Salafismus+CIA: Syrien kommt nach Russland… Teil II und III

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Salafismus und CIA: Die Zauberformel zur Destabilisierung Russland und des Mittleren Ostens

Teil I: http://www.politaia.org/kriege/dagestan-syrien-kommt-nach-russland-teil-i/

Teil II: Salafismus im Krieg mit der Sufi-Tradition

Der größere der beiden Buddhas im Jahre 1963 und im Jahre 2008 nach der Zerstörung durch die Taliban

Der Salafismus, der in Saudi-Arabien unter dem Begriff Wahhabismus geläufig ist, ist ein fundamentalistische Ausrichtung des Islam; er wurde im März 2001 nur Monate vor den Anschlägen des 11. Septembers berüchtigt, als die salafistische Taliban-Regierung in Afghanistan absichtlich die gigantischen Buddhas von  Bamiyan an der alten Seidenstrasse zerstörte. Die Statuen gehen auf das 6. Jahrundert zurück. Die Salafisten der Taliban verbannten auch alle Formen von “un-islamischen” Bildnissen, von Musik, Sport etc. einschließlich dem Fernsehen; eben alles, was nicht im Einklang mit  ihrer strengen Auslegung der Scharia stand.

Afghanische Quellen berichteten, dass der Befehl zur Zerstörung der Buddhas von dem saudischen Wahhabiten Osama bin Laden kam, der letztendlich Mullah Omar, den obersten Führer der Taliban, überzeugen konnte, die Tat auszuführen. [8]

Während die Sufis die Anbetung von Heiligen und theatralische zeremonielle Gebete praktizieren, verdammen die Salafisten jegliche nicht-traditionelle Gebetsform als Götzendienst. Sie verlangen auch die Errichtung einer politischen Herrschaft des Islam und die Einführung der Scharia. Der Sufismus ist die Heimstatt des großen spirituellen und musischen Erbes des Islam und wird von islamischen Gelehrten als die innere, mystische oder psycho-spirituelle Dimension des Islam bezeichnet, die Jahrhunderte zurückgeht.

Ein Sufi-Gelehrter beschreibt den Kern des Sufismus so: “Während alle Muslime glauben, dass sie sich auf dem Wege zu Gott befinden und nach dem Tode und dem letzten Gericht Gott im Paradies nahe sein werden, glauben die Sufis, dass man auch zu Lebzeiten Gott nahekommen und seine Nähe erfahren kann. Weiterhin versichern die Sufis, dass die Erkenntnis, die durch diese Gotteserfahrung gewonnen werden kann, der eigentliche Zweck der Schöpfung ist. Hier führen sie die hadith qudsi an, in der Gott sagt:”Ich war ein verborgener Schatz und liebte es, erkannt zu werden und so erschuf ich die Schöpfung, um erkannt zu werden.” Deswegen gibt es für die Sufis in ihrem Herzen bereits eine kontinuierliche Anziehung zu Gott, die von Gott ausgeht und die sie in Liebe zu Gott zu ihm hinzieht.” [9]

Die mystische Strömung des Islam in Form des Sufismus und ihr Bestreben, Gott nahe zu kommen oder eins mit ihm zu sein, steht im starken Kontrast zur salafistischen oder wahhabitischen Strömung, die sich mit tödlichen Waffen ausrüstet, die falsche Doktrin des Dschihad und eine perverse Form des Martyrertums predigt und endlos Akte der Gewalt begeht. So ist es kein Wunder, dass sich unter den Opfern der salafistischen Dschihadisten meistens Anhänger der pazifistischen Formen des Islams befinden, was vor allem die Sufis betrifft.

Der Terroranschlag auf den 74-jährigen Sheikh Said Afandi in Dagestan fand statt, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin seinen Appell zur Bendigung der Gewalt abgegeben hatte

Der respektierte Scheich Afandi hatte den salafistischen islamischen Fundamentalismus öffentlich verurteilt. Seinem Mord folgte am 19. Juli ein koordinierter Anschlag auf zwei hochrangige Muftis in der russischen Wolgarepublik Tatarstan. Beide Opfer waren staatlich anerkannte Religionsführer, die den radikalen Islam angegriffen hatten. Diese letzte Serie von Morden eröffnet eine neue Front in dem Krieg der Salafisten gegen Russland, nämlich gezielte Anschläge auf moderate Sufi-Führer.

