2-Prozent-Ziel der Nato in der EU erfolgreich

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Durch das sogenannte 2-Prozent-Ziel der Nato ist die EU nun zum größten und wichtigsten Markt für die US-Rüstungsindustrie geworden: Die Europa-Länder in der Nato finanzierten ein gigantisches Konjunkturprogramm für die Rüstungsindustrie der USA. Die Forderung der USA an die Europäer, zwei Prozent des BIP für Rüstung auszugeben, blieb unnachgiebig. In Europa wurden die Mehrausgaben für Rüstung der Öffentlichkeit immer mit der „russischen Bedrohung“ begründet. Dabei geht es nur darum, den transatlantischen und militärisch hochgerüsteten Partner USA bei der Stange (also in der Nato) zu halten (Trump machte entsprechende Drohungen) und das Konjunkturprogramm für die US-Rüstungsindustrie zu unterstützen.

Auch wenn alle Staaten das 2-Prozent-Ziel noch nicht erreicht haben, profitiert Washington dennoch bereits enorm davon. Allein in diesem Jahr gibt die Bundesregierung fünf Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung aus. Und als die EU auf die Idee kam, die Mehrausgaben an die eigene Rüstungsindustrie weiterzugeben, drohten die USA umgehend mit Sanktionen gegen die EU, wenn US-Rüstungsfirmen dabei leer ausgehen würden. Die USA diktieren ihren Nato-Partnern also nicht nur wieviel Geld sie für Rüstung ausgeben sollen, sondern auch wer das Geld erhalten soll.

Um die horrenden Mehrausgaben für die Rüstungsindustrie vor der Öffentlichkeit rechtfertigen zu können, startete die EU eine groß angelegte Propagandakampagne und gab sogar eine Studie heraus, wonach Europa ohne die Hilfe und den Schutz der USA verloren sei. Von den Medien wurde dieses Narrativ nur allzu gerne aufgenommen. Dass es ohne das imperialistische Verhalten der USA auf der Welt vermutlich gar keine Bedrohungen geben würde, wird dabei geflissentlich verschwiegen. Immer noch verhalten sich die USA wie ein Imperium und Europa wie US-Vasallenstaaten, der Anweisungen aus Washington annimmt. Dieses Szenario erinnert stark an das römische Imperium, das ja, wie wir alle wissen, dann doch untergegangen ist.

Heute sprechen die Medien jedoch von einer „Weltmacht“ anstatt von Imperialisten und die Europäer sind keine Vasallen, sondern „Partner“. Partner, die von der Weltmacht bei Ungehorsam mit Strafen in Form von Sanktionen belegt werden. Während die Medien weiterhin von der russischen Bedrohung sprechen, hat Russland indes seine Verteidigungsausgaben von 80 Milliarden auf 60 Milliarden Dollar gesenkt. Der „Spiegel“ meldete jedoch am Dienstag, dass die Nato-Länder ihre Ausgaben für „Verteidigung“ um 100 Milliarden Dollar steigern werden.

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