Der nächste Lockdown droht. Die Regierung(en) der Länder und des Bundes werden sich schon in der kommenden Woche zusammen setzen. Da am Donnerstag die Zahlen der positiv Getesteten erneut gestiegen sind – wenn auch gegenüber dem Donnerstag der Vorwoche nur leicht -, war die Stimmung im Land infolge des beschlossenen Infektionsschutzgesetzes recht eindeutig – alle Macht den Behörden. Zumindest ist der Medienwiderhall recht eindeutig ausgefallen. Welche Maßnahmen konkret verschärft werden, lässt sich noch nicht absehen. Dass etwas geschieht, wird offensichtlich. Immerhin hat die “Welt” kürzlich einen kritischen Kommentar eines offensichtlich neutraleren Ex-Politikers aufgenommen. Der bezieht Stellung gegen die Merkel-Doktrin. (AM)

Ihnen zur Kenntnis:

“Die “Welt” ließ zunächst den früheren Schröder-Kulturstaatsminister Nida-Rümelin in einem Gastbeitrag zu Wort kommen – der Lockdown sei nicht unumgänglich -, um nun aus dem “Feuilleton” heraus zu meckern.

“Hält uns die Bundesregierung für dumm?”

Die Frage, die auch wirtschaftlich betrachtet interessant ist, lautet schlicht: “Hält uns die Bundesregierung für dumm?” Schließlich sind wir alle von den Entscheidungen der Regierung abhängig – in den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Planungen, von der Funktionsfähigkeit des Handels, von der Betreuung der Kinder dabei und so fort.

Der Lockdown sollte, Zitat “Welt”, “hart aber kurz” sein. “Dann hieß es, Lockerungen seien zwar der Plan, aber nicht ‘garantiert”. Schließlich ginge die Regierung nun dazu über zu erklären, dass “wir über eine Aufhebung der Maßnahmen gar nicht mehr zu sprechen” bräuchten.

Markus Söder hatte erklärt, “Wenn wir den November nutzen, wenn wir alle mitmachen (…) wird es im Dezember wieder heller werden.”

Nun lautet es vor den nächsten Gesprächen in der Kanzler- und Ministerpräsidenten-Runde genau andersrum: “Eventuell müssen wir sogar nachlegen”. Angela Merkel zeigte sich gar überzeugt, dass die Pandemie – und wie die “Welt” “übersetzt: die Restriktionen” – uns noch den gesamten Winter über begleiten würden. Die fast schon vernichtende Kritik der Zeitung – bezogen auf die Qualität der Kommunikationspolitik der Merkel-Regierung, lautet: “Eine Krisenkommunikation, der man die manipulative Absicht überdeutlich anmerkt, trägt selber zur Krise bei.”

Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Die Gesellschaft wird hier nachhaltig weiter zerstört. Wir dürfen uns fast sicher sein, dass diese Kommunikationsstrategie Teil der Gesellsdchaftslenkung sein dürfte, die Frau Merkel oft vorgeworfen wird. Dies habe, so ganz böszüngige Kritiker, sie schließlich in jungen Jahren gelernt. Im Sozialismus.”

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen