Schon wieder ein Krebsfall in Südamerikas Führungsriege — Christina Fernandez de Kirchner

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández ist am Mittwoch erstmals seit der Bekanntgabe ihrer Krebserkrankung in der Öffentlichkeit aufgetreten. Sie werde die […]

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández ist am Mittwoch erstmals seit der Bekanntgabe ihrer Krebserkrankung in der Öffentlichkeit aufgetreten. Sie werde die Regierung “mit der gleichen Kraft wie immer” führen, sagt die 58-Jährige in dem Präsidentenpalast, der Casa Rosada.

Indes bekundeten mehrere Präsidenten Lateinamerikas ihre Solidarität mit der erkrankten Präsidentin. Den ersten Anruf erhielt die peronistische Politikerin nach eigenen Angaben von Venezuelas Präsidenten Hugo Chávez. Dieser reagierte nach Angaben des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur mit einer Aufsehen erregenden Spekulation auf die Nachricht der neuerlichen Krebserkrankung eines lateinamerikanischen Staatsoberhauptes. “Wäre das weit hergeholt, wenn sie (die USA) eine Möglichkeit entwickelt hätten, Krebserkrankungen hervorzurufen, ohne das jemand davon wüsste”, so Chávez, dessen Äußerung in der internationalen Presse umgehend auf große Resonanz stieß.

Chávez wurde selbst im Sommer ein Krebstumor entfernt . Auch Paraguays Präsident Fernando Lugo hatte sich 2010 wegen eines Krebsleidens behandeln lassen.” Bei Brasiliens Ex-Staatsoberhaupt Luiz Inacio Lula da Silva wurde erst kürzlich Kehlkopfkrebs fest gestellt und dessen Nachfolgerin Dilma Rousseff war 2009 an Lymphdrüsenkrebs erkrankt, hatte die Krankheit aber noch vor ihrer Wahl 2010 zur Präsidentin erfolgreich bekämpft. Damit ist Christina Fernandes de Kirchner die vierte Person aus der südamerikanischen (linken) Führungsriege, die innerhalb eines Jahres mit Krebs diagnostiziert wurde.

Hat der Mercosur-Gipfel damit zu tun?

Auf dem Mercosur-Gipfel in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo ist der argentinische Staatssekretär für Außenhandel, Iván Heyntot im Radisson-Hotel aufgefunden worden.

Auf diesem Treffen wurden – für bestimmte Kreise der weltweiten Mafia – unliebsame Beschlüsse gefasst.

Weiterhin hatte Argentinien im Februar 2011 am Ezeiza International Airport Waffen und Drogen aus einem amerikanischen C-17-Militärtransporter beschlagnahmt (Überraschung), was der Verbrecherregierung in Washington überhaupt nicht gefiel.

Quellen:

http://amerika21.de/meldung/2011/12/42896/fernandez-krebs

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