coast of Antarctica, Russia’s Navy spokesman said Sunday.admiral-wladimirski

Im Internet tauchte zur fraglichen Zeit (aus fragwürdiger Quelle) ein Gerücht auf, dass die Saudis in der Nähe der großen Moschee in Mekka einen Gegenstand gefunden hätten, der so gefährlich sei, dass sie die Russen kontaktierten und um Hilfe gebeten hätten. Sie (die Russen) sollten den Gegenstand in die Antarktis bringen und ihn dort vergraben. Weiter geht die Geschichte mit der Behauptung , dass der Patriarch Kyrill “alte Rituale” über dem Objekt vollzogen haben soll.

Was geschah vorher?

Am 12. September 2015 stürzte bei einem schweren Unwetter ein Baukran der Bin Laden-Gruppe in das Dach der Großen Moschee in Mekka. 107 Pilger wurden getötet und 238 verletzt. Angeblich wurde durch einen Bergungsversuch des o.a. “Gerätes” eine Plasmaentladung ausgelöst.

hadjAm 25.09.2015 ereignete sich ein großes Unglück beim Hadsch. Laut iranischen Quellen wurden während einer Massenpanik mindestens 7477 Menschen getötet, darunter 465 Iraner. Die Zahl der Verwundeten ging in die Tausende. Westliche Quelle haben den Vorfall massiv heruntergespielt. Das Unglück ereignete sich am Morgen in der Zeltstadt im Tal von Mina. Dort übernachten die Pilger und machen sich dann über mehrere Brücken auf den Weg zu den Dschamarat-Säulen. Sie bewerfen die Stelen, die den Teufel symbolisieren sollen, mit Kieselsteinen….

Auch dieses Unglück – so die fragwürdige Quelle – sei auf das “Gerät” zurüchzuführen.

Ob man das nun glauben will oder nicht, interessant ist die Tatsache, dass nach der letzten  “Kampagne” der Admiral Wladimirski Patriarch Kyrill, John Kerry und Buzz Aldrin die Antarktik besuchten. Noch interessanter ist, dass die Admiral Wladimirski nicht alleine in die Antarktik aufbricht, sondern von wesentlichen Elementen der nun gesäuberten Baltischen Flotte begleitet wird. Und das in diesen spannungsgeladenen Zeiten, wo an Russlands Grenzen die NATO aufmarschiert.

 

Did you like this? Share it:
www.pdf24.org    Sende Artikel als PDF