Fukushima update von Fairwinds Associates 12.6.2011 (deutsch) – POLITAIA.ORG

Achtung, dies ist auch für uns in Europa wichtig: Arnie Gundersen

Heisse Teilchen/ Radionuklide – Von Japan nach Seattle. So gut wie unaufspürbar wenn sie eingeatmet oder geschluckt werden.

gunderson Fukushima update von Fairwinds Associates 12.6.2011 (deutsch) – POLITAIA.ORG

Hot Particles From Japan to Seattle Virtually Undetectable when Inhaled or Swallowed from Fairewinds Associates on Vimeo.

Arnie Gundersen (AG) ist seit über 25 Jahren im Geschäft mit der Zerlegung und dem Abbau nuklearer Anlagen (Dekomissionierung). Er ist Ko-Autor des ersten Handbuches zur Dekomissionierung,  die das US-Energieministerium publizierte. Als Ingenieur sammelte er schon seit über 39 Jahren  unfassende Erfahrungen  im Bereich  der Nuklearindustrie .

Transskript by sophiyama

AG:

Hallo, ich bin Arnie Gundersen von Fairwind Associates. Es gab während der letzten Woche eine Menge Diskussionen in der Presse über Tokio Electric (Tepco) , die ihre offiziellen Angaben zur radioaktiven Verseuchung in Fukushima änderten. Ausserdem gab es auch eine Menge an Informationen über radioaktive heisse Teilchen/Partikel die über ganz Japan verteilt aufgetaucht sind. Ich möchte heute beide Punkte zusammen besprechen und erklären was das bedeutet.

Erstens: Tepco gab eine neue Berechnung zur Intensität der radioaktiven Verseuchung in der ersten Woche bekannt. Sie entdeckten, das während der ersten Woche der Havarie die doppelte Menge an Radioaktivität freigesetzt wurde. Dadurch liegt die Strahlungsmenge die in der ersten Woche ausgetreten ist, weitaus höher als das was sie für die gesamte Länge der Unfallszeit bisher angenommen wurde.

Es wurde eine enorm höhere Menge freigesetzt als sie dachten.

Die zweite Facette hier ist das die meisten neuen Angaben sich auf heisse Teilchen beziehen und das aus folgendem Grund:

Während der nukleare Brennstoff schmilzt werden alle Gase freigesetzt. Diese Gase sind Xenon und Krypton. Es sind Edelgase, die nicht reagieren, der die Bevölkerung aber ausgesetzt ist , und die  sie mit Gammastrahlen bombardieren.

Dieser Aspekt der  ist relativ direkt und klar in der Kalkulation. Der Umfang dieses Teils der   Kalkulation verändert sich nicht in der Tepco-Berechnung. Die Xenon- und Krypton-Anteile bleiben die gleichen. Was sich aber geändert hat, ist der enorme Umfang  an heissen Teilchen/Partikeln die abgelassen wurden. Selbst das bleibt noch eine vage Kalkulation, denn alle Geigerzähler und anderes Spürgerät wurden in den Explosionen total zerschmettert. Es wird angenommen das sich 98% der Strahlung immer noch in den Reaktoren befinden.

Aber die neue Strahlung kommt in der Form von heissen Teilchen/Partikeln.

Was sind sie? Zäsium, StrontiumPlutonium, Uran, Kobalt-60 und noch viele andere.

Wenn Sie sich ins Freie begeben  und kommen in eine  Wolke von Edelgasen kann man sie mit einem Strahlenmessgerät sichtbar machen, denn man ist umgeben von Gamma Strahlung.

Wenn man sich aber in einer Wolke von  heissen Teilchen/Partikeln befindet kann man sie nur messen, wenn es sich um eine sehr hohe Konzentration handelt.

Es ist äusserst schwierig eine einzelne Dosis zu messen.

Das bedeutet noch lange nicht, das sie nicht gefährlich sind.  Wir haben mit unabhängigen Wissenschaftlern, die in Japan Luftfilter untersuchten, festgestellt, das die durchschnittliche Menge  eingeatmeter heisser Teilchen/Partikeln bei Menschen in Tokio bei etwa 10 pro Tag liegt. Das gilt für den gesamten Monat April. Die gleichen Wissenschaftler, die Untersuchungen in der Gegend um Fukushima anstellten, kalkulierten die eingatmete Menge der Menschen dort auf die 30 -40 mal höhere Menge. Was mich überraschte war, das analysierte Luftfilter in Seattle auch nahlegten, das die Menschen dort täglich etwa 5  heisseTeilchen/Partikel einatmen.

Was bedeutet das alles?

Es bedeutet, das die heissen Teilchen/Partikel in die Lunge absorbiert werden, sie können sich aber auch in den Därmen, Muskeln oder Knochen ablagern. Diese Teilchen schiessen dann konstant ihre Strahlung auf eine sehr kleine Stelle des Gewebes ab. Sie sehen hier das Bild einer Lunge von einem Affen (Minute 3.30) und wir sehen wie sie sich ein Teilchen in der Lunge abgelagert hat.   Man kann deutlich erkennen wie lokalisert die Zerstörung ist. Eine konstante Irritation wie diese, wird auch konstant vom Körper angegriffen, und meistens gewinnt der Körper. Manchesmal allerdings, gewinnen die radioaktiven Teilchen die Oberhand , was dann zu Krebs führen kann. Natürlich kann das dann zu gravierenden Entwicklungen führen.

Man kann keinen Geigerzähler von aussen über jemanden halten, um das Vorhandensein dieser radioaktiven Substanzen im Inneren des Körpers  zu messen.

