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Israel mordet mit großer Vorsicht und Präzision!
Diesen Artikel lege ich aus Solidarität mit Peter Kleinert von der ‘Neuen Rheinischen Zeitung’ auf, weil der Server nach Einstellung des Artikels von Evelyn Hecht-Galinski die Webseite www.nrhz.de gesperrt hat. Ja, unsere Demokratie wird von Tag zu Tag besser. Lest selber und macht euch ein Bild.
Liebe MitarbeiterInnen, liebe LeserInnen,
seit der Nacht vom 22. auf den 23. März ist NRhZ-Server gesperrt. Ein paar Stunden zuvor hatte ich noch einen aktuellen Kommentar von Evenlyn Hecht-Galinski auf die Seite www.nrhz.de gestellt.
Seitdem sind alle unsere Versuche, die Sperre des Servers wieder öffnen zu lassen, erfolglos geblieben.
Zu Eurer Kenntnis über den möglichen Zusammenhang hier der Artikel in einer Kopie.
Kommentar vom Hochblauen
Israel mordet mit großer Vorsicht und Präzision!
Von Evelyn Hecht-Galinski
Nach den schrecklichen Anschlägen eines Einzeltäters in Toulouse kommen die durch nichts zu belegenden Aussagen israelischer und jüdischer Organisationen. Immerhin einmal hörte ich im DLF von seiner dort wiedergegebenen Äußerung der Polizei gegenüber, dass er die jüdische Schule nur “aus Versehen” angegriffen habe, es aber eigentlich nur auf Soldaten und Polizisten abgesehen hätte, die den französischen Staat repräsentieren, der am Afghanistan-Einsatz beteiligt ist.
Also darf man sehr in Frage stellen, ob der Täter tatsächlich antisemitische Motive hatte. Als die ersten drei Opfer, Soldaten, deren Familien aus Nordafrika stammten, ermordet wurden, hielt sich die Erregung noch in Grenzen. Als aber die jüdischen Kinder und der jüdische Lehrer ermordet wurden, war die Trauer grenzenlos. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: diese Morde, besonders an den Kindern, sind grausam und schrecklich und durch nichts zu rechtfertigen.
Aber wenn Catherine Ashton, die EU-Außenbeauftragte, in einer öffentlichen Rede in Brüssel eine Verbindung zieht zwischen dem Sterben unschuldiger Kinder – auch an anderen Orten, wie in Gaza – dann kommt sofort die Antwort der israelischen Regierung. Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Barak, gerade in Deutschland, wegen Iran-Angriff, U-Boote und Waffen Einkauf, sowie auf Verkaufstour, nannten den Vergleich “empörend”. Warum eigentlich? Empörend ist es, wenn Netanjahu die Geschehnisse in Toulouse als Massaker bezeichnet, die Militäraktionen in Gaza aber als Verteidigung gegen Terroristen, die sich hinter Kindern versteckten, unwahr beschönigt. Beides sind Massaker, es gibt nur einen Unterschied: die israelischen Massaker an Kindern finden unter Billigung der Weltöffentlichkeit statt! Und “Kriegsminister” Barak ergänzte noch, die israelische Armee handele in Gaza mit “großer Vorsicht und Präzision.” Die Wortschöpfungen der israelischen Propaganda-Industrie sind immer wieder bewundernswert.
Empörend ist es auch, wenn der Grünen-Abgeordnete des deutschen Bundestages, Volker Beck, der es sich übrigens auch nicht nehmen ließ, auf dem Israel-Kongress (ILI) 2010 zu sprechen und dort die israelische Siedlungspolitik “schön redete”, Catherine Ashton “antisemitischer Reflexe” bezichtigt, weil sie angesichts der toten jüdischen Kinder von Toulouse auch daran dachte und erinnerte, dass Kinder in Gaza sterben.
