Von den USA unterstützte Terroristen ermorden US-Botschafter

  Die Ermordung des US-Botschafters zeigt die wahre amerikanische “pro-Demokratie”-Außenpolitik – dieselben Terroristen, welche die USA in Syrien unterstützen, ermordeten […]

John Christopher Stevens

 

Die Ermordung des US-Botschafters zeigt die wahre amerikanische “pro-Demokratie”-Außenpolitik – dieselben Terroristen, welche die USA in Syrien unterstützen, ermordeten den US-Botschafter in Libyen

by Tony Cartalucci (Auszüge übersetzt von politaia.org)

Anmerkung des Verfassers: Während Russland dem Westen öffentlich vorwirft, Al Kaida als direkten Verbündeten in Syrien und anderswo einzusetzen, ist der letzte Versuch, vorsätzlich die Muslime der arabischen Welt aufzuhetzen (siehe Artikel am Ende des Beitrags) , ein Versuch des Westens, die Wahrnehmung wiederaufzubauen, dass die USA und Israel im Krieg mit sektiererischen Extremisten stünden und nicht mit ihnen verbandelt seien. Der Film, der angeblich im Zentrum der Gewalttätigkeiten steht, ist sehr wahrscheinlich ein Projekt des “Clarion Fund” , der den Neocons nahesteht, oder ein Projekt ähnlichen Ursprungs.


September 12, 2012 – “Ich habe mich mit diesen tapferen Kämpfern getroffen und sie sind nicht von der Al Kaida. Im Gegenteil: Es sind Libyer und Patrioten, die ihre Heimat befreien wollen. Wir sollten sie dabei unterstützen.- Senator John McCain in Benghazi, Libyen, am 22. April 2011.

McCains “libysche Patrioten” haben nun den US-Botschafter John Christopher Stevens in genau der Stadt ermordet, in der McCain diese Worte sprach. Ein Anschlag auf das amerikanische Konsulat in der im Osten Libyens gegegenen Stadt Bengasi führte zum Tod von Botschafter Stevens und  drei weiteren Personen. Bengasi ist nicht nur das Epizentrum der blutigen Unterdrückung und Zerstörung von Libyens Souveränität im letzten Jahr, sondern in der letzten Dekade auch das Epizentrum des globalen Terrorismus.

Die Gewalttätigkeiten – so behauptet der Westen - haben ihre Ursachen in einem anti-islamischen Film, der in den USA produziert wurde. In Wirklichkeit dient der Propaganda-Film als Vorwand für lange geplante Unruhen; darauf weisen die koordinierten Angriffe auf die US-Botschaft in Bengasi und die US-Botschaft in Kairo am Jahrestag des 11. September hin. Der Clarion Fund produziert regelmäßig anti-islamische Filme (beispielsweise Iranium ), um unter Einsatz von Panikmache und Hassklischees eine Strategie der Spannung aufrechtzuerhalten, welche einen Keil zwischen der westlichen Welt und dem Islam treiben soll und auf endlose Kriege zur Profitmaximierung hinausläuft.


Die NATO  übergab Libyen bewusst an Al Kaida

Tatsächlich fiel dem West Point Combating Terrorism Center (CTC) der US-Armee auf (West Point reports) auf, dass Bengasi und die benachbarte Stadt Darnah eine ungewöhnlich wichtige Rolle beim Nachschub von ausländischen Kämpfern spielten, welche die Völker Afghanistans und des Irak mit Terror überzogen. Diese Fusssoldaten wurden eingeschleust, um einen destruktiven und sektiererischen Krieg zu provozieren, welcher eine vereinigte Widerstandstandsbewegung der Schiiten und Sunniten gegen die Invasionstruppen des Westens unterminierte.

Die Männer, welche McCain derart verteidigte, waren Leute der militanten Libyan Islamic Fighting Group (LIFG), die laut dem Bericht der CTC direkt mit Al Kaida verbunden sind. Bis zum heutigen Tage ist die LIFG beim State Department, dem britischen Home Office (.pdf) und der UN als ausländische Terrororganisation gelistet. McCain hat aber die Terroristen nicht nur rethorisch unterstützt, sondern forderte auch materielle Unterstützung mit Waffen, Geldern, Training und Luftunterstützung, wobei er direkt gegen Gesetze verstößt….(USC § 2339A & 2339B)…

Diese Leute sind nun nicht nur die de facto-Herrscher über den Großteil Libyens, sondern führen auch die Todesschwadronen in Syrien an und bewaffnen militante Gruppen in Mali. Diese exponentielle Expansion des Terrors wurde von den Republikanern und Demokraten über die Parteigrenzen hinweg ermöglicht, aber auch von den Neo-Konservativen aus der Bush-Ära, welche gleichzeitig die anti-islamische Propaganda schüren und die radikalsten Extremistengruppen bewaffnen, darunter Gruppen, die direkte Beziehungen zu Al Kaida haben.

