Dr. Peter Beter: 2. Report / 1.Teil “Rockefellers Griff nach der Macht” – POLITAIA.ORG

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Dr. Peter Beter: 2. Bericht vom 15. Juli 1975 / Erster Teil

Übersetzung (mit gelegentlichen Anmerkungen; Kürzungen weniger relevanten Passagen; der Originaltext ist jederzeit einsehbar unter http://www.peterdavidbeter.com/ ) von Politaia.org


Hallo, meine Freunde, hier ist Dr. Beter mit dem monatlichen Bericht Nr. 2. Heute ist der 15. Juli 1975.

Während ich dies ausspreche befinden sich die Vereinigten Staaten an der Schwelle zu turbulenten Ereignissen. Die intriganten Pläne der Rockefellers mit dem Ziel, die totale Kontrolle über die USA zu übernehmen, treten gerade in die kritische Phase des wirtschaftlichen Desasters ein, welches mit voller Absicht geplant und in Aktion gesetzt wurde. Nun wollen sie das resultierende politische Durcheinander zu ihrem Vorteil nutzen.

Das politische und wirtschaftliche Chaos, welches David Rockefeller vor einem Jahr im vertrauten Kreise vorhersagte, wird bald über uns hereinbrechen.

Die über alle Maßen mächtige Rockefeller-Dynastie – kontrolliert von David Rockefeller und seinen Brüdern Nelson, John D. III und Laurance – ist weiterhin auf dem Wege, Amerika in Gänze zu übernehmen, die gegenwärtige Verfassung auszuhebeln und an deren Stelle ihre eigene diktatorische Verfassung zu setzen, die zu diesem Zwecke still und heimlich ausgearbeitete wurde.

Aber, meine Freunde, es gibt da noch einen Joker im Spiel, der erst kürzlich an Bedeutung gewann und auf dem wir hoffen können. Ich beziehe mich auf die Tatsache, dass sich zum ersten Male eine Opposition bildet; so etwas gab es vorher nicht. Die vier Rockefeller-Brüder verlieren allmählich hier und da den Zugriff auf wichtige Teile ihres unglaublich komplizierten Eroberungsplanes. Ihre gigantische Machtpyramide ist zwar grundsätzlich noch intakt und sie können sich an der Spitze halten; aber es zeigen sich allmählich Risse im Fundament, weil ihre Pläne bekannt werden. Aber diese Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen und wir dürfen jetzt keine Freudentänze aufführen oder in unseren Bemühungen nachlassen. Sogar wenn ihre gefährliche Monopolstellung gebrochen wird und unsere geliebte Republik gerettet ist, dürfen wir nicht wieder zum Alltag übergehen und einer anderen Person dieselbe Sache wieder versuchen lassen.

Unter Maßgabe dessen, was ich gerade ausgeführt habe, möchte ich heute folgende drei Themen diskutieren:

1.) – Erste Anzeichen dafür, dass den Rockefellers die Zügel entgleiten.

2.) – Hochgeheime Vorbereitungen der Heimattruppen auf Unruhen wegen der Arbeitslosigkeit.

3.) – Der geheime „Zentralgoldkeller“, den die Fort-Knox-Prüfer im September 1974 nicht zu Gesicht bekamen und wie dieser zum Diebstahl des amerikanischen Goldes benutzt wurde.

Die Informationen, die Sie hier und heute, am 15. Juni, von mir hören, sind noch nirgendwo veröffentlicht worden.

Zu Punkt 1.): Erste Anzeichen, dass den Rockefellers die Zügel entgleiten.

Die ersten Anzeichen, dass die Rockefellers allmählich die Kontrolle über die Ereignisse verlieren, zeigten sich vor einigen Monaten im Zusammenhang mit dem Goldskandal; davon habe ich bereits in meinem Hörbuch berichtet.

Aber in den letzten Wochen hat sich die Situation dramatisch verschärft. Sogar ihre Einflussmöglichkeiten auf die großen Medien schwinden und es sickern jetzt Informationen durch, die noch vor einem Jahr undenkbar gewesen wären.