SPD-Chef Gabriel hingegen wurde sofort angegriffen, als er nach seinem Hebron-Besuch die Situation der Palästinenser als rechtsfreien Raum bezeichnete und den Satz sagte: “Das ist ein Apartheid Regime für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.” Die Angriffe gegen ihn kamen von allen Seiten und den üblichen Protagonisten, von Graumann bis zum Jüdischen Weltkongress und von Maram Stern, der schon in einer “Außenansicht” der SZ die Palästinenser als selbst schuld an ihrem Unglück bezeichnet hatte. Oder vom American Jewish Commmittee und Direktorin Deidre Berger, die Israel delegitimitiert sieht und als den “Friedensprozess” nicht voranbringend bezeichnet (welchen Friedensprozess?).
Neben Philipp, dem Mißfelder, der der SPD empfahl, ihre Außenpolitik gegenüber Israel zu überdenken, forderte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe Gabriel auf, sich “für seinen verbalen Totalausfall schnellstmöglich zu entschuldigen.” Dieser wird nach solcher Kritik seine Aussagen sicher relativieren, vor allem angesichts der Bedrohung des jüdischen Staates und als treuer Freund Israels. Hatte er doch gegenüber Netanjahu noch eine ganz gewählte Wortwahl betrieben und die Siedlungspolitik nur “mit Befremden aufgenommen”
Anlässlich des Begräbnisses der jüdischen Opfer von Toulouse, die interessanterweise direkt nach Jerusalem geflogen wurden, weil gläubige Juden nur im “Heiligen Land” beerdigt werden möchten, um als erste den noch zu erwartenden Messias zu erleben, ließ es sich Außenminister Juppé nicht nehmen, die Särge in der El Al Maschine zu begleiten und auf der Beerdigung zu sprechen. Ist jemals ein europäischer Politiker nach Gaza, oder in die besetzten Gebiete geflogen, um ermordete Palästinenser zu betrauern?
Zentralrats-Präsident Graumann zeigte sich zutiefst schockiert und konnte seine Trauer über die getöteten Kinder kaum in Worte fassen. Worte des Verständnisses hingegen findet er immer, wenn die israelische Armee sich und den jüdischen Staat verteidigt und dabei unschuldige palästinensische Kinder getötet werden.
Auch der Präsident des Jüdischen Weltkongresses Ronald S. Lauder, weinte wie alle Juden auf der Welt und bezeichnete den Angriff von Toulouse als einen Angriff gegen Juden in aller Welt. Auch ihn habe ich niemals ein Wort des Bedauerns sagen hören, wenn die israelische Armee unschuldige palästinensische Kinder tötete.
Und wer regt sich schon auf, wenn in Afghanistan, oder Pakistan, oder in anderen Kriegsgebieten – zum Teil auch mit unserer Mithilfe – Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet werden und unschuldige Menschen, Frauen und Kinder sterben? Wann sind deutsche Politiker schon einmal auch wegen durch deutsche Soldaten verursachten Massakern nach Afghanistan zur Beerdigung der Opfer geflogen? Nein, wir besuchen zwar die Truppen, um sie zum Durchhalten und Weitermachen zu motivieren und wir setzen israelische, geleaste Heron-Drohnen in Afghanistan ein, aber “Morde” werden immer nur untersucht und das war’s dann. Amokschützen haben “Gedächtnislücken” und werden schnell außer Landes gebracht. Siehe Oberst Klein, der ja nach seinem Massaker-Befehl, noch von oberster deutscher Stelle gestützt wurde.
Interessant war es, dass bestimmte Medien und der Korrespondent der ARD, die jede Empathie gegenüber ermordeten palästinensischen Kindern vermissen lassen, die Worte des Knesset-Parlamentspräsidenten Reuven Rivlin so selbstverständlich wiedergaben. Zitat: “Das jüdische Volk in Israel und der Diaspora sieht sich wilden Tieren gegenüber, die unersättlich von Hass getrieben werden.”
Dazu passen Sätze von Theodor Herzl, aus seinem Buch, “Der Judenstaat”, Kapitel “Der Plan”: “Kämen wir beispielsweise in die Lage, ein Land voll wilder Tiere zu säubern, würden wir es nicht in der Art der Europäer aus dem 5. Jahrhundert tun. Wir würden nicht einzeln mit Speer und Lanze gegen Bären ausziehen, sondern eine große fröhliche Jagd veranstalten, die Bestien zusammentreiben und eine Melinit-Bombe unter sie werfen.” – Soviel zu zionistischen Vorläufern des jüdischen Staates und wilden Tieren.
