Deutschland: Tollhaus der Finanzen
Teil 2 (12.12.12 – 06.01.13)
Taxpayers Association Europe
Bund der Steuerzahler
(Bayern)
Target-2
Via Target-2 können, wie in Teil 1 aufgezeigt, unsolid operierende Euro-Länder über ihre nationale Zentralbank (NZB) mit Unterstützung der Europäischen Zentralbank (EZB) unbegrenzt Kredite zu Lasten der Bundesbank, also der deutschen Bürger, herauspressen:
- Zinssatz 0,75 %
- Höhe: unbegrenzt
- Laufzeit: ewig, da Befristung nicht vorgesehen
Wahrlich märchenhafte Zustände schon im Hinblick auf den an die EZB zu leistenden Zinssatz, der mit 0,75 % weit unter der Inflationsrate liegt. Wer würde bei dieser Sachlage nicht selbst gerne ein paar hundert Milliarden Kredite aufzunehmen? Der klare Geist erkennt, dass ein zeitlich unlimitierter Kredit zu 0,75 % Zins seinem Wesen nach Geschenk ist. Im Hintergrund hin und her verschobene „Kredit-Sicherheiten“ haben nur Alibifunktion und sind finanziell weitgehend wertloser Finanzschrott. Wenn Sie als Privatmann einem Freund einen zeitlich unlimitierten, unkündbaren Kredit über Euro 100.000 zu 0,75 % Zinsen einräumen, ist sofort das Finanzamt zur Stelle und fordert für diesen Kredit, der tatsächlich natürlich eine verkappte Schenkung darstellt, Schenkungssteuer: Denn mangelnde Rückzahlungsverpflichtung läuft im Ergebnis auf reines Geben und Nehmen hinaus, und das ist, wenn freiwillig geschehen, eben eine Schenkung. Beide Seiten sind dann Schuldner der Schenkungssteuer!
Doch die BuBa verbucht, bei identischer Situation, die nicht eintreibbaren und fast zinslosen (0,75 % = Feigenblattzins) T2-Salden von über Euro 700 Milliarden in voller Höhe (ohne jeden Risikoabschlag!)i als Kreditforderung, obschon das Eurosystem im Wind der rotierenden Druckerpresse schwankt wie Espenlaub und die drohende Totalabschreibung der Target-2-Forderungen und die dadurch bewirkte Auslöschung der Bundesbank mit Händen zu greifen ist. Die mit „Tageskrediten“ der BuBa beschenkten Griechen bzw. die EZB zahlen natürlich niemals zurück, ist eben im Vertrag nicht vorgesehen! Genaugenommen schuldet die BuBa wegen so großzügiger Geschenke an unsere sonnigen Nachbarn dem Fiskus Schenkungssteuer aus Euro 700 Milliarden (so die BFH-Rechtsprechung), denn es wurde ja letztlich Geld der Bürger verschenkt. Natürlich wird Schenkungssteuer weder gefordert noch je bezahlt, denn die wahren Schenker (die Bürger) wissen gar nicht wie großzügig die BuBa mit ihrem Geld umgegangen ist. Aber wie soll man dieses flinke Hütchenspiel der Risikoverschiebung und – Verschleierung nennen: Hochstapelei, Insolvenzverschleppung, Bilanzmanipulation, Gesetzesverletzung, Schneeballsystem, Volksverdummung, Unterschlagung?
In einer Firmeninsolvenz würde ein solches Verhalten den Geschäftsführern (nehmen wir an, sie hießen Merkel und Schäuble) hohe mehrjährige Haftstrafen einbringen. Aber haben Kanzlerin und Finanzminister Einfluss auf das Geschehen bei der Bundesbank? Da bislang noch kein Staatsanwalt eingeschritten ist, muss daraus wohl der Schluss gezogen werden, dass die Strafgesetze hinsichtlich diverser Insolvenzstraftatbestände für deutsche Politiker bzw. Mitarbeiter der Bundesbank nicht gelten bzw. durch die „alternativlose“ Eurorettung außer Kraft gesetzt wurden. Ob man das auch zukünftig so sehen wird?
Wie auch immer: Das Geld aus Target-2 (derzeit Euro 719 Milliarden) ist weg und sobald das (spätestens) mit der Explosion des Eurosystems offenkundig wird, werden wohl nur noch Historiker nach Ursachen und Verantwortlichen forschen: Wer (Namen!) war damals in der Bundesbank und im Finanzministerium dafür verantwortlich, dass dieser finanziell geradezu aberwitzig törichte Abrechnungsmechanismus 2007 aktiviert wurde? Wir gehen nicht davon aus, dass Mitarbeiter der Bundesbank/des Finanzministeriums bewusst der vernichtenden Änderung/Einführung des multilateralen T2-Abrechnungsmodus innerhalb des Target-2-Mechanismus zugestimmt haben, um das bis etwa 2007 finanziell weitgehend souveräne Deutschland über seine Zentralbank gezielt zu ruinieren. Aber ganz klar liegt uns vor Augen, dass die deutschen Vertreter (wer?) in der „Target2 Working Group“ii (TWG) anscheinend komplett den Verstand verloren hatten, als sie damals diesem Mechanismus zustimmten, anstatt ihn zu verhindern. Als dann die Target-2-Salden explosionsartig nach oben schossen, hätte die BuBa als zwingende Konsequenz sofort – also 2008/2009, als dies noch mehr oder weniger „problemlos“ möglich gewesen wäre – aus dem ESZB-Verbund, zumindest aber aus dem T2-Verrechnungssystem ausscheiden müssen. Für diesen unverzeihlichen Fehler der damaligen Bundesbankführung kann und wird es niemals eine Entschuldigung geben. „Unabhängigkeit“ und „Treuepflicht“ sind doch keine hohlen Wörter! Unabhängigkeit wird praktiziert oder nicht. Das Bundesbankvermögen muss mit Zähnen und Klauen gegen jeden Angriff, auch und vor allem den der eigenen Regierung oder der EZB, verteidigt werden – kalte Bürgerenteignung verboten! Im BuBa-Vermögen lagern bzw. lagerten z.B. die Ersparnisse und Rentenanwartschaften von Millionen von Bürgern. Das ist deren Vermögen und nicht Dispositionsmasse für kaufmännisch unfähige Politversager.
