Greenpeace: Umweltwissenschaft oder Ökopopulismus ? – wearechange.ch

Von den grossen Umweltorganisationen hört man nur noch, wie schlecht CO2 für die Erde ist und dass der Meeresspiegel in ein paar Jahren um mehrere Meter steigen wird, wenn wir nicht sofort unseren CO2-Ausstoss drastisch reduzieren.

Wir möchten zum Thema Greenpeace/Umweltorganisationen eine kleine Vorabinformation liefern:

Greenpeace gehört zum sogenanntenClimate Industrial Complex“. Dieser wird angeführt von Maurice Strong, der grauen Eminenz imHintergrund. “Liegt nicht die einzige Hoffnung des Planeten darin, dass die industrielle Gesellschaft kollabiert? Ist es nicht unsere Pflicht, den Kollaps zu bewerkstelligen?” sagte Maurice Strong, Chef des Umweltgipfels 1992 in Rio de Janeiro. Weitergehende Informationen zum Klimabetrug gibt es  hier Wem nutzt der anthropogene Treibhauseffekt .


Maurice Strong ist ein Geschäftemacher übelster Sorte und Chefintrigant der Neuen Weltordung. Er wird auch „Vorsitzender Mo“ genannt, in Anlehnung an den ehem. KP-Vorsitzenden Mao Tse Tung. In den Medien wird sein Name fast nie erwähnt, obwohl er der mächtigste Mann hinter dem CO2-Schwindel ist. Er arbeitet eng mit Al Gore und Soros zusammen. Natürlich ist er Milliardär und nährte sich am Busen der Rockefellers, von denen er als Direktor der Rockefeller-Stiftung vorgesehen war. Er ist ein guter Bekannter des kanadischen Ex-Premier Trudeau, dessen Regierungsmannschaft er sogar zusammenstellte. Selbst der vorletzte kanadische Premier Martin war auf Strongs Dienste angewiesen. Der 1929 geborene Strong ist ein Grossindustrieller, der in Diensten der kanadischen internationalen Entwicklungsbehörde stand, später diente er der UN und hatte verschiedene leitende Positionen inne. So war er zuletzt Chefberater von UN-Generalsekretär Kofi Annan. 1997 bekam Strong durch Tongsun Park, einen Koreaner, der als irakischer Agent verurteilt wurde, eine Million US-$ von Saddam Hussein. Das Geld wurde in die Ölfirma Cordex Petroleum Inc. investiert, die sein Sohn Fred leitet. Bis 2005 war er Gesandter der UNO in Nordkorea. Gegen ihn liefen danach Untersuchungen wegen seiner Verwicklung in das „Food for Oil“-Programm der UNO mit dem Irak, deshalb flüchtete er 2005 vor dem FBI nach Peking, wo er ein Jahr untertauchte, aber nicht untätig war und zusammen mit George Soros einige Hundert Millionen US-$ investierte um den Export von Billig-Autos der Marke Chery in die USA vorzubereiten. Strong ist auch Mitglied der Bilderberger, der Trilateralen Kommission, des Council on Foreign Relations und des Club of Rome.

http://www.epochtimes.de/articles/2007/05/16/120128.html

Wie Maurice Strong, der “Vater der modernen Umweltbewegung”, in der Öffentlichkeit dargestellt wird, können sie in diesem PDF Maurice_Strong_2010 lesen.

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wearechange.ch

Das Thema „Klimaschutz“ hat in der öffentlichen Wahrnehmung längst alle Umweltprobleme eingeholt. Von den grossen Umweltorganisationen hört man nur noch, wie schlecht CO2 für die Erde ist und dass der Meeresspiegel in ein paar Jahren um mehrere Meter steigen wird, wenn wir nicht sofort unseren CO2-Ausstoss drastisch reduzieren. Den menschlichen CO2 Ausstoss – der ca. 2% der weniger als 0,1% Kohlendioxid in der Luft ausmacht – will man also um 20% reduzieren, um die Welt zu retten. Diese sonderbare Theorie hat bei Greenpeace und anderen Umweltorganisationen höchste Priorität und findet sich längst in ihrer politischen Agenda wieder. Ohne darauf einzugehen, dass die Theorie des anthropogenen Klimawandels unhaltbar ist, wollte wearechange.ch herausfinden, was aus all den anderen Umweltproblemen geworden ist. Lesen sie dazu unsere Korrespondenz mit Greenpeace.

WAC: Liebe Umweltfreunde

Ich bin sehr interessiert an Themen, die unsere Umwelt betreffen und versuche, mich umfassend zu informieren. Daher habe ich auch versucht, einen Einblick in die Aktivitäten von Greenpeace zu bekommen. Ich habe jedoch festgestellt, dass viele Themen, für die ich mich interessiere, bei Greenpeace kaum beleuchtet werden und wollte nun fragen, warum dies so ist. Warum finde ich bei Greenpeace wenig bis gar nichts über:

-Depleted Uranium:

Die Alliierten setzen in Irak, Afghanistan und zuvor in vielen anderen Ländern abgereichertes Uran als Waffe ein. Sie entsorgen damit die Abfälle der Atomindustrie, indem sie ganze Landstriche mit DU-Bomben und Munition dauerhaft verseuchen. Frieder Wagner dokumentierte diese Aktivitäten ausführlich, sowie die furchtbaren Missbildungen der Neugeborenen, welche in diesen Gebieten in hoher Zahl beobachtet wurden. Das Grundwasser ist durch die Toxizität dieser Geschosse stark vergiftet und radioaktiv. Dass dieses Thema nicht im Katalog von Greenpeace enthalten ist, ist mir ein grosses Rätsel.

-Corexit:

Die Chemikalie, die von der BP im Golf von Mexiko tonnenweise eingesetzt wurde, um das Ausmass der Ölkatastrophe zu verschleiern durch Emulgierung des Öls, ist giftiger als das Erdöl selbst! Dies macht die ganze Aktion zu einer noch grösseren Katastrophe für den Planeten und zu einem PR-Gag für BP. Greenpeace weist lediglich darauf hin, dass die Chemikalie “umstritten” ist, statt festzuhalten, dass die Versprühung ein Umweltverbrechen ist.

-Fluor:

Bis im Jahr 2003 wurde das Trinkwasser in der Stadt Basel künstlich mit Fluorid angereichert. Nach über 40 Jahren musste man dann zugeben, dass der Nachweis für den Nutzen der Fluoridierung nicht erbracht werden konnte, weshalb damit aufgehört wurde. Der grosse Rat in Basel stellte auch fest, dass über 99% des fluoridierten Wassers direkt in die Umwelt gelangen, da sie nicht getrunken werden. Trotzdem wird die Trinkwasserfluoridierung in den USA, England und Spanien fortgesetzt. Die dazu verwendeten Substanzen sind giftig für Mensch und Umwelt: Natriumfluorid, Hexafluorosilikatsäure und Natriumhexafluorosilikat. In der Nähe von Fabriken, in denen Fluorid als Nebenprodukt anfällt gab es Fischsterben und Erkrankungen von Mensch und Tier durch den Einfluss auf die Umwelt. Auf der Homepage des St.Galler Zahnarztes Dr. Werner Maurer liest man folgendes über die Fluoridgewinnung: “Natriumsilikonfluorid beispielsweise, das zentnersackweise viele Jahre ins Basler Trinkwasser zur Kariesprophylaxe geschüttet wurde, ist eingeteilt in die Giftklasse 2. Es fällt in der Düngerproduktion als Abfallprodukt an und müsste eigentlich als Sondermüll entsorgt werden.”

-Energiesparlampen:

Energiesparlampen enthalten giftige Chemikalien wie Quecksilber, welches bei einer Beschädigung freigesetzt werden kann und Mensch und Umwelt Schaden zufügt. Diese Lampen müssen als Sondermüll entsorgt werden und können im Gegensatz zur Glühbirne nicht recycelt werden. Dennoch werden leider viele gutgläubige Umweltschützer mit diesem Produkt an der Nase herumgeführt.

