Russische Kalibr-Fregatte Admiral Grigorowitsch auf dem Weg nach Syrien

Die neueste Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ der Schwarzmeer-Flotte passiert laut Informationsdirektor Wjatscheslaw Truchatschow in den kommenden Stunden die Schwarzmeerengen und erreicht […]

Die neueste Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ der Schwarzmeer-Flotte passiert laut Informationsdirektor Wjatscheslaw Truchatschow in den kommenden Stunden die Schwarzmeerengen und erreicht das Mittelmeer, um sich dem russischen Marineverband in Syrien anzuschließen. Dies berichtet die Online-Version der russischen Zeitung „Rossijskaja Gazeta“.

„Nach dem gemeinsamen Manöver der russischen und türkischen Kriegsmarinen verließ die ‚Admiral Grigorowitsch‘ Noworossijsk und nahm Kurs auf das Mittelmeer, um sich dem russischen Marineverband anzuschließen“, so Truchtschow.Die mit Marschflugkörpern vom Typ Kalibr bewaffnete Fregatte soll zunächst im Punkt der materiell-technischen Versorgung der russischen Marine im syrischen Hafen Tartus einlaufen. Die Fregatte werde „länger als einen Monat“ an Syriens Küste verbringen, vielleicht noch mehr, so das Portal unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

Am 6. Januar 2017 hatte das russische Verteidigungsministerium gemäß einem Beschluss von Russlands Präsident Wladimir Putin den Abzug der „Admiral Kusnezow” aus Syrien angekündigt. Die „Admiral Kusnezow“ und der Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ waren bereits am 8. Februar aus dem Mittelmeer nach Russland zurückgekehrt. link

Russland bereitet Reaktion auf US-Angriff vor:

1. Russland kündigt Memorandum (Vereinbarung) mit dem US-Militär zur Vermeidung von Zwischenfällen in Syrien auf.

2. Russische Kriegsschiffe kehren zurück nach Syrien, um Syrien vor US-Angriffen zu schützen. Soeben wird die Verlegung des russischen Raketenkreuzers “Admiral Grigorowitsch” ins Mittelmeer gemeldet. Andere Kriegsschiffe sollen ihm unmittelbar folgen.

3. Russland: Syriens Luftabwehr wird verstärkt werden. Die Rede ist nicht mehr von “modernisiert”. Das könnte heißen, dass Syrien die modernsten russischen Luftabwehrsysteme erhält.

4. Noch nicht fest entschieden – jedoch erste Anzeichen dafür gibt es bereits, dass der Luftraum über Syrien für nicht-syrische und nicht-russischen Kampfjets komplett gesperrt werden könnte, so dass US-Truppen bei ar-Raqqa ohne Luftunterstützung bleiben.

Zur Info: Die modernisierte jedoch nicht moderne Luftabwehr Syriens konnte 36 Marschflugkörper der US-Aggression abschiessen. Nur 23 der 59 abgefeuerten US-Raketen erreichten ihr Ziel – trotzdessen, dass Syrien über keine hochmoderne Luftabwehr verfügt. Das zeigt auch die Unsicherheit der USA, die 59 teure Marschflugkörper nur für einen kleinen Luftstützpunkt einsetzten. Normalerweise wären unter 20 Raketen militärisch effektiv und vertretbar, nicht aber fast 60. link

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