Ob nun Dagestan in einem religiösen internen Bürgerkrieg versinkt, der sich dann über die geopolitisch sensitive Region des russischen Kaukasus ausbreitet, ist noch nicht gewiss. Aber so gut wie sicher ist, dass dieselben Kreise, welche Gewalt und Terror innerhalb Syriens gegen das Regime des alawitischen Präsidenten Assad verbreiten, hinter dem Mord an Scheich Afandi und den Aktionen des Terrors und der Zersetzung stehen, welche den moslemisch bevölkerten russischen Kaukasus destabilisieren sollen. Es ist der russische Albtraum, dass Syrien nach Russland kommt. Hier wird deutlich, warum Putin solche Anstrengungen unternahm, um Syriens Abstieg in eine Mörderhölle zu stoppen.

Der Salafismus und die  CIA

Die Existenz des sogenannten dschihadistischen Salafismus als Zweig des Islam in Dagestan ist ziemlich jung. Er wurde absichtlich importiert. Man nennt Salafismus auch manchmal Wahhabismus, der älter ist und sein Zentrum in Saudi-Arabien hat. Wahhabismus ist eine – ursprünglich beduinische –  Glaubensform einer Minderheit im Islam, die in Saudi-Arabien seit dem 17. Jahrhundert dominiert.

Irfan Al-Alawi und Stephen Schwartz vom Zentrum für  islamischen Pluralismus geben uns folgende Beschreibung über die rigiden Bedingungen in Saudi-Arabien unter dem Wahhabismus:

Frauen unter saudischer Herrschaft müssen die abaya tragen, einen Ganzkörperverhüllung, sowie einen Gesichtsschleier; sie haben begrenzte Möglichkeiten in der Ausbildung und im Berufsleben; sie dürfen keine Autos fahren; sie dürfen keinen Kontakt zu nicht verwandten Männern haben und alle persönlichen Aktivitäten müssen von einem männlichen Familienmitglied oder einem “Wächter” überwacht werden; dazu gehört beispielsweise das Eröffnen eines Bankkontos. Die wahhabitischen Vorschriften werden von einer “Religionspolizei” durchgesetzt……….. [10]

Es wird weithin berichtet, dass die obszön opulente und moralisch nicht auf den höchsten Standart lebende saudische Königsfamilie einen faustischen Pakt mit den wahhabitischen Führern abgeschlossen hat. Dieser Pakt sagt aus, dass die Wahhabiten ihren fanatischen Islam weltweit in der islamischen Bevölkerung verbreiten dürfen; im Gegenzug lassen sie die Königsfamilie in Ruhe.  [11]  Aber es gibt noch andere schmutzige Löffel, die in der salafistisch-wahhabitischen Saudi-Suppe herumrühren.

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass die gegenwärtige Form des aggressiven saudischen Wahhabismus in Wirklichkeit eine Art von Fusion zwischen importierten Dchihad-Salafisten von der ägyptischen Muslimbruderschaft und fundamentalistischen saudischen Wahhabiten ist. In einer kompexen Abfolge von Ereignissen wurden führende Mitglieder der Salafisten von der ägyptischen Muslimbruderschaft in den 1950er Jahren von der CIA in das saudische Königreich verbracht, als Nasser nach einem Anschlag auf sein Leben gegen die Muslimbruderschaft  hart vorging. In den 1960er Jahren hatte der Zustrom von Mitgliedern der Muslimbruderschaft aus Ägypten – aufgrund der Repressionen des Nasser-Regimes –  dazu geführt, dass sie die meisten leitenden Lehrpositionen in den religiösen Schulen Saudi-Arabiens innehatten. Einer der Studenten dort war Osama bin Laden. [12]

Während des Dritten Reiches hatte Hitlerdeutschland die Muslimbruderschaft als Waffe gegen die Briten in Ägypten und im Nahen und Mittleren Osten unterstützt. Marc Erikson beschreibt die Nazi-Wurzeln der ägyptischen Muslimbruderschaft wie folgt:

“…..  als der italienische und deutsche Faschismus in den 1930er und 1940er Jahren im Nahen und Mittleren Osten angesichts der britischen und französichen Kontrollmächte größeren Einfluss zu gewinnen versuchte, erwuchs daraus eine Zusammenarbeit zwischen die faschistischen Agenten und islamischen Führern. Während der Arabischen Revolte in den Jahren 1936 bis 1939 entsandte Admiral Wilhelm Canaris, der Chef der Deutschen Abwehr, Agenten und Geld, um die palästinensischen Aufstände gegen die Briten zu unterstützen, so wie das auch der Gründer der Muslimbruderschaft und “oberster Führer” Hassan al-Banna tat. Eine Schlüsselperson in dem faschistisch-islamischen Nexus und eine Vermittlungsperson für die Nazis und al-Banna war der Großmufti von Jerusalem Haj Amin el-Husseini. [13]