-Luftverschmutzung durch Flugzeuge:

Manchmal, wenn man in den Himmel schaut, kann man beobachten, wie Flugzeuge permanente Kondensstreifen zeichnen, die sich vor zu ausdehnen und künstliche Wolken bilden, welche das Sonnenlicht blockieren. Das ganze Leben auf der Erde ist jedoch direkt von der Sonneinstrahlung abhängig. Dazu kommt, dass diese Flugzeuge Tonnen von Kerosin über der Schweiz abwerfen, welches als giftig und umweltschädlich klassifiziert ist. Es scheint, dass keine NGO sich mit dem Gesundheitsaspekt auseinandergesetzt hat und dieses Thema ernsthaft und öffentlich debattieren möchte.

-Elektrosmog:

Immer häufiger wird Elektrosmog zur Debatte. Die Schweiz hat eines der dichtesten Handynetze auf der Welt und kaum eine neue Handyantenne kann aufgestellt werden, ohne dass es eine Einsprache gibt. Elektromagnetische Strahlung wird immer mehr zu einer Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier. Kürzlich war im “Blick am Abend” im Zusammenhang mit dem Vogelsterben etwas über eine Militärforschungsanlage namens “HAARP” zu lesen. Diese soll starke elktromagnetische Strahlung erzeugen können, welche sich auf Mensch und Umwelt auswirkt. Warum lese ich nichts bei Greenpeace über Elektrosmog oder dieses HAARP ?

Über eine Erklärung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen, damit ich die Diskrepanz in unseren Themenfeldern, wo wir uns doch beide für Umweltschutz einsetzen, verstehen kann.

Greenpeace: Vielen Dank für deine Nachricht und dein Engagement! Leider haben auch wir nur begrenzte Mittel und konzentrieren uns daher auf unsere Hauptkampagnen. Wir sind froh, dass es eine Reihe von anderen Umweltorganisationen gibt, die sich den Themen annehmen, die wir nicht behandeln können. Trotzdem haben wir zu von Ihnen erwähnten Problemen Stellung bezogen:

http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/corexit_so_harmlos_wie_spuelmittel_oder_hochgiftig/

http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/das_ende_der_gluehbirne_nicht_das_ende_der_welt/

http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/LED/

http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2010/Thoreau_LED_QS.pdf

Das Thema Elektrosmog behandelt folgende Organisation:

http://www.gigaherz.ch/

Nochmals herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Freundliche Grüße

Public Inquiries Coordinator
infoservice@ch.greenpeace.org Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.greenpeace.ch

Greenpeace setzt sich für eine ökologische, soziale und gerechte Gegenwart und Zukunft ein — gewaltfrei, unabhängig und hartnäckig.
WAC: Vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Weshalb können Sie gewisse Themen nicht behandeln? Zu vielen Themen, zu denen Sie keine Stellung bezogen haben, wie DU-Munition, Fluorid, oder Luftverschmutzung durch Flugzeuge gibt es hervorragende Arbeiten, die jedoch in den etablierten Medien kaum Verbreitung finden, trotz, oder gerade wegen ihrer besonderen Brisanz. Wenn Greenpeace diese Anliegen unterstützen möchte, kann ich Ihnen gerne Dokumente, Arbeiten und Videomaterial zur Verfügung stellen zu diesen Themen, die Verlinkung würde Sie nichts kosten. Ich arbeite beispielsweise gerade an einem Bericht über die Fluoridierung in der Schweiz, über DU-Muition gibt es hervorragende Filme und eindrucksvolle Dokumente. Diese Themen suchen dringend Verbreitung und sind grösstenteils auch der Umweltschutzbewegung weitläufig unbekannt. Besonders die Uranmunition der NATO (DU-Munition) stellt ein folgenreiches und brisantes Problem dar, welches von der Politik und den Medien totgeschwiegen wird. Es gibt keine Umweltorganisation welche sich dagegen ausspricht, obwohl es längst überfällig wäre. Wer soll es tun, wenn nicht Greenpeace? Welche Organisation soll etwas dagegen haben, wenn radioaktiver Abfall von der Kernspaltungsindustrie als Munition gegen Menschen benutzt wird, wenn doch nicht mal Greenpeace darüber ein Wort verliert? Ich bitte Sie daher inständig, nicht mitzumachen bei der Vertuschung dieser schweren Umweltverbrechen, und Ihre Verantwortung als Umweltschutzorganisation wahrzunehmen, durch das Informieren Ihrer Anhänger und der Öffentlichkeit.

