Fukushima: Steht Japan vor einer riesigen Plutonium-Katastrophe?

Keshe warnt vor kritischer Situation in Fukushima Der Kernphysiker Mehran Keshe von der Keshe-Foundation spricht im 158. Knowledge Seekers Workshop […]

Keshe warnt vor kritischer Situation in Fukushima

Der Kernphysiker Mehran Keshe von der Keshe-Foundation spricht im 158. Knowledge Seekers Workshop (ab 2:14) über die Gefahr einer nuklearen Kettenreaktion auf Plutonium-Level in Fukushima. Eine verheerende Plutoniumexplosion könnte stattfinden, wenn die schon exorbitanten Strahlungswerte weiter ansteigen und über 1000 Sievert erreichen würden, was ein eindeutiger Hinweis auf ein Plutonium-Reaktionsumfeld sei. Mit dieser Entwiclung wurde gerechnet, da Plutonium unvermeidlich in jedem mit Uranbrennstoff betriebenen Kernreaktor entsteht.

Technologien, um dem Plutionium soviel Energie zu entziehen, dass es zu Uran transmutiert, um damit Plutoniumexplosionen gigantischen Ausmaßes zu verhindern, gäbe es laut Keshe; er sei mit Tepco wegen Eindämmung der Gefahr in Verhandlungen gewesen, die Tepco jedoch abgebrochen habe.  Tepco will unter der Decke halten, dass die Grundursache der Fukushima-Katastrophe mit der heimlichen und verbotenen (allerdings unter den Augen der USA und der IAEA stattfindenden) Herstellung von waffenfähigem Plutonium durch Japan zusammenhängt.

Keshe sagt, die sehr hohen Strahlenemissionen weisen auf einen Nuklearprozess hin, der sich auf Plutonium-Ebene abspielt (handelt ers sich um die Überreste von MOX-Brennelementen? Wohl nicht ausschließlich, da offiziell nur Reaktor3 mit Mox-Brennelementen betrieben wurde –> Reaktor 3 des Kernkraftwerk Fukushima I enthielt seit August 2010 auch MOX-Brennelemente. Zum Zeitpunkt seiner Explosion bestanden 32 der insgesamt 548 Brennelemente aus MOX-Brennstoff. link). Die hohen Strahlungswerte werden derzeit aber in Reaktor1 gemessen.

Und Reaktor1 wurde zur verbotenen Herstellung waffenfähigen Plutoniums durch Japan benutzt. Der massive Strahlungsanstieg in Reaktor1 ist laut Keshe in einem reinen Uranreaktor nahezu unmöglich. Laut seinen Angaben habe man den Reaktor1 um das Jahr 2008 mit einer Stimulationsladung Plutonium (“seed”) beschickt.

kesheDie nach dem “Unglück” immer noch vorhandenen Plutoniumnester in einem Berg von nuklearen Material könnten einen möglichen Brutprozess in Gang gesetzt haben, der zu einer verheerenden Explosion ungekannten und niemals zuvor erfahrenen Ausmaßes führen könnte (mit nachfolgenden Explosionen der in der Nähe gelegenen weiteren Reaktoren).

In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, dass zur Zeit des Fukushima-Unglücks, dessen Ursache laut Keshe der angebliche Tsunami gewesen war, andere Theorien über die mögliche Ursache des Unglücks im Netz kursierten. Die nuklearen Ambitionen Japans können wohl kaum bestritten werden und möglicherweise waren andere Mächte daran interessiert, die nukleare Aufrüstung Japans zu sabotieren.

Bisher (2012) wurden Strahluungswerte von 73 Sievert (Uranlevel) festgestellt, die nun außergewöhnlich stark angestiegen sind:

Die Aufräumarbeiten in den heißen Bereichen der Atomruine Fukushima gestalten sich offenbar noch schwieriger als erwartet. Der Grund: Die Schäden im Innern der havarierten Reaktoren sind nach neuen Erkenntnissen schlimmer als von den Experten bisher angenommen. Das zeigten Aufnahmen und Strahlenmessungen aus dem Innern von Reaktor zwei. Ferngesteuerte Roboter haben diese Aufnahmen kürzlich gemacht.

Besonders Aufsehen erregte die Mitteilung des Betreibers Tepco, wonach an einer Stelle in der Anlage mit 530 Sievert pro Stunde auch knapp sechs Jahre nach dem Super-GAU eine extrem hohe Strahlendosis gemessen wurde. Der bisherige Höchstwert, ermittelt 2012, hatte 73 Sievert betragen. Die Zeitung „Asahi Shimbun“ titelte: „Radioaktive Strahlung in Fukushima-Reaktor könnte einen Menschen in einer Minute töten.“ Akute Strahlenschäden treten beim Menschen auf, wenn er in einer kurzen Zeitspanne einer Strahlung von einem Sievert ausgesetzt war. Sechs Sievert lösen eine tödliche Strahlenkrankheit aus. Zum Vergleich: Wer in Deutschland lebt, ist im Schnitt einer Belastung von 2,1 Millisievert (tausendstel Sievert) pro Jahr ausgesetzt.

Tepco beeilte sich allerdings mitzuteilen, an zwei anderen Stellen im Reaktor seien niedrigere Werte festgestellt worden, zudem trete keine Radioaktivität aus der Anlage aus. Die gemessenen Werte von 20 beziehungsweise 50 Sievert pro Stunde allerdings sind ebenfalls alles andere als unbedenklich.

Die hohen Strahlungswerte verkomplizieren die geplante Beseitigung des Brennstoffs aus den Reaktoren eins bis drei, in denen die Kerne bei dem Super-GAU am 11. März 2011 zumindest teilweise geschmolzen waren. Schon lange ist klar, dass die Überreste des stark strahlenden Materials nur mit Robotern geborgen werden können. Ein Experte des Nationalen Instituts für Strahlenforschung in Tokio kommentierte, man habe allerdings nicht damit gerechnet, mit solch hohen radioaktiven Belastungen umgehen zu müssen.

Zu Beginn voriger Woche hatte eine Kamera erstmals genauere Bilder von der Situation im Kern von Reaktor zwei geliefert. Die Bilder zeigten eine schwarze Masse unterhalb des Sicherheitsbehälters der Anlage. Tepco zufolge könnte es sich um geschmolzenen Brennstoff handeln, der sich durch den Stahlmantel gefressen hat. Es wäre das erste Mal seit der Havarie vor knapp sechs Jahren, dass die Bergungsingenieure in einem der zerstörten Reaktorblöcke geschmolzenen Brennstoff geortet hätten. Dass der Fahrplan zur Beseitigung der havarierten Reaktoren eingehalten werden kann, wird wegen der hohen Strahlungswerte zunehmend unwahrscheinlich. Sie machen nicht nur das Arbeiten von Menschen unmöglich, sondern begrenzen auch die Einsatzzeiten der ferngesteuerten Geräte.

Der Sanierungsplan sah bisher vor, die leckgeschlagenen Sicherheitsbehälter bis 2021 zu reparieren und sie dann mit Wasser füllen, um die Strahlung abzuschirmen. Bis 2025 sollten die Überreste der teilweise geschmolzenen Brennstäbe entfernt werden, um die Reaktorgebäude abreißen zu können. Ein Abschluss der Arbeiten wird etwa Mitte des Jahrhunderts erwartet.

Verbraucherschützer und Agrarproduzenten aus der Präfektur Fukushima kritisierten unterdessen Pläne der Regierung in Tokio, die Radioaktivitätskontrollen von Lebensmitteln aus dem weiteren Umfeld des havarierten Atomkraftwerks zu reduzieren. Tokio will die Kontrollen für landwirtschaftliche Produkte aus 17 Präfekturen lockern, da dort seit geraumer Zeit keine Überschreitungen der Grenzwerte mehr festgestellt worden seien. Die Maßnahme soll die durch die Kontrollen auflaufenden Kosten senken. Link

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