Syrien ist als Nächstes dran

Nicht nur hat sich herausgestellt, dass die USA an “Demokratie” nicht interessiert sind, sondern dass sie mit voller Absicht Destablilisierung, Gewalt und Terrorismus verbreiten; darüber hinaus führen dieselben Militanten, die den Tod des US-Botschafters zu verantworten haben, die US-Bemühungen an, Syrien in Gewalt, Destabilisierung und Chaos versinken zu lassen.
Ein Reuters-Artikel unter der Überschrift “Libysche Kämpfer schließen sich der syrischen Revolte an” ist zu lesen, dass Mahdi al-Harati, “ein mächtiger Milizenchef aus den westlichen libyschen Bergen” – (er ist ein Militanter der Terrorroganisation  LIFG) – “eine Einheit in Syrien anführt, die sich hauptsächlich aus Syrern zusammensetzt, aber auch aus ausländischgen Kämpfern, darunter 20 Mitglieder seiner eigenen libyschen Rebelleneinheit.” Weiter führt Reuters aus, dass “sich unter den Libyern, welche den Syrern helfen, Spezialisten für Kommunikation, Logistik, Sanitaätswesen und schwere Waffensysteme befinden. Sie betreiben Trainingslager, lehren Körperertüchtigung und Schlachtfeldtaktiken.”

Reuters gibt zu, dass der laufende Kampf nichts mit Demokratie zu tun hat, sondern eine Kampagne darstellt, um Syriens Minderheiten “zu vertreiben”, welche die sunnitischen Muslime “unterdrücken”. Der Propagandaartikel von Reuters wird mit der angeblichen Drohung eines libyschen Terroristen abgerundet, dass “die militanten Unruhen sich in der Region ausbreiten werden, wenn der Westen nichts unternimmt, den Sturz Assads zu beschleunigen.”

Dies ist auch ein wichtiges Thema aus den Hallen der “Denkfabriken”, welche von der amerikanischen Konzernregierung finanziert werden. Erst kürzlich hat eine solche “Denkfabrik”, die Foreign Policy Initiative, eine Stellungnahme veröffentlicht, die von Neo-Konservativen aus der Bush-Ära unterzeichnet ist. Darin heißt es:

Amerikas nationale Interessen sind mit dem Schicksal des syrischen Volkes und der Großregion verknüpft. Tatsächlich bedroht der eskalierende Konflikt in Syrien direkt die Nachbarstaaten Türkei, Libanon, Jordanien, Irak und Israel, und könnte ein nützliches Einfallstor für Terrorgruppen wie Al Kaida bieten.”…….

Quelle:

http://www.landdestroyer.blogspot.de/

In diesem Zusammenhang sind noch folgende Meldungen interessant:

Moschee-Schändung in Limoges – Frankreichs Innenminister verspricht Aufklärung

Unbekannte Personen haben eine Moschee in der französischen Stadt Limoges geschändet, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des französischen Innenministers Manuel Valls hervorgeht.

„Manuel Valls verurteilt entschieden die Schändung der Moschee von Limoges, deren Türen in der Nacht zum Mittwoch mit Kot beschmiert wurden. Dieser Akt verletzt die Würde der Moslems und beleidigt alle Bürger, die die Werte der Achtung und der Toleranz teilen“, heißt es in der Erklärung. 

Der Minister bekundet seine Unterstützung für die moslemische Gemeinschaft von Limoges und von Frankreich insgesamt und bekräftigt die Absicht, alles nur Mögliche zu tun, damit die Schuldigen ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden.

http://de.rian.ru/society/20120912/264415201.html

„Unschuld der Muslime“ von berüchtigtem Pfarrer Terry Jones produziert

Der Film „Unschuld der Muslime“, der am Dienstag die Massenausschreitungen in der Nähe von US-Botschaften in Libyen und Ägypten verursachte, wurde mit Geldern der „jüdischen Sponsoren“, sowie unter aktiver Beteiligung des berüchtigten Pfarrer Terry Jones ins Leben gerufen, berichtet am Mittwoch die Webseite der Zeitung Wall Street Journal.

Der Produzent des Anti-Islam-Filmes Jones wurde nach mehreren öffentlichen Koran-Verbrennungen skandalös berühmt.

Nach der ersten Aktion im März 2011 war es in Afghanistan zu Massenunruhen gekommen, wobei mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen waren.

http://german.ruvr.ru/2012_09_12/88006271/

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