“Serbien muss Sterbien”
Diesen Ausspruch tat Wilhelm II im Zuge der tödlichen Schüsse serbischer “Nationalisten” (wie uns in unseren verlogenen Geschichtsbüchern erzählt wird, in Wirklichkeit standen die City of London hinter der Aktion) auf den österreichischen Thronfolger am 28. Juni 1914 in Sarajevo, weil er die Lage hinten und vorne nicht durchblickte. Als er endlich merkte, welches Spiel gespielt wurde, war er schon im Exil in Holland.
Immer wieder lassen sich die Deutschen von ihren fremdgesteuerten Regierungen missbrauchen, um dem kleinen Bauernvolk weiter Schaden zuzufügen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am vergangenen Freitag mit Blick auf die Auseinandersetzungen im Kosovo konstatiert, Serbien sei nicht reif für EU-Beitrittsverhandlungen. Das Land werde den Anforderungen des Prozesses »nicht gerecht«. Sie sehe bei Serbien keinen Kandidatenstatus. Wie ist die Nachricht bei der serbischen Bevölkerung angekommen? Diejenigen, die ihr Vertrauen in die Heilsamkeit eines EU-Beitritts bereits verloren haben oder ein solches noch nie hatten, dürften dies vor allem als einen weiteren Beweis dafür ansehen, daß von den NATO-Staaten nichts anderes als Erpressung zu erwarten ist – und dies nicht erst seit heute. Das geht so seit 20 Jahren. Jene, die nach wie vor auf einen EU-Beitritt hoffen, werden ihren Ohren nicht getraut haben: Seit dem Sturz des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic vor elf Jahren hat Serbien dem Westen so ziemlich jeden Wunsch von den Lippen abgelesen, unter völliger Preisgabe seiner nationalen Souveränität. Von ungehemmter Privatisierung bis hin zur Auslieferung seiner Staatsbürger an ein »Tribunal«, welches von den NATO-Staaten finanziert wird, um derem Version der Ereignisse in den jugoslawischen Bürgerkriegen quasi rechtskräftig werden zu lassen. Doch all das reicht nicht aus: Obwohl nicht einmal alle EU-Staaten die »Republik Kosovo« anerkannt haben, wird dies von Serbien verlangt, um »Europa-tauglich« zu werden.
Daß die Kritik aus Deutschland kommt, macht die Sache nicht gerade besser: Von einem Land, das Serbien im 20. Jahrhundert dreimal angegriffen hat und eine Tradition der Zusammenarbeit mit Rechtsaußenkräften in Kroatien pflegt, will man sich ganz sicher nicht belehren lassen.
Von Belgrad aus starten Busse mit Unterstützern zu den protestierenden Serben im Norden des Kosovo, die sich der von Pristina 2008 proklamierten Sezession verweigern. Was ist das Ziel dieser Solidaritätsfahrten?
Sind weitere Fahrten geplant?
Wie sind die Lebensbedingungen der serbischen Bevölkerung im NATO-kontrollierten Kosovo?
In der vergangenen Woche wurde eine Delegation der kosovo-albanischen Regierung aus Pristina im Deutschen Bundestag empfangen, darunter Politiker, die Kriegsverbrechen begangen haben sollen bzw. Prozesse gegen Kriegsverbrecher blockieren, jW berichtete. Hat das in Serbien eine Rolle gespielt?
Global Research Articles by Benjamin Schett Global Research Articles by Rüdiger Göbel











Wenn ich mit älteren Jugos rede, bekomme ich immer und von allen – egal ob Kroaten, Serben, Bosniern, Slowenen Kosovo-Albanern, Slowaken oder Deutschstämmigen, immer die Antwort: Unter Tito mir seinem “Sozialismus light” ist es uns ALLEN gut gegangen. Ja, es war eine Diktatur, Du durftest nicht dagegen arbeiten, aber trotzdem: wir hatten Reisefreiheit auf der ganzen Welt und es ging uns gut! ich lasse das mal jetzt so stehen.
Lang ist’s her, doch geändert hat sich nichts!
Es war der erste Krieg ohne Vermittlung und Resolution der UN.
Für die Natomächte war es eine Art “Test”: Wie weit konnten sie gehen, und was würden Russland und China tun?
In ähnlicher Weise gingen sie später auf Afghanistan, den Irak und auf Libyen los.
Zur Geschichte des Natokrieges gegen Serbien 1999 – Daten, Fakten, Hintergründe:
“Kosovo-/Jugoslawienkrieg – Die Wahrheit muß ans Licht!”
http://www.contraviento.de/kosovo/auswertung_clemens.html