Merke: Der jüdische Staat mordet “chirurgisch präzise um sich zu verteidigen.” Im Umkehrschluss morden die “wilden Tiere”, wen meint Rivlin damit wohl? Palästinenser, Muslime(?) nur aus blindem Hass.
In israelischen Medien las man nach dem Bekanntwerden des Massakers von Toulouse sofort, die Antisemiten in Europa, der Kontinent des Holocaust haben nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt. Solche Aussagen plus die Aufforderungen israelischer Politiker an Diaspora-Juden in das Heilige Land zurückzukehren, sollen natürlich die Auswanderungswellen beflügeln. Haben doch amerikanische Millionärs- und Milliardärs-Juden schon viele Luxus Wohnungen in Jerusalem aufgekauft, um damit den Anspruch des jüdischen Staates auf das ungeteilte Jerusalem für immer zu zementieren.
Über 100.000 französische Juden sind schon schon nach Israel ausgewandert. Es ist zu sehen, wie die Gehirnwäsche der Propaganda jetzt Wirkung zeigt. In diesem Zusammenhang sind dann auch Bücher wie “Französischer Biss” des israelischen Knesset-Abgeordneten Daniel Ben Simon zu sehen, das das Phänomen der jüdisch/französischen Emigration untersucht und dann feststellt, dass Juden in Frankreich Angst davor haben, dass die Muslime noch mächtiger und bestimmender in der französischen Innenpolitik werden. So wird die Angst vor Muslimen bewusst geschürt! Sarrazin lässt grüßen!
Wenn ein “beutedeutscher” Autor, Antisemitismus und Antizionismus bewusst vermischt und den israelischen Staat als den Juden von heute bezeichnet, dann ist das in die unappetitliche Reihe der Holocaust-Instrumentalisierung einzuordnen, wie sie auch Netanjahu und andere israelische Politiker betreiben. Bedauerlicherweise werden solche Autoren als Medienlieblinge und “Publikumbeschimpfer” in Talk-Shows eingeladen und in den Kulturteilen der Medien besprochen.
Diese Gedanken sollen nur die traurigen momentanen Zustände aufzeigen und zum Nachdenken anregen. (PK)
Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Unsere LeserInnen kennen sie als Autorin der Serie, die sie “vom Hochblauen”, ihrem 1186 m hohen “Hausberg” im Badischen, schreibt.
Um Euch über diesen katastrophalen Zustand zu informieren, mußte ich mir erstmal eine google-Adresse anschaffen, unter der ich senden kann.
Die nächste NRhZ-Ausgabe wird, weil ich meine Redaktionsarbeit nicht wie üblich im Redaktionssystem durchziehen kann, höchstwahrscheinlich ziemlich mager – wenn überhaupt – online gehen.
Wer von den MitarbeiterInnen mich erreichen will, kann dies unter der “neuen” Adresse versuchen.
Etwas ratlose Grüße,
Peter Kleinert
NRhZ-Redakteur




stay tuned (Mann, bin ich gehirngewaschen, daß ich das im US-Sprech formuliere.)
Frau Hecht Galinski,
meinen Sie das ernst???
Glauben Sie wirklich, der Terrorist von Toulouse hätte aus “Versehen” die jüdischen Kinder und Ihren erkennbar jüdischen Vater angegriffen???
Warum verbreiten Sie hier Unwahrheiten? Warum sagen Sie hier nicht, das die Terroristen im Gazastreifen und in Judäa und Samaria sich wirklich hinter der Zivilbevölkerung verstecken und diese als Schutzschild nehmen!
Die PLO wurde von den arabischen Statten gegründet mit einem einzigen Ziel, nämlich den jüdischen Staat Israel – dem einzigen von G’tt gegebenen Heimatland – auszulöschen!
