Fukushima-Block-4: 135 Tonnen hochradioaktive Brennstäbe im Abklingbecken

Die japanische Betreiberfirma in der Atomanlage Fukushima hat abgebrannte Brennstäbe einfach in den Reaktorblöcken “zwischengelagert”.  In dem Abklingbecken in Block vier hat höchstwahrscheinlich wieder eine Kettenreaktion begonnen, dort lagern etwa 135 Tonnen hochradioaktive, abgebrannte Brennstäbe, die auch Plutonium enthalten.  Alleine im Reaktorblock vier lagert mehr als eine Tonne des hochgiftigen Materials.

Inzwischen sind vier der sechs Reaktoren des AKWs schwer beschädigt, man geht davon aus, dass 70 Prozent der Brennstäbe Schaden genommen haben. Die Maßnahmen gegen die Reaktorkatastrophe wirken zunehmend hilfloser.  Jetzt befürchtet die Regierung, dass auch die innere Hülle des Reaktorblocks drei beschädigt sein könnte, da gegen 2.30 Uhr gestern Nacht auch wieder Rauch über dem Gebäude aufgestiegen war, was auf eine erneute Explosion hindeutet. Kurz darauf war die Radioaktivität in der Umgebung sprunghaft angestiegen. In der Nacht lag der Wert bei 1.000 Millisievert, mittlerweile ist er aber wieder auf 600 bis 800 Millisievert gesunken – was immerhin noch das sechs- bis achthundertfache der Grenzwerte für ein ganzes Jahr bedeutet.

Die Regierung hat die Menschen aufgerufen ruhig zu bleiben, keine Hamsterkäufe mehr zu tätigen und Energie zu sparen. Im Umkreis des Kraftwerks müssen die Menschen in ihren Häusern bleiben. Im Umkreis von 20 Kilometern gehen Experten von einer Gesundheitsgefährdung durch die Radioaktivität aus. Auch im Leitungswasser in der Gegend wurde inzwischen Cäsium und Jod nachgewiesen.

http://www.comprendes.de/nachrichten/nachrichten-einzelansicht/datum/2011/03/16/spanien-prueft-die-sicherheit-aller-kernkraftwerke/

NaturalNews:

Übersetzung (gekürzt) von Politaia

Ein Amerikaner, der sich während des Nuklearunfalls in Tokio aufhielt und sich mit Atomenergie und Atomreaktoren auskennt, hat NaturalNews die sehr beunruhigende Information  übermittelt, dass die Situation mit den Reaktoren in Japan weitaus schlimmer sein muss, als die Medien sie beschreiben. Wir werden aus offensichtlichen Gründen den Namen des Informanten nicht veröffentlichen (er ist immer noch in Tokio und nicht erreichbar), aber es ist eine Person, die mir persönlich bekannt ist und mit der ich im Laufe von zwei Jahren viele Stunden gemeinsam verbracht habe. Es ist eine sehr integre Person und sie verfügt über extrem gute Verbindungen auf dem Feld der fortgeschrittenen Medizin.

nukeskull Fukushima Block 4: 135 Tonnen hochradioaktive Brennstäbe im Abklingbecken

Bildquelle: Infowars.com

In einer Email erklärt diese Person folgendes:

„…Nuklearreaktoren verwenden angereichertes Uran, das sich in mit Edelstahl verkleideten Brennstäben befindet. Bündel dieser Brennstäbe erzeugen die Hitze, welche die Turbinen antreibt. Man muss diese Brennstäbe kühlen, damit sie nicht bersten oder schmelzen.

Nun sieht es so aus, dass in der Fukushima-Anlage verbrauchte Brennstäbe vor Ort gelagert wurden, und nicht an entfernte Orte verbracht worden sind. Gerüchte sind im Umlauf, dass zusätzlich zu den Bränden im Reaktor auch die Aufbewahrungslager der abgebrannten Brennelemente in Brand geraten sein könnten. Dies verschärft das Problem der Kernschmelze ganz erheblich, weil die abgebrannten Brennelemente extrem toxisch sind und zur Kontamination beitragen.

Mit anderen Worten, wir haben es also nicht nur mit einer potentiellen Kernschmelze im Reaktor zu tun, sondern auch mit abgebrannten Brennstäben, die zur Verseuchung beitragen. Das ist eine außerordentlich schlimme Entwicklung. Die verbrauchten Brennelemente hätten schon längst an einem anderen Ort geschafft werden können. Unter der gegebenen Erdbebensituation in Japan sind die Anlagen im Grunde genommen schmutzige Bomben, die nur darauf warteten, von einer Naturkatastrophe in die Luft gejagt zu werden.“

Ich möchte der Person für ihre Berichte aus Tokio danken und ihr zugleich zusichern, dass ihre Anonymität im Falle weiterer Berichte aus Tokio selbstverständlich gewahrt bleibt.  ……………..Wir kommen nun sehr schnell in die Situation, in der freiwillige Selbstmordkandidaten gebraucht werden, die einige Minuten an der Anlage arbeiten und dann so schnell wie möglich wieder aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden. Und sie werden Krebs bekommen.

Genau dasselbe passierte 1987  in Tschernobyl nach dem Reaktorunglück…. (Ende des Artikels)

Sehen sie hierzu den Bericht über die  Katastrophe von Tschernobyl und den damaligen Einsatz von 500.000 Menschen zur Dekontamination des Gefahrengebiets:



Den Rest der Filme können Sie hier ansehen!

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