Ein herausragendes Beispiel ist die New York Times. Der Leitartikler Seymour Hersh wagte es kürzlich, eine scharfe Attacke gegen Rockefellers Privatdetektei, die CIA, zu reiten und die Times druckte es auch noch. In einem anderen Falle hatte die Times die Tatsache kritisiert, dass das Weiße Haus sich weigerte, den russischen Dissidenten Alexander Solzenitschin anzuerkennen, weil dies nicht mit der offiziellen Entspannungspolitik zusammenpasse. Weiterhin berichtete die Times  ausführlich über eine Rede von Solzenitschin, in der dieser den russischen Kommunismus überaus hart angriff. Noch ein Beispiel: Vor ein paar Tagen gab es in der New York Times auf der ersten Seite einen Artikel, der früher allenfalls auf Seite 67 und dort nur als Lückenfüller gedruckt worden wäre. Darin wurde die eidliche Aussage von Exxon vor den US-Behörden diskutiert, in welcher die Firma zugab, den italienischen Kommunisten politische Geschenke gemacht zu haben. Unter den vielen hundert Rockefeller-Firmen ist gerade Exxon die Firma, die für die Öffentlichkeit am sichtbarsten von den Rockefellers kontrolliert wird.

Die New York Times ist aber nur ein Beispiel. Es gibt Momente der Meinungsfreiheit auch in anderen Massenmedien. Dies lässt hoffen.  Ein anderes Symptom dafür, dass sich der Wind gedreht hat, ist das Versagen von Nelson Rockefeller mit seinem Plan, Gerald Ford aus dem Amt  zu bugsieren und sich an dessen Stelle zu setzten. Mehr noch, Präsident Ford scheint gesund und munter zu sein und ich kann Ihnen verraten, dass er von der starken Viruserkrankung unbekannter Herkunft geheilt wurde, welche ihm in den letzten Monaten im Ausland die bekannten Schwierigkeiten gemacht hatte.

Rockefellers Unvermögen, die Präsidentschaft bis jetzt an sich zu reißen, garantiert natürlich nicht, dass das nicht noch passieren wird. Aber es zeigt einige wichtige Änderungen an und die Zeit läuft nun gegen ihn. Der Plan wird zwar immer noch verfolgt, gerät aber zunehmend unter Zeitdruck.

Einen der jüngsten Rückschläge verursachte Nelson Rockefeller selbst, und zwar während einer Senatsdebatte  über Filibusterei. Als Präsident des Senats kam Rockefeller zunehmend in Kritik wegen seines autoritären Führungsstils; er machte jeden platt, der ihm in den Weg kam und verursachte dabei fast eine Revolte im Senat. In dem Tumult rief einer der Senatoren: „Diese Körperschaft ist nicht Ihr Eigentum!“. Er hätte hinzufügen sollen „noch nicht“, denn genau dies will Nelson Rockefeller in Bälde durch seine neue Verfassung erreichen. So könnte er den Kongress abschaffen und ihn durch seine Leute ersetzen.

Durch dieses Vorkommnis kamen wenigstens einige Senatoren nach und nach wieder zur Besinnung – nicht so sehr weil sie sich den Wünschen ihrer Wähler verpflichtet fühlten, sondern weil sie Angst vor dem hatten, was er noch anstellen könnte. Sogar der ehemalige Senator Sam Ervin, der anscheinend gemerkt hatte, dass er in der Watergate-Affäre nur als Bauer auf dem Schachbrett benutzt wurde, hatte nun seine Zweifel. Kürzlich sagte er in einem Radiointerview, wenn er im letzten Herbst gewusst hätte, was er jetzt wüsste, hätte er niemals für Rockefeller als Vizepräsident gestimmt.

Ein anderer Umstand, der die Zeitpläne der Rockefellers durcheinanderbringt, ist der Goldskandal. Obwohl die Geschichte von den Massenmedien immer noch unter der Decke gehalten wird, hat sie den Rockefeller-Interessen im letzten Monat einen veritablen Schlag versetzt.

David Rockefeller wollte den IMF (International Monetary Fund) überreden, seine Goldreserven zu verkaufen. Die Rockefellers waren daran interessiert, das Gold heimlich aufzukaufen, um so ihre weltweite marktbeherrschende Stellung im Goldmarkt zu komplettieren. Um den Goldpreis nach unten zu manipulieren und so das Gold des IMF billig zu erwerben zu können, arrangierten sie über das US-Schatzamt, dass dieses ein wenig Gold am 30. Juni 1975 in einer sogenannten „Dutch Auction“ verkaufte. In einer „Dutch Auction“ ist vereinbart, dass alle Bieter zu dem Preis einkaufen, der im niedrigsten, erfolgreichen Gebot benannt wird. Dieses Verfahren ist umstritten und es wird unterstellt, es diene dazu, den Goldpreis zu drücken.

