Gerald Celente: Prognosen 2012

Zweiundzwanzig Monate Hysterie über einen bevorstehenden Finanzkollaps in Europa, der mit  der Griechenlandkrise im März 2010 begann, werden 2012 ein […]

Zweiundzwanzig Monate Hysterie über einen bevorstehenden Finanzkollaps in Europa, der mit  der Griechenlandkrise im März 2010 begann, werden 2012 ein Ende finden, sagt amerikanische Zukunftsforscher Gerald Celente vom Trends Research Institute.

Die Hysterie über die erschreckende Möglichkeit eines europäischen Zusammenbruchs und seiner düsteren Konsequenzen für die Weltwirtschaft wird zu Ende sein, wenn der Zusammenbruch am 1. April 2012 zur unmißverständlichen Realität wird. Die bis dahin anhaltenenden Beschuldigungen der Panikmache bei einem signifikaten Teil des Mobs werden unverzüglich einer nächsten und vorhersehbaren Reaktion bezüglich der Krise weichen: Der Wut gegen diejenigen, welche den Kollaps geschehen ließen.

“Ich würde es so sagen: Seit ich diese Arbeit vor mehr als 30 Jahren begonnen habe, war ich niemals besorgter als jetzt,” erzählte Celente ABC News von Australien.

In seinen letzten Prognosen unter dem Titel “Der erste große Krieg des 21. Jahrhunderts – vorbereiten, überleben, sich durchsetzen” malt Celente ein düsteres Bild für das Jahr 2012 und sagt dabei eine Verschlimmerung des Klassenkampfes voraus, der bereits in über einem Dutzend Staaten wogt und sich von Tunesien, Ägypten, Jemen, Syrien, Bahrain, Katar nach Großbritannien, Griechenland und Italien ausweitete; letztendlich wird er sich in Osteuropa/Zentralasien und intensiver in den USA ausbreiten.

Aber was die Welt bisher gesehen hat, sind nur die wirtschaftlichen und sozialen Symptome der Maßnahmen, welche die Banker willkürlich und wahllos seit Krisenbeginn in den USA und seit dem Fall von Bear Stearns 2008  einsetzten.

Nachdem Dutzende von Billionen Dollar zur Lösung der globalen Liquiditätskrise verbrannt wurden und nichts bewirkten, außer einer weiterer Verschlimmerung der Situation, stellt sich die Frage, ob die Welt weiter in die Depression rutscht.

Sobald die Europäische Union in Schwierigkeiten gerät, weil zuviele ihrer Schulden fällig werden ($7,3 Billionen werden alleine für die G7-Nationen im Jahre 2012 fällig, siehe zerohedge.com), kommt der europäische Dominostein ins Wanken und wird andere mit sich reissen; die globale Depression wird sich ausweiten und auf die großen Volkswirtschaften der Welt übergreifen, meint Celente.

In Griechenland, in Spanien, Portugal oder in Irland, überall herrscht Depression. “Wenn Sie in Litauen leben, laufen Sie zur Bank, um  an ihr Geld zu kommen;  die Anstürme auf die Banken gehen weiter. Das ist eine Depression. In Ungarn herrscht Depression und in großen Teilen Osteuropas, in  Rumänien, in Bulgarien….”

Und dass die Chinesen auf einem weißen Roß daherreiten, um die Situation zu retten, ist äußerst unwahrscheinlich. “China hat 1,3 Milliarden Einwohner und unzählige Probleme…”

“Alles ist vernetzt, ” meint Celente weiter.” China wird nicht mehr das Geld haben, um es den Verlierern als Frass vorzuwerfen, genauso wie man einem Spieler kein Geld mehr gibt, der seine alten Schulden noch nicht beglichen hat… Die Chinesen haben mit ihren eigenen Prolemen zu kämpfen.”

Wie schlimm könnte die nächste Entwicklung in der Weltwitschaft werden? Celente glaubt, dass ein Vergleich mit 1930 passend wäre:

“..man kann es sogar von Christine Lagarde hören, der Chefin des IWF - ich nenne ihn gerne die Internationale Mafia Föderation – die Kredithaie der letzten Wahl.  Sogar Lagarde bestätigt, was wir schon drei Jahre lang behaupten: Die Parallenen zwischen jetzt und dem Crash von 1929, der großen Depression, den Währungskriegen, den Handelskriegen, dem Weltkrieg.”

“Die Panik von 2008; da haben Sie den großen Crash – die große Depression läuft gerade…..”

Und wie die Geschichte zeigt, setzen die politischen Führer in Zeiten zerrütteter Wirtschaftsbedingungen und gesellschaftlicher Verwerfungen auf Hurra-Patriotismus, um den verärgerten Mob steuern zu können. Die Suche nach politischer Stabilität verkehrt sich dabei in Krieg.

“Schauen Sie sich nur die Handelskriege an, über die sie jetzt reden,” sagt Celente. “Und, wie ich schon erwähnte, wenn man alles zusammenzählt, haben wir schon die Anfänge eines großen Krieges. Oh ja, und jetzt reden sie darüber, welchen wunderbaren Job wir in Afghanistan und im Irak erledigt hätten; also, warum nicht den Iran bombardieren? Haben sie sich die Präsidentschaftskandidaten der USA angehört? Sie alle – ausgenommen Ron Paul – wollen den Krieg gegen Iran. Hier kann man sehen, wohin das führt.”

“Wir haben es mit Psychopathen zu tun, die einen Großteil der Probleme verursacht haben und die jetzt die Antwort darauf geben, wie diese gelöst werden können: Indem sie noch mehr Gewalt und Kriminalität auf den alten Haufen von Gewalt und Kriminalität stapeln.”

Celente sagte, dass der Beginn des globalen Niedergangs und die Rufe nach einem Krieg in ersten Quartal 2012 außer Kontrolle geraten könnten, wenn die europäische Krise den Punkt des Zusammenbruchs erreicht. “Es gibt keinen Weg, die europäischen Nationen zu retten,” betont Celente.

Das Anwachsen von sozialen Unruhen, Elend und möglicherweise Bürgerkrieg sei in Sichtweite, sagte Celente und wendete sich dann einem anderen Trend zu, den er für 2012 sieht: Einen sicheren Hafen (raus aus den USA).

“Eben haben sie in den USA ein Gesetz verabschiedet, den National Defense Authorization Act (NDAA),” sagte er. “Dieser gibt dem Präsidenten das Recht, eine Person – beispielsweise mich – als Terroristen zu bezeichnen und mir zu unterstellen, dass ich gegen die Regierung sei. Das Militär kann dann kommen, meine Türen einschlagen und mich verhaften; ich habe keinen Anspruch auf ein Gerichtsverfahren, auf Unversehrtheit meiner Person, auf eine Jury und einen Richter; und wenn sie wollen, können sie mich foltern oder töten; sie können mich in jedes Land der Welt verschleppen.”

Celente rät zu Vorbereitungen für ein schnelles Verlassen der USA im Falle einer Bankenschließung, welche er vorhersagt. Die Konsequenzen einer Dollarentwertung sind nicht klar, aber das verabschiedete NDAA-Gesetzeswerk, die Einsatzbereitschaft der FEMA-Konzentrationslager und die Pläne zur Ausweitung der TSA-Kontrollstellen lassen den Schluss zu, dass die USA in eine ähnliche Krise steuern, wie diejenige, welche zum Bürgerkrieg von 1861 – 1865 führte.

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