Corriere della Sera: Französischer Geheimdienst war am Mord an Ghaddafi beteiligt

Kommentar: SarkoCIA hat eine Menge Dreck am Stecken. Aber einen Mann in seiner Position passiert nichts, er ist unantastbar. Im […]

Kommentar: SarkoCIA hat eine Menge Dreck am Stecken. Aber einen Mann in seiner Position passiert nichts, er ist unantastbar. Im Marz 2012 war in der Presse wieder über die angeblichen Millionenhilfen von Ghaddafi für Sarkozy im Wahlkampf 2007 die Rede. Das investigative Online-Magazin Mediapart hatte veröffentlicht, dass das Regime von Muammar al-Gaddafi Sarkozy im Wahlkampf 2007 finanzielle Hilfe angeboten habe:

“Demnach war Libyen bereit, Sarkozys Kampagne vor fünf Jahren mit 50 Millionen Euro zu unterstützen. Mediapart hat ein Dossier mit den Recherchen online gestellt, darunter ein heikles Dokument: In dem Schriftstück von 2006 ist von einer “Grundsatzvereinbarung” die Rede, die “Wahlkampagne des Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy mit einem Betrag in Höhe von fünfzig Millionen Euro” zu unterstützen. Unterschrieben hat die Absichtserklärung der frühere libysche Auslandsgeheimdienstchef Mussa Kussa. Ob das Geld tatsächlich geflossen ist, bleibt offen.

In dem Dokument heißt es, die Vereinbarung sei im Anschluss an ein Treffen im Oktober 2006 geschlossen worden, an dem unter anderem der damalige libysche Militärgeheimdienstchef Abdallah al-Senussi und der frühere französische Innenminister Brice Hortefeux teilgenommen hätten. Hortefeux sagte Mediapart, er habe Kussa niemals getroffen.

Mediapart erklärte, das Dokument in arabischer Sprache sei dem Magazin in den vergangenen Tagen von früheren führenden Vertretern Libyens zugespielt worden, die heute versteckt lebten. Kussa, der Libyens Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi auch als Außenminister gedient hatte, hatte sich vor dessen Tod im vergangenen Jahr ins Ausland abgesetzt.”
http://www.sueddeutsche.de/politik/enthuellung-kurz-vor-der-stichwahl-gaddafi-bot-sarkozy-geld-fuer-den-wahlkampf-1.1344433

Im Gegensatz zu ihrer behäbigen Reaktion auf die Aufstände in Tunesien und Ägypten, hat die Regierung von Sarkozy sofort und an vorderster Front gegen Libyen Stellung bezogen. Sie verdammt das Regime Gaddafis, erkannte überhastet die Rebellenregierung an und schrie nach Krieg. Gaddafi antwortete darauf, dass er libysches Geld zurück haben will. Sein Sohn Saif al-Gaddafi:


Sarkozy muss zuerst das Geld zurückgeben, dass er von Libyen für seine Wahlkampfkampagne bekam. Wir haben diese finanziert und wir verfügen über alle Details und sind bereit, alles offenzulegen. Das erste, was wir von dem Clown verlangen, ist, dass er das Geld dem libyschen Volk zurückgibt….Aber er hat uns enttäuscht: Gib uns unsrer Geld zurück! Wir haben alle Bankdetails und Dokumente von den Überweisungen und werden alles sehr bald veröffentlichen.“

Es ist nicht der einzige Vorwurf dieser Art gegen Sarkozy. Es gibt Berichte über Umschläge voller Geld für Sarkozys Wahlkampagne von Frankreichs reichster Frau. Es gab auch Gerüchte auf, dass Gelder aus Waffengeschäften mit Pakistan, sogenannte „Kickbacks“, für seinen Wahlkampf verwendet worden seinen.

[Kommentar Ende]
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Macht sich Sarkozy hier schon Gedanken, wie er Bruder Gaddafi... - Bildquelle www.welt.de

Rom (ISNA) – Die italienische Zeitung Corriere della Sera schrieb in einem Artikel über den ehemaligen libyschen Ministerpräsidenten Mahmud Dschebrail, der auf eine mögliche Beteiligung ausländischer Geheimdienste am Mord an Ghaddafi hingewiesen hat.

Darin heißt es, westliche diplomatische Kreise in Tripolis haben angegeben, dass Frankreich am meisten vom Tod von Ghaddafi profitiert.
Corriere della Sera schrieb des Weiteren über die öffentlichen Drohungen Ghaddafis gegen Frankreich und wies auf die Einzelheiten der Beziehung zwischen Ghaddafi und Sarkozy sowie die Finanzhilfen Ghaddafis für Sarkozy in Millionen Höhe bei seinem Wahlkampf 2007 hin.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/211498-zeitung-franz%C3%B6sischer-geheimdienst-war-am-mord-an-ghaddafi-beteiligt

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