Iranischer Chef-Mullah mahnt zur Vorbereitung auf den Weltuntergang

Die Stimme Russlands schreibt: Der religiöse Führer des Iran Ajatollah Ali Khamenei hat zum ersten Mal die Bevölkerung aufgefordert, sich […]

Die Stimme Russlands schreibt:

Der religiöse Führer des Iran Ajatollah Ali Khamenei hat zum ersten Mal die Bevölkerung aufgefordert, sich auf den Krieg und Weltuntergang vorzubereiten.

Darum ging es in letzter Botschaft an die Iraner. Khamenei mahnte die Gläubigen, auf die Erscheinung des Imams Mahdi zu warten. Dem schiitischen Glauben zufolge sollte er während des Jüngsten Gerichts kommen, die Welt retten und islamische Weltordnung mit sich bringen.

Khamenei kündigte an, dass die Pflicht der Iraner heute in der „Vorbereitung auf die Erscheinung eines großen Anführers“ bestehe. „Unter Allahs Leitung und dank seiner unfassbaren Hilfe wird die islamische Zivilisation auf der Weltbühne herrschen. Das ist unser Schicksal“, sagte der Ajatollah.

Wie die iranischen Medien vor kurzem berichteten, verbreitet die iranische Regierung unter ihren Soldaten eine Broschur „Die letzten sechs Monate“ und mahnt sie zur Vorbereitung auf die Erscheinung des Imams und dem Widerstand gegen den atommächtigen Westen.

Zu dieser Meldung möchten wir nochmals unseren Artikel vom 02. April diesen Jahres aufwärmen:

Welches Schmierentheater läuft im Nahen Osten ab?
IRIB schreibt am 01. April 2012:
“Obwohl der Iran offenbar in der Lage ist, Israel in eine radioaktive Wüste zu verwandeln, wollen die USA den Krieg nicht verhindern und planen eine Provokation – so heißt es zumindest in einem Kommentar der russischen Onlinezeitung „Wojennoje Obosrenije“ („Militärschau“).

Sie zitierte den israelischen Militär-Geheimdienstchef Aviv Kohavi mit den Worten, der Iran verfüge mittlerweile über vier Tonnen niedrig- und 100 Kilogramm hochangereichertes Uran. Wie die Zeitung weiter schrieb, ermöglicht dies dem Iran bei Bedarf, Dutzende Dirty-Bomb-Anschläge gegen den jüdischen Staat zu verüben. Das werde Israels Wirtschaft ruinieren und sein Territorium zum Teil in eine nukleare Wüste verwandeln: „Wenn Ajatollah Chamenei sagt, dass Israel binnen neun Minuten zerstört werden könne, hat er schwerwiegende Gründe für diese Behauptung“.

Wenn Israel den Krieg mit Hilfe der USA verhindern wolle, werde das problematisch sein, so der Kommentar weiter: „Die Amerikaner schlugen einen bewährten Weg ein. Im Jahr 1941 hatte die US-Führung vom geplanten japanischen Angriff auf die Pearl-Harbor-Basis gewusst, unternahm aber nichts, um ihn abzuwenden – denn sie brauchte einen Anlass für den Krieg gegen Japan“.

Nun plane Amerika eine neue Konstellation im Nahen Osten und brauche für diese Zwecke eine politische Provokation: Die US-Kriegsschiffe stünden absichtlich vor der iranischen Küste, um für Teherans Raketen erreichbar zu sein. Und nach einer iranischen Attacke werde sich Amerika zum Opfer einer Aggression erklären, um in den Krieg einzusteigen, schlussfolgerte der Kommentator.(Quelle: IRIB)

Nun scheint dies billige israelische Propaganda zu sein, um die Schuld an einem Konflikt auf die Amerikaner und Iraner abzuwälzen. An einer neuen Konstellation im Nahen Osten ist vor allem die City of London interessiert, die über das Rothschild-Anhängsel Israel und die AIPAC-Lobby die USA kontrolliert.

