Fukushima und der Pazifik: Interview mit Leuren Moret – Teil 6 + 7

Interview von Dr. Jim Fetzer vom US Magazin Veterans Today, November 2013: Fukushima & Pacific: Leuren Moret & Rad Chick […]

Interview von Dr. Jim Fetzer vom US Magazin Veterans Today, November 2013:

Fukushima & Pacific: Leuren Moret & Rad Chick Teil 6 & 7

von Sophyama , London

Zuerst einige Gedanken aus verschiedenen kulturellen Zusammenhängen zu dem Debakel selbst.

Am Ende dann noch ein kurzer Abstecher in die Welt der Atom-Propagandastrategien und, ganz am Ende, Erbauliches aus der Präfektur Fukushima über erfolgreiche praktische Lösungsansätze, die die Macht der Bevölkerung sehr deutlich demonstriert.

Bei all der erschütternden Logik über die Konsequenzen und Auswirkungen des im Interview Gesagten, fällt einem der Kommentar des elsässischen Privatgelehrten und Ägytpologen R.A. Schwaller De Lubicz ein, der in seinem Buch “Heilige Wissenschaften” sagte: Wer quantitativ über die Atome denkt und redet- derart ist ja das inhumane Testament der gegenwärtigen Wissenschaften, die mit Leucippos und Democritus ihren Weg nahm – einer verzweifelten Suche nach Lösungen, welche den Sinn für die Ganzheit aller Dinge verloren hat…..Atomismus führt unausweichlich zu einem inhumanen Konzept des Universums, mit all seinen moralisierenden – oder besser, amoralischen – Konsequenzen, die damit einhergehen, zum Beispiel mit der verführerischen Offenbarung der unendlichen Komfortzonen des Menschen. Die derartig angewandte Wissenschaft zerstört die individuelle menschliche Anstrengung auf der Suche nach Sinnhaftigkeit, und ersetzt sie durch eine mechanische, industrialisierte Gesellschaft, die die Humanität auf eine Ansammlung von menschlichen Atomen reduziert, kleinste Teilchen, die keinen individuellen Wert besitzen.

(R.A. Schwaller de Lubicz: “Sacred Science”, Seite 50, Inner Traditions International, Rochester VT, 1988)

Die Suche nach den Gottesteilchen……

Da werden Atome, die wie zwei D-Züge in einer Kreisbahn aufeinander zurasen, zerschmettert, manisch verfolgt von den Augen der Physiker, die dann über die Schmauchspuren der Zerfallsprozesse in Nanosekunden rätseln, um den Sinn des sogenannten Urknalls, und damit des gesamten Universums zu entschlüsseln. Absurder geht es es nicht. So oder ähnlich sagte es vor kurzem der Elektrophysiker Prof. Konstantin Meyl in einem seiner Vorträge.

When all the trees have been cut down,
when all the animals have been hunted,
when all the waters are polluted,
when all the air is unsafe to breathe,
only then will you discover you cannot eat money.

Cree Prophecy

Nachdem alle Bäume gefällt sind,

Nachdem alle Tiere gejagt sind,

Nachdem alle Gewässer verseucht sind,

Nachdem die Luft nicht mehr geatmet werden kann,

Dann erst wirst du begreifen, das man Geld nicht essen kann.

Cree Prophezeiung

Treat the earth well.
It was not given to you by your parents,
it was loaned to you by your children.
We do not inherit the Earth from our Ancestors,
we borrow it from our Children.

Ancient Indian Proverb

Behandele die Erde gut.

Sie wurde uns nicht von unseren Eltern gegeben.

Sie wurde uns von unseren Kindern verliehen.

Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren.

Wir leihen sie von unseren Kindern aus.

Alte Indianische Weisheit

Übersetzung und Bearbeitung von Sophyama, London

Teil 6: Fortsetzung mit der Liste der 28 Veränderungen – und auch hier eine Fukushima Neuheit: Cäsium Kugelstrukturen

http://www.youtube.com/watch?v=fbf18eh1eQU

(kleiner Fehler mit der Markierung des Videos als 5. Teil ; müsste 6. Teil heißen)

Transkript by Sophyama , London

0:22 Christina Consola/Radchick: Nummer 6:  Es wurde geschätzt, das sich der Grad der radioaktiven Belastung an der kalifornischen Westküste in den kommenden 5-6 Jahren verdoppeln wird….

