Nächster Hammer gegen den Dollar

Iran akzeptiert keine Dollars mehr für seine Öllieferungen nach Indien, Japan und China Der Iran reagiert auf die Sanktionen der […]

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Iran akzeptiert keine Dollars mehr für seine Öllieferungen nach Indien, Japan und China

Der Iran reagiert auf die Sanktionen der westlichen Psychopathen und hat beschlossen, keine US-Dollars als Bezahlung für seine Öllieferungen nach Indien, China und Japan zu akzeptieren. Weiterhin hat der Iran mit den Russen ein bilaterales Abkommen geschlossen, im zwischenstaatlichen Handel den iranischen Rial und den russischen Rubel einzusetzten. Dies berichtet Fars News Agency.

Im Gegensatz zu einem ähnlichen Unterfangen, welches Saddam Hussein am Oct. 30, 2000 durchführte, um den Dollar loszuwerden, war es diesmal Russlands Idee, den Dollar fallenzulassen.

“Der Vorschlag, zum Rubel und Rial zu wechseln, wurde von dem russischen Präsidenten Dimitri Mewedew auf dem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Mahmoud Ahmadinejad bei der Konferenz der Shanghai Cooperation Organization in Astana eingebracht,” meldete Bloomberg.

Interessanterweise haben nur wenige Medien im Westen über die sensationelle Ankündigung des Irans berichtet. Das war aber auch schon zu Saddams Zeiten so, als dieser zum Euro wechselte. Umso mehr Trara wird über die Drohung des Irans gemacht, die Strasse von Hormus zu schließen.

Die Tatsache, dass ein OPEC-Mitglied den Dollar fallenläßt, dürfte aber für die Gauner der FED weit schwerer wiegen.

Wer die Irakgeschichte kennt und  William R. Clark, den Autor des Buches “Petrodollar Warfare: Oil, Iraq and the Future of the Dollar”, der kennt auch den wahrscheinlichsten Kriegsgrund. In seinem Buch zeichnet Clark das Bild einer von Kriegen gekennzeichneten Zukunft für die Welt, da die USA Präventivkriege vom Zaun brechen werden, um sich nicht nur Öl zu sichern, sondern –  was viel wichtiger ist – die Dollarhegemonie. Die USA mit ihrem chronischen Handelbilanzdefizit würden sofort kollabieren, wenn der Dollar als Weltreservewährung in Gefahr geriete.

Im Vorwort zu seinem Buch zitiert Clark einen anonymen Informanten, der ihm erzählt hat, dass die New Yorker FED (über den Exchange Stabilization FundESF des US-Schatzamtes) letztendlich die amerikanische Außenpolitik diktierte und zwar über den Wert des US-Dollar. Jegliche Bedrohung der künstlichen Stützung und Manipulation des Dollars durch den ESF würde eine sofortige Antwort auf  der Ebene der National Security Agency (NSA) hervorrufen. Die NSA ist der größte und finanziell am besten ausgestattete Militärnachrichtendienst der USA.

Der Informant berichtete weiterhin:

Der größte Alptraum der Federal Reserve ist derjenige, dass die OPEC bei  ihren internationalen Transaktionen vom Dollar zum Euro wechselt. Der Irak hat kürzlich diesen Schritt im November 2000 vollzogen (als der Dollar etwa 82 Cent wert war) und damit ein Riesengeschäft gemacht, wenn man die stetige Entwertung des Dollars gegenüber dem Euro in Betracht zieht (Hinweis: Der Dollar verlor bis 2002 17% gegenüber dem Euro).

Der eigentliche Grund, warum der Militärisch-Industrielle-Komplex eine Marionettenregime im Irak braucht, liegt darin, dass die Iraker wieder zum Dollar zurückkehren sollen; und das soll so bleiben. Weiterhin will man verhindern, dass es innerhalb der OPEC weitere Nachahmer gibt; vor allem der Iran ist da im Blickfeld, der zweitgrößte Ölexporteur, der sich ebenfalls mit diesem Gedanken trägt.

Saddam hat sein Schicksal besiegelt, als er Ende 2000 beschloss, zum Euro zu wechseln und später auch noch seine 10 Milliarden Reservefonds bei der UN in Euro wechselte. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein weiterer Golfkrieg unausweichlich. Nur extreme Umstände könnten das noch aufhalten und ich bezweifle stark, das irgendetwas den Austausch Saddams durch ein willfähriges Regime noch verhindern kann.

Das große Bild:

Alles jenseits des Dollarstatus als Weltreservewährung und den saudischen und iranischen Ölangelegenheiten hat für diese Administration periphere Bedeutung. Die Euro-Dollar-Bedrohung so stark, dass sie [die Administration] kurzfristig einen wirtschaftlichen Rückschlag in Kauf nimmt, damit sie die langfristige Bedrohung durch einen Wechsel der OPEC zum Euro abwehren kann. Das alles passt in den größeren Rahmen des Great Game, welches auch Russland und China umfasst. [Ende]

Bekannterweise hat dann US-Präsident George W. Bush vierzehn Monate nach dem irakischen Wechsel zum Euro seine Rede über die Achse des Bösen gehalten. Das war am 23. Januar 2002. Irak, Iran und Nordkorea seien die betroffenen Nationen, sagte Bush. Hinter denen stehen aber Russland und China.

http://www.beaconequity.com/cuban-missile-crisis-the-sequel-3000-gold-possible-2012-01-09/

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