Der Stein der Weisen – Alchemie und Transmutation – Teil 5 – POLITAIA.ORG

Der Stein der Weisen ist ein Produkt der Alchemie. Im Gegensatz zur Chemie verwendet die Alchemie ätherische Energieflüsse, um Reaktionen […]

Der Stein der Weisen ist ein Produkt der Alchemie. Im Gegensatz zur Chemie verwendet die Alchemie ätherische Energieflüsse, um Reaktionen aus dem quantenphysikalischem Umfeld im makroskopischen Bereich zu ermöglichen. Alchemie verhält sich zur Chemie wie ein Würfel zu einem Quadrat. Es ist ein übergeordnetes System der Chemie und daher ungleich reicher an Möglichkeiten.

Alchemische Vorgänge basieren auf der erfolgreichen Konzentration und Multiplikation von ätherischen Kraftflüssen. Wenn diese Konzentration einen bestimmten Schwellwert erreicht hat, werden die herkömmlichen Gesetze der Physik überwunden und ermöglichen scheinbar “unmögliche” Vorgänge. Man kann sich das so vorstellen, dass Quanteneffekte, die normalerweise auf subatomarer Basis begrenzt sind, im größeren Maßstab auf makroskopischer Ebene wirken, indem die Wahrscheinlichkeitsgesetze umgangen werden.

Die Welt um uns herum besteht aus subatomaren Partikeln, welche auf regelmäßiger Basis unvorhersehbare Bewegungen ausführen und seltsamen Eigenschaften im Quantenraum aufweisen, wie Teleportation, Bilokation und Superposition. Warum verhalten sich makroskopische Körper nicht genauso? Weil durch die unvorstellbare Anzahl von Einzelobjekten, aus denen ein makroskopisches Objekt besteht, diese Bewegungen ausgemittelt werden und sich für den Gesamtkörper aufheben.
Die physikalischen Gesetzte, welche unseren Alltag bestimmen, sind die Gesetze der großen Zahl und werden als die deterministischen Gesetze der klassischen Physik beschrieben. Sie sind sozusagen das sichtbare Überbleibsel einer Unzahl von Bewegungen und Erscheinungen von unvorhersagbarer Natur ihrer subatomaren Einzelbestandteile. Diese Gesetze sind nicht absolut; es sind vielmehr Gesetze, welche auf der höchsten Wahrscheinlichkeit beruhen, wie Materie und Energie sich verhalten.

Mittlerweile kann man sogar makroskopische Quanteneffekte in der Physik erzeugen. Bose-Einstein-Kondensate sind makroskopische Quantenobjekte, in denen die einzelnen Bosonen* vollständig delokalisiert sind. Die Wahrscheinlichkeit jedes Bosons, es an einem bestimmten Punkt anzutreffen, ist also überall innerhalb des Kondensates gleich. Der Zustand kann daher durch eine einzige Wellenfunktion beschrieben werden. Daraus resultieren Eigenschaften wie Suprafluidität, Supraleitung oder Kohärenz über makroskopische Entfernungen.

In den vorhergegangenen Teilen haben wir uns u. a. mit der Herstellung des Steins der Weisen beschäftigt. Dort steht:

“Wasser und Salze sind Attraktoren für ätherische Energie..

Salze haben paranormale Eigenschaften. Sie sind   exzellente  “Schwämme” für Lebenskraft und ätherische Energie. Dabei ist Tafelsalz (NaCl) nur eines dieser Salze. Per Definition sind Salze das chemische Produkt einer Säure, welche mit einer Base reagiert. Andere in der Alchemie verwendete Salze sind Eisendisulfide, Ammoniumchlorid, Kaliumbitartrat etc.

Quellen für Salze, die bereits mit ätherischer Energie geladen sind, beinhalten Regenwasser, Morgentau, Urin, frischer Lehm, Meersalz und Pyrit. Ist ein Salz ungeladen, kann es feuchter Nachtluft ausgesetzt  oder in einer Schüssel im Erdboden eingegraben werden, so dass die ätherische Energie über den geladenen Tau absorbiert werden kann. Somit haben wir das Rohmaterial für die Herstellung des Steins.
Die geladene Salzlösung wird dann in ein Behältnis abgefüllt und bei Temperaturen von 39° bis 49 ° Celsius etwa einen Monat lange gelagert bis der Inhalt verfault. Der Fäulnisprozess beginnt, wenn  die  Mikroorganismen in der  Feuchtigkeit anfangen, das Material zu zersetzen. Dieser Schritt schließt Mikroorganismen mit ein, die bei der ätherischen Aufladung und Transmutation des Rohmaterials unterstützend wirken.

