GAZA-ATTACKE: WAFFENSTILLSTAND VORERST GESCHEITERT — WAS BRINGT KILLARY?

CHRISTOPH R. HÖRSTEL Eine Reihe Beobachter, darunter dieser Autor, ahnten, dass die Waffenruhe am 20.November scheitern könnte, weil die engagierten […]
CHRISTOPH R. HÖRSTEL
Eine Reihe Beobachter, darunter dieser Autor, ahnten, dass die Waffenruhe am 20.November scheitern könnte, weil die engagierten Raketenschützen nicht so schnell und leicht zu stoppen sind – was Israels Regierung nicht nur weiß, sondern in der üblichen multikriminellen Politik auch fördert. Denn dieses neue Massaker, noch mehr als das letzte von 2008/9, wird auch in den internationalen Medien entschieden, wo Israel bisher keine glückliche Figur macht.
Der Einsatz von noch-US-Außenministerin Hillary Clinton wird über ihre politische Ausrichtung mehr verraten als manche wortreiche Erklärung vorher und nachher. Viel Hoffnung muss man sich nicht machen, sie positioniert sich Israel-freundlicher als Obama – damit hofft sie, frühzeitig zionistische Lobby-Unterstützung als Präsidentschaftskandidatin zu erhalten…
Das Weiße Haus hatte, ebenso wie die folgsame Merkel-Regierung, ausschließlich die Hamas-Regierung als an diesem neuerlichen Geschieße schuldig angesehen.
Diese Millimeter-Betrachtung der US-Politik bringt ohnedies wenig: Grundsätzlich gibt es kein Unrechtsbewusstsein in der westlichen Israel-Politik seit 1947 und davor. Deshalb kann es folgerichtig auch keine rechtlich einwandfreie Politik in der Zukunft geben.
Die schreckliche Folge: viele Tote und Verletzte, mit riesigem Abstand vor allem auf der Seite der seit hundert Jahren benachteiligten Palästinenser.
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