Greenpeace: Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Engagement! Auch zu diesem Thema haben wir berichtet:

http://www.greenpeace.de/themen/frieden/irakkrieg/artikel/krieg_gegen_die_umwelt/

nochmals herzlichen Dank für Ihr Angebot.
WAC: Vielen Dank, dass Ihr über die Uranmunition berichtet habt. Schade jedoch, dass der Bericht, welcher vor fast 8 Jahren geschrieben wurde, nur als letzter von fünf Punkten die Uranmunition beschreibt. Anbetrachts dessen, dass der Krieg noch immer andauert und weiterhin missgebildete Kinder zur Welt kommen, wäre es nicht nötig ausführlich darüber zu berichten? Wie funktioniert die Auswahl und Gewichtung der Themen bei Greenpeace?

Ist der CO2 Ausstoss wichtiger als giftiger Quecksilbersondermüll von den “Sparlampen”? Wichtiger als Uranabfälle von der Atomindustrie, mit der man Menschen willentlich tötet? Wichtiger als Fluoridabfälle im Trinkwasser aus der Düngemittelindustrie?

Darf ich Ihnen meinen Artikel über die Fluoridierung zusenden, mit der Absicht, ihn bei Greenpeace zu publizieren?

Greenpeace: Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Greenpeace entscheidet international gemeinsam welche Schwerpunkte man setzen muss. Der Klimawandel ist ein globales Problem, genauso wie die Meeresverschmutzung oder die Abholzung der letzten Urwälder. Aber auch das Verhindern neuer AKW, die Gentechnologie und unser Einsatz für sauberes Wasser, bzw. der Schutz vor chemischer Verschmutzung sind zentrale Themen. Diese Schwerpunkte gehen wir koordiniert international an, um rechtlich verbindliche Schutzmassnahmen zu erreichen. Sicherlich gibt es auch andere wichtige Themen, diese werden punktuell aus aktuellem Anlass besprochen, trotzdem besteht hierbei immer die Gefahr der Verzettelung. Bei so grossen Herausforderungen muss man die Ressourcen bündeln um möglichst viel erreichen zu können. Daher danke ich Ihnen für Ihr Verständnis, dass wir nicht jedem Problem gerecht werden können, denn bereits die Herausforderungen denen wir uns stellen fordern unsere ganze Aufmerksamkeit.

Fazit: Greenpeace hat seine feste Linie, welche Themen Sie behandeln und welche nicht. Es wäre sicherlich interessant herauszufinden, wie und von wem diese Prioritäten genau gesetzt werden und weshalb Inputs zwecklos sind. Für Greenpeace ist klar; der menschliche CO2-Ausstoss ist die grösste Bedrohung für die Welt und alle anderen Umweltthemen haben weniger bis keine Priorität. Wenn es nur die Aussicht drauf gibt, die Erdtemperatur um ein paar Grad zu senken, kann man schon mal über den Sondermüll, der durch die quecksilberhaltigen Energiesparlampen entsteht hinwegsehen. Andere Umweltbelange wie Fueldumping, Uranmunition, oder Corexit werden höchstens kurz am Rande erwähnt. Ob bewusst oder nicht, der Umweltpopulismus mit der Ideologie der globalen Erwärmung hat wesentlich dazu beigetragen, dass wichtige Umweltfragen in den Hintergrund gerückt wurden. Was man Greenpeace jedoch zu gute halten sollte, ist dass sie im Bereich Gentechnik Ihre Hausaufgaben gemacht haben und sich entschieden gegen diese Technologie aussprechen.

Andrew

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Veröffentlicht mit freundlicher Genehigung von:

http://wearechange.ch/main/index.php/Blog/Greenpeace-Umweltwissenschaft-oder-%C3%96kopupulismus.html

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