Siehe die heute noch gültige PLO Charta, Hamas Charta usw.
Liebe Evelyn Hecht-Galinski,
als Mit-Unterzeichner der Iran-Erklärung ein Dank für diese Initiative. Da ich in den vergangenen beiden Jahren viel Vor-Ort-Erahrung gesammelt habe, hier ein paar Gedanken zu weiteren Hintergründen…
http://silkroad-project.blogspot.de/2012/03/heute-vor-einem-jahr_30.html
Solidarische Grüße
Wolfgang Burggraf
Golda Meir, zitiert nach Sarah Honig, Jerusalem Post, 25.11.1995:
“So etwas wie eine palästinensisch-arabische Nation gibt es nicht… Palästina ist ein Name, den die Römer Eretz Israel mit der ausdrücklichen Absicht gaben, die Juden wütend zu machen… Warum sollten wir diesen gehässigen Namen benutzen, der dazu geschaffen wurde uns zu demütigen? Die Briten entschieden sich, ihr Mandatsland Palästina zu nennen und die Araber übernahmen das und behaupteten, das sei der alt hergebrachte Name ihrer Nation, obwohl sie ihn nicht einmal richtig aussprechen konnten und in das fiktive Falastin verdrehten.”
Aus: “Myths of the Middle East” von Joseph Farah, einem arabisch-amerikanischen Autor und Journalisten, WorldNetDaily, 11.10.2000:
“Palästina hat nie … als autonome Einheit existiert. Es gibt keine Sprache, die Palästinensisch genannt wird. Es gibt keine erkennbare palästinensische Kultur. Es hat nie ein Land gegeben, das als Palästina von Palästinensern regiert wurde. Palästinenser sind Araber, nicht zu unterscheiden von Jordaniern (die eine weitere Erfindung der jüngeren Vergangenheit darstellen), Syrern, Libanesen, Irakis usw.”
“Bedenken Sie, dass die Araber 99,9 Prozent des Landes im Nahen Ostens kontrollieren. Israel besteht aus nur einem Zehntel eines Prozents der Landmasse. Aber das ist für die Araber noch zu viel. Sie wollen alles. Und das ist es, worum Israel heute kämpft… Egal, wie viel Zugeständnisse die Israelis beim Land machen, es wird niemals genug sein.”
Prof. Bernard Lewis, Commentary Magazine, Januar 1975:
“Seit dem Ende des jüdischen Staates in der Antike bis zum Beginn der britischen Herrschaft war die Gegend, die heute durch den Namen Palästina gekennzeichnet wird, kein Staat und hatte keine staatlichen, sondern lediglich Verwaltungsgrenzen…”
LINK —-> http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/
Der Link unter “Kopie” funktioniert leider nicht!
Ohne mich jetzt in Verschwörungstheorien zu ergehen, möchte ích aufgrund der besonderen Umstände mal vermuten, daß hier ein paar sehr lange Arme zugeschlagen haben! Auf jeden Fall ist dies ein ungeheuerlicher Fall von Internetzensur! Da läßt sich schon mal vermuten was uns mit dem ACTA-Abkmmen noch bevorsteht. Daher ist jetzt dringend Solidarität mit Evelyn Hecht-Galinski, Peter Kleinert und der NRhZ angesagt !!!
Manch einer der in eine Zionisten-Familie geboren wurde erkennt das Unrecht und kämpft dann dagegen.
Das erfordert einigen Mut. Bravo.
Diese Kräfte können wir insbesondere dadurch unterstützen, das wir selbst auch aufwachen.
Vor der eigenen Türe kehren, um ernst genommen zu werden.
Hecht-Galinski: “Für mich, da ich mich als Anti-Zionistin bezeichne, ist
Zionismus seit der Gründung des israelischen Staates ein Landraub und
Vertreibung und Missachtung der nativen Ureinwohner”.
