Killary Clinton: Bomben auf Libyen

Hillary Clinton: Bomben auf Libyen anstelle von Reformen Das Transparenzportal WikiLeaks hat zahlreiche E-Mails von Hillary Clinton veröffentlicht. Diese Dame […]

Hillary Clinton: Bomben auf Libyen anstelle von Reformen

Das Transparenzportal WikiLeaks hat zahlreiche E-Mails von Hillary Clinton veröffentlicht. Diese Dame möchte als Kandidat der Demokraten Präsidentin der USA werden. Aus den E-Mails die man auf WikiLeaks einsehen kann, geht allerdings hervor, dass sie lieber Bomben abwirft anstatt auf friedliche Reformen zu setzen.

Von Christian Saarländer

WikiLeaks ließ via Twitter verkünden, dass man nun über 30.000 E-Mails von Hillary Clinton auf der Plattform lesen kann. Von E-Mails an Tony Blair, dem Ex-Premierminister von Großbritannien, bis zum Bankier Rothschild soll man dort einiges an politisch hochbrisantem Material finden. Vieles wird wohl auch skandalöse Dinge bestätigen, die ohnehin längst zugegeben beziehungsweise von Journalisten ermittelt wurden.

Ein Dokument wurde hervorgehoben, welches sich auf den Krieg gegen Libyen bezieht. Daraus geht hervor, dass durchaus Pläne von seiten Gaddafis existierten, die das Land weiter demokratisieren sollen. Die E-Mail ist auf den 05. April 2011 datiert und an Hillary Clinton gerichtet. Demnach schlug der Sohn des damaligen Staatschefs Libyens Muhamar al-Gaddafi, Saif al-Gaddafi, vor, das Land zu demokratisieren.

Wobei man hier anmerken muss, dass Demokratie im Sinne des Westen lediglich bedeutet, dass man ein anderes Land ausbeuten darf. Darf man das nicht, dann ist das Land nach westlichem Konsens eine Diktatur. Insoweit ist es nur schwer verwunderlich, dass sich ausgerechnet die Demokratin Hillary Clinton um solche Reformvorschläge aus dem Maghreb kümmert. Es wäre gewiss nicht im Ansatz so profitabel wie die Pseudo-Reformen in der arabischen Welt, die im Jahre 2010 ihren Anfang hatten.

Von Verfassungsreformen und von freien Medien ist in der E-Mail die Rede. Beides waren mitunter Ziele von Saif al-Gaddafi gewesen, wenn er seinen Vater beerben würde. Selbstverständlich sind solche Reformen immer ein langwieriger Prozess und können zweifelsohne nicht sofort durchgeführt werden. Allerdings kann man wohl vermuten, dass ein solcher Prozess weniger Blut vergossen hätte, als die Bombenvariante in enger Zusammenarbeit mit Frankreichs damaligem Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy – dem Westentaschen-Napoleon seiner Generation.

Heute – vier Jahre nach dem gesteuerten Umsturz in Libyen – herrscht Chaos in der Republik und die Amerikaner versuchen durch plakative Bombenangriffe ISIS-Terroristen zu eliminieren. Angeblich soll das Land bis 2018 eine Demokratie werden. Eliminiert werden allerdings stattdessen serbische Diplomaten, die man „versehentlich“ ermordete. Über solche Opfer herrscht unter anderem in den westlichen Qualitätsmedien stillschweigen, da mehr sich mehr darin bemüht, der Russischen Föderation zivile Opfer in Syrien anzudichten.

Quelle: https://www.contra-magazin.com/2016/03/hillary-clinton-bomben-auf-libyen-anstelle-von-reformen/

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