0:33 Dr. Jim Fetzer: Ich glaube, das das viel schneller geschehen wird…

0:34Christina Consola/Radchick: Ich auch, die haben wohl eine eher konservative Aussage gemacht. Es gibt da so eine Unmenge ans verschiedenen Dingen, die da als Müll antreiben….Viele Sachen sind aus porösem Material wie Textilien, Holz und Styropor. Diese Dinge absorbieren wiederum strahlende Partikel, die über die vergangenen zwei Jahre herab geregnet sind. Dazu kommen Uran-Fullerit ‘Buckyballs’ und die neueste Entdeckung sind Cäsium-Fullerit ‘Buckyballs’. Das wurde gerade heute berichtet. Leuren kann darüber etwas mehr sagen, aber es ist  nichts darüber bekannt, wie diese Substanzen sich im Wasser der Ozeane über lange Distanzen ausbreiten.

1:10 Leuren Moret: Die Wissenschaftler haben berichtet, das sich radioaktive Kugelstrukturen bestehend aus festen Cäsium-, Eisen- und Zinkpartikeln mit einer Kugelstruktur, die im Wasser unlöslich ist, als eine neuartige Entdeckung auftauchte. Sie hinterfragten, wie sich diese, uns bisher unbekannten Substanzen,  auf den menschlichen Organismus auswirken könnten. Was die Wissenschaft hier beschreibt sind Nanopartikel. (Siehe auch, ‘Todesstaub’ Dokumentation von Frieder Wagner; d. Übers.)

Diese kugelförmigen Partikel werden z.B. produziert wenn DU-Waffen mit Hitzegraden aus dem Sonnenfeuer detonieren. Ich habe darüber viel gearbeitet (Depleted Uranium, abgereichertes Uran, i.e der Dreck aus den sogenannten friedlichen Atomkraftwerken; d. Übers.).

Dieses neue Phänomen kann nur bedeuten bedeutet, das die Brennstäbe unter extrem hohen Hitzegraden gegenwärtig am brennen sind, andernfalls lässt sich diese Sache nicht erklären. Da sind wohl kaum noch nennenswerte, oder nur sehr ungenügende, Mengen an Wasser in den Abklingbecken, so das diese extrem hohen Hitzegrade entstehen können. Die Brennstäbe produzieren zudem ein äußerst heißes Gas (Plasma), das hoch erhitzt kondensiert, und sich zu diesen kugelförmigen Nanostrukturen verdichtet. Das beweist eigentlich nur, das die Brennstäbe selber mit extrem hohen Temperaturen am verbrennen sind. Das wurde aber nicht direkt nach dem Unglück berichtet. Die Anlage ist am brennen und bläst die hoch giftigen und hoch gefährlichen Nanopartikel aus gemischten radioaktiven Isotopen konstant in die Umwelt hinaus. Die Nanopartikel sind deshalb so gefährlich weil sie eine Einwirkung auf Organismen hat, der als ‘Partikeleffekt’ bezeichnet wird. Diese Strukturen verändern chemische Prozesse in den Körperzellen und lösen lebensbedrohliche Reaktionen aus, was dann auch zu und oftmals zu Tumoren führen kann. (Karzinogene, kanzeröse Effekte; d. Übers.) eine ganze Reihe von Krankheiten werden mit radioaktiven Partikeln in Zusammenhang gebracht, aber, kurz gefasst, das hier ist der Beweis, das die Anlage (Brennstofflagerstätten,; d. Übers. ) brennt.

3:43 Christina Consola/Radchick: Ich habe da mal ne Frage, Leuren. Hast Du von diesen Substanzen, den radioaktiven Nanopartikeln aus einem Reaktor vorher schon mal gehört?

3:46 Leuren Moret: Nein! So noch nicht, aber es ist definitiv ein Charakteristikum von DU-Waffen, die auf den Gefechtsfeldern eingesetzt werden. Uran ist ein sehr leicht selbst entzündliches pyroforisches Metall. Es kann sehr leicht Feuer fangen. Es brennt mit Temperaturen von bis zu 5000 Grad Celsius, was heißer als unsere Sonne ist. Diese Kleinstpartikel sind die tödlichsten Stoffe, die als Gefahr bei einer brennenden Atomanlage auftreten können, oder eben von einer explodierenden DU-Waffe ausgesandt werden. Außerdem wissen wir von Fukushima, das sie dort MOX-Brennstäbe in einem Kühlbecken halten. Da sind dann Plutonium und Uran zusammen gemischt. Es ist total instabil und brennt mit hohen Temperaturen. Und natürlich ist Plutonium für lebende Organismen schon in Kleinstmengen absolut tödlich.

4:53 Christina Consola/Radchick: Nummer 7: Massive Konzentrationen an Cäsium 137 wurden in Plankton zwischen Hawaii und der Westküste festgestellt.

