Kommentar: Man muss den Isländern Respekt zollen. Wie schön wäre es, wenn in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ähnliche Bestrebungen zum Erfolg führen würden. Während in Deutschland ein Grundgesetz existiert, das nicht das Papier wert ist, auf dem es steht, haben die Isländer ihre Verfassung selbst geschrieben und in Kraft gesetzt. Sie jagen die Bankster zum Teufel, während Deutschland eine beispiellose Plünderung erlebt. Und zu guter letzt haben die Isländer erkannt, was die EU wirklich ist: Ein neo-sowjetischer Bürokratenmoloch, der aufs engste mit der Globalen Mafia verwoben ist.
Hoffentlich passiert den Isländern nichts. Zumindest haben sie keine Atomkraftwerke, in die man Stuxnet einschleusen kann. Oder so…
[Kommentar Ende]
Treibjagd beginnt: Islands Regierung setzt Kopfgeldjäger auf kriminelle Bankster an — www.wirtschaftsfacts.de
Juli 18, 2012
Dass Island in der Finanzkrise andere Wege als seine Nachbarn in der Europäischen Union geht, zeigt sich nicht nur daran, dass man die Großbanken des Landes einfach kollabieren ließ. Wer in der Bankenwelt an dem vor dem Zusammenbruch aufgeblasenen Ponzi-System beteiligt war, hat nun sicherlich Grund, den Kopf einzuziehen oder schlichtweg abzuhauen. Denn die Regierung hat nun einen Kopfgeldjäger auf die betreffenden Bankster angesetzt, die das Land in seine schlimmste Wirtschaftskrise in der Historie hinein manövrierten.
Anstatt die Zerstörer von Weltwirtschaft und Gesellschaften mit Samdhandschuhen anzufassen und ihnen die Milliarden hinterher zu werfen, geht man in Island einen komplett anderen Weg. Dort hat man Großbanken wie Kaupthing, Glitnir und Landsbanki auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise zusammenbrechen lassen und urteilt deren Manager nun für ihre fehlgeschlagenen Spekulationen vor Gericht ab.
Erst Mitte Juni wurden Ragnar Gudjonsson, ehemaliger Vorstandschef der Byr Savings Bank, und deren Ex-Präsident Jon Jonsson zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Für beide Verurteilte wurde dasselbe Strafmaß von viereinhalb Jahren ohne Bewährung angesetzt, wie die Richter am Obersten Gerichtshof Islands in ihrem Urteil befanden. Beide Angeklagte sind damit des Betrugs im so genannten Exeter-Fall für schuldig gesprochen worden. Auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 missbrauchten Jonsson und Gudjonsson ihre exponierte Stellung bei der Byr Savings Bank, um kurz vor dem Kollaps des isländischen Bankensystems die Vergabe eines 800 Millionen Kronen schweren Kredits an die Firma Exeter Holding zu veranlassen.
Doch dieser Kredit wurde nicht für Investitionen oder sonstige Geschäftsaktivitäten bei Exeter genutzt, sondern um die durch Jonsson und Gudjonsson gehaltenen Aktien an der Byr Savings Bank zu erwerben. Im Gegenzug wurden eben jene Aktien als Sicherheit für den erhaltenen Kredit hinterlegt. Die Richter des Obersten Gerichtshofs Islands befanden, dass dieses Gebaren einem schwerwiegenden Betrug gleichkomme, weshalb das Strafmaß für beide Angeklagten recht hoch ausfiel. Doch Islands Regierung geht nun noch einen Schritt weiter, indem sie einen Kopfgeldjäger zur Überführung von weiterhin auf freiem Fuß befindlichen Bankstern ansetzt. Der ehemalige Polizeileutnant Olafur Por Hauksson ist nun durch die Regierung damit beauftragt worden, Personen aus dem Finanzsektor zur Strecke zu bringen, die mit dazu beitrugen das heimische Bankensystem im Jahr 2008 kollabieren zu lassen.
