Rupert Sheldrake – Der Wissenschaftswahn – Vortrag und Interview

Rupert Sheldrake, einer der weltweit bekanntesten Biologen, der durch seine Theorie der morphischen Felder und der morphischen Resonanz berühmt wurde, […]
Rupert Sheldrake, einer der weltweit bekanntesten Biologen, der durch seine Theorie der morphischen Felder und der morphischen Resonanz berühmt wurde, zeigt nun auf, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Dogmen zu hinterfragen. ExtremNews veröffentlicht hier einige informative Ausschnitte aus einem bemerkenswerten Vortrag des britischen Autors, in dem er präsentierte, dass es sich bei den zehn Leitsätzen der Wissenschaft vielmehr um ungetestete und unbewiesene Hypothesen handelt.

Die Vorstellung, dass die Wissenschaft schon die grundlegende Natur der Realität kenne und alle Details nur noch eingefügt werden müssen, hält Sheldrake für ein großes Missverständnis. Es gäbe einen großen Konflikt zwischen einerseits der Wissenschaft als eine Methode der Forschung mit Hypothesen und experimentellen Überprüfungen und andererseits der Wissenschaft als dogmatische Weltsicht. Viele Menschen, die die Wissenschaft zu ihrer grundlegenden Überzeugung gemacht haben, seien sich oft der Tatsache nicht bewusst, dass dieses Glaubenssystem eigentlich eine Reihe von Annahmen sei, die sich in Dogmen verhärtet habe.

Sheldrake schlägt vor, dass man sich deshalb erst diese Dogmen bewusst machen müsse, sie dann in Fragen umformulieren, sie also zu Hypothesen machen und dann wissenschaftlich erforschen sollte. Eben dies hat er auch in seinem neuen Buch „Der Wissenschaftswahn – Warum der Materialismus ausgedient hat“ getan und ist dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen. Einen Teil seiner Ergebnisse hat Rupert Sheldrake am 3. Oktober 2012 im Rahmen eines Vortrages, der vom Frankfurter Ring organisiert wurde, vor ungefähr 200 interessierten Zuhörern in Frankfurt am Main präsentiert.

Die 10 Dogmen des sogenannten modernen wissenschaftlichen Weltbildes, die es laut Sheldrake kritisch zu hinterfragen gilt, sind die folgenden:

  • Die Natur ist mechanisch, maschinenähnlich
  • Materie hat kein Bewusstsein
  • Die Natur wird von festen Gesetzen und Konstanten beherrscht
  • Die Gesamtmenge an Energie und Materie ist und bleibt immer gleich
  • Es gibt keine Zwecke oder Ziele in der Natur
  • Das biologische Erbe ist materieller Natur
  • Erinnerungen bestehen im Kopf als materielle Spuren
  • Der Geist befindet sich im Kopf – ist lediglich Gehirnaktivität
  • Außersinnliche Phänomene wie z.B. die Telepathie sind eine Illusion, denn sie sind unmöglich
  • Mechanistische Medizin ist die einzige, die funktioniert

Auf einige dieser Glaubenssätze ging der Biologe in seinem Vortrag näher ein. So erklärte er zum dritten Dogma, das besagt, dass Gesetze und Konstanten in der Natur für immer und ewig feststehen, dass es dafür keine Beweise gäbe. Dies sei nur eine Annahme. Deshalb habe er sich in einer Bibliothek in London alte Physikbücher angesehen, aus denen hervorgehe, dass die Lichtgeschwindigkeit zwischen 1928 und 1945 um 20 Kilometer pro Sekunde gesunken war. Daraufhin fand er heraus, dass Forscher auf der ganzen Welt ähnliche niedrigere Werte dafür bekommen hatten, jedoch jeweils behauptet hätten, dass diese sehr genau wären und nur geringe Fehlerquoten aufwiesen.

Als Sheldrake den Leiter der Meteorologieabteilung des National Physics Laboratory damit konfrontiert hatte, dass die Lichtgeschwindigkeit zur damaligen Zeit scheinbar um 20 km/s gefallen, danach aber wieder angestiegen sei, soll dieser gesagt haben: “Oh, mein Lieber, sie haben eine der peinlichsten Episoden unserer Wissenschaft entdeckt!” Auf Sheldrakes Frage, ob es denn nicht wirklich der Fall sein könnte, dass die Lichtgeschwindigkeit sich verändert habe, antwortete sein Gegenüber lediglich, dass das unmöglich sei, denn die Lichtgeschwindigkeit sei schließlich eine Konstante. Zusätzlich habe der internationale Ausschuss zur Lichtgeschwindigkeit den Wert im Jahr 1972 per Definition festgelegt. Ein Schwanken würden wir nie herausfinden können, da der Meter in Bezug auf die Lichtgeschwindigkeit definiert wurde. Das hieße also, die Maßeinheit verändert sich mit der Lichtgeschwindigkeit mit, somit könne man Veränderungen gar nicht mehr bemerken.

Auch ging Sheldrake auf sogenannte Freie Energie Maschinen (Above Unity Devices) ein, die angeblich mehr Energie produzieren oder verfügbar machen würden, als sie verbrauchten. Dies steht natürlich im direkten Widerspruch zum vierten Dogma, aus dem hervorgeht, dass die Gesamtmenge an Energie und Materie immer gleich sei und bleibe. Diese Geräte sollen allerdings das Quantenvakuumfeld, das eine unendliche Energiereserve sein soll, anzapfen können. Wenn das wahr sei, ließe sich damit die gesamte Weltwirtschaft und -ökonomie verändern, kommentiert Sheldrake.

Leider wisse niemand, ob diese Geräte tatsächlich funktionieren, da die Erfinder sofort als Spinner abgestempelt und an den Rand der Parawissenschaft gedrängt werden würden. Viele Wissenschaftler würden diese Technologien von vornherein als unmöglich abstempeln. Sheldrake meinte dazu: “Wenn ich viel Geld hätte, würde ich einen internationalen Wettbewerb für solche “Above Unity Geräte” ausschreiben und ich würde den Menschen, die tatsächlich ein solches Gerät haben und beweisen können, dass es in der Tat funktioniert, einen großen Preis verleihen. Das wäre ein fairer Wettbewerb, kein Versuch, die Leute zu entlarven oder abzuqualifizieren.”

Folgendes Video zeigt einige informative Ausschnitte aus Rupert Sheldrakes Vortrag “Der Wissenschaftswahn – Warum der Materialismus ausgedient hat” sowie ein vorangestelltes fünfminütiges Interview, das der Biologe dem ExtremNews-Team gegeben hat:

Veröffentlicht am 26.10.2012 von

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