Der Iran hat nach eigenen Angaben die jüngst erbeutete US-Drohne unter die Lupe genommen und wichtige Daten bekommen. Mit Hilfe dieser Beute will Teheran die USA nun der Lüge überführen.
„Wir haben die Daten vollständig entnommen. Neben militärischen Angaben hat die Drohne Daten im Energiebereich gesammelt, insbesondere in Bezug auf iranische Öltransporte“, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung der iranischen Revolutionsgarden. Das berichtete der iranische Sender Press TV.
Dass die USA den Verlust ihrer Drohne nicht bestätigen wollen, ist nach Ansicht der Revolutionsgarden ein Beleg dafür, wie wichtig die Sache für die Amerikaner sei. Am Dienstag hatte Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses, die Drohnen-Entführung durch den Iran dementiert. Die russische Agentur Itar-Tass zitierte ihn mit den Worten: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass die iranischen Behauptungen der Wahrheit entsprechen“.
Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi sagte, ein unbemanntes US-Luftfahrzeug des Typs ScanEagle sei in den iranischen Luftraum über dem Persischen Golf eingedrungen und sofort abgefangen worden. Der Iran werde die Drohne möglicherweise als Beweismaterial in einem internationalen Gerichtsprozess gegen die USA gebrauchen.
„Wir haben zuvor gegen solche US-Einsätze offiziell protestiert und gewarnt, dass wir unsere Grenzen mit allen möglichen Maßnahmen schützen wollen. Entsprechend den geltenden Völkerrechtsnormen haben wir den Amerikanern gesagt, dass wir ihnen nicht erlauben werden, unsere Grenzen zu verletzen. Leider haben sie unsere Warnung ignoriert… Sie behaupteten, dass sie in unserem Luftraum nicht präsent seien. Nun wollen wir die Drohne nutzen, um eine internationale Verhandlung gegen die USA wegen ihrer Invasion zu ermöglichen“, so Salehi.
Ali Fadavi, Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, sagte, die US-Drohne sei vor wenigen Tagen abgefangen worden. Der Iran veröffentlichte auch Aufnahmen der angeblich erbeuteten Drohne. Wie es hieß, wurde die Maschine von einer Boeing-Tochter hergestellt.
Hossein Salami, Vizechef der Revolutionsgarden, betonte, der „gescheiterte Spionageeinsatz der US-Drohne“ sei ein Beleg für Amerikas Versagen: „Trotz ihrer militärischen und wirtschaftlichen Stärke und ihrer dominierenden Rolle in der politischen Weltordnung sind die USA nicht in der Lage, sich dem Iran entgegenzusetzen, wobei der Iran all ihre Pläne leicht vereiteln kann“.
Der Iran zerstöre feindliche Komplotte trotz aller gegen ihn gerichteten scharfen Wirtschaftssanktionen, hieß es weiter. Hätten die USA solche Sanktionen erlebt, wären sie laut Salami wahrscheinlich am selben Tag zusammengebrochen.
Nach Ansicht der Revolutionsgarden ist die Erbeutung dieses unbemannten Luftfahrzeugs sogar wichtiger als die Entführung einer US-Drohne des Typs RQ-170 vor einem Jahr. Im Dezember 2011 hatte der Iran nach eigenen Angaben eine US-Drohne vom Typ RQ-170 erbeutet. Man habe jene Drohne durch elektronische Signale zur Landung auf dem iranischen Territorium gezwungen, unter die Lupe genommen und wichtige technische Daten dadurch bekommen, hieß es damals.
Zu einem weiteren Zwischenfall kam es Anfang November 2012, als der Iran den Beschuss einer US-Spionagedrohne bestätigte. Die Revolutionsgarden erklärten, eine Drohne des Typs Predator habe den iranischen Luftraum nahe strategisch wichtigen Ölfeldern betreten und die iranische Luftwaffe habe sofort darauf reagiert. Auch das Pentagon bestätigte den Beschuss durch die Iraner, behauptete jedoch, der iranische Luftraum sei zu keinem Zeitpunkt verletzt worden.
http://german.ruvr.ru/2012_12_05/Iran-sieht-erbeutete-Drohne-als-Beleg-fur-Amerikas-Versagen/





Verständlich, daß man diese Lästlinge nicht um sich schwirren haben möchte. Allerdings wird es immer Spionage geben, schon weil der Mensch einfach neugierig ist und wissen will, was der Nachbar macht. – Ob man nicht die Daten einfach austauschen könnte, z.B. durch welche, die im Herkunftsland gewonnen wurden, und das Ding weiterfliegen lassen… so daß es bei der Auswertung dann gaaaanz lange Gesichter gibt.
Es wird Zeit, das den Amerikanern das Spielzeug “Drohne” weggenommen wird. Dieses ständige herumgaunern in vermeindlich rechtsfreien Räumen (also in nicht Kriegsgebieten, die dennoch mit Kriegsgeräten überflogen werden) stellt einen absoluten Rechtsbruch und die Verletzung der iranischen Hoheitsrechten dar.
Die USA zwingen dadurch dem Rest der Welt ihre grotesk verzerrte Rechtsauffassung auf, die da wäre: alles, was wir, die Amerikaner, zu tun gedenken ist vollkommen in Ordnung.
Man kann nur hoffen, das Rußland und China sich diese toll dreiste Rechtsbeugung nicht länger bieten lassen und die Amerikaner endlich in die Schranken weisen.
Deutschland stimmt gegen Israel, aber die Deutschen dürfen es nicht wissen
Deutschland stimmt gegen Israel, aber die Deutschen dürfen es nicht wissen. Immer mehr lässt die mehr oder minder gleichgeschaltete Einheitspresse in Deutschland das Tal der Ahnungslosen der ehemaligen DDR aufleben und der deutschen Bevölkerung werden sehr wichtige Informationen vorenthalten.
http://www.antizensur.de/deutschland-stimmt-gegen-israel-aber-die-deutschen-durfen-es-nicht-wissen/
Na das ist ja ein Knaller… das wird bei Onkel Netanjahu bestimmt noch mehr Zähneknirschen verursachen… dabei ist doch Israel unser bester Freund, da müssen wir ganz schnell noch ein paar U-Boote liefern…. Onkel N. darf doch nicht böse auf unsere “Mutti” sein…
Sasa – ich muß Dich korrigieren, wie kannst Du es wagen…..man darf nicht Onkel zu ihm sagen. Seine Name ist König BeNetan…..
Uuuups!
Hoffentlich bin ich jetzt kein antisemitischer Terrorist!