
Libanesischer TV-Sender: Gebäude des Generalstabs in Damaskus vom Sprengstoffanschlag nicht betroffen
BEIRUT, 15. August (RIA Novosti).
Die heftige Explosion, zu der es am Mittwochmorgen im Zentrum der syrischen Hauptstadt gekommen ist, hat sich in einer recht großen Entfernung vom Gebäude des Generalstabs der syrischen Armee ereignet, berichtet der libanesische TV-Sender Al Mayadine.
„Die Explosion erfolgte 500 Meter von der Militäreinheit entfernt, die in der Nähe des Hotels Dama Rose und hinter dem gegenüberstehenden und im Aufbau befindlichen Gebäude der syrischen Arbeitergewerkschaft stationiert ist“, berichtete ein Korrespondent des TV-Senders vor Ort.
Der Sprengsatz war laut dem syrischen staatlichen Fernsehen an einem Tanklastwagen mit Brennstoff befestigt worden. Im Fernsehen wurden Bilder von dem zerfetzten Tanklaster gezeigt.
Zuvor hatten syrische Aufständische dem TV-Sender Al Arabiya mitgeteilt, sie hätten das Gebäude des syrischen Generalstabs im Stadtkern von Damaskus gesprengt. Laut Abu al Nour von der Rebellen-Armee FSA (Freie Syrische Armee) sei das Gebäude, in dem Mittwochvormittag rund 150 hochrangige Militärs zusammengekommen waren, durch die Explosion von sieben Sprengsätzen vollständig zerstört.
Von zwei Explosionen vor dem Generalstab in Damaskus sprach ein anderer FSA-Vertreter Maher al-Nouaimi gegenüber AFP. Das Gebäude sei dabei nicht zerstört worden, hieß es.
Mittwochmorgen hatte das syrische staatliche Fernsehen über eine Explosion vor dem Hotel Dama Rose berichtet, in dem UN-Beobachter untergebracht sind. Drei Menschen wurden verletzt. Die Militärbeobachter kamen laut dem syrischen Vize-Außenminister Faisal Makdad nicht zu Schaden.




Berlin: Bundesmarine bestätigt Einsatz vor Syrien
Das Verteidigungsministerium hat den Einsatz eines Schiffs der Bundesmarine vor der Küste Syriens bestätigt.
Den Angaben zufolge gehört das Boot zu den Frühwarn-, Fernmelde- und Aufklärungseinheiten der Marine. Die “Bild am Sonntag” hatte gemeldet, dass sich ein mit modernster Spionagetechnik des Bundesnachrichtendienstes ausgerüstetes Schiff im östlichen Mittelmeer befindet. Mit der Technik ließen sich Truppenbewegungen bis zu 600 Kilometer tief in Syrien beobachten. Die gewonnenen Erkenntnisse gebe der BND an amerikanische und britische Geheimdienste weiter. Von dort gelangten sie auch zu den syrischen Rebellen.
jetzt wisst Ihr warum assad mit der brut nicht fertig so schnell wird.
aktuelles zu syrien
http://www.youtube.com/watch?v=MTaRt2F5Ww8&feature=g-all-lik
Hillary Clinton ist meines Wissens nach Außenministerin, pandeia.
Mein Eindruck zur Lage in Syrien: Assad ist es leider nicht gelungen, auf die veränderte Situation wohldurchdacht zu reagieren. Möglicherweise zeigt sich hier auch der Filz des etablierten Regimes als Hemmschuh und er kämpft in den eigenen Reihen gewissermaßen gegen Windmühlen. Wie Hörstel (einer der wenigen investigativen Journalisten) schon richtig anmerkte, hätte sich die syrische Führung westlichen Unterstützungsangeboten – und damit meine ich nicht das Establishment der “Achse des Guten” (City of London / USrael) – mehr öffnen müssen. Leider fand hier ein Misstrauen an falscher Stelle statt.
Der Großteil der syrischen Bevölkerung, inklusive Regierungskritiker, stehen hinter Assad. Nicht weil er so engagiert die Interessen der Mehrheit des syrischen Volkes vertritt, sondern weil man ihn in der gegenwärtigen Situation als “das kleinere Übel” betrachtet. Die Alternative zu Assad wäre (eine künftige innerpolitische Wende mal ausgeblendet) Chaos, Verelendung, Terror, sowie das Ende einer (einigermaßen) friedlichen Koexistenz politischer, ethnischer und religiöser Gruppierungen unter dem Einfluss gewaltbereiter Terrorbanden und “westlicher” Oberherrschaft. Das kann dort kein einigermaßen vernünftiger Syrer wollen.
Fazit: Im Moment spricht einiges dafür, dass Syrien den Kampf gegen das Kartell der NWO-Protagonisten verlieren wird. Weder Russland noch China und schon gar nicht der Iran, der mit eigenen Sorgen belastet ist, wird diese Entwicklung zu Gunsten Assads und des syrischen Volkes abwenden können. Was lernen wir daraus?
USA bilden neue antisyrische Koalition
“Die USA wollen die Wechselwirkung mit ihren Nato-Partnern stärken, um Bashar al-Assad möglichst schnell zu stürzen. Die US-Staatssekretärin Hillary Clinton sprach darüber bei einer Telefonkonferenz mit ihren Amtskollegen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der Türkei.”
http://german.ruvr.ru/2012_08_15/85146758/