Die EU bereitet sich auf eine Bodenoffensive in Libyen vor – infowars.com

Paul Joseph Watson infowars.com Monday, April 18, 2011 Übersetzung: Politaia.org Die UN ist gerade dabei, eine Aktion von EU-Truppen abzusegnen, […]

Paul Joseph Watson
infowars.com
Monday, April 18, 2011

Übersetzung: Politaia.org

Die UN ist gerade dabei, eine Aktion von EU-Truppen abzusegnen, welche unter dem Vorwand einer “humanitären Hilfsaktion” in Libyen einmarschieren soll; diese Truppen haben die Vollmacht, Gaddafi-Truppen zu bekämpfen, sollten sie in ihrer Aufgabe behindert werden, die Land- und Seekorridore innerhalb des Landes zu sichern. Der ganze Vorgang ist ein weiterer unverschämter Versuch, diesen Angriffskrieg zu rechtfertigen; man will Gaddafi dazu provozieren, westliche Truppen anzugreifen, um damit eine größere militärische Intervention zu rechtfertigen.

“Die EU hat ein Operationskonzept für den Einsatz von Militärkräften in Libyen entwickelt, braucht aber für die hochriskante und hoch umstrittene Mission die Zustimmung der UN“, berichtet der Guardian.

“Die Truppen in einer Stärke von ca. 1000 Mann werden zur Sicherung von Hilfslieferungen eingesetzt und sind nicht für Kampfeinsätze vorgesehen, außer für den Fall, dass sie selbst oder ihre humanitären Stützpunkte bedroht werden. Ihre Aufgabe ist die Sicherung der der Land- und Seekorridore im Land“, sagte eine EU-Beamter.

Der Plan wird angeführt von der EU-Außenkommissarin Catherine Ashton, einer Frau, die in ihrem ganzen Leben niemals demokratisch in irgendein Amt gewählt wurde, aber nun EU-Truppen in einen neuen Krieg schickt, der sich laut Warnung einiger Leute 30 Jahre hinziehen könnte.

Hinzu kommt, dass der US-Armeegeneral Carter Ham äußerte, dass die USA den Einsatz von Bodentruppen in Erwägung zögen, um den Rebellen zu helfen. Zu der Zeit waren aber schon hunderte von Soldaten der Spezialkräfte aus Großbritannien, Frankreich und den USA in Libyen an Land gegangen, um die Rebellen zu trainieren.

Trotz der Tatsache, dass die ursprüngliche UN-Resolution den Einsatz von Bodentruppen ausschloss, ist dieser Einsatz genau das Ziel der NATO, welches sie seit einem Monat verfolgt. Und die Massenmedien erfüllen sorgsam ihren Auftrag, den Raubzug in Libyen als eine humanitäre Aktion hinzustellen.

Absichtlich wird der Umstand vertuscht, dass Gaddafi einen Bürgerkrieg gegen eine Armee führen muss, die von britischen und amerikanischen Spezialeinheiten trainiert wrd. Es ist Augenauswischerei, wenn die BBC und die New York Times über im Kampf verwundete und getötete Rebellen berichten, als seinen diese unschuldige Zivilisten, welche von dem Schlächter Gaddafi ermordet wurden. Es sind dieselben Propagandagazetten, die uns zu Beginn der Luftschläge erzählten, dass die Männer in Militäruniformen auf den Panzern und in den Kampfjets “Demonstranten” gewesen wären. Es sind auch dieselben Propagandagazetten, die uns vormachten, dass Gaddafi westliche Journalisten als menschliche Schutzschilde benutze.

Während Obama, Sarkozy und Cameron eine illegalen Krieg sowie eine Invasion eines souveränen Staates anzettelten und einseitig eine Partei in dem Geschehen aufrüsteten, beleidigt die verlogene Presse weiterhin unsere Intelligenz und stellt die NATO-Bomberei als virtuoses Instrument der Befreiung dar, genauso wie sie das auch im Irakkrieg gemacht hat. Dort sind bei dem angeblichen Einsatz für “Frieden und Demokratie”  über eine Million Menschen umgebracht worden. Während bei den Luftschlägen der NATO weiterhin Zivilisten umkommen, nimmt die NATO Gaddafis Angriffe auf Zivilisten als Vorwand, die Bomberei zu intensivieren. Sehen Sie sich die Bilder unten an, wo verletzte Männer in einem Krankenhaus in Ajdabiya ankommen. Schauen die wie unschuldige Zivilisten aus oder wie Soldaten, die in einem Krieg verwickelt sind?

