Unter dem Vorwand al-Kaida-Terroristen im Jemen verstärkt bekämpfen zu wollen, beabsichtigen die USA ihre Militärpräsenz in diesem Land auszuweiten.
Sanaa (IRIB) – Laut World Tribune will die Regierung von Barack Obama zur Intensivierung von Verteidigungskooperationen mit dem Jemen und einer größeren Militärpräsenz 2013, mindestens drei neue Stützpunkte in diesem Land errichten.
In den letzten Monaten sind ständig US-Truppen in den Jemen entsandt worden. Vor kurzem gaben jemenitische Militärquellen bekannt, dass eine neue Truppe von US-Marineinfanteristen in einen Stützpunk in der südwestjemenitischen Provinz Lahidsch verlegt wurde. Auch US-Spionagedrohnen sind in den vergangen Monaten vermehrt über jemenitische Städte geflogen.
Die Jemeniten, darunter politische Gruppen und Parlamentsabgeordnete, sehen die anhaltenden US-Drohnenangriffe auf ihre Landsleute, die Entsendung von US-Waffen in den Jemen und die Militärpräsenz der USA in ihrem Land als eine neue Art von Besatzung an und fordern die Bekämpfung dieser neo-kolonialistischen Methoden.




Imperialismus
„Es ist das eherne Gesetz der Zinswirtschaft, dass sie ständig ein Meer von Gütern auf den Markt wirft, für die kein Absatz da sein kann, weil der Mensch, der sie schuf, um die Hälfte seines Lohnes betrogen wird und daher nur die Hälfte dieser Güter kaufen kann. Die andere Hälfte des Sozialproduktes sucht nur neue Kapitalanlagen, die sich rentieren. Mangelt es an solchen Anlagemöglichkeiten, dann tritt das Geldstreikmonopol in seine Rechte und sperrt die Arbeitenden aus. Hier gibt es keinen anderen Ausweg als die Zerstörung, als den Krieg, wenn man von dem Notbehelf der dosierten Inflation absieht.
Jeder Krieg vernichtet riesige Mengen von Sachgütern mit dem Ergebnis, dass auf Jahre hinaus rentable Anlagemöglichkeiten in Fülle vorhanden sind. Je mehr Sachgüter vernichtet werden, umso besser rentieren sich die übrigen. Außerdem führt die mit jedem Krieg betriebene Geldvermehrung regelmäßig zu einer Inflation. Sie bedeutet Geldentwertung und zugleich auch eine gewaltige Schuldenerleichterung, bei der der Staat als größter Schuldner am meisten profitiert.
Zeigt sich hier nicht ein wahrhaft unheimliches Bild? Weil die Menschen nicht so viel arbeiten dürfen, wie sie gern möchten, müssen sie sich gegenseitig abschlachten. So wie ihr Blut rinnt, beginnt sich der zuvor stockende Geldumlauf in Bewegung zu setzen. Je mehr Menschenleben und Sachwerte vernichtet werden, umso besser rentiert sich die Wirtschaft, umso mehr Arbeitsmöglichkeiten eröffnen sich. Je mehr Tränen, umso höher der Zins. Je größer die betrügerische Geldentwertung, umso leichter die Schuldenbürde. Das ist die Welt, in der wir leben. Muss sie so sein? Muss sie so bleiben?“
Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)
Den unwiderlegbaren Beweis, dass dies nicht so sein muss, sondern dass allgemeiner Wohlstand auf höchstem Niveau und der Weltfrieden mit einem Maximum an persönlicher Freiheit durch die Korrektur unserer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung in rein technischer Hinsicht relativ einfach zu verwirklichen sind, erbrachte der Sozialphilosoph Silvio Gesell vor einem Jahrhundert,…
http://www.deweles.de/globalisierung/soziale_marktwirtschaft.pdf
…und der Prophet Jesus von Nazareth erkannte diese einzige Möglichkeit des zivilisierten Zusammenlebens schon vor zwei Jahrtausenden:
http://www.deweles.de/globalisierung/himmel_auf_erden.pdf
Solange die Menschheit sich aber noch von denen beeinflussen lässt, „welche euch von überirdischen Hoffnungen reden“, bleibt der Weltfrieden eine Utopie:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/03/opium-des-volkes.html