Noch im Februar 2012, als die T2-Forderungen der BuBa gegen die EZB mit Euro 350 Mrd. für die BuBa schon existenzgefährdend waren, hätte es evtl. eine kleine Chance gegeben diesen Teufelskreis im letzten Augenblick zu sprengen.iii Sie hätte jedenfalls den verhängnisvollen T2-Mechanismus unter Berufung auf Wegfall der Geschäftsgrundlage und Androhung der sofortigen Kündigung stoppen oder ganz verlassen können und müssen (denn kein Vertrag rechtfertigt den Ruin Deutschlands!). Bis dahin hatte die BuBa immerhin noch Reste ihrer Unabhängigkeit bewahrt und hätte möglicherweise diesen letzten Befreiungsschlag erfolgreich führen können. Doch es hat am Mut gefehlt. Die altbekannte ignorante Politik des ewigen Durchwurstelns von M & S hat zwingend notwendige Entscheidungen der Bundesbank überlagert. Heute, nur 11 Monate später, haben die T2-Forderungen der Bundesbank gegen die EZB (diese beherrscht durch die de facto bankrotten Südstaaten und deren Gläubiger Frankreich) die Marke von sagenhaften Euro 700 Mrd. überschritten. Reales (Bundesbank-) Bürgervermögen hat sich in Luft aufgelöst. Niemals fällige, papierene „Ansprüche“ gegen die EZB sind zu 100 % wertlose Luftforderungen, denn richtig ist: „Ein Vermögen, an das man nicht herankommt und das keine Zinsen bringt, hat keinen ökonomischen Wert, egal wie kreativ es verbucht wird“ (Prof. H-W. Sinn, „Die Target-Falle“, S. 337). Wenn man nicht gerade Finanzminister oder Kanzlerin ist, versteht man das problemlos.
Mit dem förmlich atomisierten Geld hätte man vierspurige Autobahnen von 70.000 km Länge bauen können. Das entspricht fast der Länge des gesamten Interstate Highway System der USA (ca. 75.000 km) oder annähernd der 6-fachen Länge des in 80 Jahren aufgebauten deutschen Autobahnnetzes (ca. 12.800 km).iv Es handelt sich dabei nicht, wie einfältige Leute glauben, um bloße Verrechnungsposten oder Buchverluste. Dieses Geld fehlt nun im Staatshaushalt um davon zukünftig Sozialleistungen, Renten, Löhne, Universitäten, Kindergärten etc. zu bezahlen. Insbesondere sind auch die Spareinlagen der Deutschen betroffen.v Deshalb war und ist die Aktivierung des Target-2-Mechanismus der größte Anschlag gegen den deutschen Sozialstaat seit Menschengedenken. Die erstrangig verantwortlichen Politiker der Regierungsparteien, der Opposition wie auch die Bundestagsabgeordneten scheinen in der Masse bis heute nicht recht begriffen zu haben, was sie da mit grauenerregender Oberflächlichkeit, bodenloser Ignoranz und falsch verstandener Parteidisziplin angerichtet haben. Vielmehr setzen sie die „Kette des Unheils“ fort:
1. Weltkrieg (1914-1918); 2. Weltkrieg (1939-1945); 3. Weltfinanzkrieg (2007 – 201*). Deutschland in 100 Jahren dreimal dabei: Immer als Verlierer und blind wie eh und je!
Welcher Geist bei der Bundesbank teils herrscht, zeigt sich auch bei deren Verhalten in der Insolvenz der deutschen „Lehman Brothers“ (BuBa mit Euro 5,6 Mrd. ein Hauptgläubiger). Von kräftiger Gegenwehr gegen die Gebührenvorstellungen des Verwalters in Höhe von Euro 800/500 Millionen (Kosten und MwSt. incl. oder excl.?) ist da nichts zu sehen. Man zeigt Verständnis für die „schwierige und erfolgreiche“ Arbeit des Verwalters und überlässt die Auseinandersetzung mit der ungewöhnlichen Honorarforderung den Hedgefonds. Doch sind im großen Spiel ein paar hundert Millionen +/- offensichtlich nur Kleinbeträge.
Leise oft schleicht sich die grausame Wirklichkeit heran: Der innerhalb des Eurosystems wirksame Target-2-Mechanismus ruiniert – speziell im Zusammenwirken mit dem ESM –sukzessive Deutschland als wirtschaftliche Großmacht und zerstört das Bürgervermögen als Wohlstandsfundament. All das weitgehend ohne starke Gegenwehr der Regierenden und ohne Erklärung warum dieser Wahnsinn überhaupt aktiviert wurde. In grenzenloser Hybris wurden die Fakten selbst dann noch bestritten, als die listig gestellte Falle (Ende 2011) schon längst zugeschnappt war. Als „Gegenreaktion“ folgten von der Regierung Merkel und Schäuble nur dreiste Notlügen um den bereits eingetretenen Schaden und das eigene Verschulden zu verbergen. Noch nach Generationen wird diese einzigartige Dummheit Erstaunen, Lachen und Spott verursachen. Peinlicher geht es wirklich nicht! Den deutschen Bürgern aber wird das Lachen bald vergehen! Vernünftig begreifbar oder erklärbar ist dieses selbstverschuldete, monströse Finanzdesaster jedenfalls nicht.
Die Teufelsspirale der Eurorettung dreht sich nun immer schneller, da sonst die T2-Risiken in der BuBa-Bilanz explodieren werden. Dann geht es um das 3 ½-fache der (bisherigen) Haftung aus dem ESM.vi So produziert das inzwischen völlig außer Kontrolle geratene T2-Problem, weil den Anfängen nicht gewehrt wurde, durch eine Endloskette von Rettungsmaßnahmen (der ESM ist nur Teil davon) immer höhere Haftungssummen. Doch es ist unmöglich, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Genau deshalb lehnt die große Mehrheit der Deutschen die Rettungsmaßnahmen strikt ab. Aber Regierung und Opposition setzen sich kühl darüber hinweg: Was mault es nur, das dumme Volk! Andererseits wird angeblich die Politik der Kanzlerin für gut befunden. Also entweder geht es in den Köpfen der Bürger ziemlich wirr zu, oder die sich widersprechenden Umfragen sind manipuliert. Wir denken, die beiden Merkel-Regierungen haben im Finanz- und Energiesektor so ziemlich alles verbockt, was irgend möglich war, selbst das, was man bislang für unmöglich gehalten hatte.