Muslim-Markt interviewt
Evelyn Hecht-Galinski – Autorin des Buches “Das elfte Gebot: Israel darf alles”
25.3.2012
http://www.muslim-markt.de/int...
http://www.muslim-markt.de/interview/2012/hecht-galinski.htm
Noch was: Mal weitergedacht
Was wäre, wenn sich JETZT noch die US-amerikanische Bevölkerung anschliesse bei dieser Aktion?
Friedensbotschaften welche das Netz überschwemmen?
DAS WÄRE ES DOCH!
REVOLUTION VON UNTEN. Ich hoffe das es SO KOMMEN WIRD!!!
Wirklich eine GUTE Idee.
Es ist ja auch die Wahrheit: Nur die schwachen “Regierungen” wollen Krieg. Die Bevölkerungen sicher nicht.
SEHT MAL WAS HIER LÄUFT (ich gebe gerne zu, daß nicht geglaubt habe oder hätte, daß so eine Initiative SO “einschlagen” würde, im positiven Sinne, bitte verbreiten):
http://denkbonus.wordpress.com/2012/03/25/we-will-never-bomb-your-country/#comments
We will never bomb your country
Veröffentlicht am März 25, 2012
Etwas wundervolles ist geschehen. Ronny, ein 41 Jahre alter Israeli hat vor 2 Tagen die Initiative übernommen und das einzige getan, was sinnvoll ist. Auf seiner Facebookseite macht er dem iranischen Volk ein Liebeskompliment. Ronny ist Vater und gelernter Grafikdesigner. Um seiner Kampagne mehr Schwung zu verleihen hat er seine Botschaft in ein fröhlich, unschuldiges Design eingebettet, bestehend aus rosafarbenem Hintergrund und blauen Herzen. Die Botschaft lautet:
„Iranians, we will never bomb your country, we love you!“
In Windeseile machte das Beispiel Schule. Noch am selben Tag hatten bereits 40 000 Israelis ihr fröhliches Lachen und das ihrer Kinder gemeinsam mit der ‘Frohen Botschaft’ ins Netz gestellt. Noch gestern gab es auf Googleanfrage ca. 3 600 Treffer. Heute sind es bereits mehr als 56 Millionen Aufrufe. Mittlerweile kann nicht einmal die Tagesschau diese Entwicklung länger ignorien. Songs wurden geschrieben, Lieder, in denen Israelis dem iranischen Volk ihre tiefe Sympathie unverhüllt aussprechen. Dieses gibt das Kompliment zurück, hat bereits ebenfalls ein Musikvideo mit einer ins Herz gehenden Friedensbotschaft an die Israelis veröffentlicht.
Schnell tauchte eine neue, israelische Website im Netz auf mit dem Titel: Israellovesiran.com – die iranische Jugend reagierte unverzüglich mit einer eigenen Seite unter dem Titel:
Iranlovesisrael.com – Netanjahu hat seitdem ein Problem.
Was hier gerade geschieht, hat eine historische Dimension. Die Bevölkerung eines Krieg androhenden Landes begibt sich über die Köpfe ihrer kriegstreiberischen Regierung hinweg in direkte Friedensverhandlungen mit dem Volk des bedrohten, angeblichen Feindstaat. Und was ist das Ergebnis? Keiner will Krieg und keiner geht hin. Stattdessen blühen im Minutentakt neue Freundschaften zwischen israelischen und iranischen Menschen auf. Die Menschen sind der von ihrer Regierung angezettelten Feindschaft überdrüssig, sie wollen einfach nur das, was alle Menschen wollen. Leben und leben lassen.