Tatsächlich ist die gegenwärtige Konstellation im Persischen Golf sehr gut vergleichbar mit der Zeit vor dem Angriff Japans auf Pearl Harbor. Roosevelt, der Hampelmann der Rockefellers, tat alles in seiner Macht stehende, um Japan in den Krieg zu treiben. Er erhöhte den Druck gegen Japan, welches buchstäblich alle Rohstoffe einführen musste, durch Sanktionen schrittweise bis zum Unerträglichen. Japan hatte Zugeständnis um Zugeständnis gemacht, die kurz vor dem Angriff auf Pearl Harbor einer Kapitulation gleichkamen. Es half Japan nichts…Es war im Würgegriff einer Kabale, welche den Lauf der Geschichte bestimmt. In gleicher Weise geht derzeit Amerika auf Befehl Israels gegenüber dem Iran vor.

So verrückt es klingt, der Staat Israel unter seiner derzeitigen Führung hat ein Interesse an einem Armageddon auf seinem Boden, damit sich angeblich bliblische Prophetien erfüllen. Letztendlich stecken die Rothschilds dahinter, welche die Gründung und den Aufbau Israels steuerten. Ob die normalen Israelis ahnen, dass sie von ihrer derzeitigen Fanatiker-Regierung als Kanonenfutter ausersehen sind? Wenn dem so wäre, würden wohl alle fluchtartig das Land verlassen.

Nach Armageddon, so der Plan, ensteht Großisrael („Eretz Israel“), Das ist eine politische Forderung jüdischer, vereinzelt auch christlicher Gruppierungen in und außerhalb Israels. Sie postuliert die Unteilbarkeit des als Eretz Israel bezeichneten Gebietes und beinhaltet die Ausdehnung der jüdischen Souveränität auf das gesamte Gebiet zwischen Mittelmeer und dem Fluss Jordan, manchmal ebenfalls auf Teile Jordaniens und in ihrer “extremeren” Form zusätzlich auch auf Gebiete des Libanons, Syriens und Ägyptens und des Iraks. Fällt Ihnen bei der Nennung der Staaten was auf? Gehen Sie ruhig von der “extremeren Form” aus, wie Wikipedia das nennt. Hatte nicht Netanjahu vor kurzem aus dem Nähkästchen geplaudert, dass der Libanon von der Landkarte verschindet? Aber damit nicht genug.

Groß-Israel -- beachten Sie die Grenzziehung am Nil und am Euphrat

Danach will man flugs den Tempel in Jerusalem wieder aufbauen und alle Nichtjuden dürfen für Israel arbeiten, wie jetzt auch schon. Zumindest hinsichtlich letzterem ändert sich also nichts. Ob das die gehirmgewaschenen Evangelikalen in Amerika bedacht haben? Oder die schiitischen Mahdi-Fanatiker im Iran, die vielleicht mit von der Armageddon-Partie sind (siehe letzten Abschnitt des Artikels) ?

Der einflussreiche Rabbi Ovadia Yosef bringt es auf den Punkt: “Non-Jews were born only to serve us. Without that, they have no place in the world-only to serve the People of Israel.” (“Nichtjuden sind ausschließlich geboren, um uns zu dienen. Wenn sie das nicht tun, haben sie keinen Platz auf dieser Welt – nur wenn sie dem Volk Israel dienen”. Der Typ, der das verzapft, ist nicht irgendwer. Rabbi Ovadia Yosef ist spiritueller Mentor der religiösen fundamentalistischen Partei Shas, welche sephardische Juden repräsentiert. Er wird als einer der großen religiösen Führer in Israel angesehen. Die Shas-Partei ist gegenwärtige Mitglied der Regierungskoalition in Israel und hat Hundertausende von Anhängern. Die Aussage Yosef, der auch ein ehemaliger Chefrabbiner in Israel war, wurde in der Jerusalem Post zitierte.

