NATO-Pläne durch die Befestigung Königsbergs gescheitert

US-Generäle sind über die beispiellose Verstärkung der Verteidigungsanlagen um Königsberg besorgt, wie die italienische Zeitung Il Giornale berichtet. Von nun an ist die von der Russischen Föderation isolierte Region in der Lage, eine dezente Antwort auf einen möglichen Erstschlag der NATO zu geben.

Während die Allianz unvermindert an die Grenzen Russlands vorrückt, wurde in der Region Königsberg ein Störsystem eingerichtet, welches die elektronischen Aufklärungsmittel der USA und der NATO inklusive der Satellitenaufklärung innerhalb eines großen Umkreises völlig lahmlegen kann.

Das Pentagon beobachte die Region seit 2012 – so Il Giornale -, sei sich aber über die wahre Wirkungsweise der russischen Militäranlage erst seit kurzem im Klaren. Der Kommandeur der US-Luftwaffe in Europa, Frank Gorenc, sprach von einer “äußerst gefährlichen Situation”.

Die Russen haben in Königsberg drei Brigaden stationiert, die mit der neuesten Militärtechnologie ausgestattet sind. So sind neben o. a. Störeinheit das Luftabwehrsystem S-400 und Iskander-Interkontinentalraketen vor Ort.Kaliningrad

Das russische Störsystem in Syrien

In einem Interview auf Webster TarpleysWorld Crisis Radio“berichtet Tierry Meyssan von voltairnet.org, dass die elekronischen Aufklärungsmittel der USA und der NATO inklusive der Satellitenaufklärung innerhalb eines Radius von 300 Kilometer um die Küstenstadt Latakia vollkommen lahmgelegt sind.

Eine neue russische Technologie macht dies möglich, deren Effizienz schon im April 2014 von den Russen eingesetzt wurde, als sie den Zerstörer USS-Donald Cook im Schwarzen Meer für kurze Zeit zu einer schwimmenden Badewanne machte.

Die fragliche Technologie scheint dem KRET Richag-AV-System zu ähneln, nur dass es in einem größerem Maßstab funktioniert. Ein taktische Version wurde einigen Journalisten in der Stadt Back im April 2015 präsentiert.

Sputnik berichtete:

Das Richag-AV-System – installiert auf einem Helicopter Mi-8MTPR1 – soll weltweit kein äquivalentes Gegenstück haben. Sein System elektronischer Abwehrmaßnahmen dient dazu, Radar- und Sonarsignale und andere Aufklärungssysteme zu stören, um Flugzeuge, Helikopter, Drohnen, Bodentruppen und Marineeinheiten gegen Luft-Luft- und Boden-Luft-Abwehrsysteme innerhalb eines Radius von mehreren hundert Kilometern abzuschirmen…..In einer Kriegssituation würde das System …eingesetzt, um buchstäblich jedes Abwehrsystem zu  durchbrechen …einschließlich des US-MIM-104 -Patriot-Raketenabwehrsystems.”

Der NATO-Oberbefehlshaber General Philip Breedlove sprach vermutlich dieses System an, als er am 28. September vor dem German Marshall Fund sprach. Breedlove warnte, dass Russland ein “A2/AD bubble”an der syrischen Küste und dem östlichen Mittelmeerraum errichte. Breedlove erläuterte, dass Russland solche “Blasen” bereits im Baltikum (in der von den Russen besetzten Enklave Königsberg) und auf der Krim installiert habe.

latakia

Quellen:

http://www.politaia.org/terror/richag-av-system-us-imperialismusnato-am-ende/

http://www.veteranstoday.com/2016/01/23/pravda-nato-plans-derailed-by-fortification-of-kalingrad/

Geschichtliches zu Königsberg

Laut Potsdamer Abkommen wurde der nördliche Teil der deutschen Provinz Ostpreußen (das heutige Kaliningrader Gebiet) mit der Provinzhauptstadt Königsberg (seit 1946 Kaliningrad) bis zu einer endgültigen territorialen Festlegung durch eine gesamtdeutsche Friedensregelung unter sowjetische Verwaltung gestellt. Josef Stalin machte jedoch klar, dass die Sowjetunion den nördlichen Teil der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen mit Verweis auf den propagierten „urslawischen Boden“ und der Begründung, dass Russland keine eisfreien Häfen zur Ostsee habe, annektieren werde.

Von den im April 1945 etwa 110.000 zurückgebliebenen Königsbergern kamen in den beiden folgenden Jahren die meisten durch Nahrungsmangel, Erkrankungen und Übergriffe von russischen Soldaten um. Im Gegenzug erfolgte die meist geförderte Ansiedlung sowjetischer Bürger in die am 4. Juli 1946 offiziell in Kaliningrad umbenannte Stadt (nach dem kurz zuvor verstorbenen sowjetischen Politiker Michail Iwanowitsch Kalinin, der die Stadt nie betreten hatte). Am 11. Oktober 1947 ordnete Stalin die Deportation der verbliebenen deutschen Bevölkerung (ca. 25.000) aus der Kaliningrader Oblast an. Diese wurde im Lauf des darauf folgenden Jahres in die Sowjetische Besatzungszone deportiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad

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