5:05 Dr. Jim Fetzer: Wo ist es eigentlich noch normal?

5:07 Christina Consola/Radchick: Sie begannen das schon zwei Wochen nach dem Unfall zu beobachten. Da fanden sie schon große Mengen im Kelp an der Küstenlinie von Britisch Kolumbien. Damals handelte es sich um Jod 131, wenn ich mich recht erinnere. Das verläuft sich dann nach etwa 40 Tagen, aber das Jod Isotop 129 handelt sich allerdings viel länger. Ich habe hier einen Artikel vor mir, der über die Bioakkumulation von Kontamination in Plankton berichtet. Er stammt vom Militär und wurde 1959 verfasst. Dort heißt es das Plankton mineralische Substanzen akkumuliert, und das sich radioaktive Substanzen auch auf dem gleichen Weg auf das 1000-fache konzentriert abgelagert werden können. Das heißt das 1 Gramm Plankton die 1000-fache Menge an Radioaktivität absorbieren kann, als 1 Gramm Wasser, welches sich unmittelbar daneben befindet. Ich bin mir sicher, das wir heute noch mehr Detailwissen darüber haben als damals, aber dieser Umstand für sich genommen ist schon schlimm genug. Denn alle anderen Lebewesen im Ozean leben von Plankton. So zum Beispiel die Wale.

6:12 Leuren Moret: Hier geht es um die Basis der Nahrungskette der vieler Lebewesen im Ozean.  Was wir  zum Beispiel heute alles über Seetang wissen ist, das es im Verhältnis zu Seewasser die radioaktiv strahlenden Substanzen um das 150 000-fache einlagern kann. Auch hier wieder das gleiche Bild. Der Seetang akkumuliert viel größere Mengen an strahlendem Potenzial, als das ihn umgebende Seewasser.

Nummer 8: Eine Stichprobe an blue fin tuna (Thunfisch) in Kalifornien bestätigte das von Proben 15 verschiedener Fische, alle 15 radioaktiv erhöhte Strahlung von Fukushima aufwiesen. Das war vor etwa einem Jahr vor der Küste von San Diego und ich glaube alle hatten erhöhte Cäsiumwerte. Der Blauflossenthunfisch hat seine Laichgründe in japanischen Küstengewässern, unter anderem vor Fukushima.

7:11 Christina Consola/Radchick: Nummer 9 passt an dieser Stelle gut rein. Im Jahre 2012 berichtete die Zeitung ‘Vancouver Sun’ davon, das Cäsium 137 in  großen Mengen in japanischen Fischimporten nach Kanada entdeckt wurden. Das betraf insbesondere die Makrelen, und 91% des Heilbutts, 92 % der Sardinen, und inzwischen sind die Sardinen vor unserer Küste ganz verschwunden. Dazu kommen 93% der Thunfische und Aale, 94% des Kabeljau und Anchovy, und 100% der Karpfen, des Seetangs und der Monkfische.

7:46 Dr. Jim Fetzer: Meine Güte….100%…???

7:47 Leuren Moret: 100% weil die Fischernährung sich aus unterschiedlichen Dingen zusammen setzt. Fische, die sich von anderen Fischen ernähren haben meist schwächere Konzentrationen als Fische, die sich von Plankton ernähren. (Das sei mal dahingestellt…würde ich aber so nicht unterschreiben; d.Übers) Oder sie sind Bodenfresser und nehmen auch kleine Mengen radioaktiven Schlammes mit ihrer Nahrung auf…

Nummer 10: Kanadische Behörden finden hohe Konzentrationen an Radioaktivität in Fischen aus den eigenen Küstengewässern, so zum Beispiel Meerbarsch (Seebass) mit 1000 Becquerel/Kilogramm, dass bedeutet 1000 radioaktive Reaktionen per Kilogramm Fischgewicht pro Sekunde. Es handelte sich dabei um Cäsium, was dabei sehr problematisch ist ist das Cäsium sich im Herzmuskel anreichert. Das Herz produziert aber nur 5% seiner eigenen Zellen pro Jahr (…es kann aber bis zu 25% der Herzzellen befallen haben, Prof. Dr. Busby; d.Übers.) Jetzt hören wir schon von Athleten und Rennpferden die schlapp machen oder umkippen, es wurde sogar von Schauspielern berichtet, die während ihrer Auftritte umfielen, sowie Piloten die während ihrer Flüge auf einmal lebensbedrohliche Situationen erleben. Trotz ihrer Fitness erleben sie Herzversagen oder sterben gar daran.  In den amerikanischen Medien wurde schon viel darüber berichtet. Nun sind inzwischen auch Flugbegleiter betroffen, die speziell auf der Strecke nach Alaska ihren Dienst tun. Dann der spektakuläre Fall des Fußballspielers, der auf dem Spielfeld der englischen Oberliga im vergangenen Jahr umfiel.  (Da könnte auch eine Wechselwirkung mit einem gewissen kristallinen weißen Puder eine mögliche Rolle gespielt haben …; d. Übers.) Das sind die Effekte von Cäsium. Aber wovon wir nicht viel hören sind die fast 2000 Radioisotopen, die während der Kernspaltung auftreten können. Das Zeug tritt gegenwärtig aus den brennenden Brennstäben aus. Man muss die Risikofaktoren des Cäsiums  um noch ein vielfaches multiplizieren, denn wir haben ja diese Mischung  aus 2000 weiteren Isotopen. (, deren Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind, ; d. Übers.) Wir werden regelrecht von dem Zeug bombardiert.

