Kommentar:
„O, Deutscher, schreib ins Herz dir tief, dass einst in banger Kriegesqual an andrer Völker Spitze rief Dich Großbritanniens Admiral!“, so lautete anno Wilhelm Zwo ein Vers über den Einsatz deutscher Truppen im Boxeraufstand von 1900. Am 22. Juni erteilt der britische Admiral Seymour dem Führer des aus vier Kompanien bestehenden deutschen Kontingents, Kapitän zur See von Usedom, den Befehl: “The Germans to the front!” Daraus wurde ein geflügeltes Wort.
Es handelte sich anno Dunnemals um eine internationale (!) Militäraktion zur Niederschlagung einer Widerstandsbewegung im chinesischen Volk, der “Gesellschaft der Einträchtigen Fäuste” (allgemein bekannt als die Boxer). Die Boxer hassten alles Ausländische, was soviel Unglück über ihr Volk gebracht hatte (zur Geschichte des Boxeraufstandes mehr hier).
Von den Briten zwangsweise importiertes Opium hatte China im Laufe von über 150 Jahren vollkommen zerrüttet. Auch damals ging es damals im Grunde um das lukrative Drogengeschäft der City of London und um die Plünderung der Reichtümer fremder Nationen. “Ende des 19. Jahrhunderts rauchten die Chinesen rund 20 000 Tonnen Opium pro Jahr; in manchen Provinzen rauchten mehr als die Hälfte aller Männer regelmäßig Opium, auf tausend Einwohner kam eine Opiumhöhle” (Zitat – Das neue Lexikon der populären Irrtümer, München 2000). Aber zurück zum Thema.
Heutezutage sind wieder deutsche Soldaten gefragt. Man staunt, mit welcher Chuzpe unser Land in die von der City of London ausgeheckten und organisierten Konflikte auf der ganzen Welt bugsiert wird. Es gibt auch viel zu tun.
Syrien muss noch der Endlösung zugeführt werden und jetzt ist Mali an der Reihe; und dann gibt es noch weitere 35 Staaten in Afrika, welche mit Hilfe der Militärberater des AFRICOM demnächst “angespitzt” werden, wobei die Kony- und Al-Kaida-Horden der westlichen Geheimdienste schon allenthalben Präsenz zeigen. Die Drecksarbeit sollen dann die von westlichen Rüstungsfirmen mit teurem Geld ausgestatteten Truppen der Afrikanischen Union bzw. Westafrikanischen Union übernehmen, was die betroffenen Länder noch tiefer in die Verschuldung treibt. In diesem Stadium tritt der IWF als ein weiteres Instrumentarium der Globalisten auf die Bühne, um den den Staaten seine Bedingungen zu diktieren, u. a. die sogenannte Privatisierung und der Abbau aller staatlichen Einrichtungen, die dem Volke dienen. Die Staaten werden geplündert und ausgehöhlt, übrig bleiben Warlords und Quislinge, die der City zu Diensten sind und eine geschundene, dezimierte und agonisierte Bevölkerung. Wenn überhaupt etwas übrig bleibt. Im Werkzeugkasten der Globalisten gibt es schließlich noch Seuchen, Hungersnöte und Wetterkriege. Das ganze Treiben des Westens ist Genozid im Auftrage der Finanzmafia.
Man darf gespannt sein, wann London seine dschihadistischen Schläfer in Europa von der Leine läßt. Aber noch sind wir nicht so weit. Bis dahin kann man die zur Kolonialkriegsarmee umgebaute Bundeswehr noch gut woanders verheizen. Hätte man sich das alles vor 15 Jahren vorstellen können?
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Die New York Times plädiert dafür, dass sich die Bundesrepublik Deutschland militärisch stärker engagiert und eine Führungsposition in Europa einnimmt.
Nach Jahrzehnten pazifistischer Zurückhaltung sollten die Deutschen jetzt wieder eine größere militärische Rolle übernehmen
Von Nicholas Kulish
The New York Times, 05.01.13
( http://www.nytimes.com/2013/01/06/world/europe/germany-moves-closer-to-accepting-military-role.html )
BERLIN – Als Kanzlerin Angela Merkel kürzlich Eltern, Frauen und Kinder von Soldaten empfing, die während der Feiertage in Afghanistan, im Kosovo und auf dem Meer vor dem Libanon und vor dem Horn von Afrika bleiben mussten, deutete sie an, bald könnten deutsche Soldaten überall auf der Welt eingesetzt werden.
Am gleichen Winternachmittag debattierte das deutsche Parlament darüber, ob zusätzlich zu den fast 6.000 Bundeswehr-Soldaten, die derzeit an Auslandseinsätzen beteiligt sind, bis zu 400 weitere mit zwei Patriot-Raketenbatterien in die Türkei geschickt werden sollen; dort könnten sie helfen, den NATO-Verbündeten Türkei vor einer möglichen Ausweitung des Bürgerkriegs in Syrien über die Grenze hinweg zu schützen.
