Gemeindeaktivierung versus Bankenmacht der ‚Piraten’

Krieg, Terror, Weltherrschaft - Warum Deutschland sterben soll
Deutsches Reich 1871

Gemeindeaktivierung versus Bankenmacht der ‚Piraten’ – Heike Maria Werding im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Nach Artikel 20 des deutschen Grundgesetzes geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Was darin definiert wird, ist eine Demokratie, die von unten nach oben aufgebaut ist. Ein Zustand, der in der gegenwärtigen Realität allerdings nicht vorzufinden ist. Wie eine solche im Grundgesetz verankerte Basis der Volksmacht reaktiviert werden kann, erläutert Heiko Maria Werding.

Sie kam bei ihren Recherchen darauf, daß „wir“ überhaupt kein Volk sind. Sie begründet diese damit, daß sich zunächst ein Volk – nach offizieller staatsrechtlicher Definition – seiner Zusammengehörigkeit bewußt sein muß und sich auf einem eigenem Grund befinden. Ein Volk kann sich nur als solches bezeichnen, wenn der Boden, auf welchem es agiert, auch dem Volk selbst gehört und als solches auch definiert ist. Dieses Naturrecht und das Staatsrecht, das darauf aufbaut, ergibt sich aus der Erstbesiedlung. In unserer Region waren dies die Germanen.

4000 Jahre Entwicklung – vor allem im militärischen Bereich – haben dieses Bodenrecht allerdings längst verschoben. Durch die unterschiedlichen Ausbaustufen des militärischen Potentials und der sich daraus ergebenden Drohgebärden hat sich das, was ist, längst hin verschoben zu dem, was die Mächtigen wollen.

Heike Maria Werding forschte im preußischen Staatsarchiv nach den Wurzeln unseres heutigen Rechtssystems. Interessant ist dabei der Übergang aus der Monarchie, der mit der Abdankungsurkunde Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1918 besiegelt wurde. Interessant dabei ist, daß dieses Dokument in zwei verschiedenen Versionen existiert. Die Unterschrift des Kaisers wirft Fragen auf, denn auf den beiden Dokumenten unterscheidet sie sich stark. Auch trat der im Jahre 1918 wohl eher unfreiwillig abgedankte Kaiser 16 Jahre später wieder in eben dieser Funktion in Erscheinung mit dem Zusatz „I. R.“, welches für Imperator Rex steht.

Bei der Aktivierung der Gemeinden bezieht sich Heike Maria Werding auf die Verfassung von 1871. Nach der Zweischwerter-Lehre stellt der Vatikan dem Kaiser den Boden als Pacht zur Verfügung. Dieser wiederum stellt es seinen Landsleuten, die ein Grundstück erworben haben, seinerseits für 99 Jahre zur Pacht zur Verfügung. Um später aus diesem Land Steuern ziehen zu können, wurde das Katasteramt gegründet – der Grundlage des heutigen Bodenrechts.

Wenn Einwohner sich hierzulande auf ihre Rechte berufen und darauf bestehen, daß Urteile an sich persönlich unterschrieben werden sollten oder sich Beschweren über eine rechtlose Justiz und Beamte sich häufen, kommt uns unweigerlich der Art 20 (2) GG in den Sinn. In dem heißt es: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

So scheint es nun aber nicht zu sein! Spannend dazu, die Landesverfassungen, die sich jüngst in Gesetze wandelten, genauer zu lesen. Hier tauchen Bürger und Einwohner oder Staatsangehörige auf. Es ist hier auch die Sprache von Körperschaften, Gebietskörperschaften, Kommunen, hoheitlichen Rechten, sodaß wir hier versuchen, etwas Ordnung in das ganze Thema zu bringen. Wir kennen das, wenn Häuser verkauft werden und die Versicherer den Verkaufswert in Reichsmark nach 1914 berechnen?

Doch was war 1914? Ein Kaiser, der die Bodenrechte innehatte und seinem Volk für 99 Jahre in Erbpacht übertrug mit der Auflage, diese so zu pflegen, daß die Selbstversorgung auch danach garantiert war. Das geschah damals mit dem der Regel eines 7. Ruhejahrs und mit dem jährlich wechselnden Anbau der Ackerfrüchte. Der Kaiser übergab damals, letztmalig wohl 1918, die Bodenrechte an die Pächter, die damit zu Bodenbesitzern mit hoheitlichen Rechten wurden. Mit diesen Bodenrechten waren die Staatsangehörigen dann auch das Volk!

Und heute??