10:23 Dr. Jim Fetzer: Ich bin total überwältigt, dass Leute, die meist unwissentlich, kontaminierten Fisch essen, davon dann auch noch ohne Vorwarnung Krebs bekommen. Es scheinen sich unglaublich umfassende Auswirkungen dadurch zu entwickeln, unfassbar! Schon Stanley Hirsch, ein Dozent für Nukleare Sicherheitsrichtlinien in Santa Cruz, sagte in einem Interview mit Global Security Newswire , dass die Rate der Krebsfälle aufgrund des Fischkonsums mit Sicherheit rasant ansteigen wird. Ich bin mir sicher, das dieses inzwischen schon passiert. Es ist einfach unglaublich, das das so schnell gehen kann.

10:58 Christina Consola/Radchick: Wir kennen das ja von Tschernobyl…..In Japan finden sie derzeitig schon viele Kinder mit Knoten und anderen symtpomatischen Veränderungen ihrer Schilddrüsen….. einige haben schon Krebs….aber die Experten sagen uns, das das nicht von Fukushima sein kann. Es könne nicht so schnell gehen, denn in Tschernobyl habe das Ganze mindestens 4-5 Jahre gedauert.

11:17 Leuren Moret: Es sind diese Nanopartikel denen die Kinder über einen Zeitraum von 2 Jahren konstant  ausgesetzt waren. In Tschernobyl dagegen war es eine einmalige Kontamination. Sie haben das auch abgedeckt und einen Sarkophag darüber gebaut, und so die Sache einigermaßen unter Kontrolle bekommen. Das hier sind schwach radioaktive und stark radioaktive Emissionen, die rund um die Uhr 24/7, 365 Tage im Jahr in die Umwelt entlassen werden. Im April 2011 untersuchte Dr. Chris Busby die Luftfilter von Autos aus der Gegend von Fukushima und nahem auch Luftproben. Er kam aufgrund seiner Daten schon damals zu dem Schluss, das die Luftwerte  einer 300-fachen Tschernobyl-Explosion entsprochen haben. Inzwischen sind jetzt über 2 Jahre verstrichen, ohne das die Emissionen gestoppt wurden. Wir haben auch neue Erkenntnisse die kugelförmigen Strukturen der Nanopartikel betreffend. Denn wir haben das Problem mit hunderten von Tonnen dieser Brennstäbe, die diese Substanzen produzieren, und in Kühlbecken vor sich hin schmoren, ohne in adäquatem Kühlmittel zu sitzen. Sie emittieren massive Mengen an giftigen radioaktiven Substanzen. Es ist, technisch gesehen, alles sehr grauenvoll, und eine neue Studie des Ernährungslabors von Japan berichtete im Oktober 2013, das der Seetang vor der US-Küste mit Cäsium hoch belastet sei…Die Werte lesen sich folgendermaßen:

8.14 Becquerel pro Kilo für Cäsium 134, 8.88 Becquerel/Kilo, Cäsium 137, und es wurde sogar Kobalt im Seetang der amerikanischen Pazifikküste festgestellt mit 3,7 Becquerel /Kilo, In der Chiba Präfektur, nördlich von Tokio, lag die Cäsium134 Belastung bei 41 Becquerel /Kilo. 63. Becquerel /Kilo für Cäsium 137. auch hier wurde wieder Kobalt festgestellt. Es ist aber so, das wir keine Vergleichswerte oder Referenzskalen haben, mit denen wir das vergleichen könnten. Man kann es überhaupt nicht mit Tschernobyl vergleichen. Die Brennstäbe im Kühlbecken von Tschernobyl waren nicht am durchbrennen, wie in Fukushima. Es waren nur die Brennstäbe im Reaktor selber, die daraus heraus explodierten. Diese Mannschaft um Tepco in Japan garantiert uns so eine tägliche Freisetzung von extrem hohen, strahlenden Giftkonzentrationen, die sowohl in die Atmosphäre als auch in den pazifischen Ozean eingeleitet werden. Diese Giftfracht verstrahlter Luftschichten kommt dann innerhalb von Tagen hier an der US Küste  an.