Opposition und „Kanzlerkandidat“
Von der „Opposition“ SPD/Grüne ist keine Hilfe zu erwarten. Deren „Kanzlerkandidat“, der mit markigen Sprüchen den Kavallerie-General gibt, attackiert einerseits die Banken, greift andererseits von dort und anderswo ein Honorar in Millionenhöhe ab. Selbst die von ihm beauftragte deutsche Niederlassung der US-Kanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“, in die vernichtende Euro-Rettungs-Gesetzgebung, wie etwa den ESM, tief verstrickt, hat er 2011 mit einem Vortrag beehrt (zu diesem Komplex Lobbypedia).vii Er und seine Partei wollen es zwar nicht wahrhaben, aber er ist „verbrannt“. Wer glaubt denn ernsthaft, die Banken hätten ihn bezahlte Vorträge halten lassen, weil sie seine Ausführungen für so interessant halten? Er wurde nur neutralisiert – einer von vielen Politikern, die sich Tagein-Tagaus systematisch von der Finanzlobby und ihren Trabanten eingarnen bzw. einseifen lassen. Hätte es in den vergangenen 4 Jahren (außer „Die Linke“ und einigen wackeren Bundestagsabgeordneten)viii in Deutschland eine unabhängige Opposition gegeben, wäre dem ruinösen Eurorettungswahn schnell ein Ende gesetzt worden. Doch leider schaufeln SPD und Grüne Seite an Seite mit der Regierung das nasse Doppelgrab für die deutschen Staatsfinanzen und die deutsche Souveränität – zum schwersten Schaden von ganz Europa.
ESM
Den vorläufigen (Zwischen-) Gipfel finanzieller Narretei zu Lasten Deutschlands markiert jetzt allerdings die inzwischen erfolgte Inbetriebnahme der ESM-Mega-Bank, gegen die wir im April 2012 unsere Website www.stop-esm.org installiert haben. Das EU-Politsyndikat will die ESM-Mega-Bank zum ultimativen Euro-Rettungsanker ausbauen um die allzu unbeliebten ad hoc Rettungsoperationen und T2-Kreditziehungen abzulösen. Der ESM dient allerdings nur ganz vordergründig als großer Anker der Eurorettung. Kaum abgeworfen, findet er schon keinen Grund mehr und das Euro-Rettungsschiff treibt erneut steuerlos umher. Das kann nicht erstaunen, denn wie vorausgesagt: Der ESM ist als Instrument zur Lösung der Krise im Sinne der Bürger absolut untauglich.ix Die von der Finanzlobby entwickelte und von den Regierungen übernommene ESM-Bank-Konstruktion dient in letzter Konsequenz natürlich nie und nimmer der Eingrenzung sondern tatsächlich der Verewigung der Krise.
- Im Fortbestand der Krise kann die Finanzoligarchie (FO) Altrisiken aus Sorgloskrediten an
GIIPS-Staaten voll abbauen und auf die Bürger Europas verschieben.
- Die Dauerkrise ermöglicht Herauspressen immer weitere Rettungsmilliarden.
- Die Krise bestimmt die Verteilung der „Rettungsgelder“ an Euro-Länder und -Banken.
- T2 verschiebt dies Geld (für Fluchtkapital und Konsumimport) als wertlosen Papiersaldo an
die BuBa, belässt den GIIPS-NZBs Cash für Neukredit und der Vorgang revolviert.
- Mit jeder T2-BuBa-Auszahlung werden die deutschen Bürger weiter ausgeraubt. Speziell
ESM-Aktionen führen zu T2-Operationen und bewirken à la longue wachsende Verarmung Deutschlands und seiner Bürger. Und dabei fungiert ESM-Gouverneur Schäuble als Räuberhauptmann, Finanzminister und Krisenmarodeur in Personalunion.
- Aber Hauptsache ist, die Finanzinvestoren bleiben im Spiel!
Ist irgendeine Sache in Gefahr, kann versucht werden zu retten. Das gelingt, oder nicht. Aber Euro-Rettung als Daueraufgabe? Welch ein Unsinn! Das heißt doch, der Euro ist aus sich selbst heraus nicht lebensfähig. Und genau das wird in Art. 3 ESM unterstellt, wonach es dessen Zweck ist, Finanzmittel zu mobilisieren um ESM-Mitgliedern Stabilitätshilfe zu gewähren, wenn dies zur Rettung der Euro-Union notwendig ist. Da die Rettungsaktivitäten des ESM nach Höhe und Zeit nicht begrenzt sind, geht es von Anfang an um Euro-Dauerrettung. Praktisch für die FO! Sie kann in aller Ruhe ihre restlichen Euro-Altkredit-Risiken der Jahre 2001 – 2012 (usw.) abbauen (vieles ist schon geschafft, M & S sei Dank!). Aber wichtig: Gleichzeitig können über oder im Windschatten den ESM risikolos neue hochprofitable Zukunfts-Finanzierungen aufgebaut werden, die dann wieder „gerettet“ werden müssen. So lautet die Euro-Formel:
Rettung ohne Ende = Gewinn ohne Limit!
Der ESM ist ein großer Sack, in dem Europas Bürger zum Mithaften eingefangen werden. Je mehr „Rettungsmaßnahmen“ der ESM finanziert – was genau 1:1 der Haftung aus Eurobonds entspricht – umso härter wird unsere finanzielle Geißelhaft für unentwegt fortgeführte Krisen-Kreditgeschäfte der weltweiten Finanzoligarchie (FO). Mit jedem weiteren Anstieg der ESM-Rettungssummen steigt (im Ergebnis) auch unser persönlicher Kapitaleinsatz via Target-2 und unsere indirekte Haftung für die Schulden des ESM. Der drohende T2-Haftungsfallx erzwingt ständig neue Rettungsmaßnahmen: Ein klassisches Schneeballsystem, das irgendwann unter eigener Last zusammenbrechen wird. Zahlmeister im Vorfeld des Zusammenbruchs sind zuerst die Bürger der „reichen“ Länder, wie Deutschland und die Niederlande. Wenn dort wegen finanzieller Überdehnung kein Gewinn mehr zu erzielen ist, kommt mit verfeinerten Methoden der Rest der Bürger Europas mit ihrem Vermögen dranxi – sofern sich die das gefallen lassen und besitzen, was zu stehlen sich lohnt. Und ganz am Ende retten dann die Südländer den Norden? Wie sagte die (schein-) heilige Angela: „Fällt der Euro, fällt Europa!“ Nein, Frau Kanzlerin: Nicht Europa fällt mit dem Euro, sondern Sie und Ihre Partei! Das zu vermeiden – darum geht es Ihnen!