Nach der Niederlage Deutschlands ging der britische Geheimdienst daran, die Kontrolle über die Muslimbruderschaft zu übernehmen. Schlussendlich entschieden die Briten aus finanziellen und anderen Erwägungen heraus in den 1950er Jahren, die ganze Angelegenheit mit der Muslimbruderschaft ihren Kollegen von der CIA zu überlassen. [14]

Laut dem ehemaligen Nazi-Forscher vom US-Justizministerium John Loftus “evakuierte die CIA in den 1950er Jahren die Nazis aus der Muslimbruderschaft nach Saudi-Arabien. Dort angekommen wurden die führenden Köpfe – wie etwa Dr. Abdullah Azzam –  zu denLehrern in den Religionsschulen. Sie kombinierten ihre Nazi-Doktrinen mit diesem seltsamen islamischen Kult, den Wahhabismus.”[15]

“Jedermann denkt, dass der Islam diese fanatische Religion ist, aber das ist nicht der Fall,” fährt Loftus fort. “Sie denken, dass der Islam – die saudische Version des Islam – die typische Form des Islam ist, aber das ist nicht wahr. Der wahhabitische Kult ist mehr als 60 Mal von den muslimischen Nationen als Ketzerei verdammt worden. Aber als die Saudis reich wurden, erkauften sie sich Ruhe. ….Wahhabismus wird nur von den Taliban und in Saudi-Arabien praktiziert – so etram ist der Kult. Er hat nichts mit dem Islam zu tun. Der Islam ist eine sehr friedliche und tolerante Religion….” [16]

Loftus identifiziert die Bedeutung dessen, was heute aus den Schatten tritt und sich anschickt, Ägypten (unter dem Muslimbruder Morsi) und den sogenannten Syrischen Nationalkongress (SNC) zu übernehmen, der in Wirklichkeit von der Muslimbruderschaft dominiert wird. In der Öffentlichkeit wird der SNC von “politisch mehr korrekten” Leuten wie Bassma Kodmani präsentiert. Kodmani, die die Sprecherin für auswärtige Angelegenheiten des SNC war zweimal beim Bilderberger-Treffen…. [17]

Der bizarrste und alarmierenste Gesichtspunkt der US-finanzierten Regimewechsel……. ist das wiederkehrende Muster der Machtübernahme durch die Repräsentanten der düsteren salafistischen Bruderschaft.

Informierte Quellen besagen, dass eine von den Saudis finanzierte sunnitische Muslimbruderschaft die Mitglieder des SNC dominiert, der wiederum von Hillary Clinton und Frankreichs Hollande gestützt wird. Die syrische Muslimbruderschaft ist mit der ägyptischen Muslimbruderschaft des Präsidenten Morsi verbunden, der kürzlich auf dem NAM-Gipfel im Iran öffentlich den Sturz Assads forderte; dies ist ein logischer Schritt,  zumal seine Muslimbrüder im gegenwärtigen SNC dabei sind, die Macht zu übernehmen. Die Saudis – so geht das Gerücht – sollen auch den Aufstieg der regierenden islamistischen Ennahda-Partei in Tunesien finanziert haben  [18] und finanzieren nachgewiesenermaßen den von der Muslimbruderschaft dominierten SNC. [19]

Teil  III: Morsis salafistische Terrorherrschaft

Bezeichnend für die wahren Absichten dieser Muslimbruderschaften und der verwandten Dschihadisten ist heutzutage die Tatsache, dass sie sofort nach der Machtergreifung den Schleier der Mäßigung und Versöhnung fallen lassen und ihre gewalttätigen Wurzeln enthüllen. Man kann das heute in Ägypten unter der Herrschaft des Muslimbruders Morsi sehen.

In den westlichen Medien gibt es keine Berichte über die unmittelbaren alarmierenden Nachrichten christlicher Missionarsorganisationen in Ägypten, dass die Muslimbruderschaft Morsis sein brutales salafistisch-totalitäres Angesicht zeigt, vergleichbar mit dem der radikalen Scharia-Kräften des Ajatollah Khomeini im Iran, als diese 1979-1980 die Macht ergriffen.

