Rytschag-AW: „Chaos in den Reihen des Gegners“

Die russischen Streitkräfte erhalten neue Anlagen zur elektronischen Kampfführung und üben regelmäßig damit. Die Ausrüstungen können insbesondere an Kampfjets und […]

Die russischen Streitkräfte erhalten neue Anlagen zur elektronischen Kampfführung und üben regelmäßig damit. Die Ausrüstungen können insbesondere an Kampfjets und Hubschraubern installiert werden, um die Kommunikation eines Gegners bei Bedarf lahmzulegen.

“Wir machen nun öffentlich, was niemals für die Öffentlichkeit bestimmt war. Vermutete geopolitische Anordnungen fallen auseinander, wenn sie auf Gegebenheit der realen Welt stoßen. Und dann kommt mir wieder in den Sinn: Kann Freie Energie auf Basis von Plasma und Weltraumtechnologie etwas aus der “realen Welt” sein, wenn die als allgemein bekannt geltenden Erzählungen, die auch unter dem Begriff “Geschichte” fallen und die Berichterstattung über gegenwärtige Ereignisse sich Schicht um Schicht als Lachnummern herausstellen? Das ist eine Warnung, aber an wem? Wer verhandelte die geheimen Zusätze zum Iran-Abkommen? Was ich in den letzten 24 Stunden gelernt habe, ist, dass niemand Fragen stellen wird, niemand will sich das ansehen, keiner wird sich darum kümmern. ……Was wissen wir?

  • Die US haben über den Zugang zu Energietechnologien verhandelt, die unsere Raumfahrt- und Verteidigungsmöglichkeiten Jahrhunderte nach vorne katapultieren würden.
  • Wir wissen auch, dass diese Technologien von den Russen im Schwarzen Meer demonstriert wurden, es war ein Weckruf für die USA.
  • Wir wissen, dass ein Treffen zwischen Israels AIPAC-Lobby und Gruppen (nationale Geheimdienstorganisationen) stattfindet, die den USA den Zutritt zu der Technologie des nächsten Jahrhunderts verwehren wollen.
  • Wir wissen, das ihr Zielobjekt die USA sind, nicht der Iran.
  • Wir wissen genau, wer diese Leute sind, mit wem sie sich treffen, wo ihre Interessen liegen. Ihre Interessen sind gegen die USA gerichtet, und zwar in einem Ausmaß, dass sie sogar die  Besorgnis des Iran erregen…….. ” (Gordon Duff)

Wie der TV-Sender Swesda berichtet, hat der russische Hersteller KRET im laufenden Jahr mehrere Anlagen des Typs Khibiny geliefert, um Su-34-Jagdbomber im Sinne der elektronischen Kampfführung zusätzlich zu wappnen. „Wir gehen vom Konzept der Allgemeintauglichkeit aus: Bei Bedarf kann jeder taktische Kampfjet auf dem Flugplatz für diese Zwecke zusätzlich ausgestattet werden“, sagte ein Sprecher des Herstellers. Die zusätzlichen Ausrüstungen befinden sich in Behältern an Außenlastaufhängern. Sie funktionieren zusammen mit der Radaranlage des Kampfjets sowie mit der eingebauten elektronischen Anlage Khibiny-10W. Damit wird die Su-34 zu einem effizienten Störsender, der jede Luftabwehr überwinden soll.

Anlagen zur elektronischen Kampfführung, so der TV-Bericht weiter, werden auch an Hubschraubern installiert. Der russische Militärbezirk West erhielt im April 2016 zwei Maschinen des Typs Mi-8 MTPR-1 mit Störsendern Rytschag-AW. Diese sind in der Lage, den Gegner im Radius von mehreren Hundert Kilometern „blind“ zu machen. Das System speichert dabei eine Datenbank zu verschiedenen Zielen, um die wirksamsten Störungen gegen sie zu wählen.

Ab 2017 will KRET schon eine neue Modifikation liefern: Rytschag-AWM. „Diese ist stärker und effizienter im Vergleich zu Rytschag-AW, hat eine größere Reichweite und ist von ihren taktisch-technischen Daten her allen Pendants, die es weltweit gibt, überlegen“, so der Sprecher.

Der Fernsehsender kommentiert: „Wenn man den Gegner um die Nachrichtenverbindung bringt, stiftet man Chaos in seinen Reihen. Einheiten der elektronischen Kampfführung können das perfekt. Sie trainieren regelmäßig dafür, die Mobilfunk- und Kurzwellenverbindung eines Gegners niederzuhalten. In einem realen Kampfeinsatz könnte dies von kolossaler Bedeutung sein.“

latakia

In Latakia haben die Russen ein System installiert, welches die Kommunikationskanäle der USA/NATO vollkommen ausblendet. Die fragliche Technologie scheint dem KRET Rytschag-AW-System zu ähneln, nur dass es in einem größerem Maßstab funktioniert. Ein taktische Version wurde einigen Journalisten in der Stadt Back im April 2015 präsentiert. Sputnik berichtete: Das Rytschag-AW-System – installiert auf einem Helicopter Mi-8MTPR1 – soll weltweit kein äquivalentes Gegenstück haben. Sein System elektronischer Abwehrmaßnahmen dient dazu, Radar- und Sonarsignale und andere Aufklärungssysteme zu stören, um Flugzeuge, Helikopter, Drohnen, Bodentruppen und Marineeinheiten gegen Luft-Luft- und Boden-Luft-Abwehrsysteme innerhalb eines Radius von mehreren hundert Kilometern abzuschirmen…..In einer Kriegssituation würde das System ….eingesetzt, um buchstäblich jedes Abwehrsystem zu durchbrechen …einschließlich des US MIM-104 ‘Patriot’-Raketenabwehrsystems.” Der NATO-Oberbefehlshaber General Philip Breedlove sprach vermutlich dieses System an, als er am 28. September vor dem German Marshall Fund sprach. Breedlove warnte, dass Russland ein “A2/AD bubble”an der syrischen Küste und dem östlichen Mittelmeerraum errichte. Breedlove erläuterte, dass Russland solche “Blasen” bereits im Baltikum (in der von den Russen besetzten Enklave Königsberg) und auf der Krim installiert habe.

Rytschag-AW

Eine Übung im Sinne der elektronischen Kampfführung hat soeben in der russischen Fernost-Region Chabarowsk stattgefunden. „Ein mehrere Hundert Kilometer großes Gebiet wurde mit einer Kuppel elektromagnetischer Wellen bedeckt. Dadurch wurden nicht nur die Flieger, sondern auch die Satelliten des angenommenen Gegners machtlos“, so die Formulierung des TV-Senders.

Wie es in dem Bericht weiter hieß, soll die neue bodengestützte Station, an der KRET jetzt arbeitet, in der Lage sein, die russischen Truppen vor Präzisionswaffen zu schützen – darunter auch vor jenen, die luft- und weltraumgestützt sind. Der Hersteller wollte keine nähren Details verraten, teilte nur mit, dass die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im kommenden Jahr abgeschlossen werden sollen.

Quellen:
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