“Jahrzehntelang konnten wir Deutschen uns darauf verlassen, dass unsere Partner unsere Sicherheit garantierten,” erklärte der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière während der Bundestagsdebatte. “Jetzt sind wir dazu in der Lage und dazu verpflichtet, auch einmal unseren Beitrag (zum Schutz anderer) zu leisten.”
Nur eine Hand voll vor Kälte zitternder Protestler verteilte vor dem Brandenburger Tor Flugblätter, auf denen der Türkei-Einsatz abgelehnt wurde. Zwei Tage später wurde dieser Einsatz vom Bundestag mit großer Mehrheit beschlossen.
Lesen Sie den ganzen Artikel Luftpost 150113.




Hätte man sich vor 15 Jahren vorstellen können? Natürlich … Und wenn ich Anynoymous Post lese, entspanne ich. Da sind sie, die mehr als 3% Birnenleistungsvermögen einsetzen.
Die angeborene Konstitution oder Konstellation muss eine starke Komponente sein, die die niederziehende Einflussnahme irgendwie zu ignorieren vermag. Eine Kraft muss sein, die stärker anzieht als die Angst um das Fressen und so, bei einigen. Die sind die Zugpferde. Die Verbindung zum Ganzen und Großen wie auch immer stärkt so weit, dass die Geduld und verbindende Kraft da ist. Das Bewußtsein der Unsterblichkeit hilft für die erforderliche Ausdehnung.
Ich danke den meisten hier für ihre Beiträge, die ich gerne anschaue und mit ihnen weiter gehe. Und Admin Dank.
“Hätte man sich das alles vor 15 Jahren vorstellen können?”
Ja, hätte man und hat man! Es gehörte jedoch immer schon (Fein-)Wahrnehmung dazu und die Fähigkeit, Wiederholungen und Gemeinsamkeiten zu erkennen, auch wenn diese formal anders “kodiert” sind. Vieles vom Gegenwärtigen war vor 15 Jahren völlig absehbar, auch und insbesondere was die BRD betrifft. Die heutige Tatsache wirtschaftlicher Benachteiligung bei falscher Meinung ist keineswegs schleichend gekommen. Viele Tendenzen in der BRD waren aus der DDR bekannt. Wer das schon einmal durchgemacht hat, wusste nach 1 bis 2 Jahren, wohin das Schiff steuert.
Die Bildungspolitik hat die freie Entfaltung der Persönlichkeit unterminiert und nicht gefördert. Vieles ging zunehemend in eine Richtung, Wirtschafts- und Finanzkriminalität nahmen zu, ebenso andere “Skandale”. Geschützt wurden dabei die Drahtzieher; Zeugen verschwanden oder wurden ermordet.
Ja, man hat es vorhersehen können – nur bleibt eben festzuhalten, dass es nicht viele konnten und noch weniger dazu bereit waren, es sehen zu wollen, selbst als man es ihnen antrug. Mithin offenbart sich eine geistig-mentale Schwäche.
Wer also fragt, ob man sich das alles hat (vor 15 Jahren) vorstellen können, sollte zugleich auch die Frage stellen, ob es nicht Menschen gab, die sich das nicht vorstellen brauchten, weil sie es wussten. Es wird gern von “paranormal”, “Parapsychologie”, “Pseudwissenschaft” gesprochen, ebenso von Verschwörungstheorie, obwohl die Dialektik schreiend ins Gesicht springt. Manche sprechen hierzu von “höherer Bildung”. Höherer Intelligenzgrad trifft es weit besser. Wahre Intelligenz wurde und wird bis dato sofort ‘abgesägt’. Diese Schelte sollte man in Ruhe “ertragen” können, denn Unrecht muss kein Gesetzesbruch sein. Auch die Entscheidung, dahinzudümpeln und sich auf vorgebliche, vermeintliche “Fakten” zu verlassen, ist kein Ausdruck von Rechtsbewusstsein. Man beschwere sich heute also bitte nicht über eigene mangelnde Fähig- und Fertigkeiten, die sich anzueignen oftmals als nicht notwendig erachtet wurde.
“Man darf gespannt sein, wann London seine dschihadistischen Schläfer in Europa von der Leine läßt. Aber noch sind wir nicht so weit.”
Schon im Zusammenhang mit den Morden, welche Böhnhardt und Mundlos oder dieser ominösen NSU angelastet werden, scheinen irgendwie auch die Amis involviert gewesen zu sein. Zumindest berichtete der “Stern”, daß während der Mord an der Polizistin in Heilbronn geschah, in der Nähe der Deutsch-Türke Mevlüt K., welcher als Vertrauensmann der CIA für die isalmistische Sauerlandgruppe Bombenzünder besorgt hatte, von Agenten der “Defense Intelligence Agency” (DIA) beschattet wurde.