Fuku & Pacific – Leuren Moret & RadChick part 

http://www.youtube.com/watch?v=kS56cdhGthw

Teil 7 und Ende :  Fortsetzung mit der Liste der 28 Veränderungen….

”Sie ermorden den Ozean”

Transkript by Sophyama, London

0:31 Christina Consola/Radchick: Nummer 12: Vor Kurzem wurde berichtet, das die Strahlenmenge in der Gegend um Fukushima um das 18-fache höher sei, als bis dato angenommen wurde. Und diese Angaben basieren auf Tepco’s Ergebnissen, die, nicht unbedingt verlässlich, bisher immer wieder weiter nach oben korrigiert werden mussten. In den vergangenen Wochen beobachteten wir auch wieder eine Steigerung der Vorfälle, wobei einer besonders auffiel. Vor geraumer Zeit wurde eine  unterirdische Trennwand errichtetet, um zu verhindern, das sich das Grundwasser  mit dem Meerwasser zu vermische… Aber das konstante Einsickern des zur Kühlung benutzten Meerwassers hat den  Grund der Anlage derartig aufgeweicht, das die Statik der sich darauf befindlichen Atomruine  immer unsicherer wird. Dazu kommt, das die Atomlava nun bis auf den  Grundwasserspiegel durchgebrannt ist.  Aufgrund der täglichen Kühlwassermenge von 300-400 Tonnen, die frei über der Anlage versprüht wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das toxische Gemisch aus Grundwasser und Atomlava wieder an der Oberfläche hervor quillt, und im Bereich der Anlage hervortreten wird. Dann muss evakuiert werden, da sich kein Arbeiter mehr sicheren Fußes auf dem Gelände aufhalten kann. Es gibt dann keinen Schutz mehr, insbesondere nicht wenn Tritium austritt, das lässt sich durch nichts aufhalten.

Sie arbeiten sprichwörtlich mit der Pistole an ihren Schläfen. Sie werden dann in schneller Rotation viele Arbeiter anstellen und wieder ausmustern. Es gibt für sie keine andere Wahl, man kann die Leute nicht kontinuierlich auf der Anlage arbeiten lassen. (Deshalb hört man wohl inzwischen auch in den Medien, das die japanische Mafia inzwischen bei der Rekrutierung und Bereitstellung von Arbeitskräften mit am Strang zieht; d. Übers.)

2:03 Dr. Jim Fetzer: Leuren, wie steht es mit Nummer, 15, 16 und 17?

Zu diesem Zeitpunkt werden jeden Tag mehr als 300 Tonnen kontaminiertes Wasser in den Ozean abgelassen. Das hat damit zu tun, das Japan eine Inselnation ist, und alle nuklearen Anlagen wegen des Kühlwassers an den Küsten aufgebaut wurden. Dazu kommt das die vulkanischen Wasserscheiden  ihre natürliche Wasserfracht geradewegs zur Küste befördern, und in diesem Fall auch unter Fukushima durchlaufen. Auf diese Weise entsteht eine konstante Bewegung von radioaktivem Wasser in die See.

Nummer 16: Ein altgedienter Forschungswissenschaftler für Meeresbiologie am japanischen Meteorologischen Institut sagt, Ich zitiere, ”30 Milliarden Becquerel an Cäsium und 30 Milliarden Becquerel und Strontium werden täglich in den Pazifik gepumpt.” Ich wette, das es viel mehr sein wird.

Nummer 17: Nach Tepco’s Angaben wurden zwischen 20 Trillionen Becquerel und 40 Trillionen Becquerel an radioaktivem Tritium verseuchten Wassers in den Ozean gekippt.

3:42 Dr. Jim Fetzer: Christina, 18. 19 und 20 bitte.

3:45 Christina Consola/Radchick: Ein Professor der Universität Tokio stellte fest, das 3 Gigabecquerel an Cäsium 137 täglich in den Hafen von Fukushima-Daiichi und damit in den Pazifik fließen. Das ist lediglich wieder nur ein einziges Isotop von dem hier die Rede ist.

