US-Monsanto-Syndikat: Kampf um Europa – POLITAIA.ORG

Die Monsanto-Mafia übt Druck auf die EU-Staaten aus. Wier kann eine Firma Druck auf Staaten ausüben? Durch die amerikanische Regierung, die von den Konzernen gesteuert ist. Die Mainstream-Presse hüllt sich in weitgehendes Schweigen.

Die US-Monsanto-Mafia übt Druck auf die EU-Staaten aus. Wier kann eine Firma Druck auf Staaten ausüben? Durch die amerikanische Regierung, die von den Konzernen gesteuert ist. Die Mainstream-Presse hüllt sich in weitgehendes Schweigen.


William Engdahl schreibt: “Daß es sich bei GVO-Ware um gesundheitlich schädliche Produkte handelt, ist inzwischen klar: Eine neue wissenschaftliche Studie bestätigt, wovon viele seit Langem überzeugt sind: das weltweit meistverbreitete chemische Herbizid «Roundup» der Firma Monsanto ist giftig und bedeutet eine Gefahr für den menschlichen und tierischen Organismus. Die Ergebnisse belegen in alarmierender Weise, dass Monsanto und die GVO-Agrobusiness-Industrie systematisch die Unwahrheit über die Sicherheit von Roundup gesagt haben. Bereits in weit geringeren Konzentrationen als denjenigen, die üblicherweise in der Landwirtschaft zur Anwendung kommen, steht Roundup in Verbindung mit Missbildungen. Die gesundheitlichen Folgen sind unabsehbar. Alle auf dem Markt befindlichen führenden GVO-Feldfrüchte sind heute gentechnisch so verändert, dass sie das Herbizid Roundup »tolerieren«.

Ein offiziell im Auftrag der österreichischen Regierung durchgeführter Langzeit-versuch an Mäusen hat bestätigt, dass die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem (GVO-) Mais zu einer ernsthaften Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder Fortpflanzungsgesundheit führen kann. Das Ergebnis bestätigt die Resultate mehrerer Studien, die in Rußland und andernorts durchgeführt worden sind, und die allesamt auf die verborgenen Gefahren der GVO in der Ernährung von Mensch und Tier hingedeutet hatten.

Die Fütterung mit einer von dem amerikanischen Unternehmen Monsanto hergestellten gentechnisch veränderten Maissorte führte zu eingeschränkter Fruchtbarkeit und geringerem Körpergewicht, so die Ergebnisse der Studie. Nach Aussage von Professor Jürgen Zentek, dem verantwortlichen Leiter der Studie, gibt es eine direkte Verbindung zwischen der gesunkenen Fruchtbarkeit und der GVO-Fütterung; Mäuse, die mit nicht gentechnisch verändertem Mais gefüttert wurden, zeigten höhere Fruchtbarkeitsraten.” (Ende Zitat)

http://www.alpenparlament.tv/playlist/354-genmanipulation-saat-der-zerstoerung

http://www.alpenparlament.tv/natur-umwelt-energie/350-gentechnik-saat-der-zerstoerung

Wikileaks: Monsantos Kampf um europäische Märkte

Im Zusammenhang mit gentechnisch verändertem Saatgut taucht immer wieder der gleiche Name auf: Monsanto. Erst kürzlich berichtete The Intelligence über eine, dank Wikileaks zur Veröffentlichung gelangte, Nachricht aus der US-Botschaft in Paris, die auf politischen Druck zur Unterstützung Monsantos schließen lässt. Ein ähnliches „Cable“ aus Madrid erlaubt noch besseren Einblick in die Strategie. Ein weiteres Detail verweist auf eine Absprache zwischen dem französischen Präsidenten Sarkozy und Repräsentanten von Greenpeace, welche besagt, dass die Umweltschutz-Organisation sich nicht gegen die französische Atompolitik stellen werde, solange Frankreich das Verbot gentechnisch manipulierter Nahrungsmittel aufrecht erhält.

Am Ende des Artikels „Wikileaks – US-Strafsanktionen gegen EU-Länder“ findet sich ein Posting mit Verweis auf dieses Cable, aus dem Jahr 2009, von der US-Botschaft in Madrid an das amerikanische Außenministerium. Vielen Dank für den Hinweis! Beim folgenden Beitrag handelt es sich nicht nur um eine Ergänzung zum genannten Artikel, das bei Wikileaks veröffentlichte Schreiben an das US-Außenministerium deckt in aller Deutlichkeit auf, wie die amerikanische Politik zur Unterstützung der Interessen bestimmter Konzerne eingesetzt wird.

Es geht um gentechnisch veränderten Mais mit der Bezeichnung MON810. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EBL) hat dieses Monsanto-Produkt im Jahr 1998 für die EU zugelassen. Trotzdem ist der Anbau in Deutschland, Österreich, Ungarn, Frankreich, Griechenland und Luxemburg untersagt. Das Cable, das zu Anfang über die Bedrohung des spanischen Marktes für gentechnisch manipulierter Produkte durch eine „gut koordinierte Kampagne“ berichtet, verweist im dritten Absatz auf die jüngste Unbedenklichkeitserklärung durch die EBL vom 29. Oktober 2008. Schon im nächsten Satz klagt der Autor des Schreibens, dass die Anti-MON810-Bewegung durch eine Vereinbarung zwischen dem französischen Präsidenten Sarkozy und Greenpeace/Friends of the Earth Unterstützung gefunden hätte. Im Austausch für ein Verbot des Anbaus der umstrittenen genmanipulierten Maissorte, würde Greenpeace bezüglich Sarkozys Atomenergie-Initiative die Augen verschließen. Sollte Spanien dem Druck der Gegner von MON810 nachgeben, würde dies unumgänglich Auswirkungen auf die Verbreitung im Rest der EU mit sich bringen.

Wikileaks: Monsantos Kampf um europäische Märkte – The Intelligence.

Keiser Report: Monsanto and the Seeds of Evil (E109)

Did you like this? Share it:
PDF Creator    Sende Artikel als PDF