Wirft die NATO tatsächlich Bomben ab, um Zivilisten zu schützen oder bereitet sie den Boden vor für eine bevorstehende Bodenoffensive, um das ölreichste Land Afrikas in einen weiteren Satelliten der Neuen Weltordnung zu verwandeln?

Wie Obama, Cameron und Sarkozy zu verstehen gaben, gibt es keine andere Alternative, als Gaddafi zu beseitigen. Es gibt keinen Waffenstillstand und keinen “verhandelbaren” Ausweg für Gaddafi. Ein Regimewechsel muss her – ganz nach dem Stil von George W. Bush.

Chris Floyd schreibt:  “Soweit sind wir also gekommen: Von der Zusicherung einer “begrenzten Intervention” zu einer Kriegserklärung und Forderung nach Regimewechsel mit offenen Ende – und “Anpassungen”, um noch mehr Truppen, Geschosse und Bomben in das Land zu bringen. Das ist ein Verbrechen, ein “internationales Schwerverbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen nur dadurch unterscheidet, dass es in sich selbst die angesammelte Boshaftigkeit des Ganzen enthält. Und dieses Verbrechen wird in aller Öffentlichkeit und mit Stolz von einem Demokraten im Weißen Haus begangen.

Aber weil diese angesammelte Boshaftigkeit von einem Demokraten im Weißen Haus begangen wird, ist die “fortschrittliche Bewegung” stumm. Es ist ihr einerlei. Ein Aggressionskrieg! Es ist ihr einerlei. Eine brüske Ablehnung eines Waffenstillstands und von Friedensplänen, die tausenden Menschen das Leben retten könnten? Es ist den Progressiven egal. Eine aktive Rolle im Einsatz von Bodentruppen? – Neue Kollateralschäden wie im Irak, Leichen, Chaos, Extremismus, Brutalität, Leiden? Es ist Ihnen egal.”

http://www.infowars.com/humanitarian-ruse-cited-by-eu-as-it-prepares-libyan-invasion/

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Webster Tarpley
Die gekauften Revolutionen

CIA-Finanzierung der arabischen Unruhen
Eben noch war er ein honoriger Präsident, Chef einer angesehenen Regierung, ein Stabilitätsfaktor in der gesamten Region, ein Garant des Friedens und Freund des Westens. Doch über Nacht mutierte er zum Diktator, seine Regierung zum Regime, das das Volk unterdrückt, den Frieden bedroht und gegen das sich die Menschen nun im Kampf um ihre Freiheitsrechte berechtigt erheben. Wie schnell man vom Freund und Vasallen der USA zum Schurke werden kann, hat Mubarak in Ägypten erlebt.

Ben Ali hatte in Tunesien seit 23 Jahren regiert. In Ägypten herrschte Präsident Mubarak seit fast 30 Jahren. Auch der Assad-Clan in Syrien ist seit rund 30 Jahren an der Macht und in Libyen bringt es Oberst Gaddafi auf fast 40 Jahre.

Natürlich sind ernsthafte politische und wirtschaftliche Reformen in den Ländern des arabischen Gürtels dringend nötig. Doch die gegenwärtige Welle von Destabilisierungen, die die CIA dort betrieb und betreibt, hat mit positiver Veränderung, mit Demokratie, Freiheit und Menschenrechten nichts zu tun.

Warum ist das offizielle Washington so besessen von der Idee, diese Regierungen zu stürzen und durch eine neue Generation instabiler »demokratischer« Demagogen von Washingtons Gnaden zu ersetzen?

Webster Tarpley, einer der profundesten und kritischsten Kenner der US-Außen- und Aggressionspolitik, findet in einem brisanten Gespräch mit Michael Vogt Antworten auf diese Fragen und erläutert den geo- und militärpolitischen Hintergrund.
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