Hauksson wird die Aufgabe anvertraut, alle Aktionen mit Verdacht auf betrügerische Handlungen vor dem Zusammenbruch des heimischen Finanzsystems zu untersuchen. Die daraus resultierenden Anklagen sollen Schritt für Schritt an die eigenen Gerichte zum Zwecke einer Aburteilung der Involvierten übermittelt werden. Dass weder Politiker noch Bankster vor dem Zugriff einer extra für Hauksson geschaffenen Investigationsabteilung sicher sein sollen, zeigt allein die Tatsache, dass bereits der ehemalige Personalchef des Finanzministeriums wegen Verdacht auf Insiderhandel in den Fokus der Ermittler geraten ist. Insgesamt wird Hauksson eine Gruppe von 100 Sonderermittlern unterstellt sein, die nichts anderes als die Aufgabe haben, als den auf dem Land lastenden Schandfleck auszumerzen, indem die Verantwortlichen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21935
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Island gibt sich eine neue Verfassung — www.derstandart.at
30. Juni 2011
Basisdemokratie im 21. Jahrhundert: die Debatte über eine Reform des Grundgesetzes läuft auch im Internet
Island hat eine lange demokratische Tradition. Die Bewohner der Insel im Nordatlantik sind stolz darauf, dass hier das erste Parlament Nordeuropas gegründet wurde: seit dem Jahr 930 wurden in der Ebene von Thingvellir Gesetze beschlossen. Nun gibt sich das Land nach der schweren Krise eine neue Verfassung, wobei Bürgerbeteiligung im Vordergrund steht.
Bis spätestens Ende Juli soll der Entwurf für Islands neue Verfassung fertig sein. Da die derzeit gültige Konstitution nach der Unabhängigkeit von Dänemark im Jahr 1944 eilig zusammengeschustert wurde, ist diese teilweise wortgleich mit dem dänischen Vorbild – so wurde mehrmals das Wort “König” durch „Präsident” ersetzt oder lediglich die Namen der Hauptstädte ausgewechselt.
Das Grundgesetz wurde zwar seitdem mehrmals modifiziert, trotzdem steht nach Finanzkrise und Regierungssturz eine grundlegende Reform an. Dazu hat die isländische Regierung, die aus der sozialdemokratischen Allianz und der links-grünen Bewegung besteht, zuerst ein landesweites Forum einberufen, bei dem 950 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Staatsbürger einen Tag lang über die Verfassung diskutierten.
Dann wurde ein 25-köpfiger Verfassungsausschuss gewählt, der nun unter größtmöglicher Öffentlichkeitsbeteiligung einen Entwurf für ein neues Grundgesetz erarbeitet. Zu diesem Zweck wurden Webseiten auf Twitter, Facebook, Youtube und Flickr angelegt. Zwei Drittel der isländischen Bevölkerung haben einen Facebook-Account.
Volksabstimmungen über fast alles
Der Entwurf der neuen Verfassung sieht vor, dass Volksabstimmungen zwingend vorgeschrieben sind, sobald zehn Prozent der Wahlberechtigten dies verlangen. Ausgenommen sind lediglich Steuer- und Fremdenrecht. Außerdem muss das Parlament Gesetzesvorschläge debattieren, wenn dies 15 Prozent der Wahlberechtigten verlangen.
Besonderes Gewicht legt der Verfassungsentwurf auf die Rohstoffvorkommen Islands, die zum Eigentum aller Staatsbürger erklärt werden, deren Nutzung allen zugutekommen soll. Sie sind deshalb unverkäuflich, es können lediglich zeitlich beschränkte Lizenzen zum Abbau vergeben werden.
Informationsfreiheit und Bildung
Der Entwurf schreibt Transparenz vor. Alle Aufzeichnungen, die eine Regierung anfertigt, müssen archiviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wenn keine besonderen Gründe dagegen sprechen. Der Paragraf, der allen Staatsbürgern das Recht auf Ausbildung einräumt, wurde um den Zusatz erweitert, dass zumindest die Grundschule gratis sein soll.
