Drohnen — Neue „Wunderwaffe”? – Informationsstelle Militarisierung
Veröffentlicht am 14.03.2013
Über den Krieg mit Drohnen hört und liest man relativ wenig. Vor einigen Wochen wurde in einer aktuellen Stunde des Bundestags über die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr debattiert. Darüber wie Drohnen den Krieg verändern und was politisch zu fordern ist, darüber sprach Radio F.R.E.I. mit Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung aus Tübingen und wollte zunächst wissen, wovon eigentlich die Rede ist, wenn das Wort Drohne fällt.
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Um völker- und menschenrechtliche Fragestellungen kümmert sich die Guantanamo-USA längst nicht mehr, nichtmal die BRD, andernfalls dürften unsere Truppen nicht in Afghanistan sein.
Interessanter finde ich die Frage wie die Informationsübermittlung zwischen Joystickpilot in den USA und der Drohne in z.B. Pakistan funktioniert. Immerhin existiert da ja kein Verbindungskabel, wie im normalen Kampfjet. Da wird eine Funkverbindung vorhanden sein müssen.
Und diese Funkverbindung dürfte die Archillesferse der Drohnen sein. Denn Funkverkehr läßt sich stören. Es handelt sich hierbei um elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz. Würde also zum Beispiel ein technisch versierter Staat über Bodenstationen oder einem eigenen Flugzeug Störwellen auf vielen Frequenzen aussenden, so wäre die Drohne führerlos und leicht abzuschießen. Die Funkfrequenz wäre duch Abhören der Kommunikation vemutlich leicht zu ermitteln.
Ebenso wäre es denkbar, ein Funkkommando des Joystickpiloten zu kopieren und zahlreich an die Drohne zu schicken. Dazu müßte es nichtmal entschlüsselt werden. Die Drohne erhält so laufend ein Falschkommando, welches sie dann vermutlich brav ausführt und gar zum Absturz führen kann. Dies würde in den USA umfangreichere Kommandoverschlüsselung mit einer Art Tan-Nr. notwendig machen. Aber auch die ließe sich dann vermutlich umgehen, indem man alle denkbaren Tan-Nr. in Sekundenbruchteilen durch den Äther schickt. Die Drohne würde dann mit einer Befehlsflut von Falschkommandos überflutet.
Man könnte einen Computer die Befehle abhören, auswerten und kopieren lassen. Das Ganze liefe dann in der Zeit eines Augenzwinkerns ab.
Ein Kopier- und Variieralgorithmus.
Es heißt, viele Verschlüsselungen laufen über Primzahlen, da diese nicht berechenbar seien. Da diese aber nicht zufällig auftreten, da die natürlichen Zahlen nicht zufällig sind existiert wahrscheinlich eine “Primzahlen-Funktion”. Der Iran sollte mal seine besten Mathematiker zu einer Arbeitsrunde zusammenrufen. Auch die indischen Mathematiker sollen recht fähig sein…