Flexible Response: Limitierter Nuklearkrieg auf europäischen Boden

Rainer Rupp: USA zogen limitierten nuklearen Krieg auf europäischem Boden in Betracht Während des Kalten Krieges schmiedete man in den […]

Rainer Rupp: USA zogen limitierten nuklearen Krieg auf europäischem Boden in Betracht

Während des Kalten Krieges schmiedete man in den USA an geheimen Nuklear-Strategien unter dem Namen “Flexible Response“. Was das Kernelement dieser Strategie war, erläutert der ehemalige Topagent Rainer Rupp im Interview mit RT Deutsch.

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Truppenstärke der NATO-Mitgliedstaaten mit Kontingenten aus den USA und Kanada und der Staaten des Warschauer Paktes in Europa 1973 – Bild:Cold war europe military alliances map.png von San Jose.

Flexible Response (engl. ‚flexible Erwiderung‘) ist eine NATO-Nuklearstrategie gegenüber dem Warschauer Pakt, die in Grundzügen bereits 1959 von US-General Maxwell D. Taylor als Gegenmodell zu Präsident Dwight D. Eisenhowers Konzept des New Look und der umstrittenen Strategie der Massiven Vergeltung (engl. ‚Massive Retaliation‘) vorgeschlagen wurde. Flexible Response wurde von Präsident John F. Kennedy 1961 aufgegriffen und galt als NATO-Verteidigungsstrategie (MC 14/3) von 1967/68 bis zum Ende des Kalten Krieges. Sie kann als Beispiel für Brinkmanship gesehen werden. link

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