Staatskirche
Die Evangelische Kirche bleibt laut Entwurf Staatskirche. Der Passus, der ihr Schutz und Unterstützung durch den Staat garantiert, wurde allerdings gestrichen. Als einziger Paragraf des Entwurfs kann dieser nur per Volksabstimmung geändert werden.
Schlechte Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung im Internet hat übrigens die Bevölkerung Großbritanniens gemacht: von den 9.500 Einsendungen zum Koalitionsprogramm berücksichtigte die die konservativ-liberale Regierung keine einzige, berichtet der Guardian. (bed)
http://derstandard.at/1308186501525/Island-gibt-sich-eine-neue-Verfassung
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Isländer wollen nicht in “brennendes Hotel” einziehen – www.welt.de
18. Juli 2011
Weniger als zwei Jahre nach Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen rudern die Isländer immer kräftiger zurück und könnten bald auch offiziell wieder Kurs weg von Brüssel nehmen.
“Wer möchte sich schon in einem brennenden Hotel einmieten?” fragte die populäre TV-Moderatorin und zeitweilige Präsidentschaftskandidatin Thóra Anórsdóttir jüngst und drückte damit das Grundgefühl bei den meisten ihrer Landsleute aus. Sieger bei der Direktwahl Ende Juni wurde dann der bisherige Präsident Ólafur Ragnar Grímsson, der den Widerstand gegen eine EU-Mitgliedschaft ins Zentrum seiner Kampagne gestellt hatte. Beide zusammen kamen auf 85 Prozent der Stimmen.
Endgültiger Todesstoß für EU-Pläne erwartet
Bei den Parlamentswahlen im nächsten Frühjahr erwarten Beobachter in Reykjavik vielleicht schon den endgültigen Todesstoß für die EU-Pläne der sozialdemokratischen Regierungschefin Jóhanna Sigurdardóttir………
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Erste Festnahmen stehen im Zinsskandal kurz bevor
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/libor-manipulationen-erste-festnahmen-stehen-im-zinsskandal-kurz-bevor/6907720.html
Empfehlenswert:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/07/20/20-juli-2012-widerstand-in-deutschland-island-macht-es-vor-als-leise-revolution/
20.Juli 2012. Widerstand in Deutschland? Island macht es vor … als leise Revolution.
Textauszug:
…Island war im April 2009 laut dem US-amerikanischen Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman vor Irland und Österreich das Land mit dem größten Risiko eines Staatsbankrotts. Die drei größten Banken (Kaupthing, Landsbanki und Glitnir) erlebten nach ihren sehr riskanten internationalen Kreditgeschäften einen Absturz und konnten nur durch die Verstaatlichung im Oktober 2008 vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Sie hinterlassen Island einen Schuldenberg vom Zehnfachen der bisherigen jährlichen Wirtschaftsleistung.
320 000 Einwohner mussten mehr als zehn Milliarden Euro aufnehmen. 31250 Euro pro Bürger – ob nun Rentner oder Kind spielt dabei keine Rolle. Die großen Bankenfürsten (die erst unlängst wieder durch Zinsmanipulationen im großen Stil und andere Betrügereien von sich Reden gemacht haben – siehe Standard) rieben sich die Hände … jedenfalls solange, bis die Bürger die Politik selbst in die Hand nahmen, weil ihre Zukunft (siehe Fokus) düster aussieht.
Und auf einmal sah man – es ging auch anders, siehe Presseeu:
In London fälscht Barclays die Zinssätze für Kredite zwischen Banken. In Madrid soll Bankia seine Konten vor dem Börsengang frisiert haben. Wie die betrügerischen Banken zur Rechenschaft ziehen? In Island spüren Sonderermittler die Verantwortlichen auf, um sie der Justiz zu überstellen.