In einem Brief, der von der Christlichen Hilfsmission CAM verteilt wurde, schrieb ein christlicher, ägyptischer Missionar, dass “die Muslimbruderschaft ankündigte, sie werde das Land zerstören, wenn Morsi nicht gewinne; aber sie sagten auch, dass sie Rache an denen nehmen würden, die für seinen Gegner Ahmed Shafiq gestimmt hätten, speziell an den Christen, da sie sich sicher seinen, dass diese für Shafiq gestimmt hätten. Gestern fingen sie damit an, indem sie zwei Gläubige aus diesem Grunde in el Sharqiya töteten,” berichtete der Missionar, der anonym bleiben will. [20]

…………

Schon 2011 begannen die salafistischen Anhänger von Morsi Sufi-Moscheen in ganz Ägypten anzugreifen und zu zerstören. Laut der Behördenzeitung  Al-Masry Al-Youm (Der Ägypter von Heute) wurden 16 historische Sufi-Moscheen in Alexandria von den sogennannten Salafis für die Zerstörung markiert. Alexandria hat 40 Moscheen, die mit den Sufis verbunden sind und ist das Haupquartier von 36 Sufi-Gruppen. Eine halbe Million Sufisten leben in der Stadt, die 4 Millionen Einwohner hat. Die Aggression gegen die Sufis führte auch zu einem Überfall auf die kostbarste Moschee in Alexandria, welche das Grab des Sufi Al-Mursi Abu’l Abbas aus dem 13. Jahrhundert beherbergt und nach ihm benannt ist. [22]

Die USA werden jetzt von denselben Dämonen gejagt, die sie riefen. Links im Bild der US-Botschafter Chris Stevens beim Betrachten des leblosen Gaddafi; rechts der leblose Körper von Chris Stevens nach dem Anschlag.

Bemerkenswert ist, dass das sogenannten “demokratisch gewählte” Regime in Libyen - nach dem Sturz von Gaddafi durch die NATO-Bomber 2011 – eifrig Sufi-Moscheen zerstörte. Im August dieses Jahrwes brachte die UNESCO Gereraldirektorin Irina Bokova angesichts der Zerstörung von Sufi-Moscheen in Zliten, Misrata und Tripolis durch die islamischen Dschihadisten ihre großen Bedenken zum Ausdruck und forderte die Täter auf, “die Zerstörungen sofort einzustellen.” [23] Im Hintergrund der libyschen Regierung ziehen die Dschihadisten und die Muslimbrüder die Fäden, wie in Tunesien und Ägypten.[24]

Weil man zugelassen hat, dass die Salafisten im Nordafrika und  dem Nahen und Mittleren Osten an die Macht kamen, ist ein explosiver Cocktail der Gewalt entstanden, den man klar vorhersehen konnte. Symbolisiert wurde dies in der Nacht vom 11. September, als ein Mob von wütenden Anhängern der fanatischen Scharia-Gruppe Ansar Al-Sharia den US-Botschafter in Lybien und drei weitere US-Diplomaten ermordete und das Konsulat in Bengasi niederbrannte. Der Grund war ein Youtube-Video eines amerikanischen Filmemachers, das den Propheten Mohammed in mehreren Sex-Affären schwelgen zeigt und Zweifel über seine Rolle als Gottesgesandten aufwirft. Ironischerweise hatte der US-Botschafter  beim Sturz Gaddafis und beim Öffen der Tore für die Machtübernahme der Salafisten in Libyen eine Schlüsselrolle inne. Zur selben Zeit umringten Tausende von Salafisten die US-Botschaft in Kairo, um gegen den Film zu protestieren. [25]

Ansar Al-Sharia (“Partisanen des islamischen Rechts”) ist angeblich eine Ausgründung von Al Kaida und behauptet von sich, Organisationen überall in der Region zu haben, vom Jemen über Tunesien bis zum Irak, Ägypten und Libyen. Ansar al-Sharia reproduziert das Modell der Scharia, welches die Taliban in Afghanistan und der “Islamische  Staat Irak” (eine militante Dachorganisation, die auch Al Kaida im Irak umfasst) praktizieren. … [26]

Die absichtliche Detonation einer einer neuen Runde salafistischer Terrors innerhalb der moslemischen Regionen des russischen Kaukasus ist zeitlich hervorragend platziert, um eine Maximum an Druck auf die Regierung von Wladimir Putin auszuüben.

Putin und seine Regierung sind die stärksten und wichtigsten Unterstützer des serzeitigen syrischen Regierung unter Assad und für Russland selbst ist der Fortbetand der einzigen russischen Marinebasis im Mittelmeer im Hafen von Tartus strategisch von essentieller Bedeutung.