Und nun wurde bei der EUCOM in Stuttgart von unseren Besatzern eine neue Behörde mit 40 Mitarbeitern eingerichtet, die sich mit Terrorismusbekämpfung befassen soll. Die US-Regierung ist der Auffassung, daß dieses Joint Interagency Counter Trafficking Center (JICTC) als “ziviles Gefolge im Sinne des NATO-Truppenstatuts einzuordnen ist, was aus Sicht der Bundesregierung unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist”.
Näheres hier: http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Geheimdienste/usa-brd.html
Tja, wie sagte noch im April 1999 in der Fernseh-Diskussion “One On One”: “Die NATO wurde nicht, wie die meisten Menschen glauben, als Verteidigungsbündnis gegen die militärische Bedrohung durch die Sowjetunion geschaffen. Nein, die NATO wurde als Instrument gegen Deutschland ins Leben gerufen. Die Briten wollten die NATO, um die Amerikaner in Europa zu halten. Und die Erweiterung der NATO dient dem selben Zweck – Deutschland unter Kontrolle zu halten.”
Müssen wir jetzt mit verstärkten Terroranschlägen rechnen?
Kleiner Nachtrag: Der US-General William Odom war das 1999 in der Fernseh-Diskussion.
Ob es sich um einen Zufall handelt, dass sich das Hauptquartier von U.S. EUCOM, unter dem Motto “Stronger Together”, ebenso in Stuttgart befindet wie das von U.S. AFRICOM?
Vielleicht hat man der Bevölkerung nur jahrzehntelang vorgemacht, eine Repräsentanten-Demokratie wäre eine Demokratie. Statt dessen war sie von Anfang an so gestrickt, dass die Bürger um ihr Mitspracherecht bei Entscheidungen betrogen wurden und alle Möglichkeiten zum aufkaufen oder demontieren (siehe Wulf, Möllemann usw.) der Volksvertreter durch die Bankiers implementiert waren.
Vielleicht haben wir noch keine Demokratie erlebt, keine Basisdemokratie.
Es gibt da eine Organisation, die eine Direktdemokratie einführen will. Das halte ich für ein interessantes Projekt.
Ja, Direktdemokratie ist sicherlich wünschenswert!
Voraussetzung hierfür ist allerdings eine aufgeklärte Bevölkerung mit regem Interesse für gesellschaftliche Belange. Noch verschließen zu viele Menschen die Augen vor der Wirklichkeit und es bleibt zu hoffen, dass sich das ändert.
Oder wie Thomas Jefferson schon sagte: “Wo Pressefreiheit herrscht und jedermann lesen kann, da ist Sicherheit.”
Auch von Ihm: “Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Land mit einer Regierung, aber ohne Zeitung, und einem Land mit Zeitung, aber ohne Regierung, dann würde ich mich für das Land ohne Regierung entscheiden.”
P.S. Weiterhin “Gute Reise”
Die deutsche Bevölkerung wird -im Gegensatz zu der Pazifistenpartei Die Grünen- dem nächsten Kriegseinsatz vermutlich genauso begeistert zujubeln wie beim Afghanistaneinsatz.
Demokratie hört da auf, wo ein Volk keinerlei Mitsprache bei der Entscheidung hat, ob es in den Krieg muß oder nicht.
Interessant ist auch ein Blick auf die ausländischen Firmen, welche sich die Bergbaukonzessionen in Mali unter den Nagel gerissen haben.
Da ist z.B. die Fa. Randgold Recources Ltd.. Hauptaktionär von dieser ist z.B. der New Yorker Hedgefond BlackRock, welcher eng mit der Barclays zusammenhängt. Chief desselben ist ein Larry Fink.
Ein weiterer Hauptaktionär ist FMR LL, Chief ist Edward Johnson, soll der 30st-reichste US-Bürger sein.
Ein regelrechter Philantroph, der das Beth Israel Krankenhaus unterstützt.
Kurz, nach den Goldminen von Mali haben längst gewisse US-Kapitalisten ihre habgierigen Finger ausgestreckt.
Na, dann weiß ja der deutsche Soldat auch, für wessen Kastanien er sein Blut vergießen darf…
Werte meine Meinung bitte nicht als persönlichen Angriff – mich empören die Umstände und die momentane Entwicklung ebenso wie Dich!
Demokratie herrscht dort, wo ein Volk keinerlei Mitspracherechte hat und die Vertreter seiner Unterdrücker trotzdem wählt.
Demokratie ist auschließlich und überall eine Herrschaftsform der Mächtigen und nirgends die der Untertanen, die auf Täuschung und Naivität beruhendem Unwissen nur meinen der Souverän zu sein.
Jeder “humanitäre Auslandseinsatz” der Bundeswehr in “inszenierten Spannungsgebieten” vergrößert die vermeintliche Gefahr eines “terroristischen Anschlags” und rechtfertigt den “Ausbau des Überwachungsstaats”.