Nummer 19: Es wurde geschätzt, das 100 mal mehr Radioaktivität von Fukushima in die See entlassen wurde, als es bei beim gesamten Tschernobyl-Desaster der Fall war. Leuren sprach es schon an, als sie von Dr. Chris Busby’s Luftfilter-Studie redete.

4:18 Leuren Moret: Das ist aber ohnehin eine gewaltige Untertreibung….

4:19 Christina Consola/Radchick: Ja. Nummer 20: Eine Studie, die vor kurzem unternommen wurde, verdeutlichte, das eine große Strömung radioaktiven Wassers in Kürze die Westküste der Vereinigten Staaten erreichen wird.

Die Simulation ergab, das die große Strömung unsere Küstengewässer im Frühjahr 2014 erreichen wird, und die Spitzenwerte werden dann 2016 erreicht sein. Es gibt aber so viel unbekannte Faktoren…

4:52 Leuren Moret: Es wird den Ozean umbringen!

4:56 Dr. Jim Fetzer: Leuren berichte uns von Punkt 21 und 22.

4:52 Leuren Moret: Nummer 21: Eine Projektion geht davon aus das alle Ecken des Pazifik bis 2020 von signifikanten Mengen an Cäsium 137 kontaminiert sein werden. Das hat damit zu tun, das die Strömungen der Ozeane sehr dynamisch sind, und sich derartige Belastungen sehr schnell ausbreiten können. Die Ausbreitung ist allerdings wohl  langsamer, als die der  atmosphärischen Verbreitung der radioaktiven Isotope (Die Studie basiert auf einer Computersimulation einer deutschen Meeresforschungsanstalt; d. Übers.) 

Nummer 22: Es wurde ausserdem projiziert, das der Pazifik Cäsium Belastungen haben wird, die um das 5 – 10-fache über dem der nuklearen Bombentests im pazifischen Raum zu liegen kommen. Was wir vor ein paar Jahrzehnten während der Zeit der schweren Atombombentests im Pazifik bezeugen konnten, steht dem in nichts nach, nur diesmal wird es wohl die gesamte Fischpopulation ausradieren.

5:43 Dr. Jim Fetzer: 23 und 24 bitte.

5:45 Christina Consola/Radchick: Die Größenordnung an radioaktiver Verseuchung der Gewässer des Pazifik hat den Umweltaktivisten Dave Martino dazu bewegt folgende Einschätzung abzugeben. ‘Die Tage der Fischerei im Pazifik sind vorbei’. Da meinte ich auch schon vor zwei Jahren.

6:00 Dr. Jim Fetzer: Smart! Du warst dem Feld weit voraus.

5:45 Christina Consola/Radchick: Nummer 24 ist, das für diejenigen, die auf der Nordhalbkugel leben die radioaktive Belastung von Jod131, Cäsium 137 und Strontium 90,  auf einen sehr langen Zeitraum hin wirken werden.  Man denke nur daran, was Harvey Wassermann dazu sagte. Jod 131 bettet sich in die Schilddrüsen ein, und die beta Partikel können dann die Gewebe verletzen. Schilddrüsenanomalien sind inzwischen bei mehr als 40% der Kinder aus der Region Fukushima berichtet worden. Dieser Anteil wird im Laufe der Zeit weiter ansteigen werden. Es kann bei den Jungen die physische und mentale Entwicklung beeinträchtigen. Bei Erwachsenen führt es zu einer breiten Palette an Krankheitsbildern, wobei Krebs mit eingeschlossen ist.
(kleiner Einschub am Rande: Jod ist ein wichtiger Bestandteil in der Synthese von Schilddrüsenhormonen. Diese Hormone sind lebenswichtig zur weiteren intra-zellulären Verwendung der Glukose auf dem Weg zur Verbrennung unseres biologischen Hauptenergieträgers, ATP (Adenosin-Tri-Phosphat) Die von der Schilddrüse ausgesandten Hormone ermöglichen somit den zweiten Schritt in der Kette der Energieverstoffwechselung im Körper, nachdem die allseits bekannten Insulinbotenstoffe den gelösten Zucker (Glukose) in die Zellen hinein geschafft haben. Alle energetischen Prozesse der Zelle beruhen auf einer sauberen Funktionsweise der Schilddrüsenhormone. Wenn sich dann aber radioaktiv geladenes Jod131 eingelagert hat, werden diese intrazellulären Prozesse laufend durch eine Art Störsender mit irritierenden Energiepulsen unterbrochen.
Menschen mit einer unteraktiven oder überaktiven Schilddrüse weisen deshalb ganz klar diametral entgegengesetzte Symptome auf. Die erste Gruppe ist meist schlapp und schwer und kann ihre Gedanken kaum richtig ordnen, zudem fühlen sie sich innerlich froestelnd und kalt. Die zweite Gruppe dagegen ist hyperaktiv, leidet unter Gewichtsverlust und schwitzt sehr häufig, fuleht sich heiss an. All diese Symptomatiken können somit aufgrund der ansteigenden radioaktiven Belastung weiter zunehmen; d. Übers.)