Für die Apologeten des Krieges ist dies eine absolute Katastrophe. Dass zwei Bevölkerungen sich direkt und über die Köpfe ihrer Regierung hinweg die Hände reichen, macht jedweden Kriegsplan vehement zunichte. Ohne ein Volk, welches kriegsbereit ist, können die Leichenhändler nichts ausrichten. Die Iraner haben dies schnell erkannt und den Ball überaus gekonnt zurückgespielt. Ihre Antwort auf die Liebeserklärung der Israelis lautet dementsprechend:
„Nichts an Krieg ist heilig. Er säht nicht die Saat des Wandels – nur der Zwietracht und des Schmerzes. Die Menschen im Iran, wie unsere Kollegen in Israel, sind lebendig, kreativ und zukunftsorientiert. Wir brauchen eine transparente Arena, wo Ideen ausgetauscht werden können, wo Gedanken sich entwickeln und wo unser Diskurs von ähnlichen alten Kulturen inspiriert wird. Obwohl viele Länder im Nahen Osten unter den schwächenden internationalen Stereotypen leiden, können wir uns vereinigen, um in den Medien unser Bild als gewalttätige und intolerante Aggressoren zu einem Bild liebevoller und kooperativer Partnern zu verwandeln. Während wir durch den Schmelztiegel unserer ererbten Animositäten gehen, können wir unsere oberflächlichen Unterschiede wegbrennen und zusammen neu auftauchen mit einem größeren Verständnis für die Menschheit. Deshalb lieben wir Israel.“
Möglicherweise hat der CIA recht dumm geschaut, als er feststellen musste, dass ausgerechnet sein liebstes Überwachungsinstrument ihre Absichten durchkreuzt. Möglicherweise waren es auch die Geheimdienste selbst, die diese Lawine ins Rollen gebracht haben, um irgendwie aus dieser völlig verrückten und weltbedrohenden Kriegsnummer herauszukommen. Letztlich ist es egal, solange die Menschen nur begreifen, dass es zwar schlechte Menschen gibt, jedoch keine schlechten Völker. Wenn man Menschen in Ruhe lässt, neigen sie dazu, sich zu umarmen.
Umso wichtiger ist es daher, dass dieses Beispiel weiterhin Schule macht und dabei Staatengrenzen ignoriert. Auch hier in Deutschland ist eine Liebeserklärung an den Iran möglich, ebenso an Syrien. Auch in anderen Ländern westlicher Prägung müssen sich nun Menschen dazu entschließen, auf diesen Zug aufzuspringen und offen ihre Sympathie mit dem iranischen Volk zu bekunden. Auch das amerikanische, das französiche und das britische Volk sind dazu aufgerufen, sich dieser Entwicklung unverzüglich anzuschließen. Wer über dementsprechende Kontakte verfügt, soll bitte nicht zögern, diese zu nutzen, man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Es muss ein globaler Flächenbrand des Friedenswillen und der gegenseitig Sympathie entfacht werden, der sich nicht mehr austreten lässt. Die Botschaft muss nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Twitter, google+, Studi VZ und allen anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden. Bitte macht alle mit, ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
kümmert man sich um deutschland, dann lösen sich gewisse problemfälle von ganz alleine.
Habe einen Leserbrief aus dem Libanon erhalten, nachdem ich diesen Artikel in meinem Blog eingestellt hatte. Hier der Inhalt. Carpe diem.
“Hallo Frank
es ist nun das zweite mal das ich auf ihren blog stoße,
ich kann ihnen aber nur sagen das ich ehrlich gesagt froh bin das es noch menschen gibt wie sie die die wahrheit sehen.
Ich lebe in Libanon bin kind einer deutschen mutter und eines arabischen vaters,was nicht heißt das ich gegen juden bin keinesfalls jeder mensch hat das recht auf seine eigene religion.
Es ist leider hart immer die nachrichten mit den bildern von massaker im gaza streifen zu sehen ,und hier wird im fernsehen weitaus mehr davon gezeigt als in deutschland,
es ist sehr schade das jedem der mund verboten wird der sich mal traut die wahrheit über die regierung in israel zu sagen ,
es müßte mehr menschen wie sie geben die so ehrlich wie sie sind ,
machen sie weiter so.
Nesrin”
Bin ganz gerührt darüber.
lg
“Ist jemals ein europäischer Politiker nach Gaza, oder in die besetzten Gebiete geflogen, um ermordete Palästinenser zu betrauern?”
Dann würden wir die Politiker ja alle nie wieder zu Gesicht bekommen…
Vielen Dank Herr Kleinert. Danke, dass Sie es wagen, so offen das Drama unserer kontrollierten Berichterstattung in den “freien” Medien zu zeigen.