Da läßt man die Banken einfach pleite gehen – und jagt die kriminellen, auf Kosten anderer grenzenlos experimentierfreudigen “Leistungsträger” quer durch den ganzen Kontinent. “Die Treibjagd beginnt” – so beschreibt “wirtschaftsfacts” die Tatsache, das nun eine Hundertschaft von Ermittlern Jagd auf die Täter macht, die sich unter anderem in Luxemburg verschanzen – ausgestattet mit viel geklautem Kapital und den teuersten Anwälten des Kontinents.
Die Aktion macht viel von sich reden. Manche sehen darin schon die beginnende Abrechnung mit dem Bankenclan der Rothschilds und Rockefellers.
Was nun aber wirklich Sorgen machen sollte: Trotz mehrfachen Nachfragens wollen die Isländer einfach nicht für die verstaatlichten Schulden der Pleitebanken aufkommen … dabei war doch alle so gut geplant: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren – das Motto läuft doch in ganz Europa gut. Griechenland, Spanien, Italien … die Nachrichten sind voll von dem Spektakel, das Politiker veranstalten, damit bloß alle Banker ihre Boni bekommen (und die politischen Entscheider ihre Pöstchen).
Die Isländer aber – sagen nein dazu. Zum Entsetzen der Ministerpräsidentin, siehe Zeit. Man wundert sich nicht über das Entsetzen – muss sie doch der eng verfilzten Mafia von europäischer Politik und Banken erklären, warum der Plan nicht aufgeht … und deshalb möglicherweise in ganz Europa in Gefahr ist. Immerhin … das System kommt einem bekannt vor, siehe Zeit aus dem Jahre 2009:
Auf ausländischen Druck hin verschuldet sich Island bis zur Schmerzgrenze, um britische und niederländische Sparer zu entschädigen. Das Land hätte Besseres verdient
Erinnert irgendwie an … Griechenland, Spanien, Italien, Portugal (und natürlich bald Deutschland). Wir zahlen … doch was machen die Isländer?
Sie gucken, ob man nicht den damals verantwortlichen Staatschef auch gerichtlich verantwortlich machen und einkerkern kann, siehe Frankfurter Rundschau…..
….Vielleicht – so merkt man – wäre es gar nicht so schlecht, wenn es uns so geht wie den Isländern. Mit 25500 Euro Schulden pro Kopf (zusätzlich zum ESM) sind wir auf dem besten Wege, ihnen in den Staatsbankrott zu folgen. Aber vielleicht könnten wir auch ihrem demokratischen Ansinnen folgen und eine leise Revolution durchführt, die nichts weiter tut, als blutlos “mehr Demokratie zu wagen” und Deutschland eine Führungsrolle in Europa gibt, auf die zukünftige Generationen stolz sein können.
Wer noch zögert, ob das denn wirklich notwendig ist in Deutschland, der sollte sich diesen Artikel im Spiegel gut durchlesen: kaum sind die neuen Organspendegesetze unterwegs, gibt es schon findige Mediziner, die “ihren” russischen Patienten schnell eine deutsche Leber verpassen.
War sicher kein armer Russe, der da in Göttingen lag.
Der neoliberale Putsch, der auf breiter Front seit über einem Jahrzehnt durch Deutschland fegt und aus seinen Bürgern “Kosten auf zwei Beinen” gemacht hat, die nichts zu Essen kriegen sollen, wenn die Wirtschaft sie nicht mehr braucht, wird aus uns allen Organspendern machen, die die Bankenschulden mit ihrem eigenen Leib abbezahlen müssen.
Vielleicht kommt es aber auch noch schlimmer.
Noch haben wir eine Chance, das Ruder herumzureißen und wieder eine Gesellschaft von Menschen zu werden, die “für” die Demokratie leben – anstelle einer neoliberalen Gesellschaft, die parasitär “von” der Demokratie lebt … und von dem, was ihre Bürger über Jahrhunderte hinweg aufgebaut haben.
