Verheerende Folgen der NATO-Zerstörung von Libyen für ganz Nordafrika

Chaos aus Ordnung. Council on Foreign Relations: Verheerende Folgen der NATO-Zerstörung von Libyen für ganz Nordafrika Dieser Artikel wurde am […]

Chaos aus Ordnung. Council on Foreign Relations: Verheerende Folgen der NATO-Zerstörung von Libyen für ganz Nordafrika

Dieser Artikel wurde am 09. August 2012  auf  Euromed veröffentlicht.

Zusammenfassung: Dies ist eine erstaunliche Analyse der katastrophalen Folgen des NATO-Angriffs auf Libyen 2011 seitens der unsichtbaren Regierung der USA – des Council on Foreign Relations – das nun eine militärische Intervention in Syrien befürwortet, um das Assad-Regime zu stürzen – mit der gleichen destabilisierenden Auswirkung, und zwar Bürgerkrieg entlang ethnisch spaltenden Linien, Armut, Hungersnot. Das CFR kennt die verheerenden Folgen der militärischen Interventionen – und lässt seine Mietlinge sie  trotzdem auslösen. Das ist teuflisch.
NATOs Angriff auf Libyen und die Ermordung Gaddafis 2011 hat schwere Folgen gehabt – nicht nur für Libyen, das ehemals reichste Land Nordafrikas, das nun zu den Ärmsten des Kontinents zählt, sondern auch für die Nachbarländer Libyens, die destabilisiert werden: Stammes-Krieger- Flüchtlinge aus Libyen kehren in diese Länder ein, starten sofort z.B. in dem armen Mali die Besetzung eines Gebietes und rufen es als selbständig aus – als Dank für die Gastlichkeit. In Niger und den anderen armen Nachbarländern wird etwas Ähnliches befürchtet – und  sie erleben steigende Armut und Arbeitslosigket, auch in Tunesien und Algerien, indem ihre Auswanderer zurückkehren – und damit bleibt das Geld (Löhne) aus Libyen für die armen Familien auch aus. Inzwischen wächst die CIA Partnerin, Al-Qaida, ein Arm der Muslimbruderschaft, sich immer stärker.
Aber die verantwortlichen korporativen Kräfte und NGOs dahinter lassen nicht nach: So geht es jedem “Schurkenstaat”, der sich der NWO und dem Zentralbanksystem nicht unterwerfen will.

Der NATO-Angriff auf Libyen mit “Al-Qaida-Kriegern” – einem Arm der Muslimbruderschaft und hier und hier – durch sogar Präs. Obama zugegeben – der muslimischen Freimaurer-Organisation, die u.a. zur Aufgabe hat,  Europa zu islamisieren und für die CIA und die britischen MI5 und MI6 und hier arbeitet – um Gadddafi und sein Land zu zerquetschen, hat Katastrophen in ganz Nordafrika bewirkt. Dennoch machen die Kräfte hinter der Destabilisierung nicht nur Libyens, sondern auch Tunesiens und Ägyptens, des Iran und Syriens, weiter, um diesen Ländern ähnliche Katastrophen zu bringen, nach dem Vorbild von Brookings´”Welcher Weg nach Persien?” – selbst auf die Gefahr eines Dritten Weltkrieges hin – um jeweils eine Nation zu erobern. Warum? Weil “Schurkenstaaten” nicht bereit sind,  sich dem NWO Zentralbank-System und dem Dollar als Reservewährung zu unterwerfen, und somit mit allen Mitteln für den Eine-Welt-Staat sowie korporative Plünderungen unterjocht werden müssen.

Dies war der Grund für die Angriffe auf den Irak, der seinen Ölhandel auf Euro umstellte, und Libyen, das den afrikanischen Gold-Dinar einführen wollte. Der Iran hat auch den Dollar für Öl-Handel aufgegeben – sowie es auch wie die BRICS-Länder  beabsichtigen! Die ganze Show des “arabischen Frühlings” ist nur die Erfüllung dessen, was der ehemalige NATO-General, Wesley Clark, im Jahr 2006 (Video unten) erfahren hatte: Die NATO Eroberung von 7 Staaten innerhalb von 5 Jahren – darunter sind Syrien, dem Libanon und dem Iran sowie Afghanistan.

Das folgende ist ein Auszug aus dem Organ der globalistischen US Council on Foreign Relations, des eigentlichen Auswärtigen Amts der US, The Foreign Affairs, 24 July 2012. Es ist eine schockierende Analyse der Folgen des NATO-Angriffs auf das ehemals reichste Land in Nordafrika, ein Land, in dem Ordnung herrschte und Zuwanderer Geld für den Lebensunterhalt ihrer Familien verdienten.

