2019: Von der Leyens Truppe „altersschwach“?

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Die Bundeswehr geht erneut in ein schwieriges Jahr. Die Truppe der Verteidigungsministerin von der Leyen sei für die „Führung der schnellen Nato-Eingreiftruppe“ schlecht gerüstet, mahnt der Wehrbeauftrage des Deutschen Bundestags von der SPD, Hans-Peter Barthels, laut FAZ. Er äußerte die Erwartung, die Führung der Bundeswehr müsse den „ganzen, schwerfällig gewordenen Komplex der Materialbewirtschaftung sehr stark verbessern müssen“. Ansonsten sei die „neue Aufgabe“ nicht zu bewältigen, so der Politiker. Er verwies darauf, ansonsten müsse die Bundeswehr andere ihrer Aufgaben „vernachlässigen“.

Truppe nicht „voll ausgestattet“?

Die Truppe, so der SPDler, müsse „vollausgestattet (…) auf die Beine gestellt“ werden. Er selbst würde bereits im Jahr 2015 „bei einem Truppenbesuch festgestellt“ haben, „wie groß die Probleme seien“. Die Truppe, um die es hier geht, die sogenannte schnelle Eingreiftruppe. Zum damaligen Zeitpunkt habe er von den Soldaten eine „Liste mit 15.000 Teilen“ erhalten, die diese sich den Angaben von Bartels nach ausgeliehen hätten, um eine vollständige Ausrüstung zu haben. Diese Situation habe sich noch nicht verändert.

Das notwendige Material habe sich die Truppe aus der „ganzen Bundeswehr“ zusammenziehen müssen. Ansonsten wäre es nicht möglich gewesen, voll ausgerüstet zu sein. Das Material bzw. die Gerätschaft würden indes an anderer Stelle fehlen.

Daher müsse die Bundeswehr von der Verteidigungsministerin wieder „voll ausgestattet“ werden, so die Botschaft des Sozialdemokraten. Die Bestände würden derzeit indes lediglich 70 % dessen umfassen, was sie tatsächlich aufweisen müssten. Teils seien sie noch geringer. Zudem verwies er auf den Umstand, dass das Gerät teils alt sowie altersschwach sei. Neues Material hingegen habe noch „Kinderkrankheiten“.

Fraglich bleibt allerdings, ob der Wehrbeauftragte übersieht, dass die SPD selbst über die GroKo an der Ausstattung der Bundeswehr beteiligt ist. Die Kritik kann sich nach Meinung von Beobachtern nicht nur die CDU-Politikerin wenden.



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