Andererseits werden wir vielleicht auch noch erleben, was mit einem Land geschieht, von dessen Substanz viele unersättliche “Leistungsträger” jahrzehntelang rücksichtslos gezehrt haben – auf Kosten der Armen, der Kranken, der Alten, der Kinder und der ganzen Zukunft.
Ich möchte allerdings – wenn der Kurs so weitergeht – allen Mitbürgern dann dringend empfehlen, niemals niemals niemals … alt zu werden.
Das wird nämlich im neoliberalen Paradies sehr sehr hässlich werden.
Kopfgeldjäger gegen Bankster?
http://www.youtube.com/watch?v=bsO5aXYgSbI&feature=colike
Veröffentlicht am 19.07.2012 von conrebbi
Seit dem 18Juli 2012 erscheinen auf deutschen Internetpräsentationen Meldungen darüber, daß Island Kopfgeldjäger auf Banker ansetzt, die dem Land geschadet hatten.
Wie richtig ist diese Meldung?
Die Kabale muss nichts verzeihen! Die müssen froh sein, das noch nicht alle erwacht sind,so sieht es aus. (aber das findet eben statt)
Die Evangelische Kirche bleibt laut Entwurf Staatskirche. Der Passus, der ihr Schutz und Unterstützung durch den Staat garantiert, wurde allerdings gestrichen. Als einziger Paragraf des Entwurfs kann dieser nur per Volksabstimmung geändert werden.
Dieser Passus gefällt mir gut – super…
Klasse
Obwohl…wahrscheinlich gehört Islland jetzt auch bald zur “Truppe der Bösen”;-)
…Island ist einfach von geringer Bedeutung für die Elite
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…da bin ich mir nicht so sicher – ein schmetterlingsflügelschlag soll ja angeblich…
ja, aber das den isländern etwaige KATASTROPHEN (welcher art auch immer) zukünftig ins haus stehen, darüber sollte man sich wirkliche sorgen machen – den die KABALE verzeiht NICHTS….
mfg.
Ja die Isländer haben genug Fisch, – solange da nicht wieder räuberische Nachbarn auftauchen und ihnen diesen wegfischen, wie ehedem. Es ist erfreulich, daß es ihnen gelingt, sich aus der Verstrickung einigermaßen zu lösen, aber als Randinsulaner sind sie in einer sehr anderen Situation als wir Zentralsteuropäer…
Lasst uns realistisch sein, Island ist einfach von geringer Bedeutung für die Elite. Ich sehe die Finanzkrise mittlerweile als Ablenkungsmanöver, dass nur von der Ankunft des 3.WK abkenken soll.
na ja, ganz so idiylisch wie auf dem Bild ist es nun auch wieder nicht.http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/protestieren-sie-gegen-die-delphinschlachterei-auf-den-faroern/
Protestiert bitte auch alle gegen die Fals Flag Menschenabschlachter!
Ich finde die Vorgehensweise der Isländer gegen die kriegstreibende Finanzmafia und deren Haltung zur EU sowie die Bildung einer bürgerbeteiligten Basisdemokratie erstaunlich. Scheinbar wurde nicht jeder Politiker gekauft.
Das Delfinabschlachten ist natürlich nicht zu akzeptieren, sollte aber hier nicht den Blick vernebeln.
Rita,
Ihr Link in Ehren.
Ich habe dort schon vor längerem überall hingeschrieben und auch Antworten erhalten.
Als Schlußfolgerung daraus folgendes liebe Rita:
Tierschutz aus humanistischen Gründen ist eine rein deutsche Seelensache.
Woanders auf der Welt ist dieses sicherlich ehrenwerte Gefühl unbekannt.
Aber so lange wie es in deutschen Schlachthöfen so zu geht wie es dort zugeht, und die meisten unserer lieben und geschätzten deutschen Landsleute sich mit Fleisch und Wurst vollschlämmen bis zur Oberkante Unterlippe, wie es die Mehrzahl von ihnen ja ständig tun (die Metzger und ihre Auftraggeber sorgen schon dafür durch die Verwendung von reichlich Geschmacksverstärker etc.), ist diese noble Seelenlage mehr als schizophren.