CFR-Außenpolitik -- Die Balkanisierung der Welt

“Gaddafis Brut” (Titel der Foreign Affairs) ist die Folge der Destabilisierung durch den  NATO / UNO-Feldzug gegen das Moammar-al-Gaddafi-Regime, der als Erfolg bezeichnet wurde. Im März schrieben der permanente US-Vertreter bei der NATO, Ivo Daalder, und NATO-Oberbefehlshaber in Europa, James Stavridis, in der “Foreign Affairs”,  angesichts der humanitären Katastrophe in Libyen sei es der NATO gelungen, jene Zivilisten “zu schützen” und letztendlich auch den lokalen Kräften die  Zeit und den notwendigen Raum bereitzustellen, um Gaddafi zu stürzen.” Jedoch, all das Feiern hat einen beunruhigenden Trend bedeckt. Die Unruhen um Gaddafis letzte Monate hallen nun in ganz Nordafrika und im Sahel – ein Phänomen, das Gaddafis Brut benannt werden könnte.

Mali - ein weiterer zerfallender Saat

Erstens gibt es die Waffen: Der Nachbarschaft, vor allem Algerien, Mauretanien, Niger, war der Bürgerkrieg Libyens immer unwohl. Viele fürchteten, dass er Tripolis´ umfangreichen Waffen-Lagern den Deckel  abheben und  zur Verbreitung von Waffen in die gesamte Region führen könnte. Es stellt sich heraus, dass  die Sorgen berechtigt waren. Dann gibt es das Geld: Die Mitglieder des inneren Kreises Gaddafis, die wissen, wo das Geld versteckt ist, fehlen oder sind nicht identifizierbar. Grundsätzlich könnten Milliarden von Dollar Personen, die das Geld nutzen könnten, um den Terrorismus zu sponsern oder anderweitig um Libyen zu destabilisieren, in die Hände gefallen sein. Schließlich gibt es die Flüchtlinge: Zehntausende Afrikaner, sind  in Libyen nicht mehr willkommen und kehrten in diesem Jahr wieder nach Hause. Neben der Tatsache, dass viele von ihnen für Dschihad-Infiltration reif sind, werden sie die Region mit schwachen Volkswirtschaften weiter belasten. Schon ist die Ernährungssicherheit zu einem gravierenden Problem geworden und löst Hungersnot aus.
Kommentar: Dank Goldman Sachs und Ausländern, die  Ackerland für ihre eigenen Gewinne in z.B. Mali aufkaufen, entsteht ein neues Proletariat der ehemaligen Bauern. Gierige Elite-Banker machen mit ihren Grossbanken persönlich mit.

In Libyen weigern sich Milizen, die während des Krieges große Mengen an Waffen angehäuft haben,  diese an die Übergangsregierung abzugeben. Einige Gruppen, einschließlich derer, die Tripolis (”Al-Qaida“, von der NATO unterstützt) eroberten, bestehen aus Dschihadisten. In der Zwischenzeit bauen andere Gruppen – Stämme und Privatleute – vor dem Hintergrund des wieder auflebenden Tribalismus und Regionalismus ihre eigenen Arsenale auf. Die Misratan und die Zintani, zum Beispiel, haben die Herrschaft über rohstoffreiche Gebiete etabliert. Einige in der Cyrenaika, die über den größten Teil der Ölreserven des Landes verfügt, drohen an, aus Libyen auszutreten. Inzwischen ist der Toubou-Stamm  gegen die Zwei in Kufra und Sebha, in der Nähe der Grenze zu Niger und Tschad im Kampf. Die Toubou haben auch damit gedroht, auszutreten. Der Amazigh Stamm hat es auf die Araber im Westen, nahe der tunesischen Grenze, abgesehen. Libysche Tuareg sind im Kampf mit den Zintan in Ghat gebunden, in der Nähe der algerischen Grenze. Jeder dieser Konflikte könnte bald überschwappen.

Darüber hinaus ist es zweifelhaft, ob Libyen jemals in der Lage sein wird, die geschätzten $ 150 Mrd, die  die Regierung Gaddafi hortete oder im Westen (37 Mrd $ wird allein angenommen, in den Vereinigten Staaten zu sein), im Nahen Osten und Afrika hinterlegte, zu holen. Für seinen Teil, versprach das US-Finanzministerium im Oktober 2011, die $ 37 Mrd, die Gaddafi und seine Getreuen in den Vereinigten Staaten versteckt haben, an Libyen zurückzuzahlen, obwohl ein paar Kongressführer vorschlugen, einen Teil davon als Bezahlung für die NATO-Operationen, die Gaddafi gestürzt haben, zu behalten. Ohne dieses Geld könnte Libyens zerbrechliche Wirtschaft einbrechen. Der Internationale Währungsfonds berichtet bereits, dass Libyens Defizit auf die Dauer nicht nachhaltig sei: “Der Barwert der finanziellen Vermögenswerte und die künftige Ölförderung  zeigen an, dass ab dem Jahr 2012 die öffentlichen Ausgaben das langfristige, nachhaltige Niveau um über 10 Prozent des BIP überschreiten werden. ” Wenn Gaddafis Gold nicht wieder aufgefunden wird, wird Libyens Aussichten noch schlimmer aussehen…..

Lesen Sie weiter:

http://euro-med.dk/?p=27544

Did you like this? Share it:
PDF24 Creator    Sende Artikel als PDF