Die ESM-Mega-Bank (nach Kapital die mit Abstand größte Bank der Erde) ist im Endeffekt eine aus der Krise heraus trickreich konstruierte und teils mit großem Geschick und teils mit brachialer Gewalt errichtete Operationsplattform zur gigantischen Vermögensumverteilung. Breit gestreutes Bürgervermögen wird eingesammelt und sodann auf wenige superreiche Finanzkonglomerate und Einzelpersonen dieser Welt verschoben: unter aktiver Mitwirkung der Kanzlerin und des Finanzministers. Die ersten Auswirkungen sind zu spüren: Armut verbreitet sich in Deutschland. Nach Meinung der Regierung Merkel ist jedoch Armut kein vordringliches Problem. Sicher nicht für Herrn Schäuble, denn sein geheimes ESM-Gouverneursgehalt hält ihn gerade noch über Wasser.xii
Wenn jetzt SPD und Grüne „die Reichen“ zur Kasse bitten wollen, so kann man darüber nur schallend lachen. Welche „Reichen“ denn? Etwa Abgeordnete mit ihren Haupt-, Schatten- und Nebeneinkünften? Die letztlich gemeinte Umverteilung von mittelständischem Besitz und Zerschlagung dieser gesellschaftlichen Klasse hat mit der reichen Finanzoligarchie, von der wir hier sprechen, nicht das Geringste zu tun. Die Finanzoligarchie liefert dem Euro-Polit-Syndikat die abzusegnenden Vertragsvorlagen und zieht dann die Fäden, an denen unsere bekannten Politmarionetten hängen.xiii Kein wirklich „Reicher“ wird auf diesem Weg an Vermögen oder Macht einbüßen. Vielmehr werden GRÜNSUPPEDUFDDCCS - wie bisher – alles tun, dass diese wirklich „Reichen“, ihre Freunde, noch viel reicher werden. Geht es nach SPD und Grünen, wird der Staat die Mittelschicht abzocken und die freiwerdenden Gelder dann sofort über „Rettungsmechanismen“ wie den ESM an die Finanzmonopolisten durchreichen – genau wie die CDUCSUFDF-Regierung nach der Wahl. Skylla und Charybdis!
Schuldenschnitt
Das „ESM-Rettungsseil“ zieht uns in den Abgrund. Die durch illegalen Refinanzierungskredit (zwischen ESM und EZB) oder Anleihen neu erschaffene Liquidität für Staaten/Banken wird revolvierend durch Target-2 „verrechnet“ und läßt die T2-Salden der Bundesbank weiter explodieren. Ein Schuldenschnitt bringt temporäre Entlastung (für Politiker). Die Kanzlerin beugt schlechter Nachricht vor und verkündet nun in „Bild“ (jeder soll es mitbekommen), der Schuldenschnitt für Griechenland komme möglicherweise „in einigen Jahren, aber nicht vor 2014“ in Betracht. D.h. der Schuldenschnitt kommt spätestens Anfang 2014 (in einem Jahr). Bei Portugal und den anderen wird man dann gleich nachziehen. Und wer zahlt das? Na SIE natürlich! M & S (und der Kavallerist) haben gemeinsam mit der Bundesbank das folgenreiche Target-2-Desaster ausgelöst, die Regierung hat den Vertrag von Maastricht gebrochen, Bailout-Verbote missachtet, unsinnige Garantieversprechen abgegeben und schließlich auch noch den ESM eingeführt hat: Eine rasende Fahrt durch giftig wabernde Garantienebel direkt in den allesverschlingenden Schuldensumpf. Sinnlos von Anfang an!
Vor drei Jahren hätte ein radikaler Schuldenschnitt nur große Finanzinvestoren und Banken getroffen. Doch heute müssen die Bürger die giftige Brühe des Schuldenschnitts schlucken, gefährlicher als ein Schwedentrunk des 30-jährigen Krieges. Die Schweden wissen genau, warum sie dem Euro nicht beitreten (Vivat Sverige!). Und je länger man den Schuldenschnitt hinauszieht (Wahl 2013!) und die Leute mit beiläufigen Bemerkungen darauf vorbereitet, umso mehr kommt in Vergessenheit (so die versteckte Absicht), wem dieser Schaden zu verdanken sein wird: Der werten Kanzlerin Dr. Angela Merkel und Herrn ESM-Gouverneur Dr. Wolfgang Schäuble (und dem fußläufigen Kavalleristen). Sie trauen das der Kanzlerin nicht zu? Wirklich nicht? Dann sind Sie ihr schon wieder auf den Leim gegangen! Lassen Sie nicht zu, dass es in diesem chaotischen Stil weitergeht. Fortlaufend opfert die Regierung eiserne kaufmännische Grundsätze zu Gunsten parteipolitscher Tagespolitik und ist schon längst zum Handlanger der weltweiten Finanzoligarchie verkommen. Die Kanzlerin Merkel hat ganz Deutschland binnen 7 Jahren in ein finanzielles Tollhaus verwandelt.xiv
Der Betrieb im ESM- und Target-2-Geldverschiebebahnhof muss sofort eingestellt werden. Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen diese Zusammenhänge begreifen und sich zusammenschließen. Und der Euro muss weg! Er ist der Transmissionsriemen für unseren eigenen Untergang. Im April 2012 haben nur 4 Personen „Stop-ESM“ gestartet. Heute, wenige Monate später, haben wir über 46.000 Zeichner. Das Bewusstsein, dass ESM und Target-2 unbedingt gestoppt werden müssen, verbreitet sich unaufhaltsam. Jeder Zeichner sollte unermüdlich dafür sorgen, dass weitere Zeichner und Gegner des ESM gewonnen werden. Es geht um unsere persönliche Freiheit, unsere finanzielle Unabhängigkeit und die politische und wirtschaftliche Souveränität unseres geliebten Deutschland. All das wird durch den ESM, seine Protagonisten und Hintermänner hochgradig bedroht. Der Euro ist ein trojanisches Pferd: Wenn wir ihn nicht aus unserem Land hinauswerfen oder vollständig unseren eigenen Spielregeln unterwerfen, wird er via ESM und T2 unser Land zerstören.
Die Deutschen sind völlig gegen Euro-Rettung. Doch hinsichtlich Target-2 und ESM wurden sie niemals befragt. Darum sind – Verträge hin oder her und für alle ESM-Vertrags-Parteien erkennbar – alle Handlungen des ESM Null und Nichtig. Jede neue deutsche Regierung kann/muss die Inanspruchnahme Deutschlands aus dem ESM und anderen Rettungstöpfen oder Garantien rundheraus zurückweisen. Gläubiger des ESM sollten dies bedenken. Der ESM hat keine demokratische Legitimation, was für die Taxpayers Association Europe und den Bundes der Steuerzahler klar ist. Weder Gerichte noch Bundestag hatten Vollmacht am Volk vorbei über Haftungsrisiken, Haftungsmechanismen und T2-ESM-Spieleinsätze in Höhe von Billionen zu entscheiden. Ob im Gesetz vorgesehen oder nicht: Vollmachten dieser Größe können nur durch das Volk selbst erteilt werden: sie berühren den Bestand des Staates. Der ESM besitzt allenfalls (un-) demokratische Scheinlegalität und ähnelt insofern erschreckend dem berüchtigten „Ermächtigungsgesetz“ des abscheulichen Naziregimes.
Denken Sie ja nicht, das ESM-Thema sei mit dessen Genehmigung erledigt. Jetzt erst baut sich die Gefahr auf. Schauen Sie nicht staunend zu, sondern handeln Sie. Sollten Sie immer noch nicht verstehen, was wir meinen, dann sehen Sie sich das Videoxv im Anhang an. Es zeigt die Sorg- und Ahnungslosigkeit, ja Naivität vieler Menschen bei ganz konkret herannahenden Katastrophen. Nach Meinung aller führenden Ökonomen droht uns ein Finanz-Tsunami. Zeichnen Sie deshalb (sofern noch nicht geschehen), auch als Warnruf an Ihre Mitbürger,
(Ex unitate vires)
Rolf von Hohenhau
(Präsident)
Bund der Steuerzahler (Bayern)
Taxpayers Association Europe
Wer sich über Target-2 direkt beschweren will, hier die E-Mail:
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind das „Schwarze Loch der Wahrnehmung“ und deshalb für das Euro-Polit- und Finanzsyndikat der ideale Zeitpunkt zur unauffälligen Veröffentlichung brisanter Euro-Nachrichten. Als zusätzliche Hürde werden diese in Englisch abgefasst, das (Ausnahme Irland) nirgendwo hier Landessprache ist. So ist gewährleistet, dass der normale Bürger von den größten Euro-Lumpereien nichts erfährt.
Am 28.12.2012 berichtet – man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll – die Süddeutsche Zeitung folgendes: „Die internationalen Geldgeber können ausnahmsweise mal erleichtert sein. Die bereitgestellten Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro für die griechischen Banken reichen aus.“ Geldgeber? Erleichtert? Ausnahmsweise? Bereitgestellte Hilfen? Nun, der Großteil des bereitgestellten Geldes kommt wie stets aus Deutschland, genauer gesagt von IHNEN, lieber (SZ-) Leser, denn SIE werden das bezahlen, ob Sie wollen oder nicht. Merkel und Schäuble haben das vereinbart. Das wissen Sie nicht? Dann wissen Sie es jetzt! Ach, Sie wollen keine Banken retten? Seien Sie ruhig, Ihr Abgeordneter hat für die „ alternativlose“ Rettung gestimmt, und das reicht (angeblich). Natürlich ist – das hat die SZ wirklich trefflich erkannt – die internationale Finanzoligarchie „erleichtert“. Aber erst recht „erleichtert“ sind SIE, werter Bürger und Steuerzahler, und zwar um eben diese Euro 50 Milliarden!
Aufmerksame Leser werden sich vielleicht an unseren etwas boshaften Artikel „Der große Coup“ (18.07.2012) erinnern. Dort findet sich auf Seite 11 (Ziffer 7., 2. Beispiel) eine kleine Abhandlung über den griechischen Freund von EU-Kommissionspräsident Barroso, Herrn Spiros Latsis (hier ein kurzer Blick auf seine Yacht), dessen Bank EFG Eurobank Ergasias Ende Juni 2012 Euro 4,2 Milliarden aus dem Eurorettungsschirm erhielt. Inzwischen hat die (besorgte) Finanzoligarchie festgestellt, dass dies leider nicht genug war: Die „Latsis-Bank“ benötigt weitere Gelder! Wie viel, darüber gibt der am 28.12.2012 veröffentlichte Bericht der Griechischen-BlackRock-Zentralbank über „Rekapitalisierung und Restrukturierung des griechischen Bankensystems“ Auskunft. Auf Seite 8 findet sich die Liste der GR-Banken samt Finanzbedarf. Position 2 weist für die Eurobank einen weiteren Kapitalbedarf von Euro 5.839 Milliarden aus. Die Eurobank ist identisch mit der EFG Eurobank Ergasias von Spiros Latsis. Wir sehen schon, wie z.B. die Verkäuferinnen von Aldi und Lidl „erleichtert“ aufatmen, dass sie nun (dank Merkel und Schäuble) über direkte/indirekte Steuern diesen weiteren Kapitalbedarf der Latsis-Bank decken/bezahlen dürfen. Nicht auszudenken, wenn sich Herr Latsis von seiner Yacht etc. hätte trennen müssen. So aber können wir alle an Bord gehen und fröhlich durch die Ägäis schippern: Herr Barroso, die Verkäuferinnen von Lidl und Aldi (als die „internationalen Geldgeber“ und Miteigentümer der Yacht), Finanzoligarchen aus aller Welt, kluge Partner von BlackRock, „unsere“ Kanzlerin Merkel samt ESM-Gouverneur Schäuble, der Unterzeichner, die freudig erregte Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, der Kanzlerkandidat und Herr Spiros Latsis natürlich – als generöser Gastgeber! Und aufbauend auf solchen Freundschaften können wir ganz sicher sein: Auch 2013 wird uns die Rettungspolitik der Regierung A. Merkel wieder „stark erleichtern“ – da liegt die Süddeutsche irgendwie schon ganz richtig!
Wir wünschen unseren Lesern
ein gutes Neues Jahr
und vor allem Gesundheit!
