Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft

Fraktale - Die Faszination der verborgenen Dimension

Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – Die künftige Ökonomie

Lieber Leser,

nun hast Du Dich durch fast 60 Seiten ökonomische Darlegungen hindurchgearbeitet, entweder in kleinen oder größeren Häppchen oder am Stück, hast den Links folgend und nachdenkend Dich davon überzeugen können, daß alles tatsächlich so sein könnte wie hier dargelegt.
Du hast gesehen, daß unser jetziges Wirtschaftssystem auf Betrug (z.B. „Werbung“ und Werbung als „Kosten“) und auf völlig falschen „wissenschaftlichen“ Grundlagen (z.B. der „informierte, souverän und rational entscheidende Verbraucher“ – in Wahrheit ist er desinformiert und manipuliert, in Zwängen eingebunden und emotional aufgeladen) beruht.
Daß darin Mechanismen (z.B. „Juristische Person“) eingebaut sind, welche die Wirtschaft unmenschlich machen.
Daß offensichtliche Lügen („private Unternehmen sind besser als staatliche“) gezielt immer wieder propagiert werden.
Daß andere wichtige Zusammenhänge („privare“ lat. = berauben) gar nicht verbreitet werden.

Was wir noch nicht ausführlich behandelt haben, das ist die Entstehung des Mehrwertes, weil dazu ein gewisser Herr Marx seinerzeit drei dicke Bücher mit sehr richtigen Erkenntnissen geschrieben hat.
Aus denen geht eindeutig hervor, daß ein Mehrwert nur entsteht, wenn ein Mensch eine Arbeit verrichtet, auch mit Hilfe von Maschinen. Aber ohne den Menschen gibt es keinen Mehrwert, denn der Mensch ist das einzige Wirtschaftssubjekt, das mehr schaffen kann, als es dazu verbraucht.
Wer das nicht glauben mag, der möge sich die drei Bände des „Kapital“s zu Gemüte führen – er wird bereits nach dem ersten Band erkennen, daß die dort aufgezeigten Erkenntnisse in der heutigen Wirtschaftswissenschaft keine Rolle spielen (dürfen) – allein der Wertbegriff (u.a. auch “Gebrauchswert”) ist schon so wichtig und interessant, daß da nur wenig drüber nachgedacht werden darf…

Ja, so seltsam das klingt: auch für die Produktion der chemischen Düngemittel, welche der Landwirtschaft angeblich zu den „erforderlichen“ hohen Hektarerträgen verhelfen, wird insgesamt mehr Energie aufgewendet als dann an pflanzlichem Mehrertrag energetisch herauskommt – ein klares Zuschußgeschäft, von den zerstörerischen Folgen der Kunstdüngung für Bodenklima und Bodenleben (Mikroorganismen usw.) ganz abgesehen.

Somit kann ein tatsächlicher Mehrwert nur in der materiellen Produktion, der sog. Realwirtschaft, entstehen – alle anderen Bereiche, wie Dienstleistungen usw. sind (mit ganz wenigen Ausnahmen) nicht geeignet, einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen: sie dienen nur der Umverteilung des in der materiellen Produktion geschaffenen Mehrwertes.
Ja, auch die „Finanzwirtschaft“ kann mit ihren „Produkten“ keinen Mehrwert erschaffen – auch sie kann nur den Mehrwert, der in den materiellen Bereichen geschaffen wird, umverteilen, und zwar von FLEISSIG nach GELDREICH, wie wir es jeden Tag an vielen Stellen beobachten können: Zinsen, Steuern, Abgaben, Staatsverschuldung usw.
Tut mit leid, meine Herren Bankster, ihr seid – bei Lichte betrachtet – auch nur Schmarotzer am Leib der Realwirtschaft. Denn der Spruch „Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten“ ist genauso eine bewußte Irreführung wie viele andere „übliche“ Sentenzen – ich habe noch nie Geld arbeiten sehen.
Da liegt auch der tiefere Grund dafür, daß die schon seit über 25 Jahren von der Realwirtschaft getrennte „Finanzwirtschaft“ ganz gesetzmäßig nichts anderes tun kann als sich immer tiefer in die Krise hineinmanövrieren…

Leider sieht die Praxis unserer Wirtschaft dementsprechend aus: es wird ständig Vermögen umverteilt, und zwar von den Fleißigen zu den Geldreichen.
Läßt sich das reformieren?

Können wertgedecktes Geld, Zinsverbote, oder andere Teilveränderungen etwas grundlegend anderes erschaffen?

Von Silvio Gesell bis Rico Albrecht gibt es dazu vielfältige Anregungen und Ideen… oder müssen wir ein ganz anderes, völlig neues Wirtschaftssystem entwerfen?

Eines das einfach, verständlich, transparent ist?
Wo liegen die „Knackpunkte“ eines solchen neuen Denkansatzes?

a) er muß sich vollständig loslösen von Sinn, Inhalten, postulierten Mechanismen und Begrifflichkeiten der bisherigen „bürgerlichen Ökonomie“.

b) er muß in sich schlüssig sein, d.h. er muß sich im Eigenstudium leicht erschließen, ohne lange Erklärungen und Drumrum.

c) er muß die fälligen gesamtgesellschaftlichen Veränderungen mit erfassen, d.h. dazu kompatibel sein.

d) er muß nicht nur die grobstofflich-materielle Ebene ordnen, sondern auch mit den feinstofflichen und geistigen Bereichen zusammenpassen, d.h. diese angemessen berücksichtigen.

Also ganz was Einfaches.

😉

Versuchen wir mal ein paar wichtige Grundsätze zu formulieren, sofern wir dies nicht schon oben getan haben.

1. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit als sich gegenseitig bedingende Triade verstehen sich von selbst als Grundvoraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben.

2. Der Mensch braucht zum naturnahen Leben zuerstmal eine intakte Natur – jeglicher Raubbau, chemische Vergiftung, Mono“kulturen“ usw. – egal in welcher Form und wo auf dem Planeten – sind zu unterlassen.
Die ursprüngliche Natur, mit weitgehend bewaldeten Flächen auf der ganzen Erde bis in höchste Höhen, ist Stück für Stück wiederherzustellen.

Weiterlesen: https://dudeweblog.wordpress.com/2016/04/04/wiwiwi-die-kuenftige-oekonomie/

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