Die Goldauktion wurde planmäßig abgehalten, aber sie nutzte den Rockefellers nichts. Der Grund: Auf dem IMF-Treffen im Juni konnte keine Vereinbarung mit dem IMF über den Verkauf des IMF-Goldes erreicht werden, weil die französische Regierung über ihren Geheimdienst wusste, dass Amerika kaum über Gold verfügte.  Die Franzosen waren darüber im Bilde, das der offizielle, große amerikanische Goldbestand nicht existierte und die Drohung des US-Schatzamtes, die Preise unten zu halten, nur ein gigantischer Bluff war. Deswegen spielten sie bei dem Deal nicht mit. Die Rockefeller suchen nun fieberhaft nach einem Weg – sei es über Druck oder Entgegenkommen – das französische Hindernis für ihre Goldambitionen aus den Weg zu räumen. Zwischenzeitlich werden sie versuchen, den Goldpreis niedrig und den Dollar hoch zu halten. All diese Umstände helfen mit, die geplante Übernahme der Präsidentschaft durch Nelson Rockefeller zu verzögern.

Ein anderer Faktor hat mit der plötzlichen Reise Nelson Rockefellers nach England zu tun. Sie haben wahrscheinlich in den Nachrichten gehört, dass dies nur ein Urlaubstrip gewesen sei, der aus Sicherheitsgründen erst in letzter Minute angekündigt.. Das ist nicht die Wahrheit, meine Freunde.

Nelson Rockefeller wurde von der britischen Regierung in unmissverständlicher Weise nach England beordert. Die Briten werden sich zunehmend bewusst, welche Rolle das Rockefeller-Imperium in der wirtschaftlichen Strangulation Britanniens seit dem 2. Weltkrieg spielte. So wurde Nelson Rockefeller zu Verhandlungen eingeladen, die wenig herzlich waren. Es ging um wirtschaftliche und finanzielle Angelegenheiten.

Zum Schluss noch eine Angelegenheit, die mit eine Rolle spielt, dass sich die Pläne der Rockefellers zunehmend schwieriger gestalten. Vor sechs Wochen besuchte Präsident Ford während seines Auslandaufenthaltes Spanien. Wenn Sie die Nachrichten genau verfolgen, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass bei der Visite Spaniens entgegen sonstigen Gepflogenheiten Staatssekretär Kissinger nicht dabei war. Franco hatte sich die Gegenwart Kissinger schlicht  verbeten. Der Generalissimo wusste nur zu gut um die Rolle, welche der CIA im Auftrage der Rockefellers vor einem Jahr beim Staatsstreich im benachbartem Portugal spielte und dass es die Rockefellers auf  die ressourcenreichen portugiesischen Kolonien und das Gold der portugiesischen Regierung abgesehen hatten. Und Franco weiß, welche Rolle Kissinger im Rockefeller-CIA-Apparat spielt. Was Franco zu sagen hatte, war nur für die Ohren Fords bestimmt.

Generalissimo Franco -- Quelle: Wikipwedia

Die Nachricht an Präsident Ford war klar und deutlich.

Zum Ersten hätten die USA sofort die CIA-Agenten abzuziehen, die Spanien auf dieselbe Weise zu zerstören versuchten, wie Portugal; andernfalls müssten die USA alle Militärbasen auf spanischen Boden verlassen. Weiterhin sagte Franco, wenn die USA ihre subversiven Tätigkeiten – welche sie zu einem unzuverlässigen Verbündeten machten – nicht einstellten, müsste Amerika ohnehin die Basen verlassen.

Insofern merken Nelson Rockefeller und seine Brüder zweifelsohne, dass sie in einigen Bereichen an Einfluss verlieren. Sogar der portugiesische Staatsstreich, an dem die CIA zehn Jahre hingearbeitet hatte, brachte nicht den gewünschten Erfolg, da die ehemaligen Kolonien offensichtlich außer Kontrolle geraten waren. Und die Krönung ihres Wirtschaftskrieges um die Übernahme Amerikas, der Goldraub als Bestandteil ihres weltweiten Goldkartells, droht zunehmend als ein Skandal größten Ausmaßes auf sie selbst zurückzufallen.

Ja, ein hoffnungsvoller Trend in letzter Minute wendet sich gegen die diktatorischen Pläne der Rockefeller-Brüder. Das Wichtigste ist jetzt, unsere Wachsamkeit zumindest in einem Punkt zu erhöhen. Die Gefahr ist immer gegeben, dass, wenn sich die Schlinge um ihren Hals zuzieht,  Nelson Rockefeller und seine Brüder an einem Punkt gelangen, wo sie sagen: „Jetzt oder nie“ und dann versuchen, die Dinge zu beschleunigen, bevor eine zunehmende informierte amerikanische Öffentlichkeit sie stoppen kann.


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