Rolf von Hohenhau
i Schon die kleinste Wertberichtigung würde das Kartehaus zusammenstürzen lassen und die BuBa aus der Umlaufbahn ins All schleudern.
ii Kurz WGT2, siehe auch ECB: User consultation und “Information guide for TARGET2 users”
iii Die Wechselwirkung zwischen T2 und T2S (Target2-Security System) war damals schon verheerend.
iv Dies Beispiel nur um zu demonstrieren, wovon wir reden, wenn wir die Target-2-Problematik als finanzielle Atombombe bezeichnen und weshalb wir die Bundesbank am 06.02.2012 aufgefordert haben, diesen Abrechnungswahnsinn sofort zu stoppen. Man könnte die Euro 719 Milliarden auch in Universitätsneubauten oder Kindergärten etc. umrechnen; der Fantasie sind im Erfinden sinniger Investitionen keine Grenzen gesetzt.
v Die Sparer haben ihr Sparvermögen bei ihren Hausbanken angelegt. Diese haben die gesammelten Gelder als Großkredite an die Bundesbank weiterverliehen. Ist die Bundesbank am Tage X zur Rückzahlung nicht in der Lage, werden auch die Banken die Spareinlagen ihrer Kunden überwiegend nicht auszahlen können.
vi Die das BVerfG zunächst (evtl.) auf Euro 190 Mrd. begrenzt hat. Auch dabei wird es nicht bleiben!
vii Peer Steinbrück war von 2005-2009 Finanzminister. Das Finanzministerium hat ca. 1.900 Beschäftigte, darunter hunderte erstklassige Juristen, Betriebs- und Volkswirte, die teils selbst Vorträge in großen Anwaltskanzleien halten. Trotz dieses geballten juristischen Sachverstandes im Finanzministerium beauftragte Steinbrück die externe Anwaltskanzlei Freshfields mit Ausarbeitung völlig neuer Gesetze. Freshfields lieferte die zweifelsfrei vorbestimmten Arbeiten und erhielt hierfür bis 2009 mehr als Euro 1.800.000 Beratungshonorar. Steinbrück selbst kassierte dann 2011 für einen Vortrag bei Fresfield Euro 15.000. Man schätzt sich eben. Auch Schäuble beauftragte Freshfields im Zusammenhang mit der Eurogesetzgebung/ESM usw. (Honorar unbekannt). Stets ging es um die entscheidende, initiative Mitwirkung an der Euro-Rettungs-Gesetzgebung. Das läßt nur den Schluss zu, dass die zweifelsfrei rechtlich höchst qualifizierten Mitarbeiter des Finanzministeriums sowohl von Steinbrück wie auch von Schäuble aus politischen oder sonstigen Gründen gezielt daran gehindert wurden, die originären Aufgaben ihres Ministeriums zu erfüllen. Die (mehr oder weniger heimliche) Fremdvergabe solcher Aufträge ist skandalös, deren Ergebnis (siehe ESM) vernichtend.
viii Siehe Freiheitsliste 106
x Es geht nicht um Haftungs-„Risiken“ sondern um konkrete „Haftung“
xi z.B. die Italiener, die ohnehin vermögender sind als die Deutschen!
xii Zuerst werden der Armutsbericht der Bundesregierung geschönt und dann der „nak Armutsbericht“ und die Warnungen der Ministerin von der Leyen verniedlicht.
xiii Hierzu ein Klassiker: Louis D. Brandeis „Das Geld der Anderen“ (Herausgeber: Prof. Max Otte)
xiv Da wegen der T2-Operationen die Banken (zu Lasten der Bundesbank, also auf Kosten der Ersparnisse der Bürger) im Geld ertrinken, ihr Kredit die Binnenwirtschaft belebt und der Export boomt (kein Wunder, wenn die Waren in den Süden verschenkt werden), besteht in der Bevölkerung der trügerische, oberflächliche Eindruck, alles sei In Ordnung. Auch am Strand ist es wunderschön – bis die Tsunamiwelle hereinbricht.



Banalste Selbstverständlichkeiten
Es gibt niemanden, der das Folgende nicht verstehen kann, aber viele, die es mit verstehen wollen. Wer allerdings noch nie etwas verstehen wollte, dem fällt auch das verstehen können immer schwerer, bis er am Ende die banalsten Selbstverständlichkeiten nicht mehr versteht.
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/staatliche-erziehung.html
Seit der Euro-Einführung bis heute hat sich das EU-BIP etwa um den Faktor 1,3 erhöht, während die gesamte Zentralbank-Geldmenge (Bargeld plus Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken) von 400 Mrd. € auf fast 1,8 Bio. € ausgeweitet und damit etwa um den Faktor 4,5 erhöht wurde. Die effektive Umlauffrequenz des Zentralbankgeldes in der EU hat sich also im Durchschnitt um den Faktor 4,5/1,3 = 3,5 verringert.
Die aufgelaufenen Target-2-Salden bedeuten nichts anderes, als dass sich die effektive Umlauffrequenz z. B. in Deutschland um weniger als den Faktor 3,5 und z. B. in Griechenland, Spanien und Italien um mehr als den Faktor 3,5 verringert hat.
Nach der gesetzlich verbindlichen Ankündigung der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform wird die effektive Umlauffrequenz um einen Faktor > 10 erhöht und somit die gesamte Zentralbank-Geldmenge um den gleichen Faktor reduziert. In einem Zeitraum von sechs Monaten bis zur physischen Einführung der neuen nationalen, konstruktiv umlaufgesichterten Indexwährungen haben sich alle Target-2-Salden eigendynamisch ausgeglichen oder sind zumindest auf ein unbedeutendes Maß geschrumpft. Die überflüssige EZB kann dann ohne “großen Krach” einfach aufgelöst werden.
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html
Über irgendetwas anderes als die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Freiwirtschaft = echte Soziale Marktwirtschaft) braucht niemand mehr nachzudenken:
http://www.deweles.de/intro.html
“Über irgendetwas anderes als die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Freiwirtschaft = echte Soziale Marktwirtschaft) braucht niemand mehr nachzudenken”
Leider doch :
Der Dritte Weltkrieg – wo und wo nicht
http://www.ausmeinersicht.com/Der%20Dritte%20Weltkrig_wo%20und%20wo%20nicht.htm
WEIL
Da sind orthodoxe Juden einig: die Zeit zur Erscheinung des ersehnten Messias und zur Offenbarung der Bundeslade ist erst dann gekommen, wenn Rom (das Papsttum) gefallen, das Christentum zerstört und in Jerusalem der salomonische Tempel neu erstanden ist, und es wird von jüdischer Seite auf der Forderung nach Übergabe der Al-Aksa-Moschee beharrt.