Der Fäulnisprozess dient letztendlich der weiteren Ladung des Behälterinhalts mit ätherischer Energie durch die darin stattfindenden biologischen Umsetzungsprozesse und begünstigt  die Bildung von Nebenprodukten für die weiteren Schritte im Gesamtprozess. Der Fäulnisprozess ist nicht notwendig, wenn man von Hause aus Salze benützt, die von sich aus  Produkte eines baketeriellen Zersetzungsprozesses sind und deshalb eine hohe Ladung an ätherischer Energie beinhalten, wie Pyrit.”

Das Buch “Aquarius”

Darstellung des Paracelsus (Theophrast von Hohenheim) in einem Gemälde von Quentin Massys (Quelle: Wikipedia)

Der anonyme Autor des Buches “Aquarius” (welches vor einiger Zeit im Internet auftauchte und hier heruntergeladen werden kann), beschreibt detailliert jeden Schritt der Herstellung des Steins der Weisen, wobei er als Ausgangssubstanz Urin verwendet.

Das Buch muss man gelesen haben! Die Alchemisten haben in ihren Büchern das Wissen um die Herstellung des Steines verborgen. Nur wenige Alchemisten redeten Klartext, und wenn überhaupt, dann auch nur an den weniger brisanten Stellen ihrer Werke. Die konkreten Schritte der Herstellung wurden stets verschlüsselt. Die Worte für die tatsächlich zu verwendenden Substanzen wurden immer durch andere Worte ersetzt, die den Unkundigen auf die falsche Fährte lenkten.

Aus diesen Gründen war es mit Sicherheit immer nur eine verschwindend kleine Anzahl von “Weisen”, denen sich das Geheimnis um die wahren Details der Herstellung je enthüllte, und wenn überhaupt, dann nur nach lebenslanger Suche und zeitraubenden Versuchen und frustrierenden Irrtümern. In den letzten beiden Jahrhunderten scheint der Glaube an die buchstäbliche Existenz der besagten Substanz, die in anderen Kulturen auch “Soma”, “Amrita” oder “Ambrosia” genannt wurde, verloren gegangen zu sein. Es etablierte sich stattdessen in Alchemistenkreisen die Meinung, der Stein der Weisen sei ein spiritueller Weg und daher nur im übertragenen Sinne zu verstehen.

Ganz falsch, sagt der Autor des besagten Buchs. Der Stein der Weisen ist real. Die Anleitungen sind absolut im physikalischen Sinn zu interpretieren, und die Wirkungen der Substanz sind es genauso. Dies belegt er an jeder Stelle des Buchs mit einer beeindruckenden Zahl von Zitaten, die, in ihrer Gesamtheit betrachtet, eigentlich nur zwei Dinge bedeuten können: Entweder waren die alten Schreiber allesamt leichtgläubige Narren und gleichzeitig bewusste Lügner. Oder sie schrieben über etwas, das sie selbst tatsächlich am eigenen Leib als real erlebt hatten. Und sie hinterließen in ihren Büchern der Nachkommenschaft die verschlüsselte Rezeptur.

Ein kleiner Auszug aus dem Buch (übersetzt vom Mosquito-Verlag und dort ab Mitte November 2011 bestellbar!):

Hier werde ich einige der vielen Verwendungsmöglichkeiten für den Stein der Weisen erklären. Die Möglichkeiten für seinen Gebrauch sind endlos für den Normalbürger unvorstellbar. In diesem Kapitel werde ich zunächst die traditionellen Verwendungen aufzählen.
Es gibt zwei Formen des Steins der Weisen: den Weißen Stein und den Roten Stein.
Der Weiße Stein transmutiert jegliches Metall zu Silber. Der Rote Stein ist mächtiger und bekannter: Er transmutiert jegliches Metall zu Gold. Weiterhin sollten Sie wissen, dass die Herstellung von Gold und Silber noch zu den
am wenigsten geschätzten Effekten des Steins zählten. Die Wirkungen auf Körper und Geist wurden immer als weitaus wertvoller als Gold oder Geld eingeschätzt.