Die Wahnsinnigen der Welt sitzen am atomaren Drücker. Dazu ein Auszug aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Wolfgang EggertIsraels Geheimvatikan” – Band III, Seite 394, 2. Auflage Oktober 2002:

Die von Aussteigern des Geheimvatikans betriebene Wochenzeitung „Neue Solidarität“ weist in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Gefährlichkeit der weltgeschichtlichen Lage hin. Gabriele Liebig, Leitartiklerin des Blattes schrieb in einem Kommentar „Die Armageddon-Fanatiker sind los!“ … „Dieselben Leute, die mit fanatischer Energie den Sturz des amerikanischen Präsidenten betreiben, haben genauso fanatisch den Friedensprozeß im Nahen Osten sabotiert – mit dem Erfolg, daß wir heute nicht mehr weit vom Ausbruch eines neuen Krieges entfernt sind, der auch die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen in sich birgt. Wir treffen hier auf eine höchst unheilige Allianz der christlichen Rechten in den USA mit den Ultrarechten in Israel, die sich um den Ministerpräsidenten Netanjahu und den „Siedlungsminister“ Scharon schart: die Tempelberg-Fanatiker, Kach-Terroristen und andere rechtsradikale Terrorgruppen, mit der Bewegung der „Britischen Israeliten“ im Hintergrund… Sie sehnen einen neuen Nahostkrieg geradezu herbei – je furchtbarer, desto besser eignet er sich als „Schlacht von Armageddon“, die angeblich in der Bibel prophezeit wird. Für die christlichen Fundamentalisten bedeutet dies den Moment der „Entrückung“ von der Erde, für die jüdischen Tempelberg-Fanatiker ist Armageddon Vorbedingung für das Erscheinen des Messias.“ Nun ist die Netanjahu-Administration gottlob von der Bildfläche verschwunden [Das Buch wurde 2002 verlegt, Anm. d. V.].
Geblieben aber ist der Geheimvatikan, der über seine Satelliten und die religiösen Parteien offen wie versteckt den stärksten Einfluß auf die Jerusalemer Regierung ausübt. Die Rede ist von geistlichen Brandstiftern, den messianistischen Rabbis, den Chassiden, den Anhängern des 1994 verstorbenen „Lubawitscher Rebbes“, die das Judentum immer wieder eindeutig zur Mitarbeit an der Erfüllung der prophetischen Verheißung und der Ankunft des Messias auffordern. Das aufgeklärte Judentum und die erweiterte Menschheit werden keine Mittel finden, sich gegen diese Gewalten, die seit Jahrtausenden ihre Geschicke bestimmen, zur Wehr zu setzen.

Im selben Buch auf Seite 437 ff :

Übereinstimmende Erlöser-Erwartungen
Das Volk, aus der der kommende, der „zehnte Heiland“ als Messiasch hervorgehen soll, ist das jüdische. Was bedenklich ist, ist die Tatsache, daß sich im Falle der göttlichen Erscheinung nahezu die gesamte Welt den hebräischen Hosianna-Rufen anschließen wird, denn auch mancher Christ erwartet eine zweite Ankunft seines Herrn, der Hindu harrt dem Kommen des„Kalki Avatara“, der Buddhist sehnt seinen Maitreya herbei, wie der Parsi den Sosiosch. Selbst die schiitischen Ajatollahs kennen eine Entsprechung, vertreten sie doch den zwölften und letzten anerkannten Nachfolger des Propheten Mohammed (Imam), der 873 in den Zustand der Verborgenheit übergegangen ist und am Ende der Zeiten als der „Mahdi“ – der von Gott geführte Weltherrscher – erscheinen soll.
Am überraschendsten
aber ist die Tatsache, daß die Religionen bis in die Bildhaftigkeit ihrer Gotteserwartung übereinstimmen. So wie der jüdische Messias soll nach der indischen Lehre nämlich auch Vishnu auf Kalki, dem weißen Pferd als der letzte Avatara inmitten von Feuer und Flammen wiederkehren und Sosiosch wird ebenfalls auf einem weißen Pferd in einem “Wirbelsturm von Feuer“ herabsteigen.
Gleiches besagt Offenbarung 19,13: „Und ich sah den Himmel aufgetan, und siehe, ein weißes Pferd, und der daraufsitzt… richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen sind eine Feuerflamme… Und sein Name heißt das Wort Gottes.“

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