Der erste israelische Ministerpräsident David Ben Gurion sagte: „Israel ist sinnlos ohne Jerusalem und Jerusalem ist sinnlos ohne den Tempel.“
1956 überfiel er im tiefsten Frieden Ägypten, um auf dem Höhepunkt des Sieges das „Dritte Königreich“ der biblischen
Prophezeiung auszurufen.
Als dann der 50. Jahrestag der Balfour-Deklaration ins Land rückte, um die Halbzeit vor Ablauf des messianischen „Countdowns“ einzuläuten, da hielt im Mai 1967 der Sohn des ersten Chefrabbis unter britischem Mandat, Rabbi Zvi J. H. Kook, unter den mystischen Chassiden von Merkaz Harav eine kriegshetzerische Rede, in der er betonte, die Juden müßten die „heiligen“ Städte Hebron und Nablus erobern. Vier Wochen darauf besetzten israelische Truppen in dem von Tel Aviv vom Zaun gebrochenen „Sechs-Tage-Krieg“ die Golanhöhen, den Gazastreifen, das Westjordanland, die Sinaihalbinsel und den arabischen Ostteil Jerusalem mitsamt der Altstadt.
( “die Halbzeit vor Ablauf des messianischen „Countdowns“ einzuläuten…Mai 1967″ – Also Messias Ben David soll 2017 “erscheinen” ? )
1949 – Ben Gurion: “Jerusalem ist nicht nur die Hauptstadt Israels und des Weltjudentums, sie wird nach den Worten der Propheten auch die geistige Hauptstadt der ganzen Welt werden.”
Das jüdische Problem hat nichts mit uns zu tun, sondern mit den hebräischen Schriften, die ein böses Verhalten nicht nur als akzeptabel entschuldigen, sondern als göttlich inspiriert. Das Alte Testament ist ohne Liebe, weil es inkorrekterweise lehrt, Gott liebe nur die Juden.
“…Ben David soll 2017…”
Der Typ kommt zu spät.
http://www.deweles.de/files/apokalypse.pdf
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Ich warte sehnsüchtig auf den Zusammenbruch. Nur dann werden die Schlafschafe wach. Unvermeidlich ist er schon, der Crash, ich frage mich wann es in der Realität ankommt. Dann wird es lustig.
“Jetzt erst baut sich die Gefahr auf. ”
Nicht unbedingt :
“Damit die kartelleigenen Syndikate, Konzerne und Nationalstaaten, nicht pleite gehen, hat die Hochfinanz eine Sonderwährung erfunden: SDR (Special Drawing Rights) werden vom IWF ausgestellt. Die Staaten erhalten es GRATIS zum Weiterleiten an die Troubled Asset Relief Programme (TARP). D.h. jeder der Zugang zu einem Zentralbankkonto hat, kann es dort in Kauf- Geld -Guthaben umwandeln lassen. Bei der Zentralbank unterhalten beispielsweise Banken und Staaten eigene Konten, aber keine Hamster. SDRs sind für all diejenigen die Rettung, die Konten bei den ‘Hochfinanzeigenen’ Zentralbank haben, denn SDRs haben keine Kaufkraft und inflationieren nicht – sie erhöhen auch keine Steuern, weil sie keine Staatsverschuldungen repräsentieren – SDRs sind ‘High Powered Money’ die Bilanzen ausgleichen und zur Kaufkraftgeldgenerierung verwendet werden können, wenn man zentralbankfähig und zugelassen ist. Damit die Weltwirtschaft weitergeht, müssen sie immer nur die Zinsen für das Kreditgeld in der ‚realen Weltwirtschaft‘ nachfliesen lassen. Wir wissen, dass unterschiedliche Medien unterschiedliche Schuldhöhen propagieren. Die Höhe ist vom Prinzip her uninteressant. Tatsache ist dass die zuviel kreierten Gelder in dieser Schuldbilanz durch die ‘Hochfinanz’ bilanztechnisch mit SDRs ausgeglichen wird. Bei dieser Bankenkrise handelt es sich um eine Entschuldung des Systems und Einschmelzung der zuviel kreierten Gelder. Die Nationalstaaten die schon immer der ‘Hochfinanz’ gehörten, helfen als Erfüllungsgehilfen mit bei der Entschuldung der Banken und erhalten von der ‘Hochfinanz’ dafür ‘SDR’ (Special Drawing Rights) ausgestellt von dem IMF. D.h. ‘SDRs’ sind zinsfreie Geldgutscheine die in beliebiger Währungen wie Joker eingesetzt werden können und welche die Staaten und Syndikatsmitglieder entschulden. Letztlich sind alles nur die kleinen Buchhaltungstricks das System der ‘Hochfinanz’ um dies am laufen zu halten. Für den kleinen Hamster ändert sich nichts. Er wird auch weiter seinen Runden drehen müssen. Für die Spekulanten die sich um ihre erstrampelten Talerchen Sorgen machen, ändert sich ebenfalls nichts – solange sie in Kartellwerte die gerettet wurden investiert haben. Für alle anderen gilt: Überleben werden nur die ‚Investition in der Realwirtschaft und im Bereich unseres Humankapitals‘, denn die Generation von morgen muss das System für uns Hamster weiter tragen, weil wir nicht willens sind es aufzulösen.” (Max – leider gestorben)
SDR gibt es eh schon seit 1969:
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Int. Währungsfonds – Sonderziehungsrechte, Fassung vom 02.01.2013
Langtitel
Bundesgesetz vom 26. November 1969 betreffend die Teilnahme am System von Sonderziehungsrechten im Internationalen Währungsfonds
StF: BGBl. Nr. 440/1969
(NR: GP XI RV 1407 AB 1427 S. 157. BR: S. 284.)