Die Strahlung tritt nicht mehr nach aussen. Sie verletzen die inneren Gewebe. Wir wissen das sie in der Luft präsent sind, da die Luftfilter uns ihr Vorhandensein bestätigen.

Seit ich 16 war, habe ich viel an Autos herumgeschraubt, und ich weiss, wenn ich  jetzt an einem Auto in Japan den Luftfilter  wechseln  wollte , würde ich bestimmt Handschuhe und ein Atemgerät benutzen.

Ich weiss das sich da Radioaktivität auf den Luftfiltern angesammelt hat.

Das haben uns die unabhängigen Wissenschaftler jetzt klar bestätigt.

Der letzte Punkt, den ich heute Abend besprechen möchte ist der, das wir Nachrichten von Individuen aus Japan erhalten, die von einem metallischem Geschmack im Mund berichten.

Es ist nicht das erste mal das dieser metallische Geschmack während eines nuklearen Unfalls  festgestellt wurde.

Menschen in Three Mile Island sowohl, als auch solche um Tschernobyl, stellten gleichermassen einen metallischen Geschmack im Mund fest. Ausserdem berichten Patienten, die eine Strahlentherapie durchlaufen, auch von einem metallischen Geschmack im Mund.

Es sind anekdotische Berichte, die äusserst schwer zu messen sind.

Allerdings decken sie sich in jedem Fall, ob Three Mile Island oder Tschernobyl, mit den Beobachtungen der Menschen, die mit einem metallischen Geschmack im Mund,einem  nuklearen Unfall oder anderen nukelaren Einwirkung  ausgesetzt waren.

Das ist mein Bericht für heute Abend. In der nächsten Woche am 16 Juni werde ich in der Boston Public Library sprechen. Dass Thema ist: Fukushima, Kann es auch hier in den Vereinigten Staaten auch passieren? Zusammen mit mir werden David Lockbaum, ein Wissenschaftler und Doktor Richard Clapp , ein Epidemiologe auftreten.

Danke, und ich werde weiterhin in Kontakt bleiben.
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Leonard C. Lewin
Bericht aus Iron Mountain

1963 versammelte die amerikanische Regierung eine 15-köpfige Strategiekommisson. Die Mitglieder waren sorgfältig ausgewählt und repräsentierten das höchste Niveau in verschiedenen Wissenschaftsgebieten. Die Gruppe arbeitete im Geheimen und musste sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Ihre Aufgabe war es, darüber zu beraten, was wohl geschähe, wenn »Frieden ausbräche«. Der Name »Iron Mountain« stammt von einem Berg im US-Bundesstaat New York. Dort, in einer unterirdischen Bunkeranlage, traf sich die Arbeitsgruppe. Nach knapp drei Jahren legte die Kommission ihren Abschlussbericht vor.

Sie kam zu dem Ergebnis, dass Krieg notwendig und erstrebenswert sei. Nur in Zeiten des Krieges oder der Kriegsdrohung würden die Massen das Joch einer Regierung ohne Klagen ertragen. Nur so könne die Regierung ihre Bürger kontrollieren und von einem Aufbegehren abhalten. Für den Fall, dass Frieden unvermeidlich sein sollte, schlägt der Bericht eine ganze Reihe von Maßnahmen vor.

Der Inhalt des Berichts gelangte an die Öffentlichkeit, weil sich ein Mitglied der Gruppe, das sich nur als »John Doe« zu erkennen gab, wenige Monate nach Abschluss an Lewin mit der Bitte um Hilfe bei der Veröffentlichung wandte. Doe war der Ansicht, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, über die Existenz dieses Berichtes und seinen Inhalt informiert zu werden. Lewin sagte seine Unterstützung zu und verfasste ein Vorwort.

Die Veröffentlichung löste in Washington einen Skandal aus. Der Bericht wurde dementiert und ist seitdem heftig umstritten. Für den amerikanischen Filmproduzenten und Bestsellerautor G. Edward Griffin sind die Dementis letzten Endes alle unerheblich: »Von Bedeutung ist nur, dass der Bericht aus Iron Mountain die uns umgebende Realität erläutert. Die darin enthaltenen Konzepte werden heute fast bis ins Detail umgesetzt. Man braucht nur den Bericht in einer Hand und die Tageszeitung in der anderen zu halten, um zu erkennen, dass jeder große Trend im heutigen Leben dieser Blaupause entspricht. Viele ansonsten unverständliche Dinge werden plötzlich deutlich: Entwicklungshilfe, Verschwendung von Steuergeldern, die Zerstörung der Industrie, überwachungs- und polizeistaatliche Entwicklungen, die angebliche Abdankung der Sowjetmacht, eine UN-Armee, die Weltbank, eine Weltwährung, die Aufgabe der Nationalstaaten und die Hysterie der Ökologie. Der Bericht aus Iron Mountain ist eine präzise Zusammenfassung des Planes, der bereits unsere Gegenwart gestaltet. Er formt jetzt unsere Zukunft.«

»Genauso wie ich mit meiner persönlichen Reputation für die Echtheit dieses Dokuments einstehe, genauso bekräftige ich die Gültigkeit der Schlussfolgerungen. Meine Vorbehalte beziehen sich lediglich auf die Weisheit der Entscheidung, dieses Dokument einer offensichtlich unvorbereiteten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.«

Prof. John Kenneth Galbraith unter dem Pseudonym Herschel McLandress, Washington Post

Gebunden, 152 Seiten

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