Stockholm: Ein unpolitischer Säufer als Profi-Terrorist und Dortmund als weiteres Ablenkmanöver?

vom Presselügenclub am 12.04.2017 Wenn etwas schief geht, will es bekanntlich keiner gewesen sein. Wenn eine Ladung Sprengstoff hochgeht, ist […]

vom Presselügenclub am 12.04.2017

Wenn etwas schief geht, will es bekanntlich keiner gewesen sein. Wenn eine Ladung Sprengstoff hochgeht, ist das ganz anders. Da werden sofort „Geständnisse“ abgelegt oder „Bekennerschreiben“ veröffentlicht. In Dortmund streiten sich angeblich schon mindestens zwei verschiedene Strömungen darum, wer denn nun gestern Abend vor dem Viertelfinalspiel der Champions League Dortmund – Monaco die Sprengsätze hinter irgendwelchen Büschen zündete, just als der Mannschaftsbus des BVB dort vorbeifuhr. Und in Stockholm zeigte sich ein festgenommener „Usbeke“ sofort der LKW-Todesfahrt vom letzten Freitag geständig, obwohl er als Täter kaum geeignet scheint und im Zweifelsfall die Aufklärung eher behindert als voranbringt.

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“Horror und Angst” im Volk – das haben die Herrschenden gern

Möglicherweise ist Dortmund als ein neues Ablenkungsmanöver zu werten, das zum einen „Horror und Angst“ (t-online, 11.04.17) ob der jüngsten Anschläge in westlichen Großstädten verstärken soll, gleichzeitig aber auch das Interesse der Öffentlichkeit an zurückliegenden Anschlägen in Stockholm oder St. Petersburg automatisch verringert.

Keine Razzien bei linksunten.indymedia?

Die bislang als „Bekennerschreiben“ aufgetauchten Papierfetzen eignen sich wohl eher als Klopapier, denn als Beweis für eine Täterschaft in Dortmund. Dennoch müßte den Betreibern des linksextremistischen Internetportals „linksunten.indymedia“ jetzt eigentlich eine Welle von Polizeirazzien bevorstehen, alleine schon um festzustellen, ob eine Rückverfolgung desjenigen möglich wäre, der das fragwürdige „Bekenntnis“ gepostet hat. Aber da solche kriminellen Antifa-Strukturen fester Bestandteil des politischen Establishments sind, wird Justizminister Maas sicher nichts dergleichen tun, sondern sich weiter auf das Twittern hohler Phrasen beschränken. Auf jeden Fall war es in Dortmund ziemlich professionelle Maas, äh Maßarbeit, die Kracher genau zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Strecke hochgehen zu lassen. Das war keine Spontanaktion irgendwelcher Amateure.

Widersprüche um den „Usbeken“ in Stockholm

Sehr viel interessanter sind die Widersprüche um den festgenommenen „Usbeken“ namens „Rakhman Akilov“. In den BRD-Medien wird er „Rachmat Akilow“ genannt, was eine ganz andere Schreibweise ist und eine ganz andere Person meinen könnte. Aber mit der journalistischen Genauigkeit ist es eben nicht mehr weit her bei den „Qualitätsmedien“. Vielleicht soll so auch eine gründlichere Recherche interessierter Bürger erschwert werden, denn die andere, vermutlich richtige Schreibweise erfährt nur, wer gezielt ausländische Presse (siehe „Aftonbladet“) studiert.

Wie heißt er denn nun, der Mann, der kaum erkennbar ist?

Wie heißt er denn nun, der Mann, der kaum erkennbar ist?

In hiesigen „Qualitätsmedien“ hieß es gestern, der „Usbeke“ hätte nach seiner Festnahme „sofort gestanden“. Die Festnahme war allerdings am Freitag und bis Montag schienen weder Polizei noch Journalisten etwas von einem „Geständnis“ zu wissen. Das vermeintliche „Geständnis“ wirkte auch nicht wirklich echt, denn dafür sind die Widersprüche eigentlich zu groß. Epochtimes schrieb gestern dazu:

“Bekannte und Kollegen wissen nur wenig über den vierfachen Familienvater und Bauarbeiter zu berichten: Demnach war er „wenig religiös“, „trank und feierte“, war aber ansonsten eher „zugeknöpft“.”

Auch seine Beweggründe für seinen Aufenthalt in Schweden hören sich wenig militant, politisch oder gar terroristisch an:

“Er kam demnach als illegaler Gastarbeiter aus Usbekistan nach Schweden, wo er vorwiegend auf Baustellen arbeitete. „Er kam für die Arbeit nach Schweden, um seiner Familie Geld nach Hause zu schicken“, sagte eine Bekannte dem „Aftonbladet“.”

Ein einfacher Bauarbeiter, der seine Familie ernähren möchte, als professioneller IS-Attentäter? Kaum zu glauben. Wenn überhaupt, dann nur in Form einer Erpressung oder anderweitiger geheimdienstlichen Einflußnahme denkbar. Denn erpressbar war der Mann durchaus: Sein Asylstatus war gefährdet, weil er durch seinen Alkoholkonsum seinen Job auf der Baustelle verloren hatte. Ihm drohte wohl die Ausweisung, da läßt sich ein labiler Charakter durchaus gegen falsche Versprechen zu irgendwelchen Taten erpressen. Bekannt für solche Erpressungsmethoden sind definitiv Geheimdienste. Und beim schwedischen Geheimdienst war der Mann ja angeblich schon länger bekannt – allerdings nur wegen kleinerer Betrügereien, nicht wegen politischer Delikte.

Die Tatsache, daß der Mann politisch bislang nicht in Erscheinung trat, spricht im Falle seiner Tatbeteiligung für eine Erpressung. Hatten Geheimdienste dem Mann vielleicht ein Bleiberecht, einen neuen Job o.ä. versprochen, falls er bei der Sache mitspielt? In der Vergangenheit wurden uns bereits mehrfach Personen als „Täter“ solcher Anschläge präsentiert, die bis dahin nie politisch, sondern ausschließlich kriminell aufgefallen waren. Kriminelle sind sehr leicht erpreßbar. Der „Usbeke“ bot offenbar mehrere Ansatzpunkte, nur politisch oder religiös war er bislang offenbar gar nicht interessiert. Zumindest hat sein Umfeld, privat wie beruflich, nie etwas dergleichen bemerkt. Eine Bekannte, die an seiner Wohnadresse angetroffen wurde, sagte der Presse, daß der Mann auf sie nie wie ein religiöser Fanatiker gewirkt habe:

“Er sprach nie über Politik oder Religion. Was ich so mitbekam, betete er auch nicht fünf Mal am Tag.“

Quelle

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