Cäsium 137 wurde in Kabeljau vor der kalifornischen Küste entdeckt. Es breitet sich im gesamten Körperbreich aus zieht aber speziell die Muskeln vor, wo es akkumuliert. (Deshalb greift es den Herzmuskel an, wie es Prof. Busby schon vor 18 Monaten feststellen konnte.; d. Übers. )

Strontium 90 hat eine Halbwertzeit von 29 Jahren und wird vom Körper als Kalzium aufgenommen, und so in den Knochen eingelagert.

7:01 Dr. Jim Fetzer: Leuren 25 und 26 bitte.

7:03 Leuren Moret: Nummer 25: Das Portals ‘Planet Infowars’ sendete einen Bericht der besagte, das sich die  kalifornische Küste in eine Todeszone verwandelt. Es wird  jetzt schon klar und deutlich, wenn man an den Strand geht. Man kann dann beobachten, das die Felsen inzwischen unglaublich sauber auschauen. Kelp und andere Mikroorganismen sind verschwunden. Außerdem sind keine Krebse und andere Kleintiere mehr im Wasser der Tidenteiche mehr zu beobachten. Um es mal anders auszudrücken, die Tiere mit Filterfunktionen, die so gezwungen sind diese Strahlenfracht aufnehmen und sie darauf hin bio-akkumulieren, überleben es nicht mehr. Wenn man das mit der Zeit vor etwa 15 Jahren vergleicht, wo wir Tennisschuhe an den Stand anziehen mussten, zum Schutz unserer Sohlen vor blutigen Verletzungen durch die Muscheln und anderen Schalentieren….heute nicht mehr!

Das Leben wird ausgerottet. Der Ozean wird abgetötet. Danach nehmen es die Strömungen mit sich in den Atlantik, was sich dann in die arktischen und antarktischen Regionen ausbreitet. Sie morden die gesamten planetarischen Ozeane!

8:17 Dr. Jim Fetzer: 26 bitte.

8:20 Christina Consola/Radchick: Eine Studie vom vergangenen Jahr über die Auswirkungen der Fukushima Katastrophe besagte, das sie das gesamte Leben an der Westküste des amerikanischen Kontinents von Mexiko bis Alaska auf Jahrzehnte negativ beeinflussen kann.

8:31 Dr. Jim Fetzer: Leuren 27 bitte.

8:33 Leuren Moret: Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge könnten die Aufräum- Dekontaminations- und Säuberungsanstrengungen in Fukushima bis zu 40 Jahre dauern. Es wird in unserer gesamten Lebenszeit nicht aufhören Strahlung frei zu setzen.

8:44 Dr. Jim Fetzer: Ich stimme dem zu, 28 bitte, Christina…

8:46 Christina Consola/Radchick: Yale Professor Sir Charles Perot meinte, wenn die Aufräumarbeiten nicht mit 100% absoluter Präzision und Genauigkeit ablaufen, riskiert die Menschheit eine Bedrohung die über tausende von Jahren anhalten wird. Er bezieht sich dabei auf die gegenwärtige Entfernung der Brennstäbe, die in 15 Tagen anlaufen soll. (Das Interview war am 24. Oktober; d. Übers.) Diese sitzen im Reaktorblock Nummer 4. Momentan entfernen sie die Brennstäbe vom Reaktorblock Nummer 6. Es dauerte alleine 3 Wochen den Deckel zum Reaktor zu öffnen, obwohl da keinerlei Beschädigung vorlag. Sie planen diese Brennstäbe, und die des Abklingbeckens vom Nummer 4 Reaktor gleichzeitig zu entfernen.

9:44 Dr. Jim Fetzer: In der Minute, die uns noch bleibt, möchte ich euch um eure abschließenden Bemerkungen und Reflektionen bitten. Christina, bitte…

9:50 Christina Consola/Radchick: Es ist eine Problematik mit enormer Komplexität, die vom mentalen Aspekt her ungeheuerlich schwierig zu begreifen ist, selbst wenn sie einem lediglich als geschriebene Geschichte daher kommt. Ich kenne viele Leute die meist täglich darüber lesen. Ich kenne viele Leute deren Leben sich schon total verändert hat, seit Fukushima seinen Lauf genommen hat, und sie gleich von Anbeginn die Größenordnung des Desasters begriffen hatten. Menschen, die von all diesen unterschiedlichen Informationen überwältigt sein sollten, wäre angeraten sich ganz einfach darauf zu konzentrieren, das alle radioaktive Strahlung dieser Art, schlecht für unsere Gesundheit ist.

