Hinter den Kulissen, 26. Februar 2016 – Gordon Duff

German text by Klausi452 Die Syrische Armee und ihre Verbündeten kämpfen weiterhin auf der einzigen Versorgungsroute zu Aleppo die diese […]

German text by Klausi452

Die Syrische Armee und ihre Verbündeten kämpfen weiterhin auf der einzigen Versorgungsroute zu Aleppo die diese Woche vom IS und der Al-Nusra Front unterbrochen wurde.
Nach der Befreiung von Khanasser und Maghārat, haben die Loyalisten den Berg Talat Al-Bayda und das Dorf Al-Hawz eingenommen.
In einer anderen Operation haben die Spezialkräfte der SAA, unterstützt durch Artillerie und der Luftwaffe das Dorf Shilallah Al-Saghira erreicht.
Die Offensive nach Al-hawz und Shilallah Al-Saghira wird morgen gestartet.
Berichten zufolge hat Jeish al-Fateh durch türkische Artillerieunterstützung, die Kontrolle über die Dörfer al-Dorra und Al-Saraf, im nordosten von Rabia, in der Lattakiaprovinz erlangt
Nach der Eroberung haben die Kämpfer viel Verstärkung und Waffen, sowie militärisches Equipment über die türkische Grenze bekommen.
Berichten zufolge ist am 25. Februar ein Kommandant des Jeish al-Izza in der nördlichen Hamaprovinz ums Leben gekommen.
30 Offiziere von Saudi-Arabien sind am Flughafen von Incirlik um sich für die gemeinsame Operation in Syrien vorzubereiten.
Innerhalb von 24 Stunden werden Jets der Saudischen Luftwaffe in der Luftbasis ankommen.
Mehr als 50 russische Offiziere mit Friedenssicherung sind im Friedenszentrum bei Latakia angekommen.
Dank ihrer Vermittlung haben bereits einige Gruppen dem Waffenstillstand unterschrieben.
Die Offiziere haben ebenfalls mit dem verschicken von humanitären Waren in das nördliche Lattakia begonnen.

Syrien: Hinter den Kulissen – Intel drop

Von Gordon Duff, Chefredakteur Veterans Today

Zwei Sachverhalte bezeugen das Ausmaß der Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und der Türkei in Syrien, aber es gibt noch mehr [Neuigkeiten]. Während die USA nach außen hin mit Russland an der Waffenstillstandsvereinbarung arbeiten, die angeblich in weniger als 36 Stunden wirksam werden soll, sind die USA nicht nur mit den Saudis und mit der Türkei an einem bizarren Plan beteiligt, sondern auch mit den – wie Ian Greenhalgh sie bezeichnet – “moderaten Halsabschneidern”.syria-ISIS_Nov_2015_AzazConvoy

Hier unsere Einschätzung der Lage….:

  • Die Kämpfe entlang der Aleppo-Straße zeigen ganz klar, dass der ISIS die militärischen Nachschublinien zu den Kräften gekappt hat, die innerhalb Aleppo zusammen mit der Freien Syrischen Armee (FSA) kämpfen. Dies stellt eine koordinierte und hochintelligente Militäroperation dar. Die Idee, der FSA während der kommenden Waffenruhe einen Freifahrtschein zu geben, ist absurd. Die FSA wurde schon vor langem durch den ISIS und durch Al-Nusra übernommen, ihre Kommandostruktur gibt es nicht mehr und sie ist zu ihrem Tagesgeschäft mit dem türkischen Geheimdienst zurückgekehrt. Die Mannschaften sind nun alle Söldner.
  • Die USA wissen dies nur zu gut und spielen dabei mit. Gestern landeten saudische Kampfflugzeuge auf der Luftwaffenbasis Incirlik in der Türkei, die von den USA mitbenutzt wird. Letzte Woche wurden von den Saudis bis zu 5 taktische Nuklearwaffen nach Incirlik gebracht, die als Teil des von John Kerry so bezeichneten “Plans B” gegen die russischen und syrischen Kräfte eingesetzt werden sollen.
  • Wir haben jetzt die Information erhalten, dass gestern am Morgen der türkische Geheimdienst eine taktische Nuklearwaffe in die Stadt Aleppo verbracht hat, wo sie eingesetzt werden soll, um die syrische Regierung zu erpressen und sie zur Aufgabe der Militäroperationen innerhalb der Stadt zu zwingen; sie sollen die vermeintlichen “von Amerika unterstützten” und – um nochmals Ian zu zitieren – “moderaten Halsabschneider” in Aleppo in Ruhe lassen.
  • Die Türkei nimmt aktiv an den Militäroperationen in der Provinz Latakia teil und hat ihre Artillerie bis an die Grenze vorgeschoben, um das als “moderate Halsabschneider” verkleidete türkische Militär zu unterstützen, welches syrische Dörfer wiedereingenommen hat (wie in dem Southfront-Video zu sehen ist).
  • Es ist zunehmend offenkundig, dass die USA für den ISIS im Irak und in Syrien Aufklärung und Unterstützung in kombinierter Kriegsführung  leisten. Amerikanische Kommandeure sind bzw. waren “auf dem Boden” in Rakka, Deir Ezzor, Mossul und bis vor kurzem in Ramadi und Falludscha tätig, von wo aus sie per Helikopter am helllichten Tag ausgeflogen wurden.
  • Der Schlüssel zu all diesen Ereignissen liegt in Erbil, der Hauptstadt der Kurdischen Regionalregierung im Irak. Dort werden Pläne geschmiedet, sich mit militärischer Unterstützung der Türkei von der Regierung in Bagdad abzunabeln. Die Türken haben trotz des Protestes der Regierung in Bagdad bereits Truppen in den Irak gesandt. Die Türkei hat vor, einem “Barzani-Kalifat” an die Macht zu verhelfen, das von den Grenzgebieten des Iran bis (sogar) in die Türkei hineinreicht, wobei große Teile Nordsyriens dazukommen sollen. Barzani hat ein geheimes Abkommen mit der Türkei unterzeichnet, damit diese  die Region von “Kommunisten” säubern kann; dies kommt faktisch einer ethnischen Säuberung von Kurden gleich, so wie es die Türken 1915 mit den Armeniern gemacht haben. Der Kuhhandel schaut folgendermaßen aus: Barzani wird letztendlich seine kurdische Nation erhalten, nur dass die Türkei das Recht hat, jederzeit einzumarschieren und nach Lust und Laune jeden zu töten oder einzusperren, während Barzani insgeheim oder gar nicht so geheim mit seinen israelischen Freunden arbeitet, die hoffen, dass Erdogan in einem “nicht so zufälligen” Unfall ein paar Treppenstufen hinunterstürzt. Was sie für die Saudis geplant haben, ist schon gut auf dem Weg; Saudi-Arabien wird bald ganz und gar in einen israelischen Marionettenstaat umgewandelt [das ist Saudi-Arabien doch schon lange, Anm. d. Ü.], was Israel gut gebrauchen kann, wenn der ISIS, der jetzt vollkommen außer Kontrolle ist, jemals Syrien erobert.

Übersetzung: politaia.org

Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/02/26/intel-drop-february-26-2016/

Der Yinon-Plan ist ein israelischer Strategieplan zur Garantie der israelischen Überlegenheit und stellt insofern eine Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung dar. Er fordert und drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächere staatliche Gebilde umgestalten müsse. Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens eines arabischen Staates an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im Yinon-Plan [dieses Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, der es 1982 veröffentlichte, benannt] erörtert worden war. Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.

Der Yinon-Plan ist ein israelischer Strategieplan zur Garantie der israelischen Überlegenheit und stellt insofern eine Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung dar. Er fordert und drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächere staatliche Gebilde umgestalten müsse. Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens eines arabischen Staates an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im Yinon-Plan [dieses Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, der es 1982 veröffentlichte, benannt] erörtert worden war. Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.

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