Ich werde mit einem langen Zitat beginnen, das die traditionellen Verwendungsmöglichkeiten recht gut zusammenfasst. Dann werde ich eine detaillierte Liste mit oft genannten Verwendungen folgen lassen, die aus der alchemistischen Literatur stammt.
„In seinem ersten Stadium erscheint er als ein unreiner irdischer Körper, voller Unzulänglichkeiten. Hier hat er eine irdische Natur, heilt alle Übel und Wunden in den Eingeweiden eines Mannes, tut Vorteilhaftes und verschlingt wildes Fleisch, vertreibt alle üblen Gerüche und heilt allgemein, im Innern und äußerlich. In seiner zweiten Natur erscheint er als wässriger Körper, etwas schicklicher als zuvor, da (trotz der noch innewohnenden Untrefflichkeit) er an Tugend gewonnen hat. Er steht der Wahrheit näher und verrichtet sein Werk vorteilhafter. In dieser Form behebt er Erkältungen und starke Fieber und wirkt gezielt gegen Gifte, welche er aus Herz und Lunge treibt, heilt ebenso Verletzungen und Verwundungen, reinigt das Blut und, nimmt man ihn dreimal täglich ein, bringt er große Besserungen bei allen Erkrankungen.
Doch in seiner dritten Natur erscheint er als luftiger Körper, ist von öliger Natur, fast gänzlich von aller Unzulänglichkeit befreit und in einer Form, die ihn viele Wunder verrichten lässt, verschönt und stärkt den Körper, beugt (in kleiner Dosis der Nahrung beigemengt) Schwermut und der Erhitzung der Galle vor, erhöht die Blut- und Samenmenge, weshalb ein häufiger Aderlassanzuraten ist. Er erweitert die Blutgefäße, heilt ausgedörrte Körperglieder, reponiert die Sehstärke, entfernt bei Personen im Wachstum das Überflüssige und macht Gebrechen der Gliedmaße heil.

In seiner vierten Natur erscheint er in feuriger Form (noch immer nicht von aller Unzulänglichkeit befreit, noch immer etwas wässrig und ungenügend ausgetrocknet) mit vielen Tugenden, verjüngt die Alten und lässt jene, die an der Schwelle des Todes stehen, wieder aufblühen. Wird ein Gerstenkorn dieses Feuers einem dieser Letztgenannten in Wein verabreicht, sodass es den Magen erreicht, fließt es in sein Herz und erneuert ihn in einem Augenblick, vertreibt alle Nässe und Gifte und reponiert die natürliche Hitze der Leber. In kleinen Dosen an ältere Menschen verabreicht, trägt er die Krankheiten des Alters ab und verleiht den Alten junge Herzen und Körper. Daher trägt er den Namen Elixier des Lebens. In seiner fünften und letzten Natur erscheint er in verklärter und illuminierter Form, makellos, er strahlt wie Gold und Silber und trägt alle geschilderten Kräfte und Eigenschaften in noch wunderlicheren Graden in sich. In jenem Zustand gilt sein natürliches Wirken als Wunder. Appliziert man ihn auf die Wurzeln toter Bäume, leben diese wieder auf und tragen Blätter und Früchte.
Vermengt man das Öl einer Lampe mit diesem Geist, brennt diese auf ewig, ohne Abschwächung. Er wandelt Kristalle in die edelsten Steine aller Farben, die jenen aus den Minen gewonnenen in Nichts nachstehen und vollbringt viele andere unglaubliche Wunder, die den Unwürdigen nicht enthüllt werden dürfen. Denn er heilt alle toten und lebendigen Körper ohne Zuhilfenahme anderer Arzneien.“

Theophrastus Paracelsus: „The Book of the Revelation of Hermes“, 16. Jh.

Quellen:

https://www.mosquito-verlag.de/Buecher/Wissenschaft/das-buch-aquarius

http://www.nexus-magazin.de/index/das-unsterblichkeits-experiment-alchemie-im-21-jahrhundert
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