Text
§ 1. Der Bundesminister für Finanzen wird ermächtigt, namens der Republik Österreich dem Internationalen Währungsfonds gegenüber die Erklärung abzugeben, daß die Republik Österreich gemäß ihren Gesetzen alle sich aus den Artikeln XXI-XXXII des Abkommens über den Internationalen Währungsfonds, BGBl. Nr. 345/1969, ergebenden Pflichten eines Teilnehmers am System der Sonderziehungsrechte übernimmt und alle erforderlichen Schritte unternommen hat, um diese Pflichten erfüllen zu können. Der Bundesminister für Finanzen wird ferner ermächtigt, gemäß Artikel XXIII Abschnitt 1 dieses Abkommens eine Urkunde hierüber auszufertigen und beim Internationalen Währungsfonds zu hinterlegen.
§ 2. (1) Die der Republik Österreich vom Internationalen Währungsfonds jeweils zugeteilten Sonderziehungsrechte gehen auf die Oesterreichische Nationalbank über.
(2) Die Oesterreichische Nationalbank wird ermächtigt, für eigene Rechnung, aber im Namen der Republik Österreich am System der Sonderziehungsrechte mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten teilzunehmen. Diese Ermächtigung gilt nicht für die Zurverfügungstellung von Währungsbeträgen gemäß Artikel XXV Abschnitt 4 letzter Satz und für die Beendigung der Teilnahme gemäß Artikel XXX Abschnitt 1 Buchstabe (a) des Abkommens über den Internationalen Währungsfonds.
§ 3. Die Oesterreichische Nationalbank ist berechtigt, die gemäß § 2 erhaltenen Sonderziehungsrechte als Deckung des Gesamtumlaufes (§ 62 Abs. 1 des Nationalbankgesetzes 1955, BGBl. Nr. 184, in der Fassung des Bundesgesetzes vom 27. Juni 1969, BGBl. Nr. 276) in ihre Aktiven einzustellen.
§ 4. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist der Bundesminister für Finanzen betraut.
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004056
“Jetzt erst baut sich die Gefahr auf. ”
aber nur WENN es so weit ist::
26.12.2012 – Der Plan der Regierung einen Bürgerkrieg zu inszenieren, wird allmählich erkennbar :
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/wenn-obama-gegen-schusswaffen-ist-warum-kauft-seine-regierung-dann-1-6-milliarden-schuss-munition-.html
Jahr 2000 !!! :
29.09.2000 – Steward Swerdlow: “Wir wissen Jetzt, wie die moslemischen Fundamentalisten weg sollen. Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon…….Stellen Sie sich einmal die Situation vor, in welcher zivile Ungehorsamkeit herrscht. In welcher Natur-Katastrophen stattfinden und gleichzeitig auch ein finanzieller Kolaps! USA wird in zwei Distrikte aufgeteilt werden. Atlanta und Denver haben bereits identische Flughäfen bekommen. Alle Regierungsbüros von Washington sind schon nachgemacht worden, und existieren bereits in diesen beiden Städten! New York City (das Heim der UNO) wird eine Internationale Zone, ein Distrikt…Denjenigen, die den Hintergrund nicht kennen, sei kurz gesagt: Mein Grossonkel war der erste Präsident der UDSSR, sein Name war Jakob Swerdlow. Das Gebiet und die Stadt Swerdlowsk wurden nach ihm benannt. Er hatte die grosse Ehre, die Ermordung des Zaren und seiner Familie anzuordnen.”
Vortrag Steward Swerdlow am 29.Sep. 2000 im Kongreßhaus Zürich, Verein Kristallschlüssel, 8053 Zürich
Ein großes Lob für diesen Artikel, diese Offenbarung!!! In Anbetracht der so detailierten Auflistung von Zusammenhängen unter Nennung der Verantwortlichen, unter Angabe von Quellen und Aufzeigen der auf uns zukommenden Konsequenzen in nahender Zukunft, ist es nun unser aller Pflicht sofort die Gesamtheit derjenigen regierenden Politiker anzuzeigen und zu verhaften, die damals für den ESM gestimmt haben, insbesondere den amtierenden Finanzminister Schäuble und die Bundeskanzlerin Merkel, die sich beide in ganz besonderer Weise strafbar gemacht zu haben scheinen.
Gibt es hier eventuell einen Leser, der mir den Weg aufzeigt, wie man eine Sammelklage ins Leben rufen könnte? Oder gibt es etwa schon eine solche, der man sich dann anschließen könnte?
Mindestens aber sollte man dieses Pack dazu zwingen öffentlich Stellung beziehen zu müssen, einzeln und ohne Ihnen eine vorhergehende Absprache zu ermöglichen, damit auch dem letzten Vollpfosten endlich die Augen aufgehen und er sich bei der nächsten Wahl 3 Mal überlegt, wo er sein Kreuzchen macht!
Haben wir denn schon ein GÜLTIGES Wahlrecht?
http://youtu.be/2H54_5aOrhc
Es gab tatsächlich eine Sammelklage wegen Hochverrat… Diese dürfte wohl im Sande verlaufen sein, habe jedenfalls lange schon nix mehr gehört bzw. gelesen…
Sammelklagen sind in dem hier herrschenen System nicht möglich. Falls Du mich eines Besseren belehren kannst, würde ich mich sehr darüber freuen!
Ich fürchte da muß ich passen… Ich habe zwar teilgenommen, aber ich bin da auch nicht der “Experte”… wie gesagt, da kam auch keine Nachricht mehr… Vermutlich hast du Recht.
Wir haben uns an einer Initiative beteiligt, die wir für wertvoll halten!
Ja, die gab es und leider wurde sie von den Karlsruher Richtern falsch entschieden. Aber Staatsanwälte und wohl auch Richter sind ja bekanntermaßen weisungsgebunden und daher sind Sammelklagen wohl aussichtslos … wie war das doch gleich mit der einen und der anderen Krähe?
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2245546/Euro-Rettungsschirm-Buendnis-kuendigt-Verfassungsklage-an.html
Bleibt wohl nur an allen Stellen den Mund aufmachen und die Leute aufwecken!
Hierfür benötige nicht nur ich Eure Unterstützung!
Ja gibts, habe auch daran teilgenommen wegen ESM und Anklage wegen Hochverrats ect. und…seitdem nichts mehr darüber gehört, außer mal, das manche Generalstaatsanwaltschaften von vornherein die Klage abwiesen, aber nicht Alle. Auch diverse Einzelklagen die Jahre zuvor…ich weiß nur noch, das eine Klage im Jahre 2008 war. Wie man sieht, ohne Ergebnis.