In den Medien werden auch keine Kommentare veröffentlich, sofern diese zu kritisch sind…diese Erfahrung mache ich täglich.
Wir leben in einer Demokratie mit freier Meinungsäusserung und sind freie Menschen??
Vielleicht sollte unser neuer Bundespräsident dieses mal lesen und seine Worte über Freiheit neu durchdenken!
Freiheit ist im Besitz der Kapitalisten.
Und wie wahr sind die Worte von Frau Evelyn Hecht-Galinski. Alleine auf Grund ihrer Herkunft sei ihr noch mehr für ihre Ehrlichkeit und menschliche Sicht gedankt.
Wir werden von unseren “gewählten” Volksvertretern getreten und keinesfalls vertreten!
Herr Peter Kleinert (NRhZ-Redakteur) sollte mal versuchen, sich einen Webhoster-Platz im Ausland zu organisieren, dann laufen die Sperrversuche der Beteiligten auch ins Leere – MediaOn.org mal anfragen…
(Die sind doch in Koeln? – Wo besteht da die Schwierigkeit, binnen 2-3 Tage umzuziehen? K ist gross und gespickt mit Koennern, die das umsetzen wuerden…)
Warum lasst ihr Esel euch immer wieder in diese polarisierenden Diskussionen hineinziehen? Juden und Palästnenser haben beide Dreck am Stecken (eine Binsenweisheit) und ja, ihre Führer und Drahtzieher sind auf beiden Seiten ein Haufen von endzeitlich gestimmten Vollpsychopathen, die in gewissem Sinne am gleichen Strang ziehen. Kümmern wir uns daher um unseren eigenen Dreck in dieser Angelegenheit, etwa die maßgeblich europäische (bedingungslose!) Finanzierung des horrenden palästinensischen Geburtenüberschusses (Youth Bulge), der beiden Seiten dieses Konfliktes die wichtigste Ressource liefert, die man zum vorsätzlichen Befeuern eines ständigen Brandherdes braucht: “überzählige” junge Männer.
Aber sonst bist du gesund?
Diesem, durch die Alliierten installierten Fremdkörper soviel Dreck am Stecken wegputzen das an ihm gleichviel wie am Palästinensischen klebt ist unmöglich!
Palästina war “schon” ein Garten bevor das “auserwählte Volk” dort eintraf . Es war schwierig, dort überhaupt unkultiviertes Land zu finden. Die Palästinenser hatten ihre internationalen Märkte bereits aufgebaut, die dann von den Israelis 1948 mit der Nationalisierung übernommen wurden.
es gab staatliche Schulen, Fussballmannschaften, Nationalgefühl, Pfadfinder, volle Märkte und einen differenzierten Arbeitsmarkt.
Im Internet findet man dieses Album mit alten Fotos aus Palästina.
Sie schienen mir interessant im Kontrast zu den immer wiederholten zionistischen Lügen , die universell wie Gold gehandelt werden.
«Ein Volk ohne Land für ein Land ohne Volk»
http://lupocattivoblog.com/2010/08/15/alte-fotos-entlarven-alte-lugen/
einfach nur dumm,kann fast nur mitleid mit dir empfinden!!!
Fast? Na, da hab ich ja noch mal Glück gehabt.
Dank an die Redaktion für ihr Engagement uns aufzuklären. Möge Gott mit euch sein. Nochmals DANKE! LG aus Österreich.
http://schmok.blogsport.eu/2012/03/19/mit-scheisse-bespritzt/
ein sachverhalt der einem den schaum vor den mund treibt. rückradlose bücklinge die wie kojoten das heulen auf befehl in eine richtung erklingen lassen. die kriecher, die glauben solange sie nach deren schnabel reden, seien sie in besonderer gunst.
wisset ihr schleimigen a …. kriecher niemand von euch heult auch nur ansatzweise so gut, daß der wolf im schafspelz ihm auch nur einen einzigen misseton erlaubte, und ihr selbst sein ganz persönliches schlachtvieh werdet.