Deshalb sollte man simple Maßnahmen ergreifen, sich auf diese Herausforderung einzustellen, da sich die Strahlung im Koerper anreichert. Man sollte sich eigentlich wie ein Krebspatient begreifen, der sich auf lange Sicht mit den unterstützenden Hilfsmitteln versorgen sollte. (Siehe: Ken Rohla video in Einleitung zu Teil 1; d. Übers.) Schlafe gut und ernähre dich richtig. Und höre genau hin, wenn Leute sich über das Thema austauschen, da es für uns wohl eines der wichtigsten Probleme aller Zeiten darstellen wird, mit dem  uns konfrontiert sehen.

10:41 Dr. Jim Fetzer: Leuren, eine Zusammenfassung in einem oder zwei Sätzen bitte.

10:45 Leuren Moret: Die Auswirkungen der Nukleartechnologien, die eins ums andere nach und nach eingeführt wurden, resultierte in befremdlichen Phänomenen, dergestalt, das die ältere Generation von Menschen in den USA sich heute einer robusteren Gesundheit erfreuen, als der Rest der US Gesellschaft. Unter den Jüngeren beobachten wir zunehmend sich zuspitzende Gesundheitsprobleme, während sie zu Erwachsenen heranwachsen. Das Einwirken der Strahlung auf das ungeborene Leben in der Gebärmutter führt zu späteren chronischen Problemen. Die höchste Todesrate seit Fukushima wurde bei Soldaten in Texas festgestellt, die von den Schlachtfeldern im Irak und Afghanistan zurückgekehrt waren, sie sind diejenigen, die ohnehin einer schon fast tödlichen Körperbelastung ausgesetzt waren.

(Gulf War Syndrome: d. Uebers.) Das bisschen extra Strahlung aus Fukushima reichte dann aus, um das Fass zum überlaufen zu bringen.

12:03 Dr. Jim Fetzer: Christina und Leuren, ich kann euch gar nicht genug dafür danken,  das ihr die Zeit gefunden habt hier in meiner Sendung ‘The Real Deal’ diese Präsentation zu geben. Auch wenn das hier von euch Gesagte, überwältigend, niederschmetternd und katastrophal klingt, ich sage es noch einmal Vielen Dank für eure unglaublich detaillierte Arbeit in dieser Sache.

Ende des Interviews

Der Ausgeglichenheit halber, ein kleiner Nachtrag der Propagandaabteilung der Atomindustrie, deren jung gestylter Pressesprecher dabei um die echten Fragen herumeiert, wie Houdini auf speed.

3 Minuten, ‘um sich keinen Kopf mehr zu machen’….

Fukushima Radiation: What You’ve Heard are LIES!

http://www.youtube.com/watch?v=1ZqcxI_XATI

Hier, wie Eingangs erwähnt die praktischen Ergebnisse und Erfahrungen von einer Gruppe von Biobaueren, die ihr Obst und Reis mit ökologischen Methoden der Landwirtschaft anbauen.

Einer in der Gruppe ist besonders interessant, da er seit 20 Jahren mit Effektiven Mikroorganismen nach Prof, Higa arbeitet. Wie Ken Rohla und viele Biobauern und Permakulturpraktiker anregten, sind die Ormuseffekte der Mikroorganismen selbst in der Nähe des Katastrophengebietes höchst erstaunlich. Daraus erwächst Hoffnung, dessen tieferen Sinnes man sich nur schlecht entziehen kann. Diese Menschen schultern einen ähnlich weit reichenden Einfluss wie die Trümmerfrauen nach dem Krieg, nur das ihre Arbeit Auswirkungen haben wird, die über Jahrtausende nachwirken werden.

  1. 福島市EM栽培、放射能汚染検出結果 

  2. Fukushima EMfarmer: no radiation detected

http://www.youtube.com/watch?v=bZelpOgn64w

Hier ein kurzer Bericht in deutsch zum englisch gehaltenen video text

    1. Können effektive Mikroorganismen radioaktive Strahlung abbauen?

http://www.nna-news.org/index.php?id=9&L=1&tx_ttnews[year]=2012&tx_ttnews[month]=12&tx_ttnews[day]=31&tx_ttnews[tt_news]=863&cHash=4097705ac6f6b1b603d425a92e4b8956

Ende

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