Schlachthäuser, Schlachtfelder und OPs gehören zusammen. Darüber sind wir uns sicherlich einig!
Wir sollten deshalb zuerst bei uns selbst anfangen bevor wir mit dem Finger auf andere zeigen!
Mehr Kosequenz im eigenen Verhalten wäre auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang ….!
jackcot, Danke für die Antwort, ich bin ganz Ihrer Meinung. Wir müssen bei uns selbst anfangen. Wenn wir alle kein Fleisch mehr essen, werden die ganzen Monokulturen für die Fleischindustrie nutzlos. Kleinbauern haben dann wieder eine Chance, das Klima sowieso, weil dann wieder Bäume wachsen dürfen, der Boden nicht mehr austrocknet, ect. Aber das Wichtigste:die Tiere müssten nicht weiter leiden.
Es würde ja bereits reichen, wenn man Fleisch essen würde von Tieren, dei artgerecht gehalten und gut behandelkt und dann human geschlachtet würden.
Gibt in Deutschlannd überall solche Höfe, auf denen man Hausschlachtung durchführt und die Tiere bis zum Schluss ein gutes Leben haben.
Was aufhören muss ist diese Massenfleischfresserei, man muss nicht täglich Fleisch in Massen fressen.
Einmal in der Woche Fleisch zu essen halte ich für das absolute Maximum! Wobei dann viele automatisch gar kein Fleisch essen würden, da man es sich “abgewöhnt”.
liebe Grüße
Das mit den Färoer Inseln hat doch was mit Dänemark zu tun. Was der Fleischkonsum angeht, so habe ich vor kurzem noch verwundert gelesen/ gesehen – weiss nicht mehr wo – , dass die Menschen in Deutschland den höchsten Fleischkonsum weltweit haben. Also Schizophrenie hoch 10. Für jedes Jahr meines fast Veganer-Lebens rechne ich mit ca. 52 Hühner pro Woche für die ich nicht jemanden zum Schlachten bezahlt habe und somit auch nicht gegessen habe. Macht mengenmässig 1 Huhn pro Woche = pro Jahr 52 Hühner. So pi mal Daumen 1 Huhn pro Woche, als Fleischmenge in Vieheinheit um ein Gefühl dafür zu kriegen wieviel Leben dahinter ist.
Also nach zehn Jahren 520 Hühner die ich nicht gegessen habe, die stelle ich mir alle mal so vor, wieviele das so sind.
Nach 20 Jahren werde ich 1040 Hühner verschont haben, hey die passen nicht mehr in mein Wohnzimmer auch wenn ich die übereinanderschichte!
Wenn man so eine Rechnung weitermacht dann wird man sich dessen viel bewusster. Auch mache ich solche Rechnungen mit anderen Dingen. Wenn ich bedenke wie Gandhi gelebt hat, und mit wie wenig ich im (warmen) Urlaub auskommen kann und dann zähle ich alle T-shirts die ich habe etc. dann wird wieder mal nur durch das Zusammenrechnen viel mehr bewusst – und kaufe dann KEIN neues T-shirt mehr, sei es noch so interessant.
rechne ich mit ca. 52 Hühner pro Woche
Fehlerteufel…
rechne ich mit 52 Hühner pro Jahr, 1 pro Woche…
Nur so am Rande, kim.
Leider ist es so, dass ob du nun die Hühnchen isst oder nicht, sie trotzdem geschlachtet werden. Nur wenn du sie nicht isst werden sie halt einfach am ende des Haltbarkeitsdatums weggeschmissen, so wie etwas 40% aller Lebensmittel weltweit … willkommen in der schönen neuen Welt, in der man immer und überall alles bekommt, was das Herz begehrt! Brot und Spiele … Burger und Fussball!