Zur gleichen Zeit ist die hinterhältige Botschaft Obamas an Medwedew, zu warten bis nach seiner Wiederwahl, bis der US-Standpunkt gegenüber Russland geklärt sei und Putins rätselhafte Bemerkung, dass mit einem wiedergewählten Obama ein Kompromiss möglich sei, jedoch nicht mit einem Präsidenten Romney [27],  ein Zeichen dafür, dass Washingtons “Zuckerbrot und Peitsche”-Taktik gegenüber Moskau die Russen in Versuchung führen könnte, große geopolitische Allianzen zu opfern, vielleicht sogar die sehr enge Allianz mit China. [28] Sollte dass passieren, wird die Welt Zeuge eines “reset” in den russisch-amerikanischen Beziehungen mit katastrophalen Folgen für den Weltfrieden sein.

[8] The Times of India, “Laden ordered Bamyan Buddha destruction,” March 28, 2006.

[9] Dr. Alan Godlas, “Sufism — Sufis — Sufi Orders.”

[10] Irfan Al-Alawi and Stephen Schwartz, “Wahhabi Internal Contradictions as Saudi Arabia Seeks Wider Gulf Leadership,” Center for Islamic Pluralism, May 21, 2012.

[11] Ibid.

[12] Robert Duncan, “Islamic Terrorisms Links to Nazi Fascism,” AINA, July 5, 2007.

[13] Marc Erikson, “Islamism, fascism and terrorism (Part 2),” AsiaTimes.Online, November 8, 2002.

[14] Ibid.

[15] John Loftus, “The Muslim Brotherhood, Nazis and Al-Qaeda,” Jewish Community News, October 11, 2006.

[16] Ibid.

[17] Charlie Skelton, “The Syrian opposition: who’s doing the talking?: The media have been too passive when it comes to Syrian opposition sources, without scrutinising their backgrounds and their political connections. Time for a closer look …,” The Guardian, UK, 12 July 2012.

[18] Aidan Lewis, “Profile: Tunisia’s Ennahda Party,” BBC News, 25 October 2011.

[19] Hassan Hassan, “Syrians are torn between a despotic regime and a stagnant opposition: The Muslim Brotherhood’s perceived monopoly over the Syrian National Council has created an opposition stalemate,” The Guardian, UK, 23 August, 2012.

[20] Stefan J. Bos, “Egypt Christians Killed After Election of Morsi,” Bosnewslife, June 30, 2012.

[21] Ibid.

[22] Irfan Al-Alawi, “Egyptian Muslim Fundamentalists Attack Sufis,” Guardian Online [London], April 11, 2011.

[23] Yafiah Katherine Randall, “UNESCO urges Libya to stop destruction of Sufi sites,” Sufi News and Sufism World Report, August 31, 2012.

[24] Jamie Dettmer, Libya elections: Muslim Brotherhood set to lead government, The Telegraph, London, 5 July, 2012.

[25] Luke Harding, Chris Stephen, Chris Stevens, “US ambassador to Libya, killed in Benghazi attack: Ambassador and three other American embassy staff killed after Islamist militants fired rockets at their car, say Libyan officials,” The Guardian (London), 12 September 2012.

[26] Murad Batal al-Shishani, “Profile: Ansar al-Sharia in Yemen,” BBC, 8 March 2012.

[27] David M. Herszenhorn, Putin Says Missile Deal Is More Likely With Obama, The New York Times, September 6, 2012. According to an interview Putin gave on Moscow’s state-owned RT TV, Herszenhorn reports, “Mr. Putin said he believed that if Mr. Obama is re-elected in November, a compromise could be reached on the contentious issue of American plans for a missile defense system in Europe, which Russia has strongly opposed. On the other hand, Mr. Putin said, if Mr. Romney becomes president, Moscow’s fears about the missile system — that it is, despite American assurances, actually directed against Russia — would almost certainly prove true.
“Is it possible to find a solution to the problem, if current President Obama is re-elected for a second term? Theoretically, yes,” Mr. Putin said, according to the official transcript posted on the Kremlin’s Web site. “But this isn’t just about President Obama. “For all I know, his desire to work out a solution is quite sincere,” Mr. Putin continued. “I met him recently on the sidelines of the G-20 summit in Los Cabos, Mexico, where we had a chance to talk. And though we talked mostly about Syria, I could still take stock of my counterpart. My feeling is that he is a very honest man, and that he sincerely wants to make many good changes. But can he do it? Will they let him do it?

[28] M.K. Bhadrakumar, “Calling the China-Russia split isn’t heresy,” Asia Times, September 5, 2012.

Quelle:

http://www.voltairenet.org/Salafism-CIA-A-formula-to

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