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Piraten an die Macht
Wahrheit unerwünscht. Was Juristen und Politiker uns verschweigen!
Heike Maria Werding Den Sinn der Welt – staatliche Gemeinden 071015

Kontakt:
Osnabrücker Landmark e.V.
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Tel: +49 – (0)5422 – 43918
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Veröffentlicht am 20.02.2016

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3 Kommentare

  1. Der deutsche Kaiser war eine politische Gestalt, vergleichbar mit dem französischen Präsidenten in der Machtfülle.

    Art. 11. Das Präsidium des Bundes steht der Krone Preußen zu, welche in Ausübung desselben den Bund völkerrechtlich zu vertreten, im Namen des Bundes Krieg zu erklären und Frieden zu schließen, Bündnisse und andere Verträge mit fremden Staaten einzugehen, Gesandte zu beglaubigen und zu empfangen berechtigt ist:

    Zur Erklärung des Krieges im Namen des Bundes ist die Zustimmung des Bundesrathes erforderlich, es sei denn, daß ein Angriff auf das Bundesgebiet oder dessen Küsten erfolgt.

    Insoweit die Verträge mit fremden Staaten sich auf solche Gegenstände beziehen, welche nach Artikel 4 in den Bereich der Bundesgesetzgebung gehören, ist zu ihrem Abschluß die Zustimmung des Bundesrathes und zu ihrer Gültigkeit die Genehmigung des Reichstages erforderlich.
    ——–
    Die Bezüge sind dann zu den Landesverfassungen…

    …..
    aber ….das deutsche Reich, wie es Schäuble richtig sagte….war SEIT 1945 nicht mehr souverän….
    1945!!!!!!! …also nicht 1919 oder 1918 oder 1913 oder sonst wann sondern 1945 UND JEDER DER DIES NICHT KAPIERT KANN KEIN RECHT ABLEITEN. Ob Oberübers oder Klaußen oder auch sonstige, die sich auf NAZIGESETZE, oder NAZISTAATSANGEHÖRIGKEITEN, oder DRITTES REICH, oder WEIMARER REPUBLIK berufen, was es alles völkerrrechtlich nicht gibt, sondern immer nur das DEUTSCHE REICH.

    Aber jetzt kommt die Preisfrage, wenn das deutsche Reich zweifellos seit 1919 nicht souverän war,wann ist es das Deutsche Reich WIEDER SOUVERÄN geworden? Bin gespannt ob einer hier die Antwort weiß.

    und dann zu der unsäglichen Erfindung einer NAZISTAATSANGEHÖRIGKEIT, oder vermeintlicher Abschaffung von Länderstaatsangehörigkeiten.
    Eine solche Abschaffung GAB ES NIE, es wurde VEREINHEITLICHT, was auch folgerichtig war aufgrund des Zusammenschlusses. Das heißt dass die Rechte aus den Ländern erhalten blieben, aber zukünftig die Deutschen im Reich rechtlich gleich gestellt wurden- NIX NAZISTAATSANGEHÖRIGKEIT, das sind völkerrechtlich-staatsrechtllich IRRELEVANTE – INEXISTENTE BEGRIFFE!

    Die Bundesstaatsangehörigkeit wurde durch die Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 nicht aufgelöst.
    **************************************************************
    Auf Grund des Artikels 5 des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) wird folgendes verordnet:

    § 1. (1) Die Staatsangehörigkeit in den deutschen Ländern fällt fort.

    (2) Es gibt nur noch eine deutsche Staatsangehörigkeit (Reichsangehörigkeit).

    § 2. Die Landesregierungen treffen jede Entscheidung auf dem Gebiete des Staatsangehörigkeitsrechts im Namen und Auftrage des Reichs.

    § 3. Die deutsche Staatsangehörigkeit darf erst verliehen werden, nachdem der Reichsminister des Innern zugestimmt hat. § 9 des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22. Juli 1913 (RGBl. S. 583) wird aufgehoben.

    § 4. (1) Soweit es nach geltenden Gesetzen rechtserheblich ist, welche deutsche Landesangehörigkeit ein Reichsangehöriger besitzt, ist fortan maßgebend, in welchem Lande der Reichsangehörige seine Niederlassung hat.

    (2) Fehlt dieses Merkmal, so treten an seine Stelle der Reiche nach:
    1. die bisherige Landesangehörigkeit;
    2. die letzte Niederlassung im Inlande;
    3. die bisherige Landesangehörigkeit der Vorfahren;
    4. die letzte Niederlassung der Vorfahren im Inlande.

    (3) Im Zweifel entscheidet der Reichsminister des Innern.

    § 5. Die Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Für die Zeit zwischen diesem Tage und dem Tage des Inkrafttretens des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 bleiben die bisherigen Bestimmungen maßgebend.
    *******************************************************************************
    Die Zugehörigkeit über die Länder ist weg gefallen, da die Länder nicht die Bundesstaaten waren sondern, die von der Weimarer Republik gegründeten Handelsorganisationen, genannt Länder. Diese hatten den gleichen Charakter wie die Heutigen “Bundesländer” und waren deshalb nicht in der Lage eine Staatsangehörigkeit zu vergeben. Wie es die “Bundesländer” oder die “Bundesrepublik” nicht sind.

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